Die Bahamas, Kuba, Jamaika, Barbados – ja, die Karibik hat schon einige traumhafte Destinationen auf Lager! Damit ihr einen besseren Überblick über dieses wundervolle Stückchen Erde bekommt, habe ich eine Übersicht für euch zusammengestellt. Bevor ihr nun weiterlest, muss eins jedoch noch dringend gesagt werden: Vorsicht, AKUTE FERNWEHGEFAHR!

Ab in die Karibik! Immer mehr Sonnenanbeter zieht es in den Urlaubsort nahe Mittelamerikas. Die meisten wissen etwas mit der Karibik anzufangen – sofort springen allen Bilder von weißen Sandstränden, gigantischen Palmen und einer perfekt aufgebrochenen Kokosnuss mit grünem Partystrohhalm in den Kopf. Und doch hat niemand wirklich einen Überblick über die Traumdestinationen, die sich im Großraum Karibik verbergen. Und das ist auch keine Überraschung, denn die Karibik besteht aus mehr Inseln, als ich zählen kann. Ganze 220.000 km², auf denen man beinahe das ganze Jahr über ausnahmslos Urlaub machen kann… Ihr merkt schon, aus diesem Stoff werden Träume gestrickt! Damit ihr spätestens bei eurem Urlaub in der Karibik einen guten Überblick über die vielen wunderschönen Orte habt, bringe ich heute mal etwas Licht ins Dunkel. Trommelwirbel bitte – darf ich vorstellen? So wunderschön ist die Karibik!

Alles über die Karibik – Navigation

Der beste Reisezeitraum | Das erwartet euch in der Karibik | Anreise

Die wichtigsten Urlaubsziele in der Karibik

Die großen Antillen

Kuba | Dominikanische RepublikJamaika | Puerto Rico

Die kleinen Antillen

Antigua und Barbuda | St. Vincent und die Grenadinen | Dominica | Anguilla

Grenada | Trinidad und Tobago | Barbados | Die britischen Jungferninseln

Die amerikanischen Jungferninseln

Die französischen Antillen

St. Barth | Martinique | Guadeloupe | St. Martin

Bahamas | Turks- und Caicosinseln

Karibik Reiseführer, Karibik Tipps

Der beste Reisezeitraum für einen Urlaub in der Karibik

Falls ihr es nicht eh schon ahnt: In der Karibik könnt ihr den Sommer eures Lebens verbringen. Oder auch den Winter eures Lebens, denn kalte Temperaturen kommen in diesem Urlaubsparadies fast nie auf. Doch die Temperaturanzeige ist nicht das Einzige, was ihr bei der Wahl eures Reisezeitraums beachten solltet. Von Mai bis Oktober toben in der Karibik tropische Stürme und Hurricanes – daher machen nicht selten auch Kreuzfahrtschiffe um diese Zeit herum einen großen Bogen um die Kleinen und die Großen Antillen. Die beste Reisezeit für die Karibik, in der ihr sorglos verreisen könnt, ist November bis Ende April. Für alle Sonnenanbeter, die die kalten Dezembergrade in Deutschland kaum aushalten können, also ein wahres Träumchen.

Für welche Urlauber ist die Karibik geeignet?

Da es sich bei der Karibik um einen sehr weiten Großraum handelt, ist eine Vielfalt garantiert – für jeden gibt es einen karibischen Traumort, der genau das bietet, was ihr euch wünscht (außer ihr seid leidenschaftlicher Skifahrer, versteht sich). Daher könnt ihr in der Karibik bei strahlendem Sonnenschein und türkisblauen Meer zu euren Füßen einen individuellen Urlaub ganz nach euren Vorlieben und Wünschen erleben. Sehr beliebt sind beispielsweise die Kreuzfahrten durch die Karibik, die von unzähligen Anbietern wie TUI, Hapag Lloyd, MSC und Aida Cruises veranstaltet werden. Wenn ihr gerne à la Inselhopping von allem etwas sehen wollt und dabei gerne euer Hotel immer im Schlepptau haben wollt, dann leite ich euch mal an meinen kleinen Bruder Captain Kreuzfahrt weiter – dort gibt es die besten Kreuzfahrtschnäppchen.

