Endlose weiße Sandstrände, Kokosnusspalmen und rhythmische Musik – ein Urlaub in der Karibik kann wahrlich traumhaft sein. In meinen Karibik Geheimtipps zeige ich euch einige Inseln, auf denen ihr dies sogar abseits des Massentourismus erleben und einen entspannten Urlaub verbringen könnt.

Endlose weiße Sandstrände, kristallklares hellblaues Wasser und ein wolkenloser Himmel – wer kommt bei dem Gedanken an die Karibik nicht sofort ins Träumen? Euch kommen auch bestimmt sofort Destinationen wie die Bahamas, Kuba, Jamaika oder Barbados in den Sinn, oder? Doch der Großraum Karibik hält auch die ein oder andere unbekannte Schönheit für euch bereit, die auf jeden Fall mit den bekannten Inseln mithalten können und euch dabei mehr Ruhe und weniger Touristen versprechen. Seid ihr bereit für meine Karibik Geheimtipps?

Fünf Karibik Geheimtipps zum Träumen

St. Vincent und die Grenadinen | Bequia | St.Kitts und Nevis 

 Turks- und Caicosinseln Barbuda | Erlebt den Traum!

St. Vincent und die Grenadinen – Wasserfälle und aktive Vulkane

Der unabhängige Inselstaat St. Vincent und die Grenadinen setzten sich aus der Insel St. Lucia und den 32 Inseln der Grenadinen zusammen. Die Insel St. Vincent ist dabei mit 346 Quadratkilometern die größte der Grenadinen und somit auch Namensgeber. Auf der Insel, die zu den Inseln über dem Winde gehört, findet ihr eine wunderschöne Natur vor, die euch die perfekte Kulisse für einen Karibikurlaub bietet. Der Vulkan Soufriere, der inmitten von blühenden Feldern liegt, bietet den Wanderern unter euch ein fantastisches Ausflugsziel. Auch die Dark View Falls dürft ihr euch nicht entgehen lassen.

Eine Dusche unter den Dark View Falls bringt eine erfrischende Abkühlung.

Diese Wasserfälle inmitten des Walds versprechen eine willkommene Abkühlung nach der Wanderung durch das Dickicht. Besonders eindrucksvoll könnt ihr die Natur der Insel außerdem in den botanischen Montreal Gärten bestaunen, in denen euch die bunte und wilde Vielfalt der Pflanzenwelt der Insel präsentiert wird. Generell ist der Kontrast der Natur auf der Insel von der Vulkanlandschaft zu den feinen weißen Sandstränden mit dem strahlend blauen Wasser wirklich malerisch und macht das Erscheinungsbild von St. Vincent aus. Eine Abwechslung zu den perfekten karibischen Stränden liefern euch die Vulkanstrände mit ihrem dunklen Sand, die es zu entdecken gilt. Und mit etwas Glück könnt ihr an der Küste Delphine und sogar Orkas beobachten – steht das nicht bei jedem von uns auf der Bucketlist?

In der Hauptstadt Kingstown könnt ihr euch auf den bunten Wochenmärkten so richtig durch die kulinarischen Leckereien und das viele frische Obst schlemmen. Entspanntes karibisches Dschungelflair mit herrlich leckerem Essen könnt ihr besonders in der Bush Bar genießen. Oder ihr spaziert am Port Elizabeth entlang und genießt die Kulisse von dutzenden Jachten, die im Hafen ankern und sich leicht in den Wellen wiegen. Einen besonders schönen Ausblick auf diese Kulisse vor Kingstown habt ihr vom Fort Charlotte aus. Lasst euren Blick über die Bucht schweifen und erfreut euch einfach an diesem Karibik Geheimtipp.

Bequia – Die Insel der Wolken

Zwischen den Grenadinen gibt es einige wenige Inseln, die man sich sogar als Normalsterblicher mit einem durchschnittlichen Einkommen leisten kann. Eine Insel davon ist zudem trotz ihrer Schönheit sogar recht unbekannt – Ich spreche von Bequia. Die rund 18 Quadratkilometer große Insel kommt mit 5.000 Einwohnern, einigen touristischen Einrichtungen und einer bilderbuchhaften Natur daher. Wenn ihr auf dieser Insel etwas mehr Trubel erleben möchte, geht am besten in die Friend Ship Bay, eine lange Bucht mit malerisch schönem feinen Sandstrand und kristallklarem Wasser. Hier tummeln sich immer ein paar Leute und es finden auch regelmäßig Events wie das Bequia Blues Festival statt, bei dem ihr im karibischen Sand dem Sonnenuntergang entgegen tanzen könnt.

Der Name bedeutet „Insel der Wolken“

Wer auf dieser schönen Karibikinsel etwas mehr Ruhe sucht, sollte den Princess Margaret Beach nahe der Hauptstadt aufsuchen. An diesem langen Strand mit feinem weißen Sand ist auch zur Hochsaison vergleichsweise wenig los. Außerdem habt ihr von hier einen wunderbaren Blick auf den Jachthafen von Port Elizabeth, an dem dutzende Boote ankern und sich sanft in den Wellen wiegen. Der wunderbare Sandstrand mit vielen Schatten spendenden Bäumen lädt euch zum Verweilen ein. Es lohnt sich hier ein paar ruhige Stunden zu verbringen, denn besonders bei Dämmerung geben die zahlreichen Jachten ein traumhaft idyllisches Bild ab. In Jack’s Beach Bar könnt ihr diesen wunderbaren Anblick mit leckeren Snacks genießen, während sich eure Füße in den Sand graben.

Wenn euch das Bild von vielen kleinen Booten vor einer traumhaften Kulisse gefällt, dann solltet ihr auch dem Port Elizabeth einen Besuch abstatten. Neben vielen Unterkünften und Essensmöglichkeiten bietet sich euch hier ein Bild von grüner Vegetation hinter tiefblauem Wasser. Urlaubsfeeling mit karibischem Flair garantiert!

Nevis und St. Kitts – Naturträume der Karibik

Nevis und St. Kitts bilden gemeinsam den föderalen Inselstaat, der zu den Kleinen Antillen gehört. Mit gerade einmal 6.000 Einwohnern und einer doch recht überschaubaren Fläche von 269 Quadratkilometern gehört dieser sogar zu den kleinsten Staaten der Erde. Das ändert aber nichts daran, dass euch hier ein wahres Urlaubsparadies erwartet. Zwar gehören St. Kitts und Nevis zu den teureren Zielen in der Karibik, aber ich finde die Inseln so schön, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte.

Wie auf den meisten anderen Karibikinseln findet ihr auch hier traumhafte lange Strände, die mit Palmen gesäumt sind. Aus den keinen Strandbars dringt Tag und Nacht die rhythmische Musik der Karibik und alle Einwohner versprühen mit ihrer guten Laune das lebendige karibische Flair. Zusätzlich zu diesem typischen Bild beeindruckt die von Vulkanen geprägte Natur auf den beiden Inseln.

In der Mitter der Insel Nevis erheben sich zu Fuße des fast 1.000 Meter hohen schlafenden Vulkan Nevis Peak tiefe Regenwälder und breiten sich von dort über die ganze Insel aus. Um den Gipfel des Vulkans hängen permanent Wolken, die die dichte Fauna des Regenwalds ermöglichen. Einen schönen Kontrast zum satten Grün der Wälder liefern die süßen pastellfarbenen Häuser der Einheimischen, die wie bunte Farbtupfer in der Landschaft verteilt liegen. Neben den tropischen Wäldern hält Nevis wunderschöne Strände bereit. Auf einer Länge von drei Kilometern erstreckt sich von der Inselhauptstadt Charlestown aus der Pinney’s Beach, der bei Einheimischen und Touristen sehr beliebt ist. Eine wunderbare Aussicht könnt ihr vom Lovers Beach aus genießen, denn von hier könnt ihr die nah gelegene Insel St. Kitts sehen.

Christopher Kolumbus entdeckte die Karibikinseln St. Kitts und Nevis für die Europäer, nachdem schon andere Stämme dort angesiedelt hatten und so ist St. Kitts auch unter dem Namen St. Christopher bekannt.

Die Insel St. Kitts hat ein ganz besonderes Highlight zu bieten. Von dem Aussichtspunkt South Peninsula aus könnt ihr den Abschnitt der Insel bestaunen, an dem sich der Atlantik und die Karibische See fast treffen. Nur eine schmale grüne Landzunge trennt die beiden großen Ozeane voneinander. Diesen Anblick dürft ihr euch nicht entgehen lassen! Generell ist die Natur der Insel sehr beeindruckend und perfekt für die ein oder andere Wandertour. Wer nicht so viel zu Fuß erkunden möchte, kann sich bei der szenischen Rundfahrt mit der Bahn einen Überblick über die Insel verschaffen und dabei in Ruhe die Natur genießen. Die beiden Inseln sind vielleicht nicht so bekannt wie andere Inseln der Kleinen Antillen, doch lohnt sich ein Besuch hier auf jeden Fall. Wer neben dem typischen karibischen Flair auch eine interessante Natur erleben möchte, der sollte beiden Inseln unbedingt einen Besuch abstatten!

Hier treffen Atlantik und Karibische See fast aufeinander

Turks- und Caicosinseln – Kristallklares türkises Wasser

Bestehend aus den Turks und den Caicos-Inseln, setzt sich dieser Karibiktraum zu einem gemeinsamen Überseegebiet zusammen, das unter britischer Souveränität steht.

Dank unglaublichen 350 Sonnentagen im Jahr ist euch auf den Turks- und Caicosinsel bestes karibisches Wetter versprochen.

Auf 497 Quadratkilometern liegen die Inselgruppen wie eine Verlängerung der Bahamas im Nordatlantik, werden aber dank ihrer Geschichte noch der Karibik zugeordnet. Die meisten der Inseln sind zwar bis heute unbewohnt, doch locken sie dafür mit traumhaften, unberührten Sandstränden und kristallklarem Wasser.Zu den Turkinseln gehören zwei bewohnte Inseln, die sich auf der Turk Bank befinden: Grand Turk mit der Hauptstadt Cockburn Town und Salt Cay, beide umzogen vom in Helltürkis schimmernden Meer. Mit etwas Glück könnt ihr von der Insel Grand Turk aus Wale beobachten, die sich des Öfteren vor der Inselgruppe tummeln. Eine super Aussicht hierfür hat man am großen Leuchtturm, der am nördlichsten Ende der Insel liegt.

Die Caicosinseln liegen in einem Viertelkreis auf der Caicos Bank. Von den vielen kleineren und größeren Inseln sind ebenfalls nur eine handvoll bewohnt. Besuchen könnt ihr sie aber alle, denn diese Inseln eigenen sich hervorragend für Inselhopping, wobei ihr die vielen Strände erleben und euren eigenen Favoriten entdecken könnt. Bei verschiedenen Tagestrips von den größeren Inseln aus könnt ihr auf den ruhigen Inseln mal so richtig abschalten und die absolute Ruhe in eurem Urlaub genießen. Oder ihr bucht eine Schnorchel- oder Tauchertour, bei der ihr die wunderbare Unterwasservielfalt bestaunen könnt.

Paddelt mit dem Kayak durch dutzende kleine Felseninseln.

Die Insel Providenciales gehört zu den Caicosinseln bietet euch viel Abwechslung. Neben großen Resortanlagen findet ihr hier die Möglichkeit, verschiedene Sportarten auszuüben und in schicken Restaurants essen zu gehen. Naturliebhaber sollten dem Little Water Cay einen Besuch abstatten. An diesem Strand könnt ihr euch neben Leguanen in der Sonne räkeln und die Wärme genießen. Oder ihr erkundet die Lagune Chalk Sound im Süden der Insel. Mit einem Kayak könnt ihr wunderbar zwischen zahlreichen kleinen Felseninseln hindurchpaddeln. Wenn ihr auf der Insel seid, dürft ihr auf keinen Fall den Thursday Fish Fry im Bright Park verpassen. Hier könnt ihr euch jeden Donnerstag mit gut gelaunten Einheimischen zu karibischer Musik durch die leckeren traditionellen Street Food Gerichte probieren und gleichzeitig das Flair hautnah erleben.

Bei der großen Auswahl auf den Turks- und Caicosinseln findet ihr garantiert euren neuen Traumstrand und genau die Entspannung, die ihr euch von einem Urlaub in der Karibik erhofft.

Barbuda – Tauchparadies im Karibischen Meer

Vielleicht habt ihr schon einmal von der Karibischen Insel Antigua gehört, die besonders von den Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird. Die kleinere Schwesterinsel Barbuda hingegen ist weniger bekannt und gehört für mich auf jeden Fall zu den Karibik Geheimtipps! Mit ihren endlosen weißen Sandstränden und einem riesigen Naturschutzgebiet ist sie aber nicht weniger traumhaft als Antigua. Die Insel mit knapp 1.500 Einwohnern hat nur eine begrenzte Anzahl von Unterkünften für Touristen und ist nie wirklich überfüllt. Perfekte Voraussetzungen also für eine entspannte Zeit.

Obwohl Hurrikans für Barbuda keine Seltenheit sind, hat der Hurrikan Irma im letzten Jahr katastrophale Schäden angerichtet. Nachdem die Inselbewohner die Schäden auf ihrem kleinen Paradies beseitigt haben, ist Tourismus wichtiger denn je – auch auf anderen Inseln der Karibik, – denn er gehört zur wichtigsten Einnahmequelle der Einheimischen, die durch Naturkatastrophen zum Teil alles verloren haben.

Viel zu unternehmen und entdecken gibt es auf dieser karibischen Perle jedoch nicht. Das vorgelagerte Riff bietet den Tauchern und Schnorchlern unter euch einige klasse Ausflugsziele mit über 150 Schiffswracks, ansonsten ist hier pures Relaxen angesagt. Am 11-Mile Beach könnt ihr euch über den weiten Strand freuen, an dem euch sehr wahrscheinlich keine anderen Menschen über den Weg laufen werden. Auch solltet ihr dem Pink Sand Beach einen Besuch abstatten. Durch kleine Muschelschalen färbt sich hier der Boden oft in einen schönen rosafarbenen Schimmer. Aufgrund der schweren Sturmschäden durch einen Hurrikane im September 2017 war die ohnehin schon eingeschränkte Infrastruktur der Insel noch weiter eingedämmt. So langsam hat sich die Insel aber von dem schweren Schlag erholt und auch der Schönheit der Strände hat dies nicht geschadet, Segler können die Insel also beruhigt auf ihrer Tour besuchen und die endlosen Strände genießen.

Der Pink Sand Beach auf Barbuda

Auf in die Karibik!

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Karibik Geheimtipps ein bisschen Inspiration für euren nächsten Traumurlaub liefern. Egal wo genau ihr am Ende in der Karibik landet, traumhaft schöne Fleckchen, an denen ihr euch erholen könnt, findet ihr hier überall. Stöbert ein bisschen in meinen Angeboten, dann müsst ihr vielleicht nicht einmal euer Sparschwein köpfen, um zu diesen paradiesischen Inseln zu fliegen.

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