Bei Fuerteventura fallen euch nur der ewige Frühling, Traumstrände und der wilde Atlantik ein? Dann kennt ihr die interessanten Sehenswürdigkeiten auf Fuertventura noch nicht. Geheimnisvolle Piratenhöhlen, historische Bauwerke und eine sagenumwobene und verlassene Villa mitten im Nirgendwo – die Kanareninsel weiß zu begeistern!

Fuerteventura – ein Urlaubsziel, das das ganze Jahr über tolles Wetter bereithält. Die Insel des ewigen Frühlings ist bekannt für ihre endlosen Traumstrände mit pulverfeinem Sand. Der raue Atlantik sorgt an heißen Sommertagen für Abkühlung. Doch neben den wunderschönen Stränden hat die Kanareninsel vor der Nordwestküste Afrikas noch mehr zu bieten. Deswegen stelle ich euch hier die Top 12 Sehenswürdigkeiten von Fuerteventura vor. Darunter sind historische Bauwerke, Orte, Gemeinden und Städte sowie Strände und andere faszinierende Attraktionen der beliebten Insel zu finden. Entnehmt alle Infos zur Adresse, Öffnungszeiten und möglichen Eintrittspreisen den verschiedenen Infoboxen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten und lasst euch inspirieren.

Fuerteventura Sehenswürdigkeiten, die ihr sehen müsst

1. Corralejo Dünen | 2. Pico de la Zarza

3. Salzmusem4. Jandia | 5. Villa Winter

6. La Oliva | 7. Isla de Lobos 

8. Playa de Cofete | 9. Betancuria

10. Oasis Park | 11. Cuevas de Ajuy

12. Pájara

Karte mit den Fuerteventura Sehenswürdigkeiten

1. Dünen von Corralejo

Ein Paradies aus feinstem Sand erstreckt sich an der Küste im Nordosten der Insel. Die Dünen von Corralejo befinden sich im Naturschutzgebiet Parque Natural de Corralejo und sollten unbedingt auf eurer To-Do-Liste stehen. Auf einer Fläche von knapp 2.700 Hektar und einer Länge von circa elf Kilometern gibt es Sand so weit das Auge reicht. Damit formen sie die größte Dünenlandschaft der Kanaren. Bei den Dünen handelt es sich um Wanderdünen. Sie sind wegen des ständig wehenden Windes immer in Bewegung und ändern ihr Aussehen.

Infos und Tipps:

  • Lage: im Nordosten von Fuerteventura, in La Oliva in Corralejo
  • Anfahrt mit dem Bus: Linie 6 bis Bahnhof oder Hafen von Corralejo
  • Tipp: Die asphaltierte Straße FV-1 führt durch das Gebiet. An ihrem Straßenrand könnt ihr parken.
  • Wichtige Info: Die Dünenlandschaft selbst darf nicht mit dem Auto befahren werden.

Macht einen ausgiebigen Spaziergang durch die Dünen und mit etwas Glück könnt ihr bis zu den Inseln Lanzarote und Los Lobos schauen. Begebt euch auch an die wunderschönen und weitläufigen Stränden mit Sand wie aus der Karibik und glasklarem Wasser. Gönnt euch eine kleine Abkühlung. Aber Achtung: Hier ist es teilweise extrem windig, sodass ihr nicht ins Wasser gehen könnt. Der Wind sorgt wiederum für die perfekten Bedingungen für Wind- und Kitesurfer. Im Dünengebiet El Jable stehen zwei Hotelkomplexe, die errichtet wurden, bevor es unter Naturschutz gestellt wurde. Ihre Schönheit haben die Dünen dem Baustopp zu verdanken, der mit der Ernennung zum Naturschutzgebiet einherging.

Dünen im Parque Natural de Corralejo

2. Pico de la Zarza

Aufgrund des vulkanischen Ursprungs von Fuerteventura gibt es auf der Insel einige Gipfel, die von euch bezwungen werden wollen. Der höchste Berg von Fuerteventura ist der Pico de la Zarza.

Infos und Tipps:

  • Lage: im Südwesten Fuerteventuras, auf der Halbinsel Jandia
  • Höhe: 807 Meter
  • Beginn des Wanderwegs: in Morro Jable
  • Streckenlänge: 13 Kilometer
  • Dauer: ca. 4 Stunden (Auf- und Abstieg), abhängig von eurer Kondition
  • Schwierigkeitsgrad: mittel

Er befindet sich im Naturpark Jandia auf der gleichnamigen Halbinsel und ist deswegen auch unter dem Namen Pico de Jandia bekannt. Von Jandia Playa in der Touristenhochburg Morro Jable gelangt ihr auf dem Wanderweg PR FV 54 durch den Naturpark Jandia bis zum Gipfel. Auf dem Weg kommt ihr vorbei an verschiedenen Pflanzen, die nur in dieser Region vorkommen. Der Pico de la Zarza misst satte 807 Meter und ist ein Muss für Wanderer. Oben angekommen bietet sich ein Ausblick der Superlative. Lasst eure Blicke über den Parque Natural de Jandia und die Westküste der Halbinsel schweifen und vergesst das Genießen nicht. Viel Spaß bei diesem einmaligen Anblick von Fuerteventura.

Guru Tipps: Im Sommer beginnt ihr den Aufstieg am besten am frühen Morgen, dann ist es noch nicht so heiß. Nehmt unbedingt genügend Flüssigkeit mit. Auch eine leichte Jacke solltet ihr im Gepäck haben. Oben auf dem Pico de la Zarza kann es sehr windig sein.

Blick vom höchsten Punkt der Insel, Pico de la Zarza

3. Salzmuseum

Fuerteventura verfügt über einige Museen, wovon das Salzmuseum ein ganz besonderes ist. Hier könnt ihr in die Geschichte des kanarischen Salzes eintauchen. Das Museo del Sal mit seinen Salzwiesen befindet sich in Antigua, an der Ostküste von Fuerteventura.

Infos und Tipps:

  • Adresse: Barrio Las Salinas 2, 35610, Antigua, Fuerteventura
  • Eintrittspreis: Erwachsene 4€, Kinder (bis 11 Jahre) 2,50€, Kinder (bis 3 Jahre) kostenlos
  • Öffnungszeiten Mai-Okt: täglich 10-18 Uhr
  • Öffnungszeiten Nov-Apr: täglich 9.30-17.30 Uhr

Der Besuch des Museums ist in zwei Teile geteilt. Zum einen begeht ihr die Innenräume, die erst im Mai 2018 frisch renoviert wurden. Hier beginnt die Reise ins Jahr 1910, in dem alles begann. Für ein besseres Verständnis könnt ihr euch ein Video in deutscher Sprache ansehen. Beim zweiten Teil begebt ihr euch nach draußen und macht einen Spaziergang durch die Salinen. Beide Komponenten des Besuchs des Salzmuseums auf Fuerteventura bringen auch die Geschichte der Salzgewinnung, die Salzabbaumethoden, sowie die Arbeit auf den Salzwiesen und den Salzhandel näher.

Guru Tipp: Im Shop könnt ihr euch das Salz, was in den Salinas del Carmen gewonnen wird, für zuhause kaufen.

Salinas del Carmen – die Salzwiesen auf Fuerteventura

4. Jandia

Habt ihr in dieser beliebten Ferienregion Fuerteventuras kein Hotel gebucht, solltet ihr unbedingt einen Abstecher nach Jandia mit dem Zentrum Morro Jable machen. Die Halbinsel liegt im Süden von Fuerteventura und lockt jedes Jahre sportverrückte Urlauber und Sonnenanbeter an. Jandia punktet mit den schönsten Stränden. Sie sind kilometerlang mit feinstem Sand. Hier könnt ihr den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen oder verschiedene Wassersportarten ausprobieren. Ob ihr in Jandia nun surft, mit dem Bananenboot fahrt, euch ein Jetski leiht oder einfach nur am relaxen wollt – unter den vielen traumhaften Stränden  findet jeder den perfekten. Die Strände im Osten von Jandia sind sehr gut ausgebaut, da Hotels direkt an sie anschließen und den Besuchern alles bieten, was sie für einen Strandtag brauchen. Begebt ihr euch in den Norden und Westen der Halbinsel, wird euch die Unberührtheit der Strände beeindrucken. Rau, wild und ungezähmt – genau so wie es Surfer lieben! Im Norden befindet sich auch der Playa de Cofete, eine Strandschönheit inmitten des Nichts. Zum Strand in Cofete gibt es unter Punkt acht weitere Infos.