Aber auch wer auf eigene Faust und ohne vorgesetzte Route in die Karibik will, wird zufrieden sein. Sportbegeisterte können vor allem in der Dominikanischen Republik eine Vielfalt an Wassersportangeboten genießen und zum Beispiel Wind- oder Kitesurfen ausprobieren. Taucher zieht es eher nach Belize in der Nähe des mittelamerikanischen Festlands, wo ihr unter Wasser das zweitgrößte Barrier Reef der Welt bestaunen könnt, oder nach Grenada, wo ihr das Wracktauchen für euch entdecken könnt. Generell ist die Karibik voller interessanter Tauchspots, die auch den Waghalsigen etwas bieten können. Wie wäre es mit tauchen an der Seite von Haien? Das könnt ihr euch auf den Bahamas trauen!

Lady with kayak

Aber natürlich bietet die Karibik weit mehr als nur Strandfeeling. Die lauten Straßen, die lateinamerikanischen Rhythmen und lebensfreudigen Street Festivals und Märkte laden jeden Touristen zum Mitwippen und Feiern ein. Dennoch fühlt man sich als Europäer nicht komplett fremd, denn noch Anfang des 20. Jahrhunderts hatten Mächte wie Großbritannien, Frankreich und Dänemark große Gebiete besetzt. Somit treffen würzige Curry- und Fischgerichte auf Croissants und Tea-Times, lateinamerikanische Kostüme auf britische Tweedkleidung. Spätestens, wenn man die Bewohner fließend Englisch oder Französisch sprechen hört und europäische Begriffe in den Straßennamen erkennt, wird klar, dass hier zwei Welten durcheinandergewirbelt wurden und heute noch Hand in Hand weiterleben. Neben ehemaligen Kolonialstaaten, die mittlerweile ihre Unabhängigkeit erklärt haben, ist die Karibik auch voller Überseedepartments, die mit einem Fuß in der EU stehen. Ihr merkt – in der Karibik steht alles etwas Kopf, und doch stört es keinen. Hier müsst ihr für die ein oder andere Kulturüberraschung gewappnet sein.

bartender’s hand pouring tequila at a tropical Caribbean beach

Karibik Anreise

Von Deutschland aus ist das Fliegen die einzig sinnvolle Reisemöglichkeit, wenn ihr schnell und günstig in die Karibik wollt. Klar – bei 10 bis 26 Stunden Flugdauer (je nach Flugverbindung) können die Flüge schon mal teurer werden, als wenn ihr nur eine europäische Metropole anfliegen wollt. Für einen Flug im Billigflieger könnt ihr mit viel Glück einen Flug ab 350€ ergattern, bei Linienflügen starten die Preise bei 700€ und können sich bis in den 4-stelligen Bereich ziehen. Generell ist die Karibik mit über 20 Flughäfen ganz gut ausgestattet, da auch viele europäische Fluglinien wie Condor, Airberlin, Air France und British Airways diese anfliegen. Direktflüge aus Deutschland starten unter anderem in Düsseldorf, München, Frankfurt, Hamburg und Stuttgart – falls es mit dem Direktflug nicht klappt, dann könnt ihr euch auf coole Zwischenhalte wie London, Miami, Fort Lauderdale, Paris, New York oder Chicago freuen. Gibt schlimmeres, glaube ich. ;-) Eine Übersicht mit den wichtigsten Flughäfen der Karibik und allen gängigen Flugverbindungen findet ihr auf Skyscanner. Natürlich könnt ihr auch einen Blick in meine aktuellen Karibik Deals werfen, denn ich finde immer wieder tolle Flugschnäppchen in die Karibik!

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Traumdestinationen in der Karibik – Die wichtigsten Orte im Überblick

Generell ist es bei der Karibik nicht leicht, einen eindeutigen Überblick zu behalten. Die Karibik umfasst schließlich unzählige Inselstaaten und Inselgruppen, die sich dann wieder in bewohnte oder unbewohnte kleinere Inseln unterteilen. Kein anderer Ort beherrscht den Zwiebellook so gut wie die Karibik, was zwar für ihre Komplexität, aber genauso auch für ihre Vielfalt spricht. Nun geht es aber ans Eingemachte, haltet euch fest.

Beautiful tropical beach on the Caribbean Sea, Nicaragua

Die Großen Antillen

Die großen Antillen tragen ihren Namen zurecht. Die Inselgruppe macht allein mit ihren vier Hauptinseln schon 90% der Gesamtfläche der Karibischen Inseln aus. Diese sind Kuba, die Hispaniola, Jamaika und Puerto Rico – alles sehr bekannte Urlaubsziele, die ganz für sich stehen.

Kuba

Kuba ist das größte Land der Karibik und auf der ganzen Welt für Rum, Zigarre und die Samba-Rhythmen auf sonnigen Straßen bekannt. Unternehmt einen Trip nach Kuba und schon ist es geschehen – euer Herz wird aufgehen bei so viel Lebensfreude, guter Laune und zahlreichen Sinneseindrücken. Wer ohne viel rumzureisen viel Kuba auf einen Schlag erleben will, begibt sich nach Havanna, in die Hauptstadt und zwei-Millionen-Metropole Kubas. Hier pulsiert das Leben und ihr stoßt nicht nur auf historische Bauten, Museen und die Kathedrale San Cristobal, sondern auch auf ein ordentliches Nachtleben.

Ansonsten könnt ihr euch Kuba in etwa so vorstellen, wie es Christoph Kolumbus einmal beschrieb: „Dies ist das schönste Land, was Menschenaugen je gesehen haben.“ Als schönstes Land würde ich es persönlich zwar nicht bezeichnen (Mütter haben ja auch keine Lieblingskinder), trotzdem kommen einige Wochen auf Kuba einem Jackpotgewinn gefährlich nahe. Auf Varadero können sich die Wassersportler austoben, Wanderer erleben in der geschichtsträchtigen Ambrosiohöhle ihren Spaß. Wer doch lieber ein Museum nach dem anderen abklappern will, erforscht Trinidad. Strandfeeling kommt auf Kuba, dem Superlativ der Karibischen Inseln, natürlich auch nicht zu kurz: Das Krönchen als absoluter Traumstrand trägt derzeit der Strand von Cayo Levisa.

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Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik teilt sich die Insel Hispaniola mit dem Nachbarland Haiti. Von dem Erdbeben hat sie nur wenig mitbekommen, weshalb nicht selten der Ausdruck „Dieselbe Insel, unterschiedliche Welten“ gebraucht wird. Daher könnt ihr die Dominikanische Republik problemlos besuchen und mit einem Tourismusvisum bis zu 30 Tage lang bereisen. Die meisten Touristen zieht es in die größte Urlaubsregion der Karibik, Punta Cana, welche sowohl für Familien und Paare als auch für Singles geeignet ist. Auf der Halbinsel Samaná gibt es neben tollen Traumstränden auch die Möglichkeit auf das einzigartige Erlebnis Whale Watching, und wer auf der Suche nach einem tollen Ort zum Tauchen oder Schnorcheln ist, merkt sich die Playa Dorada. Stille Stunden am Strand trifft man am ehesten an der Playa Grande an, welche zwar etwas schwieriger zu erreichen ist, jedoch all jene, die den Weg auf sich nehmen, mit einer Touri-freien-Zone belohnt.

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Zuletzt ist die Dominikanische Republik aber auch für ihr traumhaftes Altstädchen in der Stadt Santa Domingo bekannt und kann mit über 100 Nationalparks prahlen. Schaut definitiv im Nationalpark del Este vorbei, dieser ist weltbekannt und das zurecht! Aus Sicht von Experten ist eine Reise in die Dom. Rep. auch als politisches Statement gut geeignet, denn somit wird die Wirtschaft des Staates und der Naturschutz gestärkt. Es ist kein Geheimnis, dass die Einheimischen mit Armut und einer sich noch entwickelnden Demokratie zu kämpfen haben. Als Touristen kriegt ihr davon recht wenig mit, solltet euch dessen aber immer bewusst sein.

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Jamaika

Reggae all day all night – wenn das eine gute Zeit für euch ausmacht, dann lebt es sich nirgendwo besser als in der Geburtsstätte eurer Lieblingshits. Alles rund um das Leben des Königs des Reggae erfahrt ihr im Bob Marley Museum. Nur was das Kiffen angeht, werdet ihr wohl enttäuscht werden, denn die Gesetze sind noch strenger als bei uns, und allein der Konsum von Marihuana wird in vielen Fällen sogar mit Haftstrafen geahndet. Trotzdem kann eine Reise nach Jamaika nur unvergesslich werden! Allein der Traumstrände, der wunderschönen Landschaften und der schmackhaften Multi-Kulti-Küche wegen. Die besten Hotspots könnt ihr in meinen Jamaika Tipps im Detail nachlesen. Versprecht mir nur, bei eurem Aufenthalt in Jamaika unbedingt einmal die tropische Frucht Ackee zum Frühstück zu probieren! ;)

   

