Andalusien ist besonders für Flamenco, Stierkampf und Sherry bekannt. Hier erfahrt ihr, was euch in der bezaubernden Urlaubsregion alles erwartet und warum sich ein Urlaub hierher unbedingt lohnt.

Die spanische autonome Gemeinschaft Andalusien (spanisch: Andalucía) ist mit 87.000 Quadratkilometern der zweitgrößte Teil des Landes und kann mit 8,4 Millionen die höchste Einwohnerzahl in Spanien vorweisen. Andalusien ist besonders bekannt für den Flamenco-Tanz, den Stierkampf und den Aperitif Sherry. Vier Küsten umsäumen die Region: die Costa de la Luz, die Costa del Sol, die Costa Tropical und die Costa Almería. Die Hauptbadesaison ist von Juni bis September, aber schon im Frühling herrschen angenehme 21 Grad und die meisten springen schon im April ins kühle Nass. Die Höchsttemperaturen im Sommer erreichen bis zu 40° C. Wusstet ihr, dass sich Spanien von November bis Mai auch super zum Skifahren eignet? In der Sierra Nevada sind die höchsten Berge das ganze Jahr über schneebedeckt und Skifahrer und Snowboarder tummeln sich auf fast 40 Pisten und insgesamt über 60 Kilometern Abfahrt.

Andalusien von A bis Z

Für einen ersten Überblick bekommt ihr hier die schönsten andalusischen Städte kompakt präsentiert. Wollt ihr über eine dieser Städte mehr erfahren? Dann stöbert doch in meinem Reisemagazin, dort berichte ich über die ein oder andere andalusische Stadt, die ich mir bereits genauer angeschaut habe.

Almería | Almuñécar | Arcos de la Frontera | Benalmádena | Cádiz | Córdoba | Estepona

Gibraltar | Granada | Huelva | Jaén | Jerez de la Frontera | MálagaMarbella

Nerja | Ronda | Sevilla | Tarifa | Torremolinos | Zahara de los Atunes |

Trip nach Afrika | Außergewöhnliche Erlebnisse in Andalusien

Vejer de la Frontera in Andalusia, Spain

Almería

In Almería hat man das Gefühl, als wäre man in Nordafrika – die weiß getünchten Häuser, Palmen und engen Gassen tragen sehr zu diesem Gefühl bei. Almería ist die Stadt mit den meisten Sonnenstunden in Spanien (ca. 3000 im Jahr). Die Sonne heizt das Wasser auf, sodass es im Winter wärmer ist als die Luft. Die größte Attraktion der lebendigen Hafenstadt ist die Alcazaba, die Maurenfestung, von der man einen traumhaften weiten Blick auf die Umgebung hat. Im Naturpark Cabo de Gata herrscht ein Klima wie in der Sahara. Es dominieren wüstenhaftes Aussehen und unverbaute Traumstrände. In der Nähe liegt das „Oasys Mini-Hollywood“, ein Themenpark mitten in der Wüste, der eine originalgetreue Nachbildung einer Westernstadt darstellt. Der Eintritt liegt bei 22€.

Almuñécar

Der beliebte Badeort Almuñécar liegt an der Costa Tropical, hier wachsen Kiwis, Mangos und Avocados. Diese und viele weitere Früchte werden täglich in der Frischmarkthalle verkauft. In dem lokalen botanischen Garten befindet sich im Zentrum eine Ausgrabungsstätte, die man besichtigen kann. Vom Aussichtspunkt des Castillo San Miquel kann man den Blick über die knapp 19 Kilometer lange Küstenlinie schweifen lassen. Die langen, sauberen Kieselstrände sind leider ziemlich verbaut, weshalb man lieber das größte Meeres-Aquarium in Andalusien besuchen sollte, das Acuario Almuñécar. Das Highlight sind die Seepferdchen, insgesamt gibt es hier circa 3.000 Meerestiere.

La_Playa_de_Invierno Almuñecar

Arcos de la Frontera

Arcos de la Frontera ist ein gepflegtes, weißes Dorf, das auf einem steilen Felsen gebaut wurde. Besichtigen sollte man hier den Palast des Conde de Aguila und die Plaza des Cabildo mit einer Aussichtsplattform, dem Mirador de la Peña Nueva.

Benalmádena

In Benalmádena gibt es neben dem traumaft türkisblauen Meer auch einen tollen Hafen, „Puerto Marina“ genannt. Sehenswert ist hier außerdem der Parque de la Paloma und das Castillo de Colomares. Wer ein wenig Abwechslung braucht, der ist hier richtig und kann für nur 8€ den Freizeitpark „Tivoli World“ besuchen. Ein besonderes Highlight ist die Fahrt mit der Teleférico Benalmádena, einem Lift, der zu einem wunderbaren Aussichtspunkt führt.

benalmadena_beach

Cádiz

Zu Anfang verrate ich euch direkt einen wichtigen Fact: Cádiz ist die wohl älteste Stadt Europas. Hier lohnt es sich besonders, Zeit in der Altstadt und an der Uferpromenade zu verbringen. Hier ist der Sonnenuntergang besonders schön anzusehen. In der Stadt solltet ihr euch die Kathedrale, das Castillo de Santa Catalina, das Rathaus, das Falla Theater und die Iglesia de Santa Cruz ansehen. Das Castillo San Sébastian ist ebenfalls ein Punkt aus eurer Sightseeing-Liste, genauso wie die Stadttore. Von der Torre Tavira habt ihr einen wunderbaren Blick über die Stadt am Meer. Ein besonderes Highlight in Cádiz ist der Karneval im Februar, der für die Andalusier ein Synonym für die Feier- und Lebensfreude ist.

Córdoba

Die römische Brücke ist das bekannte Wahrzeichen von Córdoba und sollte definitiv auf eurer Liste stehen. Von dem ehemaligen Festungsturm „Torre de la Calahorra“ hat man einen wunderbaren Ausblick auf eben diese Brücke und den Rest der Stadt. Ebenfalls besichtigen solltet ihr die Kathedrale Mezquita, die riesige Moschee der einstigen Kalifenstadt. Das Museo de Julio Romero de Torres und das Museo Arqueológico de Córdoba ist ein weiterer Tipp! Einen Besuch in Córdoba sollte man nicht beenden, ohne in der Calleja de las Flores, dem Blumengässchen, gewesen zu sein. Besonders schön ist Córdoba zur Zeit des Fest der Patios. Das ist das Fest der Innenhöfe in der zweiten und dritten Maiwoche, in der die Einwohner ihre Innenhöfe nach allen Regeln der Kunst verzieren.

Cordoba_day_view_Bridge

Estepona

Estepona hat ebenfalls viel zu bieten. In der Altstadt, dem Centro Histórico, gibt es sehr schöne Gassen mit Häusern, die ihre Fenster mit kunterbunten Blumenkästen verziert haben. Eine dieser schönen Gassen ist die Plaza don Marco. Die Marina von Estepona ist mit dem angrenzenden Paseo Maritimo de Estepona auf jeden Fall sehenswert. Neben der Plaza de Flora ist hier der Selwo Aventura, ein weitläufiger Tierpark, ein besonderer Tipp.

Estepona culture house.
Foto: istock.com / CaronB

Gibraltar

Gibraltar ist britisches Überseegebiet etwas nordöstlich von Tarifa, dem südlichsten Punkt Spaniens, und eine Touristenattraktion für Andalusien-Urlauber. Die offizielle Amtssprache in Gibraltar ist Englisch, die meisten der rund 30.000 Einwohner hier sprechen aber auch Spanisch. Besonders bekannt ist das Hoheitsgebiet, das nur 6,5 Quadratkilometer groß ist, für seine Berberaffen, die einzigen freilebenden Affen in Europa. Die Affen leben auf dem Felsen von Gibraltar und kamen ursprünglich aus Marokko nach Gibraltar. Weitere Sehenswürdigkeiten sind vor allem der zentrale Kathedralenplatz mit der römisch-katholischen Kirche und der großen Hafen, um den sich die Altstadt einst gebildet hat. Nach Gibraltar sollte man nicht mit dem Auto anreisen, da die Reisepässe oft sehr genau kontrolliert werden und so eine lange Wartezeit entstehen kann. Besser ist es, bis zur Grenze zu fahren, und von dort aus zu Fuß weiter zu gehen. Gibraltar an sich kann man gut zu Fuß besichtigen und daher eignet sich diese Destination ideal für einen Tagestrip.

Granada

Die Alhambra in Granada ist eine der Top 3 Sehenswürdigkeiten in ganz Spanien und definitiv ein Muss, wenn ihr in Andalusien seid. Die Alhambra, einer der schönsten Paläste der Welt, ist so beliebt, dass ihr Karten unbedingt vorher im Internet kaufen müsst und am Tag eures Besuchs am besten vor 8 Uhr da sein solltet, um den Menschenmassen etwas zu entkommen. Insgesamt solltet ihr ca. sechs Stunden für eine ausgiebige Besichtigung des Stadtpalastes einplanen. Ein Drittel der Bewohner Granadas sind Studenten – kein Wunder, denn Granadas Universität ist die drittgrößte in Spanien. Nachdem ihr die Alhambra besichtigt habt, solltet ihr in die Stadt gehen und euch vor allem den Palacio de Generalife, die Kathedrale und das Viertel Albaicín genauer anschauen. Mit der Touristenkarte Bono Turístico Granada könnt ihr den Touristenbus nutzen und spart 30% beim Eintritt.  Außerdem ermöglicht euch diese Karte den Zugang zur Alhambra, was beim normalen Ticketverfahren aufgrund der begrenzten Kontingente oft schwierig ist. Die Touristenkarte kostet um die 30€.

Huelva

Huelva ist weniger als 50 Kilometer östlich der portugiesischen Grenze gelegen und hat 150.000 Einwohner. Etwas abgeschieden von der Touristenroute, gibt es hier nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten. Verbunden sind wir Deutsche aber dennoch mit der Stadt, denn Huelva besitzt viele Erdbeer- und Tomatenplantagen und schon oft habe ich diesen Namen im Supermarkt entdeckt. Ähnlich wie Cádiz, ist Huelva eine der ältesten Städte Europas. Von hier aus stach Columbus in See, als er nach Indien wollte – und Amerika entdeckte. Rund um Huelva gibt es 120 Kilometer Sandstrand, die schönsten sind El Rompido und Isla Canela. Besonders beeindruckend sind die nahezu unberührten Dünenlandschaften des Nationalparks Coto de Doñana. Ein weiteres Highlight ist der etwas nördlich von Huelva liegende Rio Tinto, ein roter Fluss, der sich seinen Weg zum Meer bahnt.Landscape Rio Tinto, Huelva, Spain

Jaén

90 Kilometer östlich von Córdoba und 80 Kilometer nördlich von Granada gelegen, besticht Jaén besonders durch das Castillo de Santa Catalina, seine arabisch geprägte Altstadt und die tollen arabischen Bäder. Vom Castillo hat man einen tollen Ausblick über Jaéns Berühmtheiten: Die Olivenbäume. In der näheren Umgebung liegt die Sierra Magina und die Sierra Andajur, beides wunderschöne Naturschutzgebiete.Cathedral in Jaen City Spain

Jerez de la Frontera

Jerez ist vor allem berühmt für den weltbekannten Aperitif Sherry, der in Spanien Jerez oder auch Vino Jerez genannt wird. Wenn ihr dieser Stadt einen Besuch abstattet, solltet ihr unbedingt die königlich-andalusische Reitschule sehen. Vormittags könnt ihr euch Vorführungen der Dressur ansehen und das Museum sowie die Stallungen besichtigen. Besonders interessant für Pferdefans ist Jerez im Mai, wenn die Feria de Caballo stattfindet. Es gibt dann Pferde-Shows und Wettbewerbe, Flamenco Aufführungen und eine ganz spezielle Stimmung. Auch in der Innenstadt von Jerez gibt es wunderschöne Plätze, wie zum Beispiel bei der Iglesia del Carmen, der Kathedrale von Jerez und bei der Puerta de Rota. Ende Februar feiert man das Festival de Jerez, ein zweiwöchiges Flamenco-Festival mit vielen Künstlern.Sherry barrels line a walkway in a bodega in Jerez, Spain

Málaga

Bei Málaga denkt ihr nur an Eis? Das sollten wir ändern, denn in dieser wunderschönen Stadt gibt es einiges zu sehen! Neben dem Geburtshaus und dem Museum des berühmten Malers Pablo Picasso lohnt es sich, einen Blick in die schmalen Gassen zu werfen. Dort trifft man nicht selten auf hübsche Flamenco-Tänzerinnen. Die Festungsanlage Alcazaba mit ihrer wunderschönen Terrasse und den Wasserspielen ist ebenfalls einen Besuch wert. Außerdem besichtigen solltet ihr die Kathedrale de la Encarnación und die Stierkampfarena La Malagueta – nicht um euch einen Kampf anzusehen, aber einfach, um die Architektur zu bewundern, nahezu 14.000 Menschen passen in die Arena. Eine gemütliche Pause kann man im Jardin Botánico-Histórico La Conception einlegen oder auch in dem Park Paseo del Parque. Der Paseo de la Farola ist auch ein toller Platz direkt am Wasser. Zu guter Letzt solltet ihr noch einen Abstecher zur Kirche Santuario de la Victoria machen und diese auch unbedingt von innen besichtigen. Málaga kann man kostenlos mit einem Audioguide erkunden, diese können in der Touristeninformation an der Plaza de la Marina ausgeliehen werden.Malaga city

Marbella

Marbella ist zweifellos der Luxusbadeort in Spanien schlechthin und somit das Gegenstück zum französischen St. Tropez. Marbella ist eine glamouröse Resort-Stadt, die als Promi-Magnet bekannt ist und Urlauber mit ihrem Lifestyle verführt. Das „weiße Städtchen“ liegt an der Costa del Sol und hat insgesamt zwei Strände, den Playa de la Bajadilla und den Playa de Fontanilla. Die Chance, ein paar Promis zu sehen, gibt es im Yachthafen Puerto Banús. In der Altstadt gibt es kleine schöne Gassen mit Cafés und Bars. Auf dem Boulevard Avenida del Mar stehen alle paar Meter Skulpturen von Salvador Dalí. Ebenfalls anschauen solltet ihr euch den Plaza de Salvador Dalí. Direkt an die Avenida del Mar schließt sich die Strandpromenade Paseo Maritimo an. Circa sechs Kilometer lang kann man an der Küste Marbellas entlang spazieren und den Ausblick aufs Meer genießen. Außerdem findet ihr hier einige Cafés, Restaurants und Shops. Am Ende des Paseo Maritimo gelangt ihr zum Hafen Puerto Banús, dem Treffpunkt der Schönen und Reichen. Wer auch einmal auf Wolken schweben möchte, der entspannt sich in den Himmelbetten und den Designerpools in der Luxusanlage La Cabane, im Beachclub Purobeach oder im Oceanclub Marbella. Auf dem Plaza de los Naranjos stehen, wie sein Name vermuten lässt, viele Orangenbäume, unter denen man sich in der Mittagssonne etwas vor der Sonne verstecken und in einem der vielen Cafés gemütlich einen Café con Leche schlürfen kann.

Nerja

50 Kilometer östlich von Málaga gelegen befindet sich die hübsche kleine Stadt Nerja. Vom Balcón Europea hat man eine fantastische Aussicht über die Strände und über die Berge des Parque Natural Sierras de Tejeda, Almijara und Alhama. Außerdem beherbergt die Stadt ein mächtiges Höhlensystem namens Cueva de Nerja. Diese Attraktion ist auf Platz Drei der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Spanien, direkt nach dem Prado in Madrid und der Alhambra in Granada. In den 4800 Meter langen Höhlenkanälen gibt es oftmals Höhlenmalereien zu bestaunen, allerdings ist nur ein Teil des unterirdischen Systems für die Öffentlichkeit zugelassen. Jedes Jahr im Juli findet im Inneren ein beeindruckendes Musikfestival statt.Andalusien Spanien

Ronda

Ronda ist für viele das Highlight ihrer Andalusien-Reise. Es liegt in einer bergigen Region und eignet sich damit perfekt zum Wandern und Trekking. Die 90 Meter tiefe Schlucht El Tajo teilt die Stadt, die nur durch die Puente Nuevo verbunden wird. In der Altstadt solltet ihr die Paläste und die Brücke Puente Viejo besichtigen. Eine Empfehlung von mir ist auch, einen Besuch der arabischen Bäder am Fuß der Schlucht einzuplanen. Am Casa del Moro führen Treppen den Fels hinunter bis auf den Grund von El Tajo. Einen tollen Ausblickspunkt findet ihr, wenn ihr von dem Plaza María Auxiliadora den Pfad entlang geht, bis ihr zum Aussichtspunkt gelangt. Die Stierkampfarena (Plaza de Torros) ist die älteste Spaniens und die einzige mit komplett überdachten Sitzreihen. Zu der Arena gehört auch das Museo Taurino, das einen Einblick in die Geschichte des Stierkampfs gewährt.The village of Ronda in Andalusia, Spain.

Sevilla

Sevilla ist mit ihren 700.000 Einwohnern die größte Stadt Andalusiens. Um diese Großstadt zu besichtigen, solltet ihr mehrere Tage einplanen. Neben dem bekannten und wunderschönen Plaza de España und der Kathedrale Santa María de la Sede (UNESCO Weltkulturerbe) solltet ihr euch hier das Metropol Parasol („Stadt-Sonnenschirm“), auch ‚Las Setas‘ genannt, auf dem Plaza de la Encarnación ansehen. Die Holzkonstruktion wirkt abends, wenn sie beleuchtet wird, besonders schön. Der Festungspalast Alcazár ist definitiv einen Besuch wert – ein wirklich beeindruckendes Gebäude. Wer viel Zeit hat und etwas Abwechslung braucht, der kann einen Tag in „Isla Mágica“, Spaniens größtem Freizeitpark, verbringen. Der Tageseintritt für Erwachsene liegt aktuell bei 29€. Das historische Viertel, oder wie die Spanier sagen „Barrio“, Santa Cruz, eignet sich wunderbar zum Herumschlendern, Sightseeing und Fotos knipsen. Sevillas Stierkampfarena trägt den Namen „Maestranza de Caballería“ und beeindruckt besonders durch ihre Architektur.

Tarifa – nur noch 14 Kilometer bis Afrika

Tarifa ist eine der Welthauptstädte zum Surfen. Neben Kite- und Windsurfen kann man hier auch Whale Watching Touren machen. Dadurch, dass sich das Mittelmeer und der Atlantik hier vermischen, gibt es besonders viele Wal- und Delfinarten. Im Frühjahr machen hier über 200 Vogelarten Rast, auch das ist ein einmaliges Schauspiel. Nicht weit entfernt liegt der Playa Bolonia, die schönste Bucht mit feinem Sandstrand weit und breit. Tarifa ist die südlichste Stadt auf dem europäischen Festland und von hier kann man ganz einfach mit der Fähre nach Marokko fahren. Vom sogenannten Windplätzchen, dem Plazuela del Viento, habt ihr einen tollen Blick auf die Küste Afrikas. Mehr Infos für einen Städtetrip nach Afrika findet ihr am Ende dieses Beitrags.kiters are riding in front of sand dunes

Torremolinos

Torremolinos ist bei vielen Andalusien-Urlaubern noch ein echter Geheimtipp. Neben seinem schönen Strand und tollen Fotokulissen bietet Torremolinos aber auch viel Spaß und Abwechslung – beispielsweise im Aqualand und im Crocodile Parque. Ebenfalls besuchen sollte man den Jardin Botánico Molino de Inca.

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Das weiße Dorf Mijas in der Nähe von Torremolinos

Zahara de los Atunes

Der kleine Küstenort an der Costa de la Luz ist nicht nur dafür bekannt, dass er das Zentrum des Thunfischfanges ist, sondern auch für seine tollen weißen Sandstrände und das türkisblaue Meer. Oft wird dieser Ort als Geheimtipp gehandelt und als einer der schönsten Strände Europas beschrieben. Bis heute ist dieser Ort nicht viel gewachsen und ist daher vornehmlich von Einheimischen und vereinzelt deutschen Urlaubern beherrscht. Die kleine Innenstadt ist sehr schön, dort gibt es viele kleine Geschäfte und Bars.

Zahara de los Atunes beach at Cadiz Andalusia in Spain

Nur ein kleiner Schritt bis Afrika

Trips nach Afrika sind ab den Hafenstädten Tarifa und Algeciras möglich. Hier nimmt man morgens die Fähre und kann schon am Abend wieder zurückfahren. In beiden Städten gibt es einen Transfer nach Tanger, wo es einen farbenprächtigen Markt gibt. Ab Algeciras gibt es zudem noch eine Fähre nach Ceuta. Dort liegt der Mittelmeer-Park, den César Manrique, ein bekannter Künstler der Kanarischen Inseln, entwarf. Neben künstlich angelegten Wasserfällen, Seen und Palmen, sollte man sich auch die alte königliche Stadtmauer ansehen. Auch hier gibt es immer die Chance, Wale, Delfine oder Schildkröten im Meer zu sehen.

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Außergewöhnliche Erlebnisse in Andalusien

Andalusien bietet die idealen Möglichkeiten für viele abenteuerliche Ausflüge. Zum einen kann man hier eine Rafting-Tour machen, buchbar ab 39€ pro Person. Für das ultimative Freiheitsgefühl gibt es die Möglichkeit, einen Paragliding-Flug zu erleben. Neben einem 3-Tages-Trip, bei dem geübte Paraglider die Aussicht genießen können, ist auch für die Anfänger etwas dabei: Einen Tandemflug (mit Begleiter) gibt es schon ab 80€ pro Person. Ein Ausritt mit dem Pferd ist ebenfalls eine beliebte Aktivität. Angeboten wird das zum Beispiel in Jerez. Auch Klettern und Tauchen ist in Andalusien sehr angesagt. Kite-surfen kann man an vielen Küstenorten Andalusiens, besonders bekannt dafür ist aber Tarifa. Ein ganz besonderes Highlight eurer Reise könnte eine Ballonfahrt über Guadix, Granada, Sevilla oder Ronda sein.

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Wow, Andalusien hat wirklich so viel zu bieten! Dafür reicht ein einziger Urlaub fast gar nicht aus… aber ich werde wohl öfter wiederkommen. ;-) Wart ihr schon mal in Andalusien? Dann schreibt mir noch weitere Tipps und Tricks in die Kommentare!

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