Strand von Morro jable in Jandia

5. Villa Winter

Viele Geheimnisse und Rätsel, die bis heute nicht gelöst sind – die Villa Winter ist ein Mysterium. Es ist ein Anwesen, das 1936 von dem deutschen Ingenieur Gustav Winter errichtet wurde. Die sagenumwobene Villa Winter befindet sich in einer kargen und einsamen Landschaft in Cofete an der Westküste der Halbinsel Jandia. Cofete und das Anwesen erreicht ihr nur von Morro Jable aus über eine Schotterpiste. Seid ihr angekommen, könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Handelt es sich bei dem mystischen Anwesen um einen ehemaligen Stützpunkt, an dem Uboote unterirdisch beladen wurden oder diente die Villa Winter der Unterbringung von Nazis? Es wird bis heute spekuliert. Vielleicht findet ihr bei Begehung des Anwesens ja des Rätsels Lösung. Die Villa besteht aus einem Gebäude mit zwei Stockwerken und einem Turm. Hinzu kommen Kellerräume, die allerdings verschlossen und nicht begehbar sind. Da die Villa nicht gepflegt wird, verfällt sie leider zunehmend.

Guru Tipp: Fahrt ihr mit dem Mietwagen zur Villa Winter, müsst ihr beachten, dass die Straße sehr steinig und nicht gut ausgebaut ist. Fahrt also nur mit einem geeigneten Auto und mit entsprechendem Versicherungsschutz zur Villa Winter.

Sagenumwobene Villa Winter

6. La Oliva

Eine der sechs Gemeinden von Fuerteventura ist La Oliva im Norden der Insel. Der Name leitet sich von den zahlreichen Olivenbäumen ab, die den Ort zieren. In der Gemeinde gibt es einige Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnenswert machen. Unbedingt solltet ihr euch den ehemaligen Herrensitz Casa de los Coroneles im Kolonialstil ansehen. Charakteristisch für das Anwesen sind die vielen Fenster und Holzbalkone. Heute findet ihr in dem denkmalgeschützten Gebäude ein Kulturzentrum mit Museum und historischem Archiv. Ein weiteres Museum, das Landwirtschaftsmuseum von La Oliva, findet ihr im ehemaligen Kornspeicher Casa de la Cilla. Wer sich für Kunst interessiert, ist im Kulturzentrum in der Casa Mané, einem restaurierten Herrenhaus, gut aufgehoben. Hier finden im Wechsel verschiedene Ausstellungen mit Werken von kanarischen Künstlern statt. Spaziert hier unbedingt durch den großen Garten, er ist wunderschön. Außerdem gehört die dreischiffige Kirche Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria wie kein anderes Bauwerk zum Bild der Gemeinde.

Übrigens: Die Insel Lobos gehört zum Verwaltungsgebiet von La Oliva. Mehr zu der kleinen Insel zwischen Fuerteventura und Lanzarote, erfahrt ihr jetzt!

Pfarrkirche Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria

7. Isla de Lobos

Liebt ihr Ursprünglichkeit und Natürlichkeit, darf ein Ausflug auf die Insel Lobos in eurem Fuerteventura Urlaub nicht fehlen. Lobos befindet sich kurz vor der nordöstlichen Spitze Fuerteventuras. Die Hinfahrt mit einem Wasser-Taxi beziehungsweise einer Fähre dauert lediglich 15 Minuten. Mehrmals am Tag legen Boote am Hafen von Corralejo zur Isla de Lobos ab. Die Tickets bekommt ihr bei vielen Anbietern am Hafen.

Infos und Tipps:

  • Lage: nordöstlich von Corralejo, Fuerteventura
  • Dauer der Fahrt: circa 15 Minuten
  • Ticket (hin und zurück): Erwachsene 15€, Kinder 7,50€, Kinder unter 3 Jahren kostenlos

Auf der kleinen, nicht einmal fünf Quadratkilometer großen Insel angekommen, könnt ihr auf dem 14 Kilometer langen Rundwanderweg Eindrücke von der wunderschönen und naturbelassenen Insel gewinnen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Insel vulkanischen Ursprungs zählen der Leuchtturm Faro de Martino, der Krater Montaña Lobos und die Salzwiesen Las Lagunas. Wollt ihr die Ruhe der kleinen und überschaubaren Insel genießen, legt euch in den feinen Sand der Bucht Playa las Conchas. Vielen Einheimischen werdet ihr hier nicht begegnen, denn außer ein paar spanischen Fischern, die ab und an in ihre Ferienhäuser kommen, gibt es hier keine Bewohner. Übrigens hat die Insel ihren Namen von den Mönchsrobben, die hier einst lebten. Mittlerweile sind sie umgesiedelt. Die Isla de Lobos steht seit 1982 unter Naturschutz.

Guru Tipp: Nehmt euch ausreichend Getränke und Essen mit. Dann könnt ihr ein tolles Picknick auf Lobos machen. Habt ihr nichts dabei, könnt ihr in eines der Restaurants einkehren, um euch zu stärken.

