Ihr wollt nach Neuseeland und die spektakulären Drehorte der Herr der Ringe Filme sehen? Mit diesen Tipps kommt ihr auch ohne Guide hin!

Neuseeland beeindruckt mit seiner malerischen Kulisse, den glasklaren Seen, dramatischen Wäldern und einer faszinierenden Tierwelt. Grund genug für Peter Jackson, den Regisseur der Herr der Ringe Trilogie, einen Großteil seiner Filme genau hier zu drehen. Ich habe euch einige der Drehorte herausgesucht und zeige euch, wie ihr sie auch ohne teuren Guide auf eigene Faust erkunden könnt. Kommt mit ins Auenland, nach Mordor und zum Schicksalsberg, entdeckt Bruchtal und Edoras und lasst euch von Neuseeland verzaubern.

Herr der Ringe Drehorte in Neuseeland

Mordor | HobbingenDie Pfade der Toten

 Bruchtal, Hobbiton Wald, Fluss Anduin und die Gärten von Isengart Edoras

Mordor – auf zum Schicksalsberg

Der erste Drehort, zu dem ich euch mitnehmen will, ist wohl auch gleich der dramatischste, dunkelste und düsterste Ort der ganzen Trilogie. In den Herr der Ringe Filmen herrscht hier das Böse. Mordor ist Saurons Hoheitsgebiet, hier sammelt er seit dem Jahr 1000 des Zweiten Zeitalters seine Kräfte für den Kampf um die Macht. Peter Jackson entschied sich bei der Umsetzung der Szenen für eine ausgedörrte Umgebung, eine Kulisse aus Asche und Stein – der Tongariro Nationalpark im Zentrum der Nordinsel Neuseelands eignet sich hierfür perfekt. Der Park umfasst das Bergmassiv der drei zum Teil aktiven Vulkane Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu – eine ausgetrocknete, dunkle Szenerie, wie geschaffen für Mordor. Die Drehorte verteilen sich auf mehrere Plätze im gesamten Nationalpark, doch egal, woher man wandert, die ganze Kulisse bietet einmaliges Feeling.

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Mordor – der Tongariro Nationalpark

Zu Fuß ins dunkle Mordor

Die Fahrt beginnt in Rotorua, von dort geht es es knapp 2,5 Stunden in einen Ort namens Iwikau Village. Schon auf dem Weg dorthin seid ihr von einer wilden Landschaft umgeben, von vulkanischen Gesteinen und bizarren Felsformationen. Am Whakapapa Ski Field lauft ihr rechts am Skilift vorbei, in Richtung einer riesigen Felsformation. Dieser Ort hier ist Schauplatz einiger Szenen, unter anderem des Moments, als Sauron in der Rückschau der Finger abgeschnitten wird. Etwas weiter werdet ihr überrascht von einem spektakulären Ausblick in ein Tal. Hier könnte die Schlacht von Mittelerde stattgefunden haben.

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Tongariro Alpine Crossing: Zum Schicksalsberg

Im Shuttle geht es zum Mangatepopo Carpark auf 1100 Meter Höhe. Hier beginnt die Challenge. Vor euch liegt der Tongariro Alpine Crossing, einer der bekanntesten und beliebtesten Wanderwege der Welt. 19,4 Kilometer und über 1000 Höhenmeter heißt es zu besiegen, Dauer: knapp ein Tag. Übersehen kann man den Wanderweg nicht, vor allem, weil anfangs noch alle Wanderer gleichzeitig losmarschieren.

Und dann steht ihr auf einmal direkt vor dem Schicksalsberg

Es geht Richtung Soda Springs (1350 Meter). Nach 1,5 Stunden verändert sich die Vegetation um euch herum. Es wird karg, steinig, düster und steil. Der Treppenaufstieg hoch zum South Crater (1650 Meter) testet eure Fitness. Spätestens hier teilt sich die Spreu vom Weizen. Nach dem Treppenaufstieg steht ihr dann direkt vor ihm. Er ist riesig, kegelförmig, genau wie im Film: Der Schicksalsberg!

Volcano crater, Tongariro

Eine atemberaubende Wanderung

Nach dem Abstecher auf den Vulkan geht es weiter zum Red Crater (1886 Meter), vorbei an eindrucksvollen Vulkangesteinen und -formationen und bis zu den Emerald Lakes. Allein dieser Anblick rechtfertigt den siebenstündigen Marsch, ach, selbst den 27-stündigen Flug von Deutschland in dieses atemberaubende Land. In tollsten Grün- und Blautönen liegen die Seen zwischen grauem Stein, wie Tropfen losgelöst vom Pinsel. Der letzte Anstieg bringt euch zum Blue Lake (1750 Meter). Werft einen letzten Blick auf die Landschaft von Mordor. Durch alpine Graslandschaft schlängelt sich der Weg hinunter ins Tal, hier lauft ihr durch einen Regenwald und kommt schließlich am Ketetahi Carpark raus. Von hier gibt es einen Shuttle zurück zum Anfangspunkt.

Herr der Ringe Drehorte Mordor

Ihr benötigt schon ein wenig Glück mit dem Wetter, aber die Tageswanderung ist jegliche Qual wert. Auf der Strecke des Tongariro Crossings erlebt ihr viele unterschiedliche und absolut atemberaubende Landschaften wie Vulkangestein, Mineralseen, Wüste, Eis, Schnee und Graslandschaften. Für viele ist diese Wanderung das absolute Highlight einer Neuseelandtour und der perfekte Einstieg in eine Rundreise zu den Drehorten der Herr der Ringe Filme.

Das Auenland und Hobbiton

Rund 200 Kilometer und knapp zweieinhalb Stunden vom Schicksalsberg entfernt liegt Matamata. Hier findet ihr den wohl märchenhaftesten Drehort der Verfilmung von Tolkiens „Der Herr der Ringe“ – das Auenland und sein Dorf Hobbiton (zu Deutsch auch Hobbingen). Schon wenige Tage nach der Kinopremiere machten sich die ersten Fans auf die Suche nach der Kulisse und wurden fündig.

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Foto: iStock.com / Nowmada

Von der Farm zum Sightseeing-Highlight

Das Auenland befindet sich auf einem riesigen Farmgelände außerhalb der Stadt Matamata. Der kleine, ländliche Ort befindet sich eine Stunde östlich von Hamilton auf der Nordinsel Neuseelands. Die Gemeinde zählt lediglich 12.000 Einwohner und war bis 2001 hauptsächlich bekannt durch die Zucht von Vollblutpferden. Das Farmgelände, auf dem das Auenland errichtet wurde, gehört Familie Alexander. 1999 einigten sich Peter Jackson und die Alexanders darauf, für die Verfilmung 37 Hobbit-Höhlen zu errichten und diese nach Ende der Dreharbeiten wieder abzumontieren.

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Foto: ikki667728/Shutterstock

Alles neu in Hobbingen

Nach Beendigung der Dreharbeiten wurden die provisorisch errichteten, fein dekorierten Höhlen zum Großteil wieder abgebaut. 17 Höhlen blieben in ihren Grundgerüsten bestehen und zogen tausende Touristen an, die direkt ungefragt auf das Gelände kamen, um den Drehort mit eigenen Augen zu sehen. Auch nach Wochen der Belagerung ebbte das Interesse nicht ab und der Farmer bot eine Tour über das Gelände. Viel zu sehen gab es in ersten Jahren jedoch nicht wirklich. Erst 2009 bekam Hobbingen sein ewiges Zuhause. Peter Jackson entschied sich, hier auch seinen neuen Film „Der Hobbit“ zu drehen. Das Set wurde komplett und aus wetterbeständigen Materialien wieder aufgebaut und sogar noch erweitert. Es wird seitdem von Filmbegeisterten aus aller Welt besucht.

