Hotels sind die standardmäßige Unterkunftsart, für die sich viele auf einem Städtetrip entscheiden. Alternativen zu einem Hotel sind das sogenannte Hotelschiff sowie das Botel. Ihr findet diese Unterkunftsart vor allem in Städten mit Häfen, Flüssen und Kanälen. Die beiden Begriffe scheinen dasselbe zu meinen, tatsächlich gibt es aber Unterschiede. Hier zeige ich euch, was ein Hotelschiff ist. Dem stelle ich ein Botel gegenüber und erkläre euch den wichtigsten Unterschied zu einem Hotelschiff.

Hotelschiff
Bild: Christoph Lischetzki / Shutterstock.com

Was ist ein Hotelschiff?

Ein Hotelschiff ist in der Regel ein Flusskreuzfahrtschiff, dass übergangsweise als Hotel auf dem Wasser genutzt wird. In dieser Funktion fährt das Kreuzfahrtschiff nicht bei einer Rundreise auf dem Meer oder einem Fluss, sondern belegt vorübergehend einen festen Platz an einer Anlegestelle. Die Kabinen, die sonst Kreuzfahrtpassagiere belegen, können nun von normalen Gästen für eine Nacht oder ein paar Tage, gebucht werden. Hotelschiffe kommen zum Einsatz, wenn Messen oder andere Veranstaltungen in Städten stattfinden. Zu Messezeiten suchen sich die Hotelschiffe einen zentralen Anlegeplatz und erweitern das Hotelangebot für Besucher. Auf diese Weise werden die Kreuzfahrtschiffe auch ideal genutzt, wenn keine Saison für Flusskreuzfahrten herrscht.

Ausstattung eines Hotelschiffs

Flusskreuzfahrtschiffe, und damit die Hotelschiffe, sind bestens für eine Rundfahrt ausgestattet. Passagiere finden in den Kabinen und auf dem gesamten Schiff alles, was sie für einen längeren Aufenthalt benötigen. Die Austattung und den Komfort auf einem Hotelschiff könnt ihr mit einem 4- bis 5-Sterne-Hotel vergleichen. Die Kabinen bieten genügend Raum, um sich nicht eingeengt zu fühlen. Sie verfügen über ein Bad und viele weitere Annehmlichkeiten wie einen Fernseher und eine kleine Sitzecke. Bei den Hotelschiffen habt ihr auch die Wahl zwischen luxuriös und simpel eingerichteten Kabinen als Hotelzimmer. Es kommt darauf an, für welche Zielgruppe das Flusskreuzfahrtschiff eingesetzt wird. Ist es ein Kreuzfahrtschiff der oberen Klasse, gibt es beispielsweise auch Fitnessräume und Spa-Bereiche.

Hier findet ihr Hotelschiffe

Für ein Hotelschiff bedarf es Wasser und das findet ihr in Europa mit dem Rhein, dem Main, der Donau und der Elbe. An diesen Flüssen liegen unter anderem die deutschen Städte Düsseldorf, Hamburg, Köln und Frankfurt. Diese Städte sind vor allem zu Messe- und Veranstaltungszeiten beliebte Orte für Hotelschiffe. Hier gibt es zahlreiche Stellen, wo die Flusskreuzfahrtschiffe für eine bestimmte Zeit anlegen können. Damit haben die Besucher zu hochfrequentierten Zeiten eine größere Auswahl an Unterkünften.

Was ist ein Botel?

Der Begriff Botel setzt sich aus den Worten Boot und Hotel zusammen. Die englische Begriff, Boatel, setzte sich entsprechend aus den Worten Boat und Hotel zusammen. Als Botel gilt ein Hotel, das sich in einem Schiff befindet. Anders als das Hotelschiff, haben Botels einen dauerhaften und festen Anlegeplatz. Sie liegen für unbestimmte Zeit an einer Wasserstelle und dienen als Hotel für Städtebesucher. Es gibt Botels, die extra als Schiffshotel gebaut wurden. Andere Botels dienten damals als Fahrgastschiffe und wurden zu einem Schiffshotel umgebaut. Auf diese Weise können alte Schiffe weitergenutzt werden und bieten viel Platz für die Unterbringungen von Gästen.

Hotelschiff
Bild: zt11000 / Shutterstock.com

Botels sind eine beliebte Alternative zu Hotels in wasserreichen Städten wie Amsterdam, Budapest, Prag und Stockholm. In vielen touristischen Zentren, in denen es viel Wasser gibt, findet ihr in der Regel auch mindestens ein Botel. Als perfektes Beispiel für ein Botel in Amsterdam steht das Amstel Botel. Hier findet ihr 175 Zimmer mit komfortabler Ausstattung. Den Meerblick gibt es gratis dazu. Das Amstel ist eines der größeren Botels. Viele andere Schiffshotels verfügen über weniger Zimmer. Der Service in diesen Hotels auf dem Wasser beschränkt sich auf das Nötigste wie die Übernachtung und das Frühstück.

Weitere Hotel- und Unterkunftsarten

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