Hier legt gerade eine Touirstenfähre vom Pier von Lobos ab

8. Playa de Cofete

Als einer der schönsten Strände Fuerteventuras gilt der Playa de Cofete. Der Strand befindet sich im Süden der Insel und an der Westküste der Halbinsel Jandia. Von Morro Jable aus gelangt ihr zu der Strandschönheit. Er ist circa elf Kilometer lang und scheint niemals enden zu wollen. Bei Ebbe ist der Strand mit feinem Sand beeindruckend breit und lädt zu herrlichen Spaziergängen ein. Baden könnt ihr am Strand von Cofete allerdings nicht. Die Strömung und die Brandung sind zu gefährlich und führten leider schon viel zu oft zu tödlichen Unglücken. Wer Einsamkeit auf Fuerteventura sucht, wird hier fündig. Keine Spuren von Massentourismus, keine Hotelanlagen, lediglich eine asphaltierte Straße, die zur Schotterpiste wird – hier ist alles ursprünglich und unberührt. Auf der einen Seite das tosende Meer, auf der anderen Seite die rauen Berge – kann es einen schöneren Ort geben?! Nirgendwo sonst auf der Insel könnt ihr so gut eins mit der Natur werden, als am Strand von Cofete.

Guru Tipp: Schaut euch unbedingt den sternenklaren Himmel an. Hier gibt es keine Lichtverschmutzung, sodass ihr den wunderschönen Sternenhimmel mit seinen Bildern genießen könnt. Aber Achtung beim Zurückfahren im Dunkeln. Hier gibt es keine Beleuchtung und die Schotterpisten sind mit Schlaglöchern übersät.

Endloser Strand in Cofete

9. Betancuria

Nicht immer war Puerto del Rosario die Hauptstadt von Fuerteventura. Bis 1834 war es Betancuria, eine kleine Gemeinde im Inneren der Insel. Aufgrund ihrer Vergangenheit und ihrer historischen Bedeutung für die Kanarische Insel, lohnt sich ein Abstecher hier her. Betancuria liegt in einem Tal, umgeben von Bergen. Die Gemeinde zählt circa 710 Einwohner und steht als älteste Siedlung der Insel unter Denkmalschutz. Und das zu Recht: Durch die Stadt schlängeln sich schmale Gassen, vorbei an kleinen, weißen Häuschen. Souvenierläden versorgen Besucher mit (un)nötigem Schnickschnack und die Restaurants locken die Touristen mit allerlei Köstlichkeiten. Ein Highlight ist vor allem der Aussichtspunkt Mirador de Morro Velosa. Schafft ihr es hier herauf, könnt ihr über den nördlichen Teil der Insel schauen. Herrlich! Betancuria verfügt auch über historische Bauten wie beispielsweise die Kirche Santa Maria de Betancuria. Die Kirche ist für die Öffentlichkeit zugänglich, sodass ihr euch gegen ein geringes Eintrittsgeld den schönen Innenraum ansehen könnt. Zwei Museen runden das Angebot an Sehenswürdigkeiten in der kleinen Stadt ab.

Guru Tipp: Ich lege euch ans Herz, den Ausflug nach Betancuria früh morgens, nachmittags oder außerhalb der Hochsaison zu machen. Die Gemeinde ist sehr auf den Tourismus ausgelegt und es kommen Scharen von Touristen hier her.

10. Oasis Park

Afrikanische Tiere auf der Kanarischen Insel Fuerteventura aus nächster Nähe sehen? So abwegig ist das gar nicht, wenn ihr bedenkt, dass die Kanaren geologisch zu Afrika gehören. Der Oasis Park ist ein Tierpark sowie ein Botanischer Garten auf der Halbinsel Jandia im Süden der Insel.

Infos und Tipps:

  • Adresse: Carretera Gral de Jandia, s/n | La Lajita, Pajara, 35627, Fuerteventura
  • Eintrittspreis: Erwachsene 35€, Kinder (4-11 Jahre) 20,50€, Senioren (über 60 Jahre) 29,50€; Bewohner von Fuerteventura zahlen ermäßigte Preise
  • Öffnungszeiten: täglich 9-18 Uhr
  • Wichtige Info: Für die Interaktion mit Lemuren und Seelöwen und die Kamelsafari fallen zusätzliche Kosten an.

Auf knapp 800.000 Quadratkilometer erwarten euch eine beeindruckende Flora und Fauna. Der Oasis Park ist damit das perfekte Ziel für einen Familienausflug. An 365 Tagen im Jahr könnt ihr hier mehr als 3.000 verschiedene Tiere von 250 verschiedenen Arten entdecken. Plant für euren Besuch am besten einen ganzen Tag ein, damit ihr genug Zeit habt, um die verschiedenen Gehege und ihre Bewohner anzusehen. Schildkröte, Affe, Krokodil, Murmeltier, Nilpferd, Zugvogel, Gepard und viele andere Tiere, die ihr sonst nur in der afrikanischen Savanne antrefft, sind im Oasis Park zuhause. Schaut euch den See mit Flamingos an und tretet höchstpersönlich in Kontakt mit Lemuren und Seelöwen. Macht eine Kamelsafari oder schaut euch eine der Tiershows mit Papageien oder Greifvögeln an. Im Oasis Park ist für jeden Tierfreund etwas dabei!

Meerkatzen im Oasis Park

11. Cuevas de Ajuy

In Ajuy, einem kleinen Ort an der Westküste nahe Betancuria, befinden sich die geheimnisvollen Cuevas de Ajuy. Dabei handelt es sich um Höhlen, die auf natürliche Weise entstanden sind und bis 600 Meter tief sind. Sie befinden sich in einer Bucht mit schwarzem Sand, der Caleta Negra. Die Kombination aus schwarzem Sand und türkisem Meer ergibt ein faszinierendes Bild. Um Ajuy ranken sich viele Piratengeschichten, die die Besucher der Insel anlocken. Die Cuevas de Ajuy dienten damals den Piraten, um ihre Beute zu lagern. Auch die Kalköfen, die euch begegnen, hatten diese Funktion. Heute sind die Höhlen beliebtes Ausflugsziel bei Erwachsenen und Kindern. Die Höhlen sind kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich. Doch dazu müsst ihr erst einmal dorthin gelangen. Im kleinen Fischerort Ajuy gibt es einen Parkplatz. Von dort lauft ihr zum schwarzen Strand. Entlang der Steilküste gelangt ihr zu den Höhlen. Schaut euch auf dem Weg die unglaublichen Felsformationen an, bis euch Treppen hinab zu den Höhlen führen.

Guru Tipp: Zieht am besten feste Schuhe an. Der Weg zu den Höhlen ist steinig und nicht überall fest. Passt gut auf eure Kinder auf. Für ältere Menschen, die nicht sehr gut zu Fuß sind, ist der Weg eher nicht passierbar.

Blick auf die Cuevas de Ajuy

12. Pájara

Pájara ist eine der sechs Gemeinden von Fuerteventura und gleichzeitig auch die Hauptstadt sowie Verwaltungssitz dieser Gemeinde. Die kleine Stadt mit rund 1.100 Einwohnern liegt in einem Tal nahe Betancuria und oberhalb Jandias. Sie ist eingerahmt von imposanten Bergen, die bis zu 600 Metern in den Himmel reichen. Der Fenduca ist darunter der höchste Berg und misst 609 Meter. Die Kirche Nuestra Señora de Regla gilt als eines der Highlights in Pájara und als eine der schönsten Kirchen der Insel. Sie ist leicht zu übersehen, wenn man nicht nach ihr sucht. Doch einmal gefunden, werdet auch ihr die Schönheit entdecken. Die Kirche verfügt über ein steinernes Portal, das mit aztekischen Ornamenten geschmückt ist und an die Maya Kultur erinnert. Im Inneren findet ihr neben einem wunderschönen, goldenen Barockaltar die Schutzpatronin Virgen de Regla. Sie wird auch in Kuba verehrt. Weitere Sehenswürdigkeiten in Pájara sind der Plaza mit dem Wasserschöpfrad gegenüber der Kirche sowie das moderne Rathaus. Schlendert einfach durch die kleine Stadt und lasst das Flair auf euch wirken, es lohnt sich!

Nuestra Señora de Regla

Besucht Fuerteventuras Sehenswürdigkeiten

Hättet ihr gedacht, dass die so karg wirkende Insel im Atlantik noch so vieles mehr zu bieten hat, als wunderschöne Strände? Es ist an der Zeit, sich die Sehenswürdigkeiten von Fuerteventura selbst einmal anzusehen und ihnen einen Besuch abzustatten. Lernt etwas über das Salzgeschäft der Insel, begebt euch an den kilometerlangen Strand von Cofete, lauscht der Natur und besucht die kleineren und größeren Orte der Insel. Ich verspreche euch, ihr werdet es nicht bereuen.

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