Puerto Rico

Aus dem Spanischen übersetzt bedeutet Puerto Rico so etwas wie „Reicher Hafen“, dabei kostet eine Reise nach Puerto Rico mit meinen Deals nicht die Welt. Reich an vielen unvergesslichen Erlebnissen, Kultur und Traumorten, ist die vierte der vier Großen Antillen der Karibik aber allemal! Im Vergleich zu den anderen karibischen Inseln sind die Landschaften auf Puerto Rico sehr gebirgig, weshalb auch Wanderer neben Strandliebhabern auf ihre Kosten kommen. Vor allem in dem El Yunque Nationalpark könnt ihr in den karibischen Urwald abtauchen, den Dschungel kennen lernen und die Bekanntschaft mit paradiesischen Wasserfällen machen. Alternativ sind sicherlich auch die Strände nicht zu vernachlässigen. Strandurlauber zieht es vor allem auf die Insel Culebra, zu welcher drei Mal am Tag eine Fähre hintuckert. Auch für diese Destination gebe ich euch eine kleine Foodchallenge: mindestens drei verschiedene Gerichte aus der Pantains, der kleinen Kochbanane, probieren. Einmal auf dem jährlichen Foodmarkt gewesen und ihr hakt diese kleine Herausforderung mit links ab.

 

Die Kleinen Antillen

Antigua und Barbuda

Die beiden karibischen Inseln Antigua und Barbuda bilden zusammen einen Staat und locken viele sonnengierige Urlauber zu sich. Vor allem Antigua ist mit Stränden wie Dickenson Bay, Jolly Beach und Half Moon Bay als absolutes Badeparadies bekannt. Aber auch in das lokale Stadtleben lässt es sich schnuppern: In der Hauptstadt St. Johns stoßt ihr auf farbenfrohes Leben mit Märkten, Kathedralen und auf zollfreie Shoppingläden am Hafen im Süden. Naturliebhaber sollten sich den Nelson’s Dockyard, das Naturschutzgebiet in Indian Town, nicht entgehen lassen. Wer sich über diese Namen wundert – diese sind wohl der britischen Kolonialzeit zu verdanken.

 

St. Vincent und die Grenadinen

St. Vincent und die Grenadinen ist ein unabhängiger Inselstaat, der sich aus der Insel St. Lucia und den 32 Inseln der Grenadinen zusammensetzt. Dass es dennoch die Insel St. Vincent in den Namen des Staates geschafft hat, liegt wohl an dessen Größe. Mit 346 km² ist sie flächenmäßig die größte Insel der Grenadinen und zudem, aufgrund der atemberaubenden Natur voller tropischer Felder, blühenden Blumenprachten und dem noch aktiven Vulkan Soufriere, eine beliebte Destination für Wanderer. Die Hauptstadt Kingstown lockt mit tollen Wochenmärkten und frischem Obst. Wer gerne als Backpacker unterwegs ist, wird wohl an einem Inselhopping über die Grenadinen nicht vorbeikommen. Sehr häufig wird euch hier das Bier „Hairoun“ begegnen, welches ganz charakteristisch für St. Vincent und die Grenadinen ist. Das Bier hat eine alte Geschichte und wurde nach dem Namen benannt, den die Insel noch vor der Besatzung durch englische Mächte trug.

Dominica

Nicht zu verwechseln mit der Dominikanischen Republik, ist die kleine Insel Dominica. Bei Fans der Karibik ist sie als „die Wilde“ bekannt, denn die Landschaft Dominicas läuft fast über an Vulkanen und heißen Quellen. Dominica ist wunderschön, hat aber wenig von der klassischen Schönheit eines weißen Sandstrandes. Da die Insel von Vulkanen geprägt ist, sind ihre Strände grauschwarz und die Landschaft mündet nach oben in in dem Boiling Lake, einem Vulkankrater mit Temperaturen am Siedepunkt. Das Plätschern würde ich hier sein lassen. Die Korallenriffe könnt ihr als leidenschaftliche Taucher mit Sinn für das Abenteuer aber gefahrlos erkunden – diese sollen hier besonders farbenprächtig sein.

Anguilla

Anguilla erfüllt das Klischee der weißen Sandstrände vor türkisblauem Wasser, Kokospalmen und Bikinimodels wie keine andere karibische Insel. Nicht umsonst hat sich die Pralinen-Marke Raffaelo Anguilla für den Dreh ihrer Werbung ausgesucht. Wen bei dem Anblick dieses Werbespots immer das Fernweh gepackt hat, für den ist Anguilla der perfekte Ort für einige Tage Entspannung und Strandfeeling pur. Zu den prominentesten Stränden zählen zum Beispiel Shoal Beach, Rendezvous Bay Beach und Meads Bay. Wer auf Action steht, wird auf der gesamten Insel tolle Outdoor Aktivitäten finden – Korallentauchen, Wassersport wie Kitesurfen und Paddleboarding. Danach kann zur Entspannung noch eine Massage am Strand dran gehangen werden…

Grenada

Ich kann gut verstehen, wieso sowohl die Engländer als auch die Franzosen die karibische Insel Grenada kolonialisiert haben, denn es ist ganz offensichtlich, dass Gott hier ein wenig mehr Zeit verbracht hat. Regenwälder, Vulkanseen und rauschende Wasserfälle machen die Landschaft so lebendig wie kaum woanders auf der Welt – dabei ist das erst der Anfang. Wer erst die bekannten Strände wie Grandanse oder den ruhigen Morne Rouge Beach besucht hat, sollte sich den Geheimtipp LA Sagesse Beach nicht entgehen lassen. Dieser schimmert nämlich silbern – in Grenada trefft ihr auf ein wahres Naturwunder! Abgesehen davon ist Grenada perfekt für alle von euch, die Mutti gerne ein Mitbringsel aus dem Urlaub mitbringen – auf der Gewürzinsel schlechthin werdet ihr bestimmt fündig und könnt die Küchenfeen zu Hause mit einem Gewürz aus einer anderen Welt überraschen. Neben tollen Tagen in der Natur und Spaziergängen durch die Städtchen sollte auch eine Wanderung auf den Gipfel des 840 Meter hohen Mount St. Catherine auf eurer Agenda stehen – von hier ist die Aussicht einfach nur umwerfend.

Assortment choice of spices, basket on market stall

Trinidad und Tobago

Trinidad und Tobago sind ein unabhängiger Inselstaat, der aus den beiden Hauptinseln und einigen kleinen weiteren besteht. Dabei ist Trinidad die größere von beiden, die mit der Hauptstadt Port-of-Spain einiges an Sightseeing Hotspots zu bieten hat. Die Stadt ist zwar nicht mit einer Millionenmetropole zu vergleichen, hat aber einige Bauten und Museen in petto, die euch vieles über die karibische Geschichte lehren können. So zum Beispiel die Sieben Magnificent Buildings, sieben wunderschöne, aber doch im Stil sehr verschiedene Kolonialbauten. Des Weiteren solltet ihr auch auf der belebten Einkaufsstraße Frederik Street das karibische Lebensgefühl auf euch wirken lassen, euch einen Eindruck von dem ältesten Kloster der Karibik Mount St. Benedikt machen und im Hafen von Chaguaramas Bay die großen Jachten bestaunen.

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In Tobago dagegen steht die faszinierende Natur im Vordergrund. Hier könnt ihr euch satt sehen an bunten Korallenriffen und Küsten und im Nationalpark Tobago Forest Reserve den Regenwald erkunden. Vor allem, wenn ihr euch für die Tier- und Pflanzenwelt begeistern könnt, solltet ihr euch diesen Ort aufschreiben und dick markieren, denn hier stoßt ihr auf grandiose Landschaften!

Barbados

Barbados war einst eine britische Kolonie und verpflichtet sich heute noch der britischen Krone. Generell scheinen sich die Einwohner Barbados nicht allzu sehr an dem britischen Einfluss zu stören, denn das „Little England“, wie es so oft genannt wird, verkörpert heute noch britische Kultur und Tradition. Darauf weisen neben den englischen Herrenhäusern auch die Einkaufsmeile Broad Street in der Hauptstadt Bridgetown hin, wo es typisch englischen Porzellan, Kristall oder Tweedkleidung zu kaufen gibt. Das zieht unglaublich viele Menschen nach Bridgetown, was auch die hohe Bevölkerungsdichte zeigt, die sich Hongkong Werten annähert. Viele davon sind Touristen, die in Barbados die Kasse klirren lassen – der boomende Tourismus erklärt auch, wieso Barbados zu den wohlhabendsten karibischen Inseln zählt. Das und natürlich der bekannte Mount Gay Rum, der in die ganze Welt exportiert wird. Dieser Wohlstand passt ganz gut zu der britischen Teatime und dem English Breakfast, der in all den edlen Cafés und am Careenage Hafen serviert wird. Wollt ihr eine Ahnung davon bekommen, wie man zu Kolonialzeiten in der Karibik gelebt hat? Dann ab nach Barbados!

 

Die britischen Jungferninseln

Zwar von der Queen nicht ganz so betätschelt wie Barbados, aber trotzdem ein Überseedepartment des Vereinigten Königreiches, sind die britischen Jungferninseln, auch bekannt als British Virgin Islands. Die Anreise kann die Ungeduldigen unter euch schon den ein oder anderen Nerv kosten – den Flughafen gibt es nur in Miniaturgröße und wenn ihr nach Direktflügen aus Deutschland fragt, wird euch nur ins Gesicht gelacht. Zwischenstopp ist somit mindestens einmal St. Maarten oder San Juan. Wer das aber auf sich nimmt, dem ist Ruhe und Touri-Freie-Zone garantiert! Auf den vier wichtigsten und größten Inseln der 43 Jungferninseln, Jost Van Dyke, Virgin Gorda, Anegada und Tortola, lässt sich hervorragend das N I C H T S T U N genießen.

Aber auch Aktivurlauber haben die Qual der Wahl. Die Hauptinsel Tortola mit der Hauptstadt Roadtown ist gut zum Wandern um den Mount Safge inklusive tropischer Regenwald und Naturschutzgebiet geeignet. Auch die J.R. O’Neal Botanic Gardens verdienen einige eurer Stunden und an den historischen Bauten der Innenstadt, dessen Forts und Ruinen Geschichte erzählen, solltet ihr auch nicht einfach vorbeilaufen. Die Koralleninsel Anegada lockt mit tollen Stränden, die sonst nur die 200 Bewohner genießen können und auf dem Tourismusmagneten (zumindest im Verhältnis gesetzt) Virgin Gorda reihen sich viele schicke Jachtclubs aneinander. Segeln ist generell eine ziemlich große Nummer auf den britischen Jungferninseln, weshalb für das Inselhopping meistens Segelschiffe verwendet werden. So kommt es, dass auch der 8 km² große Zwerg Jost Van Dyke gleich mit drei Ankerbuchten prahlen kann.

Stunning view of Little and Dog Bays on the British Virgin Island of Virgin Gorda in the Caribbean sea under a dramatically clouded sky.

Die amerikanischen Jungferninseln

Zwar zählt diese Inselgruppe zum Außengebiet der Vereinigten Staaten, allerdings hinterließen die Dänen in der Kolonialzeit hier ihre Spuren. Die amerikanischen Jungferninseln bestehen aus den drei Hauptinseln Saint Crox, Saint John und Saint Thomas und einigen weiteren vereinzelten. Ihren historischen Fußabdruck hinterließ Dänemark vor allem auf Saint Crox, wie die Namen von Städten wie Christiansted und Frederiksted vermuten lassen. Hier könnt ihr historische Häuser im dänischen Stil sowie Forts wie den Fort Frederik bestaunen. Die Hauptstadt Charlotte Amalie hat zwar einen unschuldigen Namen, verbirgt jedoch ein Shopping Mekka und ein wahnsinnig aufregendes Nachtleben hinter ihren Grenzen. Highlight der amerikanischen Jungferninseln ist und bleibt aber der Saint John National Park, der sich von der Insel Saint John bis auf die Insel Hassel erstreckt.

Beautiful yachts near the tropical islands in Caribbean – St. Thomas, U.S.V.I.

Die französischen Antillen

Bei den französischen Antillen handelt es sich um Überseedepartments des Französischen Staates, was bedeutet, dass die karibischen Inseln Guadeloupe, St. Barth, Martinique und St. Martin ein vollkommen integrierter Part Frankreichs sind und in der Folge auch zu der EU gehören. Ihr wisst, was das für uns Deutsche EU-Bürger bedeutet, oder? Reisen mit minimalem Papierkram! Wenn ihr dazu auch noch Französisch sprechen könnt oder eure Schulkenntnisse eh mal wieder etwas aufpolieren wollt, kann ich euch versprechen, dass wenigstens eine der vier französischen Antillen wie Arsch auf Eimer zu euch passt. Trotzdem solltet ihr euch gut informieren: Nur weil die französischen Antillen Teil der EU sind, heißt das nicht, dass sie dem Schengen-Abkommen zustimmen. Und auch, was eure Sprachkenntnisse angeht, müsst ihr wählerisch sein: Mit Französisch kommt ihr super klar, jedoch bringt euch auch das tadelloseste Englisch gar nichts, da es dort nicht verbreitet ist.

aerial view of St. Barths, French West Indies

St. Barth ist für all jene gut geeignet, die auf Glamour und Luxus stehen und schon immer davon geträumt haben, mal einem Promi über den Weg zu laufen. Ähnlich wie auf Ibiza tummeln sich hier nämlich die Stars und Sternchen! Besonders gerne lassen sich hier beispielsweise Kate Winslet, Kate Moss, Bon Jovi oder Michael Douglas blicken.

