Das Dschungelcamp ist wieder da. Lest hier alles über die Kandidaten und vor allem darüber, wir ihr selbst zum Camp kommt.

Jedes Jahr wieder ist das RTL Dschungelcamp das TV-Highlight im Januar. Diverse „Prominente“ fliegen nach Australien, wohnen einige Tage im luxuriösen Palazzo Versace Hotel an der Gold Coast und machen sich dann auf den Weg in den wilden, undurchdringlichen australischen Dschungel. Ich zeige euch heute, mit welchen TV-Gesichtern wir im Jubiläumsjahr 2016 rechnen können und vor allem, wie ihr auf eigene Faust den Weg zum Dschungelcamp findet.

Dschungel Fluss

Nach dem Dschungelcamp  kommt der Luxus

Factcheck: Wusstet ihr, dass ein Aufenthalt im Palazzo Versace 360 australische Dollar kostet? Umgerechnet lies sich RTL den Aufenthalt für die Camper selbst, aber auch für deren Begleiter in der Vergangenheit pro Nacht 237€ kosten. Ganz schön happig, oder? Diesmal sollen die Kandidaten deshalb vor dme Einzug ins Camp auf mehrere, günstigere Hotels verteilt worden sein. Erst nachdem die Kandidaten rausgeflogen sind, haben sie die Chance, wieder am Pool des Palazzo Versace zu entspannen. Die Flüge allein kosten zu der Zeit schon um die 2000€ –  in der Economy Class wohlgemerkt. Und wenn man sich die Fotos der Kandidaten im Flieger so ansieht, kann man direkt erkennen, dass diese es sich mindestens in der Business Class bequem machen durften.

Das sind die 12 Kandidaten des Dschungelcamps 2016

Eines ist sicher – wir dürfen uns in diesem Jahr auf einige bekannte Gesichter freuen. Erinnert ihr euch zum Bespiel an Menderes, den Dauerkandidaten von DSDS, oder an Schauspielerin Jenny Elvers, die in den vergangenen Monaten nach ihrem Alkoholsuchts-Geständnis eine Auszeit im sonnigen Marbella nahm? Beide sind schon fest eingeplant. Hollywood-Star Brigitte Nielsen hat sich im Sommer-Dschungelcamp ihren Platz erkämpft und darf sich ebenfalls auf eine Pritsche im Urwald freuen.

Diese weiteren Kandidaten gehen ebenfalls an den Start:

  • Natalie Volk – Teilnehmerin bei GNTM
  • Sophia Wollersheim – Ehefrau von Bordell-Besitzer Bert Wollersheim
  • Helena Fürst – Scripted Reality Star
  • David Ortega – Reality TV Star
  • Gunter Gabriel – Sänger (hat das Camp bereits verlassen)
  • Thorsten Legat – Kulttrainer und ehem. Fußballprofi
  • Rolf Zacher – Schauspieler
  • Ricky Harris – Moderator
  • Jürgen Milski – Moderator

Alle Highlights aus der Sendung auf einen Blick

Ihr habt einige der Sendungen verpasst? Hier bekommt ihr nochmal alle Highlights von Intelligenz-Bestie Thorsten Legat, „The Brain“ David Ortega oder auch Frisuren-Göttin Helena Fürst im Schnelldurchlauf präsentiert. Nach Ende des ersten Videos könnt ihr weitere Clips auswählen.

Hier findet ihr das Dschungelcamp

Ihr habt euch schon immer gefragt, wo dieses Camp überhaupt ist, im dem die Kandidaten Jahr für Jahr ihre schlimmsten Albträume wahr werden sehen? Wo sie nur im Bikini bekleidet durch schleimige Maden robben, an langbeinigen Spinnen vorbei in dunkle Höhlen greifen und fiese Innereien-Cocktails trinken müssen? Hier findet ihr eine detaillierte Wegbeschreibung zum Dschungelcamp in Australien – selbst getestet, denn ich war schon da!

Brücke Fluss Dschungel

Vom Luxushotel in die Wildnis

Mit dem Helikopter ging es in den vergangen Jahren Richtung Dschungel. Ab in die Lüfte, an den Highrises vorbei, durch die Steppe, über den Dschungel – die Bilder kennen wir ja alle. Unbekannt war bislang jedoch, wo genau das geheime Camp liegt. Im Internet wurde bereits viel spekuliert, Fotos verbreitet, die den angeblichen Eingang zum Dschungelcamp zeigen. Immer wieder fällt der Name „366 Dungay Creek Road“ – hier soll das Dschungelcamp liegen. Google Maps zeigt mir an, dass die Straße rund 10 Minuten von der kleinen Stadt Murwillumbah liegt. Mit meinem Mietwagen fahre ich also von Surfers Paradise südlich der Küste entlang. Dieser Teil der Ostküste nennt sich übrigens nicht umsonst „Gold Coast“, also goldene Küste.

Gold coast Australia

Hinter der Stadt „Banora Point“ geht es dann südwestlich ins Landesinnere – das gehört übrigens schon zum Bundesstaat New South Wales. Im Februar sind die Straßen hier häufig überflutet – das kann aber ziemlich gefährlich werden. Von Surfers Paradise brauche ich lediglich 50 Minuten nach Murwillumbah. Viel gibt es hier nicht. Eine Rennbahn, einen Fluss und jede Menge Natur, Dschungelcamp-Groupies sind keine in Sicht – aber ist ja auch alles geheim hier.

Gold Coast Australien

Aus Murwillumbah fahre ich dann weiter nördlich auf der Tomewin Road. Ab dem Straßenschild „Dungay“ ändert sich der Straßennamen zu „Dungay Creek Road“. Viel los ist hier nicht: Ab und an mal ein kleines Haus, Felder mit Rohrzuckeranbau, Pferde, das ein oder andere tote Känguru. :( Nach wenigen Minuten läuft ein kleiner Bach entlang der Straße und ich fahre in einen lichten Wald. Hausnummer 338, 353, an Hausnummer 361 grasen ein paar gemütliche Kühe. Nur wenige Meter später sehe ich das Tor zu meiner Rechten: „KEEP OUT NO ACCESS“ und „NO TRESPASSERS“. Ein steiniger Weg führt hier auf ein Privatgelände. Hier hinter soll es angeblich sein, das geheime Dschungelcamp. So ganz überzeugt bin ich aber noch nicht und fahre die Dungay Creek Road einfach weiter.

Dschungelcamp

Private Property – Kein Durchgang zum Dschungelcamp

Nach kurzer Zeit endet der Wald und ich fahre einen kleinen Berg hinauf, die asphaltierte Straße weicht einem holprigen Weg. Zu meiner Linken und Rechten befinden sich große Gelände, auf denen riesige Container und Boxen stehen. Noch knapp 200 Meter fahre ich weiter und stehe vor einer Schranke „PRIVATE PROPERTY“. Die Straße endet hier. Ich gucke mich um, stelle den Motor ab und steige aus dem Wagen. Keine Menschenseele zu sehen, also ab mit mir hinter die Schranke. Ich sehe mich schon am Dschungelfeuer sitzen, da taucht ein großer australischer Steve-Irwin-Typ auf.

Dschungelcamp 2015

Sorry, but you can’t go in here. It’s private property.“ Wir quatschen ein wenig und Ben verrät mir, dass dieses Gelände 24 Stunden am Tag bewacht wird. Ein paar mal nachhaken muss ich schon, bis er zugibt: „Yes, that’s where they broadcast that German TV show. It’s just another 200 meters from here.“ Er verrät mir, dass in den Containern und Boxen auf dem Gelände das Equipment für die Show aufbewahrt wird. Wochen vor der Show bauen hunderte Mitarbeiter alles auf.

Viele Arbeiter leben hier in der Umgebung und helfen über die paar Wochen aus. Ich schau mich noch ein wenig um, der fürsorgliche australische Dschungelmann lässt mich keine Sekunde aus den Augen. Als wenn ich jetzt lossprinten würde. „We’ve had some German visitors before looking for the jungle camp, some of them even came back at night to try and get in“, Ben lacht sich halb schlapp. Wer würde denn sowas machen?

Letztendlich habe ich es nicht bei Nacht weiter hinein in den Dschungel gewagt, zu gefährlich, bei all den Spinnen und Kriechtieren. Habt ihr aber Lust bekommen, dann habe ich hier die passenden Links für euch: