Wer einmal in Rom ist, muss es einfach gesehen haben: Das weltberühmte Kolosseum in Rom – ein architektonisches Meisterwerk aus der Antike. Lest hier, was euch bei einem Besuch dieser großartigen Attraktion alles erwartet.

Die italienische Hauptstadt Rom bietet Geschichte zum Anfassen. Wer hierher kommt, möchte meist etwas über das antike Rom erfahren, über die Geschichte, die hinter dieser Stadt und all den imposanten Bauwerken steckt. Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten und das Wahrzeichen schlechthin ist das weltbekannte Kolosseum in Rom. Keine andere Attraktion wird so häufig mit der italienischen Metropole in Verbindung gebracht wie diese. Es ist das größte der im antiken Rom erbauten Amphitheater, der größte geschlossene Bau der römischen Antike und mit seinen 527 Metern Umfang und 48 Metern Höhe zudem das größte je gebaute Amphitheater der Welt.

Das weltbekannte Kolosseum in Rom

Faszination Kolosseum | Ein Besuch des architektonischen Meisterwerks

Ein Trip in die italienische Hauptstadt

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Faszination Kolosseum – Ein uraltes Zeugnis der Baukunst der alten Römer

Das Kolosseum, ursprünglich Amphitheatum Flavium genannt, ist für viele Touristen das Highlight einer jeden Städtereise nach Rom. Einmal in der italienischen Hauptstadt unterwegs, kann und möchte man diesem beeindruckenden Bauwerk, erbaut zwischen 72 und 80 nach Christus, gar nicht entgehen. Mitten im Herzen Roms gelegen, kommen jährlich Millionen Touristen aus aller Welt hierher, um diese faszinierende Attraktion zu bestaunen. Einst eine auf dem Marsfeld stehende, aus Holz konstruierte Arena für Gladiatorenkämpfe, ließ Kaiser Nero nach dem großen Brand von Rom im Jahre 64 nach Christus auf dem Südhang des Hügels Esquilin eine neue Palastanlage errichten, deren Gärten auch den späteren Standort des Kolosseums umfassten.

Nur wenige Jahre nach Neros Sturz, etwa um 72 nach Christus, gab sein Nachfolger Vespasian das Gebiet schließlich der Öffentlichkeit zurück und ließ ein Amphitheater errichten, das alle bisherigen Arenen übertreffen sollte. Gesagt, getan – so entstand das einstige Amphitheaterum Flavium, das nach Vespasians Tod 79 nach Christus noch vollendet wurde und schließlich Platz für bis zu 50.000 Besucher bot. Doch nun von der Entstehungsgeschichte zurück zur Attraktion selbst: Was genau fasziniert die Menschen so sehr am Kolosseum in Rom? Was erwartet Besucher vor Ort?

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Ein Besuch des architektonischen Meisterwerks in Rom

Das ellipsenförmige Kolosseum diente einst als Ort für Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen, die letzten fanden wohl um das 5. und 6. Jahrhundert herum statt. In den Jahren darauf wurden die grausamen Spiele vom Christentum schließlich abgelehnt und die verbliebenen Bewohner der verfallenden Stadt nutzten die Arkaden und Gänge des Kolosseums, um dort Wohnräume einzurichten. In den Jahren darauf wurde das Kolosseum durch Erdbeben schwer beschädigt, die schlimmsten Schäden erlitt das Bauwerk wohl im Mittelalter, während zwei starken Erdbeben in den Jahren 847 und 1349. Darüber hinaus wurde es von herrschenden Familien Roms und Päpsten als Baumaterial genutzt, sodass vom äußeren Ring nur die nördliche Hälfte übrig blieb. Eben jene, die Besuchern noch heute eine etwaige Vorstellung der einst kompletten, viergeschossigen Arena ermöglicht.

Erst im Jahr 1744 wurde das Kolosseum von Papst Benedikt XIV. als Martyrerstätte geweiht, seit Beginn des 19. Jahrhunderts steht es zudem unter Denkmalschutz. Ein erster Blick auf das Kolosseum macht bereits deutlich, dass es sich hierbei um ein schlichtweg einzigartiges architektonisches Meisterwerk römischer Ingenieure handelt, das weltweit seinesgleichen sucht. Nähert man sich dem Kolosseum, kann man an der Nordseite noch sehr gut die ersten drei Stockwerke erkennen, die aus 80 Arkaden, gerahmt von Halbsäulen, bestehen. Auch das vierte und oberste Geschoss besteht aus 80, von Pilastern getrennten Wandfeldern. Konnte man früher noch – je nach Schicht und Berufsklasse – jeweils einen der durchnummerierten 80 Eingänge nutzen, so betritt man das Kolosseum heute nur noch an der südlichen Längsseite.

Wer hier nicht unbedingt stundenlang in der Schlange stehen möchte – die übrigens meist auch außerhalb der Hochsaison nicht viel kürzer ist – der sollte sich am besten im Voraus ein sogenanntes „Skip the line“-Ticket besorgen, mit dem man entspannt an der langen Schlange vorbei in das Innere des Kolosseums gelangt. Schon beim Eintreten überkommt viele Besucher ein schauriges Gefühl und allein beim Gedanken an die vielen Kämpfe und Toten, die hier stattfanden, bekommen die meisten Gänsehaut. Die ehemaligen Kellerräume und engen Gänge erinnern an ausweglose Kerker für die zum Tode Verurteilten und an Käfige für die wilden Tiere, ein Blick von den einstigen Zuschauerplätzen auf den Mittelpunkt der Arena an grausame Spektakel.

Urlaubsguru-Tipp: Da der Platz rund um das Kolosseum eine reine Fußgängerzone ist, erreicht ihr dieses am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wie etwa mit den verschiedenen Buslinien, darunter die 03, 75 oder 117, aber auch mit der Straßenbahnlinie 3 und 8 oder mit der Metro Linie B. Solltet ihr das berühmte Bauwerk gerne fußläufig schnell und bequem erreichen wollen, nehmt ihr euch am besten von Vorneherein ein zentrales Hotel.

Ein Trip in Italiens bezaubernde Hauptstadt

Rom ist einfach immer wieder eine Reise wert. Es ist nicht nur das beeindruckende und weltbekannte Kolosseum in Rom, das eine Reise hierher absolut lohnenswert macht, sondern auch die vielen weiteren historischen Bauwerke, die Vielzahl an Museen sowie die schier endlosen Einkaufsstraßen mit all ihren zahlreichen verlockenden Cafés und Restaurants.

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Ja, „Bella Italia“ hat es einfach in sich – und ein Trip in die bezaubernde Hauptstadt gehört einfach für jeden Italien-Liebhaber dazu. Holt euch in meinem Reisemagazin noch mehr Inspiration für euren Städtereise nach Rom:

 

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