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Foto: Kritsana Laroque / Shutterstock

Tour durch Hobbiton

Die Tour durch Hobbiton ist nicht günstig, sollte aber unbedingt auf eurer Bucketlist stehen. Schwer zu finden ist das Städtchen kaum. Folgt den Schildern, dem Ruf der Freiheit und den Hobbits – und schon seid ihr da, am größten begehbaren Filmset der Welt. „Welcome to Hobbiton“! Hier taucht ihr in eine andere Welt ein, in eine idyllische, heile Welt, in die Welt der Hobbits. Die Felder sind satt grün und ein paar Schafe grasen glücklich. In den Obstbäumen zwitschern die Vögel, Hummeln brummen euch um die Nase, Grillen zirpen vor sich hin. Ihr lauft an den ersten Hobbit-Höhlen vorbei und keine zwei Häuser gleichen sich, die runden Holztüren haben verschiedene Farben und ihre kleinen, liebevoll angelegten Vorgärten sind individuell gestaltetet, ihr findet hier mal gelbe, mal grüne, rote und lila Blumen.

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Foto: Troy Wegman / Shutterstock

Sieben Vollzeit-Gärtner gibt es im Auenland und diese achten wirklich auf jedes kleine Detail. In den Fenstern stehen Mini-Blumenvasen neben Mini-Pfefferstreuern. Aus der Erde ragen kleine Kamine empor, an den Wäscheleinen hängen Kleidungsstücke. Alles ist da, alles ist genauso wie in den Filmen. „Das ist Beutelsend, Bilbos Heim“, sagt der Tourguide und zeigt auf den runden Eingang einer Hobbit-Höhle, die sich unter einer ausladenden Eiche an einen Hügel schmiegt.

Das ist Beutelsend, Bilbos Heim

Neun Steinstufen führen zu der dunkelgrünen Holztür, an ihrer Seite blühen gelbe Margeriten und lilafarbene Löwenmäulchen. Eine kleine Bank steht am Fuße der Stufen – hier begegneten sich Bilbo und Gandalf in der Trilogie zum ersten Mal. Dies ist aber nur eine von insgesamt 44 Hobbit-Höhlen, ihr lauft etwa eine Stunde über die grünen Flächen, aus denen sich die niedlichen Höhlen emporheben.

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Wo früher Schafe grasten, könnt ihr heute im Hobbit-Pub ein Bier trinken

Früher grasten auf dem 500 Hektar großen Gelände mehr als 13.500 Schafe. Auf den Verkauf von Wolle sind die Alexanders natürlich nicht mehr angewiesen. „An manchen Tagen kommen bis zu 2000 Touristen zu diesem Drehort“, erzählt der Guide. „35 Prozent von ihnen haben die Filme noch gar nicht gesehen – sie kommen nur wegen der Bücher.“ Seit der Premiere des Hobbits sollen die Besucherzahlen noch einmal um 300 Prozent gestiegen sein. Nach der Tour will man gar nicht mehr zurück in die richtige Welt. Deswegen sollte man erst einmal eine richtige Hobbit-Mahlzeit einnehmen. Der „Grüne Drachen“ ist ein verwunschenes Wirtshaus und liegt direkt neben Hobbiton, hier können Besucher schlemmen wie Frodo & Co. Es gibt leckere Gemüsequiche, saftige Fleischbällchen und einen himmlischen, hausgemachten Apfelkuchen.

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Pfade der Toten – Putangirua Pinnacles

Von der heilen Welt geht es zurück ins Dunkel. Erinnert ihr euch an die Kulisse für die Pfade der Toten? Surreal wirken die Steinformationen im Hintergrund und der dunkle Pfad, auf den sich die Gefährten in „Die Rückkehr des Königs” begeben, um die Armee der Toten für den Ringkrieg zu erwecken, ist wohl den meisten von uns in Erinnerung geblieben. Für diese Szene wählte Regisseur Peter Jackson die Putangirua Pinnacles – eine säulenartige Felsformation am südlichsten Punkt der neuseeländischen Nordinsel, die vor rund 120.000 Jahren entstand.

„Putangirua Pinnacles Scenic Reserve“ nennt sich der Ort, den ihr dafür mit dem Auto ansteuert. Rund 13 Kilometer geht es entlang der Cape Palliser Road, am besten stellt ihr euer Auto auf dem eigens angelegten Campingplatz ab, von hier führt ein Wanderweg zu den Pinnacles – weit sollte die Kulisse nicht weg sein. Aus dem anfänglich schönen und sauberen Weg wird schon bald eine regelrechte Schotterwüste mit vielen kleinen Bächen rechts und links. Rund 1,5 Stunden dauert die Wanderung und dann, ganz plötzlich, steht ihr am „Eingang“ zu den Pinnacles. Um euch herum ragen zackige Felsskulpturen auf – selbst am helllichten Tag ist diese Kulisse doch ganz schön gruselig.

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Wellington – Eine Stadt wie gemacht für Herr der Ringe

Ein Land für ausgiebige Städtetrips ist Neuseeland eher nicht. Obwohl das Land größer ist als Italien, gibt es nur wenige große Städte. Neuseeland besteht zu über 3000 km² aus reinen Nationalparks. Eine Stadt, die es dennoch ziemlich in sich hat, nicht nur wegen des schönen Hafens, der beeindruckenden Küstenlage und den coolen Bergen, sondern auch wegen einer regelrechten Ansammlung an Herr der Ringe-Drehorten, ist die Hauptstadt Wellington. Die Stadt ganz im Süden der Nordinsel ist schon seit Jahren Mittelpunkt der neuseeländischen Film- und Theaterindustrie. Hier drehte Peter Jackson die meisten seiner Innenaufnahmen, nutzte aber auch die nahe Umgebung für Außenszenen, wie den Wald im Auenland, die Gärten von Isengart oder Bruchtal.

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Mount Victoria

Kulissen an beinahe jeder Ecke

Der am besten zugängliche Drehort in Wellington ist der Mount Victoria, der von der Innenstadt aus problemlos zu Fuß erreicht werden kann. Die Waldgebiete des Berges hier dienten als Kulisse für den Auenland-Wald, in dem sich die Hobbits vor den schwarzen Reitern versteckten. Nur einige Fahrminuten nördlich von Wellington diente der Hutt River der Darstellung des Fluss‘ Anduin in „Der Herr der Ringe“. Die Ortschaft hier nennt sich Upper Hutt.

Nur wenige Minuten weiter nördlich kann direkt der nächste Drehort abgehakt werden. Der Harcourt Park wurde von Peter Jackson für die Gärten von Isengart verwandelt. Natürlich wurde für den Dreh einiges umgebaut, ein- und ausgepflanzt und am Ende wieder in Originalzustand versetzt, dennoch könnt ihr stolz sagen, dass ihr schon einmal in den Gärten von Isengart gewesen seid.

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Beeindruckendes Bruchtal

Eine der coolsten Kulissen des Films mit atemberaubender Natur und krassem Panorama ist Bruchtal – die Heimat der Elben rund um ihren Meister Elrond in Mittelerde. Zum Schutz vor Feinden liegt es im Film in einer verborgenen Schlucht westlich des Nebelgebirges. Hier erholte sich Frodo von seiner Verletzung auf der Wetterspitze. Die Anfahrt ist leicht, nach den Drehorten des Fluss‘ Anduin und der Gärten von Isengart fährt man einfach weiter Richtung Norden zum Wellington Kaitoke Regional Park. Auf dem Parkplatz gibt es bereits eine Beschilderung zum Bruchtal: „Rivendell“. Der Weg führt durch einen tropischen Wald, vorbei an riesigen Bäumen, Bächen und Hängebrücken. So wahnsinnig viel erinnert hier nicht mehr an das Bruchtal aus „Der Herr der Ringe“. Die Bäume, die für die Dreharbeiten weichen mussten, wurden erneut angepflanzt, um dem Kaitoke Regional Park sein ursprüngliches Aussehen zurückzugeben. Das leuchtet natürlich ein. Doch ein Merkmal kann man auf den zweiten Blick glasklar identifizieren: der Baum, unter dem der Elbe Legolas im Film gezeigt wird.

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Edoras auf der neuseeländischen Südinsel

Für den letzten Drehort, zu dem ich euch mitnehmen möchte, geht es zur Abwechslung mal auf die Südinsel Neuseelands, denn hier liegt Rohan und seine Hauptstadt Edoras, die von Eorl und seinem Sohn Brego gegründet wurde. Erinnert ihr euch noch an die spektakulären Kulissen von Edoras? Die Siedlung wird geschützt durch einen Erdwall und eine hohe Steinmauer, die mit Dornen gekrönt ist. Auf der abgeflachten Spitze des ursprünglich grünen Hügels thront die Goldene Halle Meduseld, der Regierungssitz der Könige von Rohan. Vor der Stadt befinden sich die Hügelgräber der Könige, auf denen die berühmte Pflanze Simbelmyne blüht.

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Für die Verfilmung des Herrn der Ringe wurden die Goldene Halle und Teile von Edoras inmitten Neuseelands unberührter Wildnis nachgebaut, 85 Kilometer entfernt der nächsten Stadt Methven und rund 2,5 Stunden westlich von Christchurch. Genauer gesagt: In der Nähe der neuseeländischen Alpen, mitten im Nirgendwo. Das Gebiet hier nennt sich „Erewhon Park“ – lest das erste Wort doch mal rückwärts. N O H W E R E, der Name entstand tatsächlich an der Umdrehung des Wortes „Nowhere“. In diesem Gebiet liegt ein breites, flaches Tal, das durch eiszeitliche Gletscher geformt wurde. Inmitten des Tales ragt allein ein Hügel hervor, dessen Stein härter als der umliegende Fels war und daher nicht vom Gletscher abgetragen wurde. Dieser kleine Hügel heißt Mount Sunday. Im Seitental, rechts vom Berg, wurden die Fernaufnahmen für Helms Klamm gedreht.

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Der Mount Sunday ist wirklich einer der am einfachsten zu erreichenden Drehorte, die man in Neuseeland besuchen kann. Wer hier jetzt aber die riesige Burg Helms Klamm erwartet, wird leider enttäuscht. Nach dem Dreh wurde das komplette Set wieder abgerissen. Heute sieht man nur noch wenige Spuren, wie Schrauben im Fels, die überhaupt noch darauf deuten, dass hier mal eine riesige Kulisse stand. Nichtsdestotrotz ist der Ausblick gewaltig. Mitten auf dem kleinen Berg Mount Sunday wurde Edoras damals errichtet. Der Aufbau des Sets dauerte elf Monate. Die eigentlichen Dreharbeiten waren in nur wenigen Tagen abgeschlossen. Eigens für den Dreh wurde eine neue Straße direkt zum Berg verlegt, damit man die Arbeiter, Schauspieler, Statisten und Crew-Mitglieder zum Filmset bringen konnte. Aufgrund seiner exponierten Lage war dieses Filmset schon von Weitem sehr gut zu sehen und sorgte in der ländlichen Umgebung für viel Aufmerksamkeit.

Rohan – große Schlachten

In den weiten Steppen und Wiesen des Canterbury im Umland wurden weitere Rohan-Szenen gedreht. Etwa im benachbarten Mackenzie Country nahe des Städtchens Twizel erstrecken sich weite, von Gräsern bedeckte Ebenen, auf denen der Regisseur Peter Jackson die epische Schlacht auf den Pelennor-Feldern aus „Die Rückkehr des Königs“ inszenierte. Echte Herr der Ringe-Fans werden die weitläufige Graslandschaft, auf deren Boden im Film die brutale Schlacht zwischen den Menschen und dem Heer Saurons tobte, sofort wiedererkennen. Eine definitiv beeindruckende Landschaft!

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Hat euch das Fernweh gepackt?

So, Freunde der Elben, Hobbits und Orks, ich hoffe, ihr habt einen kleinen Überblick darüber bekommen, welche Drehorte in Neuseeland definitiv besucht werden müssen, falls ihr mal in der Gegend seid. Mit guten Wanderschuhen und ein bisschen Fantasie könnt ihr an diesen Plätzen Tolkiens Geschichten aufleben lassen. Am besten fliegt ihr ab Deutschland nach Auckland, denn auf der Nordinsel findet ihr die meisten der Drehorte. Wenn ihr dann genug Zeit habt, macht einen Roadtrip und fliegt ab Christchurch wieder zurück. Viel Spaß im Land der Hobbits, Orks und Zauberer.

Lust auf einen entspannten Flug nach Neuseeland?

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