Faszinierende Landschaften, zerklüftete Canyons und grüne Wälder – die Wunder der Nationalparks in den USA kennen keine Grenzen. Besucht die Alligatoren in den Everglades, bewundert gigantische Wasserfälle im Yosemite Nationalpark oder gebt euch dem Zauber des Grand Canyon hin!

Nordamerika wird nicht umsonst für seine atemberaubenden Landschaften und Naturwunder gepriesen. An kaum einem anderen Ort werden uns die Wunder der Natur so klar vor Augen geführt wie hier. Wer immer schon einmal in die Staaten reisen wollte, der sollte diese Nationalparks in den USA auf jeden Fall auf seine Bucketlist schreiben! Hier präsentiere ich euch meine Favoriten unter den schönsten Nationalparks in den USA.

Nationalparks in den USA

Hilfreiche Tipps | Karte

Yellowstone | Grand Canyon | Yosemite | Death Valley

OlympicEverglades | Bryce Canyon

Euer Favorit? Stimmt ab!

Camper an einer der Nationalparks in den USA
Foto: iStock.com/ Individual

Hilfreiche Tipps für euren Nationalpark Besuch

Regeln sind zwar oft nervig, aber unumgänglich, wenn es um den Erhalt und Schutz unserer wunderschönen Natur geht. Damit die Pflanzen und Tiere ungestört in den Nationalparks leben können, gilt es, einige einfache Regeln zu beachten:

  • Achtet immer auf Hinweis- und Verbotsschilder. Sie wurden nicht ohne Grund aufgestellt.
  • Bringt ihr Lebensmittel mit in den Park oder campt sogar hier, achtet darauf, euren Müll wieder mitzunehmen und keine Lebensmittel offen herumliegen zu lassen. Das Essen könnte diesen Schäden zufügen.
  • Füttert niemals die wilden Tiere.
  • Solltet ihr im Nationalpark campen, stellt eure Fahrzeuge in entsprechenden Bereichen oder auf Campingplätzen ab und nicht mitten in der Wildnis, ohne die Erlaubnis dafür zu haben.
  • Nutzt öffentliche Sanitäranlagen und nicht die Natur.
  • Nehmt nichts aus dem Nationalpark mit, außer schöne Erinnerungen und Fotos.
  • Wandert nur auf vorgegebenen Routen und Wegen.

Wer einen oder sogar mehrere Nationalparks in den USA besucht, der mietet sich am besten einen Mietwagen oder einen Camper, denn mit einem Auto seid ihr flexibel und könnt euch viel mehr von der bezaubernden Natur anschauen.

Meine Top Nationalparks in den USA

Die Vereinigten Staaten verteilen sich auf eine Gesamtfläche von fast zehn Millionen Quadratkilometern. Eine Fläche, auf der sich 59 unterschiedliche Nationalparks befinden. Das heißt auf jeden Bundesstaat kommt mindestens ein Nationalpark. Jeder einzelne steht dabei unter dem Schutz des Staates vor Verschmutzung oder anderer Fremdeinwirkung, denn was hier zählt, ist, dass die Natur so erhalten bleibt, wie sie ist: wunderschön! Auf der folgenden Karte bekommt ihr einen ersten Überblick, wo sich die Nationalparks in den USA befinden:

Yellowstone Nationalpark in Wyoming

Kaum zu glauben – der Yellowstone Nationalpark in Wyoming ist der weltweit älteste Nationalpark überhaupt!

Infos und Tipps:

  • Eintritt: 20$ pro Person (zu Fuß oder mit Rad)/ 35$ pro Fahrzeug
  • Hinweis: Der Pass ist 7 Tage gültig, auch als Jahrespass verfügbar.

Seit er im März 1872 gegründet wurde, reisen Jahr für Jahr Millionen Besucher in die Rocky Mountains, um die Wunder des so beliebten Parks mit eigenen Augen zu sehen. Neben wunderschönen Landschaften mit unglaublicher Artenvielfalt sind es vor allem die Geysire und das berühmte Farbenspiel an den heißen Quellen des Parks, die uns alle begeistern. Richtig gehört – das nachfolgende Bild ist nicht das Werk von Photoshop. Die Thermalquellen schillern tatsächlich zu jeder Jahreszeit in den buntesten Farben wie Grün, Orange und Gelb. Einfach ein atemberaubendes Schauspiel! Ihr glaubt, hier wäre Magie im Spiel? Wer weiß, vielleicht habt ihr recht, allerdings belegen Wissenschaftler dieses Naturphänomen mit dem Bestand von Bakterien und der chemischen Zusammensetzung des Wassers.

Yellowstone Nationalpark in Wyoming

Grand Canyon Nationalpark in Arizona

Vom Colorado River geformt, ist der Grand Canyon im sonnigen Bundesstaat Arizona eines der größten Naturwunder unserer Zeit.

Infos und Tipps:

  • Eintritt: 20$ pro Person (zu Fuß, mit Rad oder Shuttel)/ 35$ pro Fahrzeug/ 30$ pro Motorradfahrer
  • Hinweis: Der Pass ist 7 Tage gültig und inkludiert North und South Rim. An ausgewählten Tagen ist der Eintritt kostenlos.

Wer einmal vor den gewaltigen Abgründen und der unglaublichen Weite dieses Canyons gestanden hat, der wird dies mit Sicherheit nachvollziehen können. Auch mir blieb bei diesem Anblick für ein paar Minuten der Mund offen stehen, so malerisch schön und beeindruckend ist der Grand Canyon. Wer sich die riesigen Dimensionen des Nationalparks vor Augen halten will, sollte eine Helikopter-Tour über den Schluchten buchen. Dabei musste sogar ich mir das ein oder andere Tränchen verkneifen. Einmal im Leben müsst ihr auf jeden Fall hierher!

Grand Canyon Nationalpark in Arizona

Yosemite Nationalpark in Kalifornien

Einer meiner Lieblingsorte in den USA ist definitiv der Yosemite Nationalpark im schönen Kalifornien. Der Nationalpark in den USA ist weniger als 300 Kilometer östlich von San Francisco gelegen und zeichnet sich nicht nur durch landschaftliche Schönheit, sondern auch durch große Artenvielfalt aus.

Infos und Tipps:

  • Eintritt: 20$ pro Person (zu Fuß, mit Rad oder Pferd)/ 35$ pro Fahrzeug/ 30$ pro Motorradfahrer
  • Hinweis: Der Pass ist 7 Tage gültig.

Hier beobachtet ihr neben Schwarzbären und Rotwild auch Waschbären, Kojoten und die unterschiedlichsten Vogelarten in freier Wildbahn. Ein wahres Paradies, das aus gigantischen Felsblöcken, dichtem Wald sowie malerischen Wasserfällen und Bachläufen besteht. Besonderes Highlight: Der Horsetail Fall, auch „Firefall“ genannt, zeigt sich nur während der Wintermonate und bietet im Monat Februar ein besonderes Spektakel. Nur in diesem Monat zeigt er sich nämlich in seiner vollen Pracht und schimmert in Rot, Gelb und Orange, ganz wie flüssiges Gold – ein unglaublich schönes Naturphänomen, das seinesgleichen sucht.

Yosemite Nationalpark in Kalifornien

Death Valley Nationalpark in Kalifornien und Nevada

Ein Ort der Extreme, geprägt von Naturphänomenen, trockener Wüste und Straßen, die nicht enden wollen: das Death Valley.

Infos und Tipps:

  • Eintritt: kostenlos
  • Hinweis: Die Temperaturen zwischen Nacht und Tag können stark schwanken.

Dieser Nationalpark in den USA ist etwas ganz Besonderes, denn fahrt ihr hindurch, scheint es auf den ersten Blick, als wäre er praktisch leer: Nur Wüste und trockene Landschaften. Doch blickt ihr hinter die Fassade, werdet ihr merken, dass er sicher zu den beeindruckendsten Nationalparks der Welt gehört. Folgende Superlativen sprechen für sich: Die höchste jemals gemessene Temperatur im Death Valley ist 56,7° C, das mit Salzkrusten belegte Badwater Basin ist mit 85,5 Metern unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt auf dem nordamerikanischen Kontinent und das gesamte Tal ist von Geisterstädten, bunten Felslandschaften und faszinierenden Landschaftsentwicklungen geprägt. Absolut unglaublich!

Badwater Basin im Death Valley

Olympic Nationalpark in Washington

Unweit der Grenze zu Kanada und nur einen Katzensprung von Seattle, der Hauptstadt Washingtons, entfernt, liegt ein magischer Ort, der vielen noch absolut unbekannt sein mag: Die Olympic Peninsula ist nicht nur mit kleinen idyllischen Ortschaften besiedelt, sondern auch von einer wunderschönen Natur bedeckt. Der Olympic Nationalpark zieht sich fast über die gesamte Halbinsel und begeistert Besucher mit seiner Vielfalt.