Martinique hat zwar keine Promis zu bieten, dafür ist sie selber mit dem Spitznamen „Perle von Frankreich“ eine wahre Berühmtheit. So ranken sich vielversprechende Gerüchte über die karibische Insel, wie, dass der Strand Anse des Salines der schönste in der ganzen Karibik ist, oder, dass auf Martinique die schönsten Frauen leben. Ziemlich viele Superlative also, was wohl daran liegt, dass man auf Martinique neben der karibischen Lebenslust auch einen guten Schuss französischen Chic erleben kann. So bieten die Restaurants guten Rotwein, Cafe au Lait und Croissants zum Frühstück, genau so aber auch typisch karibisch gewürzte Currygerichte, Avocadocreme und weißen Rum an. So lebt es sich für Kinder Frankreichs (wenn auch nur im Herzen) ganz ordentlich auf Martinique.

View from Mount Pelee in Martinique

Auch die Inselgruppe Guadeloupe ist mit einem weltbekannten Nationalpark bestens ausgestattet für Naturfreunde. Mit 17.300 Hektar zählt das Gebiet zu den am best erhaltenen Regenwäldern in der Karibik – und das muss schon was heißen! Hier könnt ihr zum Vulkan la Soufrierè wandern, eine der unzähligen Routen ausprobieren und Wasserfälle bestaunen. Auf den unbewohnten Inseln Petite Terre lässt sich an einem Tagesausflug die Idylle in dem Naturschutzgebiet genießen oder tolle Fotos von den unzähligen Leguanen schießen, die die Inseln besiedeln. In den Städten auf Guadeloupe gibt es aber auch an Bauten und Museen genug zu entdecken. So ist Guadeloupe bekannt für ihre Rumbrennereien, die ihr besuchen und wo ihr so vieles über die Jahrhundert alte Tradition herausfinden könnt. In Saint Rose befindet sich sogar ein Rum-Museum. Geschichtsinteressierte können auf der Insel der Karibik den Spuren der Kolonialzeit auf die Schliche kommen: Hinter den weiß getünchten Kirchen verbirgt sich nämlich eine dreckige Geschichte: Auf Guadeloupe wurde intensiver Sklavenhandel betrieben. So heißen auch die Stufen zu dem Platz vor der Kirche Petit-Canal Stufen der Sklaven. Ihr merkt schon – diese Inselkette hat ihren Touristen mehr zu bieten als das karibische Standardpaket von Sonne, Strand und Meer.

St. Martin ist nur zur Hälfte französisch, denn mitten über die Insel verläuft eine etwa 50 km lange Grenze, die das französische Gebiet vom niederländischen abgrenzt. Man munkelt, zur Aufteilung der Insel hätte man jeweils einen französischen und einen holländischen Läufer in die entgegengesetzte Richtung losgeschickt. Dort, wo sie sich auf der anderen Seite trafen, wurde die Grenze gezogen – und so haben die Franzosen einige Quadratkilometer mehr abbekommen. Heute ist dieser Wettstreit zum Glück Schnee von gestern und die beiden Nationen leben harmonisch auf diesem wunderschönen Fleckchen der Karibik. Als absoluter Taucher-Hotspot gilt hier die Baie Rouge, und wer Einblicke in das Lebensgefühl erhaschen will, der stattet der Hauptstadt Marigot einen Besuch ab und schlendert über den Wochenmarkt.

Noch ein letzter Tipp: Billige Flüge zu den Französischen Antillen gibt es aus Paris – schließlich handelt es sich um einen Inlandsflug. ;) Eine Reise nach Frankreich ist schließlich auch auf der Bucketlist eines jeden Reiselustigen.

 
   
 

Bahamas

Die Bahamas sind zwar ein unabhängiger Staat, dennoch ist auch hier der Einfluss der britischen Kolonialzeit spürbar. Als Mitglied bei Commonwealth erkennt auch die Regierung der Bahamas die britische Königin als Head of State an und übernimmt neben vielen anderen kulturellen Gewohnheiten genau wie die britischen Überseegebiete den Verkehrsfluss auf der linken Straßenseite. Als Inselgruppe mit rund 700 Inseln ist das Gebiet der Bahamas fast so groß wie Deutschland, bewohnt sind allerdings nur um die 30 der Trauminseln. Auch die Landschaft auf den Bahamas tut dem Ruf der Karibik keinen Abbruch: Wer gerne für ein paar Tage in einem postkartentauglichen Ort verbringen will, der macht mit den Bahamas gar nichts falsch. Dazu kommt, dass die Bahamas im Vergleich zu den anderen karibischen Inseln noch ein Ass im Ärmel haben. Ihr ahnt es schon? Genau, die schwimmenden Schweinchen! Es ist wahr – bei Staniel Cay leben Schweine, die sich an die tropischen Bedingungen angepasst haben und gerne mal ab und an mit den Touristen etwas plantschen. Eine coole Alternative zum Schwimmen mit Delfinen oder dem Tauchen mit Haien, wie ich finde. ;) Wenn euch auch die süßen Schweinchen nicht geheuer sind – die Bahamas sind auch bekannt für ganze Horden an pinken Flamingos.

