Mauritius strotzt nur so vor Palmen, bunten Blumen, grünen Kokosnüssen und einer fantastischen Unterwasserwelt. Die weißen Sandstrände sind da sogar noch ein Sahnehäubchen. Hier findet ihr alle Gründe für einen Urlaub im Paradies.

Wer eine neue Insel besucht, muss sich zunächst orientieren. Deshalb stelle ich euch jetzt die besten Mauritius Tipps vor. Fangen wir direkt mal mit einer kleinen Geografiestunde an: Gelegen im Indischen Ozean, gehört der Inselstaat Mauritius zusammen mit La Réunion zu den Maskarenen. Aber warum Inselstaat? Ganz einfach, weil Mauritius nicht nur eine Insel ist, sondern aus zwei großen und weiteren kleinen Inseln besteht. Und wie sollte es auch anders sein, trägt die größte Insel der Gruppe den Namen Mauritius, die zweitgrößte ist unter dem Namen Rodrigues bekannt.

Mauritius Tipps für euren nächsten Urlaub

Mauritius | Wichtige Informationen | Sehenswürdigkeiten, Ausflüge und Co.

Nächster Halt: Mauritius

Mauritius

Mauritius, das Paradies

Soviel zur Theorie, jetzt wollen wir uns aber auch ein Bild von diesem Inselstaat machen, schließlich verbinden wir Mauritius mit dem Paradies. Einheimische sowie Touristen erwartet ganzjährig ein nahezu tropisches Klima. Man könnte fast sagen, dass es dort nur zwei Jahreszeiten gibt: Während es im Zeitraum von November bis April eher schwül und zum Teil regnerisch ist, herrschen von Mai bis Oktober sehr angenehme Temperaturen und Niederschläge gibt es auch kaum. Möchtet ihr mehr zur besten Reisezeit auf Mauritius erfahren, schaut doch mal in meinen Reisekalender. Des Weiteren überzeugt Mauritius mit einer Gesamtlänge von sage und schreibe 160 Kilometern Sandstrand und kristallklarem Wasser, das mit seinen unterschiedlichsten Blau- und Grüntönen einen traumhaften Kontrast zu den weißen Stränden bildet.

Leben und urlauben auf Mauritius

Wer eine Reise nach Mauritius plant, der sollte sich im Vorfeld die wichtigsten Informationen einholen. Denn ihr wisst ja: Andere Länder, andere Sitten. Was ihr unbedingt beachten solltet, habe ich euch kurz zusammengefasst.

  • Währung: Die Mauritier zahlen mit der Rupie. Obwohl die internationale Abkürzung MUR lautet, findet ihr in verschiedenen Regionen auch das Kürzel RS oder MRS vor.
  • Küche: Kulinarische Köstlichkeiten findet ihr auf allen Inseln. Vor allem die französische und die indische Küche sowie die der Kreolen hat großen Einfluss auf die Landesküche der Mauritier ausgeübt.
  • Einreisebestimmungen: Plant ihr einen touristischen Aufenthalt, habt ihr mit eurem Reisepass alle notwendigen Dokumente zusammen. Lediglich für andere Aufenthalte, wie zum Beispiel für ein Studium, benötigt ihr ein Visum.
  • Impfungen: Impfungen braucht ihr für einen Urlaub auf Mauritius so gut wie keine. Die einzige, die von Ärzten empfohlen wird (obwohl auch hier die Meinungen auseinandergehen), ist die Impfung gegen Gelbfieber.
  • Sprachkenntnisse: Um euch auf Mauritius verständigen zu können, ist es von Vorteil, wenn ihr Englisch und / oder Französisch sprechen könnt. Wer mag, eignet sich vorher ein paar Brocken Mauritius-Kreol an, um den Einheimischen zu imponieren. Ihr werdet staunen, wie gastfreundlich man euch dann gegenüber tritt. So bekommt ihr mit Sicherheit den ein oder anderen Insidertipp, der weit über die touristischen Hotspots hinaus geht. Mit dem Mauritius-Kreol Sprachführer „Ki pe dir?“ könnt ihr euch beispielsweise die gängigsten Skills aneignen und in wenigen Schritten Kreol lernen.
  • Kriminalität: Bummelt ihr über die traditionellen Märkte, solltet ihr auf eure Wertgegenstände aufpassen – Taschendiebe wittern hier nämlich schnell ihre Beute. Besondere Vorsicht gilt dabei in den Städten Port Louis, Grand Baie und Flic en Flac. Vermeiden solltet ihr zudem einsame Strände sowie Wohngebiete, die durch Armut gekennzeichnet sind. Das Auswärtige Amt stuft diese Bereiche als kritisch ein.
  • Vorschriften: Verbringt ihr einen Tag am Badestrand, solltet ihr unbedingt die Markierungen und Hinweise befolgen. Je nachdem, wo ihr euch aufhaltet, kann das Barfußlaufen zur Gefahr werden – in der Nähe von Steinen und Felsen verstecken sich nämlich gerne mal giftige Steinfische.

Sehenswürdigkeiten und Hotspots

Port Louis

An der Westküste von Mauritius liegt Port Louis, die Hauptstadt und zugleich größte Stadt des Landes. Mit rund 170.000 Einwohnern spielt sich hier alles rund um Wirtschaft und Kultur ab, weshalb der Zentralmarkt für große Beliebtheit sorgt. Von Obst und Gemüse über Kunsthandwerk und Textilien gibt es hier alles, was das Herz begehrt. Das Besondere an diesem Markt ist aber vor allem das multikulturelle Miteinander: Die unterschiedlichsten Kulturen, Regionen und Sitten treffen hier aufeinander und verstehen sich prächtig.

Mauritius

Nicht nur auf dem Markt, sondern generell lässt es sich in Port Louis wunderbar shoppen. Unzählige Boutiquen und Geschäfte reihen sich hier aneinander und laden zum fröhlichen Bummeln ein. Natürlich hat die Hauptstadt aber auch traditionelle Sehenswürdigkeiten zu bieten. Wenn ihr Lust auf ein bisschen Sightseeing habt, dann stehen euch vor Ort die Jummah-Moschee, das Natural History Museum und der Park Marie Reine de la Paix zur Verfügung.

Grand Baie

Warum Grand Baie der bekannteste Ort der Region ist? Wahrscheinlich, weil das Angebot für Touristen hier am größten ist. An keinem anderen Ort auf der Insel gibt es mehr Restaurants, Cafés und Boutiquen – nicht zu vergessen sind natürlich auch die Diskotheken und Bars.

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Île aux Cerfs

Traumstrände gibt es auf Mauritius mehr als genug, doch einer hat es wirklich in sich. Was zu Deutsch Hirschinsel bedeutet, hat wenig mit dem Tier an sich zu tun, sondern gilt als das Paradies an der Ostküste von Mauritius. Unbewohnt aber dennoch mehr als bekannt und äußerst beliebt bei Einheimischen und Touristen, ist dieser Strandabschnitt nur mit dem Boot zu erreichen. Einmal dort, traut ihr euren Augen kaum: Puderzuckerweiße Sandstrände sind von einem türkisblau schimmernden Meer umgeben. Ich war selbst vor Ort und so begeistert, dass ich der Île aux Cerfs einen eigenen Artikel in meinem Reisemagazin gewidmet habe – schaut mal rein.

Mauritius Ile aux Cerfs

Chamarel

Für Sprachlosigkeit auf eine andere Art und Weise sorgt auch der kleine Ort Chamarel. Aufgrund seines vulkanischen Ursprungs ist der gesamte Boden durch Hügel und Wellen geprägt. Liebevoll spricht man von der „siebenfarbigen Erde„, denn das bunte Farbspiel ist hier nicht zu übersehen. Die Farbpalette einmal rauf und wieder runter, schillert die Erde in Grün-, Rot-, Gelb-, und Violetttönen und gibt ein magisches Bild ab. Doch mit Magie hat dieses Spektakel recht wenig zu tun. Vielmehr kommt dieses Phänomen durch das Umwandeln der Basaltlava in Tonminerale zustande. Genauer gesagt, bleibt nach einem Regenguss ein Gemisch aus Eisen- und Aluminiumoxid übrig, das den Farbeffekt hervorruft.

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Unterwasser-Wasserfall

Schon vor einiger Zeit habe ich euch in meinem Reisemagazin vom faszinierenden Unterwasser-Wasserfall auf Mauritius berichtet. Bereits aus dem Flugzeug könnt ihr das erste Highlight bewundern, noch bevor ihr überhaupt gelandet seid und euer Urlaub richtig beginnt. Denn an der südwestlichen Spitze von Mauritius, direkt vor dem berühmten Berg Le Morne Brabant, sieht es aus der Luft so aus, als würde sich inmitten der weiten Tiefen des Meeres ein Wasserfall befinden. So unglaubwürdig wie es klingt – es ist tatsächlich wahr. Allerdings haben wir es hier mit einer optischen Täuschung zu tun. Das tut der Schönheit dieser Bilder aber keinen Abbruch, oder was meint ihr?

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Tamarin Wasserfall

Habt ihr zufällig festes Schuhwerk in euren Koffer gepackt und seid gut zu Fuß, dann gibt es kaum einen besseren Ausflug als jenen zu den Tamarin Wasserfällen. Dort werden geführte Touren angeboten, um diesen imposanten Wasserfall hinabzusteigen. Sieben Stufen gilt es hier zu bezwingen, für die ihr am besten einen ganzen Tag einplanen solltet. Denn bei dem atemberaubenden Anblick des herabstürzenden Wassers und der wunderschönen Pflanzenpracht, bestehend aus Guaven, Eukalyptusbäumen und Palmen, werdet ihr froh sein, diese Momente so lang wie möglich zu genießen und in Bildaufnahmen festhalten zu können.

Black River Gorges Nationalpark

Um der Natur ganz dicht auf der Spur zu sein, kann ich euch einen Besuch im Black River Gorges Nationalpark wärmstens empfehlen. Nicht nur, weil es der einzige Nationalpark auf Mauritius ist, sondern vielmehr aus dem Grund, dass ihr hier Flora und Fauna in ihrem Ursprung erleben könnt. Auf rund 6.500 Hektar könnt ihr durch den natürlichen Wald der Insel spazieren und typisch mauritianische Pflanzen, wie den Dodobaum, die chinesische Guave oder das Eisenkraut, bewundern. Am besten haltet ihr euch an die angelegten Wanderwege, damit Reh, Wildschwein und Co. nicht in ihrem Lebensraum überrascht werden.

Mauritius Black River Gorge National Park

Botanischer Garten Pamplemousses

Ebenfalls wunderschön anzusehen ist der Botanische Garten in Port Louis. Zwar habe ich euch Port Louis bereits vorgestellt, doch bin ich der Meinung, dass dieser Garten seine eigene Aufmerksamkeit verdient hat – aus diesem Grund habe ich ihm auch einen eigenen Artikel in meinem Reisemagazin gewidmet. Schließlich wird er zu den drei schönsten und zugleich artenreichsten Botanischen Gärten auf der ganzen Welt gezählt und gilt zudem als Herzstück von Mauritius. Vielleicht habt ihr sogar schon mal von diesem Garten gehört, immerhin ist hier eine Sache besonders spektakulär und erwähnenswert: die Wasserlilie Victoria Regia. Grund dafür ist ihre unglaubliche Größe und Stabilität, die es durchaus ermöglicht, ein Kind übers Wasser zu tragen. Rund 90 Hektar verzeichnet der Garten, in dem ihr euch mit der Artenvielfalt tropischer Pflanzen vertraut machen könnt.

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La Maison Créole Euréka

Wollt ihr Augenzeuge werden, wie die frühen Kolonialherren gelebt haben, erwartet euch auf Mauritius eine Ausstellung in der Maison Créole Euréka. Eine unglaubliche Architektur ziert dieses Herrenhaus und sollte nicht nur bei Historikern unbedingt auf der Urlaubsliste stehen! Wundert euch nicht bei der Anfahrt, das Haus liegt nämlich mitten in einem tropischen Garten.

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Katamaran Tour nach Gabriel Island

Im Norden wartet neben dem wunderschönen Cap Malheureux und seiner berühmten Kirche noch ein weiteres Highlight: Für rund 60€ könnt ihr eine Tagestour mit dem Katamaran machen und euch einen Tag die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Auf Gabriel Island genießt ihr traumhafte Puderzucker-Strände und ein türkisfarbenes klares Meer, das zu Schnorchel-Abenteuern einlädt.

Mautirius Gabriel Island 3

Seid ihr bereits genauso begeistert wie ich? Weitere Highlights auf Mauritius könnt ihr meinem Reisemagazin entnehmen – kompakt auf einen blick. Wer weiß, vielleicht überlegt ihr ja schon bald, eure Flitterwochen auf Mauritius zu verbringen? Als Honeymoon Ziel ist die Insel einfach nur traumhaft.

Nächster Halt: Mauritius

Hättet ihr gedacht, dass Mauritius so vielfältig ist? Traumstrände, Kultur und Natur treffen hier aufeinander und machen einen Urlaub nahezu perfekt. Je nachdem, wie ihr euren Aufenthalt gestalten möchtet, habt ihr die Möglichkeit, euch in einem luxuriösen Hotel verwöhnen zu lassen oder aber dem Leben der Einheimischen in einer privaten Unterkunft ganz nah zu sein. Eines solltet ihr jedoch beachten: Reist ihr in der Zeit zwischen November und April nach Mauritius und entscheidet euch für eine private Unterkunft, solltet ihr immer darauf achten, genügend Mineralwasserflaschen, Kerzen, Batterien und Lebensmittelkonserven im Haus zu haben – in diesen Monaten kann es nämlich durchaus möglich sein, dass Wirbelstürme und Zyklone aufkommen. Falls ihr Hilfe bei der Schnäppchensuche braucht, schickt mir einfach eine individuelle Reiseanfrage, ich mache mich dann auf die Suche für euch!

 

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