Infos und Tipps:

  • Eintritt: 10$ pro Person (zu Fuß oder mit Rad)/ 25$ pro Fahrzeug/ 15$ pro Motorradfahrer
  • Hinweis: Der Pass ist 7 Tage gültig und ist auch als Jahrespass erhältlich.

Von tiefstem und tropisch feuchtem Regenwald, über naturbelassene Sandstrände und kleine Flussläufe, bis hin zu den Olympic Mountains, die 2.500 Meter in die Höhe ragen, ist für jeden Abenteurer das Richtige dabei. Dank der Abgeschiedenheit konnten sich Tierarten wie Wapitis, Steinadler, Pumas, Schwarzbären und Kojoten auf der Halbinsel wunderbar entfalten und frei in der Natur leben. Vielleicht trefft ihr sogar eines der wilden Tiere bei eurem Besuch an.

Guru Tipp: Wenn ihr den Nationalpark besucht, solltet ihr auf jeden Fall auch die übrige Halbinsel erkunden, denn hier verstecken sich noch einige weitere Highlights. Wo ihr das leckerste Cider verkosten, den köstlichsten Fisch essen und die schönsten Unterkünfte finden könnt, erfahrt ihr in meinem Artikel zur Olympic Peninsula.

Die Olympic Peninsula von oben

Everglades Nationalpark in Florida

Ein bisschen sticht der Everglades Nationalpark ja schon aus meiner Liste der schönsten Nationalparks in den USA heraus.

Infos und Tipps:

  • Eintritt: 15$ pro Person (zu Fuß, mit Rad oder Boot)/ 30$ pro Fahrzeug/ 25$ pro Motorradfahrer
  • Hinweis: Es kann auch ein Ganzjahrespass erworben werden. Die Preise gelten ab 10.01.2019.

Schließlich handelt es sich hier um ein subtropisches Gebiet im Süden des US-Bundesstaates Florida. Gar nicht weit von Miami entfernt, erstreckt sich hier eine riesige, sumpfartige Landschaft, die Lebensraum für die exotischsten Tierarten bietet. Bei einer abenteuerlichen Tour im Propeller-Boot könnt ihr mit ein bisschen Glück sogar freilebende Alligatoren oder Seekühe bestaunen, die vom Aussterben bedroht sind. Deshalb sind sie hier im Nationalpark geschützt und gut aufgehoben. Wie wäre es also mit einem Ausflug in die Everglades, die zum UNESCO Weltnaturerbe gehören? Ich bin mir sicher, ihr werdet von diesem einzigartigen Naturreservoir einfach hin und weg sein!

Everglades Nationalpark in Florida
Foto: iStock.com/jimfeng

Bryce Canyon Nationalpark in Utah

Es gibt Orte auf dieser Welt, da bleibt euch nichts anderes übrig, als sie ehrfürchtig zu bestaunen.

Infos und Tipps:

  • Eintritt: 20$ pro Person (zu Fuß oder mit Rad)/ 35$ pro Fahrzeug/ 30$ pro Motorradfahrer
  • Hinweis: Der Pass ist 7 Tage gültig. Es kann auch ein Ganzjahrespass erworben werden.

Genau so erging es mir beim Anblick des Bryce Canyon Nationalpark im Bundesstaat Utah, der wirkt, als wäre er wie von einer anderen Welt. Rot-orange Felsblöcke ragen nadelartig in den Himmel und ergeben ein unglaubliches Labyrinth aus Gestein. Die sogenannten durch Erosion entstandenen „Hoodoos“, wie die steinernen Säulen auch genannt werden, sind gleichzeitig das Markenzeichen des Nationalparks. Dieses einmalige Naturspektakel müsst ihr einfach einmal im Leben mit eigenen Augen gesehen haben!

Bryce Canyon Nationalpark Utah

Meine Top 7 der schönsten Nationalparks in den USA

Wow! Erstmal kurz durchatmen. Diese gewaltigen Naturwunder sind einfach zu schön, um wahr zu sein. Warum geht ihr nicht einfach auf eine Abenteuerreise und erkundet die Nationalparks in den USA? Egal, für welchen Nationalpark in den USA ihr euch entscheidet: Ich bin mir sicher, ihr werdet unvergessliche Eindrücke sammeln und eine Reise der besonderen Art erleben.

 

 

 

Und jetzt ihr: Welcher Nationalpark in den USA ist für euch der Schönste?

 

Entdeckt die USA