Swimming pig of Exuma island

Die bekannteste Inseln der Bahamas ist New Providence, auf welcher sich auch die Hauptstadt Nassau befindet. Hier findet über Weihnachten auch die weltbekannte Nachtparade Junkanoo statt, auf der – typisch karibisch – mit bunten Kostümen, wilden Tanzchoreografien und ansteckender Musik durch die Straßen von Nassau gezogen wird. Die Vorstellungen sind professionell, da es sich um einen Wettbewerb handelt, für den die Tänzer schon lange vorher ihre Kostüme und Performances perfektionieren. Daher ist die Winterzeit ein optimaler Reisezeitraum für die Bahamas, solange ihr auf weiße Weihnachten verzichten könnt. Ebenfalls einen Abstecher wert ist das Pirates of Nassau Museum – hier fühlt sich die gesamte Familie wohl, denn auch auf die Kleinen warten spannende Programmpunkte. Für jeden Captain Jack Sparrow Fan ein absolutes Muss! Last but not least: Wer mit (zahmen!) Haien schwimmen will, kann das bei Compass Cay auf den Exumas Inseln tun.

   
   

Turks- und Caicosinseln

Noch nichts von Turks und Caicos gehört? Das muss geändert werden! Bei den rund 40 Inseln, die wie eine Verlängerung der Bahamas wirken, handelt es sich um ein britisches Überseegebiet. Wenn man sich allein auf die geografische Lage verlassen würde, lägen die Turks- und Caicosinseln im Atlantik, werden aber aufgrund ihrer Geschichte zur Karibik gezählt. Die Turks- und Caicosinseln mögen zwar noch relativ unbekannt sein und von ihren berühmt berüchtigten Nachbardestinationen in den Schatten gestellt werden, dies ist aber vollkommen unberechtigt. Sowohl für Honeymooner, als auch Familien mit Kindern und für Aktivurlauber ist die Inselgruppe ausgestattet. Die meisten der Inseln sind zwar unbewohnt, nichtsdestotrotz aber geeignet für einen Tagestrip, um die Ruhe zu genießen, etwas zu wandern und Leguane zu beobachten. So zum Beispiel auch Little Water Cay.

Seid ihr auf der Suche nach einer Mutprobe, dann schreibt euch The Hole auf – in diesem Kalksteinloch muss man sich erst ins Dunkle abseilen, ehe man dann unten baden kann. Auch die Wale mögen Turks und Caicos und statten der Inselkette regelmäßig einen Besuch ab. Ein guter Whale Watching Spot dafür ist der Leuchtturm auf Grand Turk – dieser Ausblick ist der Wahnsinn! Taucher können sich an Korallenriffen bei Smith’s Reef und Coral Garden’s Reef an den Naturphänomenen der Tropen satt sehen. Auch das traditionelle Street Food werdet ihr auf den Inseln probieren können – jeden Donnerstag auf dem Thursday Fish Fry im Bight Park, wo es auch viele Locals hinzieht. Ihr merkt – diese kleinen Inseln irgendwo im Nirgendwo haben es drauf!

Bock auf die Karibik?

So, wenn ihr es bis hierhin geschafft habt, dann küre ich euch nun zum Karibikexperten. Wobei – einen richtigen Kenner könnt ihr euch wohl erst nennen, wenn ihr all euer Wissen vor Ort erlangt habt. Daher: Ab zu meinen Deals mit euch, dann müsst ihr vielleicht nicht einmal euer Sparschwein köpfen, um zu dieser traumhaften Ecke zu fliegen. Egal, was ihr gerne in eurem Urlaub erlebt – wenn ihr keine Angst vor der Sonne habt, dann wird sich in den tausenden Orten in der Karibik schon etwas für euch finden. Ich freue mich schon auf eure Fotos in der Guru Pose!

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