Malerisch gelegen auf den Klippen, an der Nordspitze Santorins, schmiegt sich die wundervolle Gemeinde Oia an das Ägäische Meer. Zahlreiche Künstler verschlug es bereits hierher und auch Touristen schwärmen von dem charmanten Künstlerdorf. Doch was genau fasziniert die Menschen an diesem Ort so sehr?

Das griechische Dörfchen Oia im Norden der romantischen Kykladeninsel Santorin zählt gerade mal knapp 700 Einwohner und hat eine Größe von 10,15 Quadratkilometern. Doch so klein dieser Ort auch ist, so beliebt ist er bei vielen Griechenlandurlaubern auch. Einige lockt es für einen Ausflug von der 150 Kilometer südlich gelegenen Insel Kreta aus hierher, andere verbringen gleich ihren ganzen Urlaub auf der Trauminsel, genauer gesagt im schönen Oia. Lasst auch ihr euch von diesem Dorf verzaubern, das nicht nur viele Touristen, sondern auch etliche Künstler bereits in seinen Bann gezogen hat.

Romantisches Oia

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Sunset panorama of the Oia village in Santorini, Greece

Oia – Ursprünglich und wunderschön

Im Gegensatz zu Fira, dem trubeligen Hauptort Santorins, geht es in Oia in der Regel ein Stück weit ruhiger und idyllischer zu. Die schmalen Straßen und Gässchen sind tagsüber nicht so überlaufen und auch in den zahlreichen Cafés und Restaurants, die meist über eine Terrasse verfügen, findet man oftmals noch ein freies, sonniges Plätzchen mit herrlicher Aussicht. Einzige Ausnahme: Ihr kommt pünktlich zum Sonnenuntergang. Dieses Spektakel dürft ihr euch zwar auf keinen Fall entgehen lassen, dennoch solltet ihr wissen, dass ihr zu diesem Zeitpunkt keine leeren Bars und Restaurants auffinden werdet.

Die schönsten Sonnenuntergänge erlebt man in Oia…

Obwohl es die meisten Touristen in den Abendstunden zwar zum alten Kastell lockt, ist bei vielen mittlerweile auch der Geheimtipp angekommen, dass man aus einigen Restaurants ebenfalls einen fantastischen Blick auf den magischen Sonnenuntergang genießen kann. Das besagte Kastell ist nämlich als Hotspot bekannt und somit oftmals total überfüllt. Daher mein Tipp: Reserviert frühzeitig einen Tisch in einem Restaurant eurer Wahl, beispielsweise im Pelekanos oder in der Katharos Lounge, und genießt diesen magischen Moment! Die weltweit schönsten Sonnenuntergänge erlebt man nämlich in Oia auf Santorin, so heißt es. Überzeugt euch am besten selbst davon. Ich habe euch schon mal die passenden Unterkünfte herausgesucht.

Sunset in Oia Santorin Greece shutterstock_541645051

Unterkünfte in Oia – zum Träumen schön!

Fragt man einen Einheimischen, wo es wohl die schönsten Unterkünfte auf Santorin gibt, so bekommt man sehr häufig „Oia“ als Antwort zu hören. Und das nicht ohne Grund: Mitten in der felsigen Küste, entlang der Caldera, wurden hier wirklich eindrucksvolle Unterkünfte erbaut, oder besser gesagt eingehauen, die sich in ihrer Schönheit immer wieder zu übertreffen scheinen. Verfügt die eine über einen traumhaften Infinitypool, so kann die andere vor allem mit ihrer schlicht aber dennoch traditionell gehaltenen Architektur inmitten einer alten Höhle punkten. Was die meisten aber gemeinsam haben: Dank der Lage auf einem Hügel bescheren sie ihre Gäste allesamt mit einem Wahnsinnsausblick!

All das übersteigt eure Vorstellungskraft? Dann seht euch am besten die folgenden Bilder einmal genauer an – von privaten Airbnb Apartments bis hin zu edlen Luxus-Suiten gibt es hier garantiert für jeden Geschmack das Richtige.

 

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Was Oia außerdem zu bieten hat

Natürlich kommen Urlauber, die hier mehr als einen Tag verbringen, nicht nur wegen der spektakulären Sonnenuntergänge her. Nein, es ist noch viel mehr als das. Die Hauptstraße von Oia zum Beispiel lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein und wartet mit etlichen kleinen Cafés und Boutiquen auf ihre Besucher. Hübsche kleine Kirchen, darunter etwa die Kirche von Panagia, und die für die Kykladeninsel so typischen, traditionellen Windmühlen schmücken die Gemeinde ebenso wie die vielen strahlend weißen Häuser, die einen schönen Kontrast zum leuchtend blauen Ägäischen Meer abgeben.

Ebenfalls einen Besuch wert sind die vielen kleinen Kunstgalerien Oias mit ihren einzigartigen Malereien und Kunsthandwerken sowie das berühmte Seefahrtsmuseum, in dem man spannende Ausstellungen und historische Aufnahmen des einstigen Seefahrerortes bestaunen kann. Auch ein Aufstieg zur Ruine des Kastells von Argyri lohnt sich allemal, schließlich gilt der einstige Wohnsitz des Adels heute als beliebtester Aussichtspunkt Oias. Schlendert man hier so von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, so wirkt der Ort gleich viel größer als er eigentlich ist. Von der Armeni-Bucht aus, einem kleinen Hafen im Südwesten der Gemeinde, könnt ihr außerdem eine gemütliche Bootsfahrt entlang der Caldera unternehmen, an der Ammoudi-Bucht, dem anderen Hafen von Oia im Westen, könnt ihr an naturbelassenen, kleinen Kieselstränden entspannen. Und glaubt mir – einige anstrengende Stufen sowie Ab- und Aufstiege später kommt die Entspannung wie gerufen. Wer sich davor nicht scheut, kann natürlich gerne auch eine kleine Wanderung zur beliebten Nachbarstadt Fira unternehmen, die knapp 11 Kilometer, rund 2,5 Stunden Wanderweg, entfernt ist. Vergesst aber bei der Hitze nicht, genügend Wasser zu trinken, so ein Spaziergang über die Vulkaninsel kann schon ganz schön schweißtreibend sein. ;-) Alternativ bietet sich ein Mietwagen an, mit dem ihr gleich die gesamte Insel und weitere hübsche Ortschaften auf eigene Faust erkunden könnt.

Street of Oia Santorin Greece shutterstock_120528478

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