Von den sieben Weltwundern hat jeder schon mal gehört – doch welche Wunderwerke gehören eigentlich dazu? Und wieso ist heute eigentlich immer noch die Rede von sieben an der Zahl? In diesem Artikel kläre ich auf!

Die 7 Weltwunder kennt jeder, oder? Ja, das denken zumindest viele, doch selbst, wenn man etwas länger überlegt, fallen einem nicht unbedingt aus dem Stegreif alle sieben architektonischen Wunderwerke ein, oder? Damit ihr alle Weltwunder demnächst aus dem Ärmel schütteln könnt, habe ich etwas für euch vorbereitet: Bestaunt die sieben antiken Weltwunder und werft gleichzeitig einen Blick auf die neuen Weltwunder, die unsere schöne Erde zu bieten hat! Nach diesem Artikel werdet ihr gewiss nicht mehr in Nöten kommen, wenn dieses Thema einmal auf den Tisch kommt.

Sieben Weltwunder Cristo Redentor
Foto: Ksenia Ragozina/Shutterstock.com

Vorhang auf für die alten 7 Weltwunder

Den Begriff der Sieben Weltwunder kennen wir. Doch wusstet ihr, dass man zwischen den alten und den neuen Weltwundern unterscheidet? Der Mythos der Sieben Weltwunder stammt noch aus der Antike. Schriftsteller Antipatros von Sidon, ein phönizischer Schreiber aus dem 2. Jahrhundert vor Christus, erwähnte die beeindruckenden Bauwerke in einem Epigramm. Mit dabei und heute noch ein beliebtes Ziel vieler Touristen: die Pyramiden von Gizeh. Im Gegensatz zu diesen ist von den anderen antiken Weltwundern bis auf Ruinen übrigens nicht mehr viel übrig. Teilweise ist sogar nicht ganz klar, ob es sie überhaupt gegeben hat.

    • Die gut erhaltenen Bauwerke befinden sich 20 Kilometer außerhalb von Kairo und können heute noch besichtigt werden.
    • Die beeindruckenden Ruinen des Grabmals von Halikarnassos befinden sich bei Bodrum in der Türkei.
    • Eine 30 Meter hohe Bronze-Statue des Sonnengottes Helios im Hafen von Rhodos. Überreste der Statue sind leider nicht mehr zu erkennen, man kann also nur den antiken Überlieferungen folgen und glauben.
    • Der antike Tempel soll zu Ehren der olympischen Gottheit Artemis gebaut worden sein. Die Ruinenstätte in der Nähe von Izmir kann besichtigt werden.
    • Bekannter sind die Gärten vielleicht unter dem Namen „Die Hängenden Gärten von Babylon“. Ihre Existenz wird immer wieder in Frage gestellt. Wo sie sich befunden haben sollen, steht ebenso nicht fest.
    • Ein beeindruckender Tempel benötigt eine ebenso imposante Statue. Kein Wunder also, dass der Tempel des Zeus in der griechischen Stadt Olympia mit einer ca. 12 Meter hohen Pyramide ausgestattet wurde. Diese soll jedoch bei einem Brand zerstört worden sein.
    • Die kleine antike Insel mit dem Leuchtturm von Pharos vor Alexandria ist eines der 7 Weltwunder, das am wenigsten im Gedächtnis geblieben ist. Doch die schiere Größe des aus weißem Stein gehauenen Turms beeindruckte die Menschen jahrhundertelang. Ein Erdbeben soll für den Einsturz des Turms verantwortlich gewesen sein.

Sieben Weltwunder Pyramiden von Gizeh

Diese 7 Weltwunder sind neu

Seit 2007 gibt es nun offiziell auch 7 neue Weltwunder. Bei einer feierlichen Gala in Lissabon verkündeten Berühmtheiten wie Hilary Swank, Ben Kingsley oder Jennifer Lopez am 07.07.2007 die Sieger der weltweiten Abstimmung, an der mehr als 90 Millionen Menschen teilgenommen hatten. Einige der Sieger werdet ihr kennen, andere hingegen sind euch vielleicht nicht unbedingt ein Begriff. Deshalb hier nochmal alle neuen Weltwunder in der Übersicht.

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    • Eine einzigartige Ansammlung von in den Fels geschlagenen Gebäuden – wie eine andere faszinierende Welt. Heute können Besucher zu Fuß durch das ausgetrocknete Flussbett bis zu den unterschiedlichen Bauwerken wandern und die einzigartige Felsenarchitektur genießen. Weitere Informationen zur Felsenstadt Petra findet ihr in meinem Reisemagazin.
    •  Imposant und beeindruckend schlängelte sich das größte Bauwerk der Welt auf einer Länge von über 21.000 km durch China. Einst als Verbindung zwischen Festungen genutzt, ist die Chinesische Mauer heute eines der meistbesuchten Bauwerke der Welt.
    • Mexikos Geschichte ist ebenso interessant wie abwechslungsreich. Chichen Itza, die große Stadt der Maya, war eines der größten Handelszentren der Maya und kann heute im Urwald erkundet werden.
    •  Die 32 Meter hohe Erlöserstatue steht für Rio de Janeiro wie kein zweites Bauwerk. Seine weit ausgestreckten Arme scheinen die Stadt zu umarmen. Der Cristo Redentor ist mittlerweile ein katholischer Wallfahrtsort.
    • Zentral in Rom gelegen ist das weltbekannte Kolosseum eines der meistbesuchten Bauwerke der Welt. Die Ruinen des einstigen Amphitheaters strahlen auch heute, fast 2000 Jahre nach seiner Erbauung, noch immer einen beeindruckenden Glanz aus.
    •  Die Stadt in den Wolken, die ca. 1440 von den Inka in den Anden erschaffen wurde, ist heute ein sehr beliebtes Touristenziel in Peru. Kein Wunder, denn hier, in 2350 Metern Höhe, erleben Besucher hautnah, wie die Bewohner der Anden lebten. Magisch nennen Besucher diesen Ort. In meinem Reisemagazin erfahrt ihr alles bis ins kleinste Detail über den Machu Picchu.
    • Das beeindruckende Mausoleum errichtete einst der Großmogul Shah Jahan für seine Frau. Hier trauerte er nach ihrem Tod, und auch heute noch gilt das weiße Bauwerk als Symbol für die Liebe. Wollt ihr mehr über den Taj Mahal erfahren, dann schaut doch mal in meinem Reisemagazin vorbei.

Magisch, beeindruckend und unbedingt sehenswert! Die sieben Wunder – ob neu oder alt – solltet ihr unbedingt einmal im Leben gesehen haben. Was sagt ihr? Welche Orte gehören für euch zusätzlich auf diese Liste?

Weitere Wunder findet ihr in meinem Reisemagazin: