80 Millionen Menschen in der Europäischen Union sind in ihrer Mobilität oder ihren Aktivitäten eingeschränkt – und somit darauf angewiesen, barrierefrei reisen zu können. Was ihr bei der Reisevorbereitung, der Wahl des Hotels, am Flughafen oder am Bahnhof berücksichtigen müsst und wie euch bei eurer Reise geholfen werden kann, das verrate ich euch jetzt.

Entspannen am Strand, bummelnd eine neue Stadt entdecken, die höchsten Gipfel erklimmen oder sich einfach mal so richtig verwöhnen lassen – ihr merkt es bereits, die Ansprüche an den eigenen Urlaub sind vielfältig. Nur eins hat wohl ein jeder gelungener Urlaub gemeinsam: das Ziel, fernab vom Alltag die schönste Zeit des Jahres erleben. Doch grade diese Flucht aus dem Alltagstrott ist es, die bei denjenigen unter euch, die mit einem Handicap leben, unter Umständen für Herzrasen sorgt und den Puls beschleunigt.
Aber nur aufgrund eines Handicaps auf den wohlverdienten Urlaub verzichten, das sollte keiner. Barrierefrei reisen heißt das Zauberwort! Was zunächst kompliziert klingt, lässt sich mit einiger Vorbereitung und ein wenig Recherche mittlerweile so gut bewältigen, dass einem entspannten Urlaub im wahrsten Sinne des Wortes nichts mehr im Wege steht.

Barrierefrei reisen

Reisevorbereitung | Wahl des Hotels | Barrierefreie Reiseländer | Reisen mit dem Flugzeug

Tipps, Tricks und nützliche Links

Barrierefrei Reisen

Reisevorbereitung – Planung ist die halbe Reise

Eins muss ich natürlich zugeben: Ganz so spontan kann der Trip mit Handicap nicht unbedingt sein, ein bisschen Vorbereitung gehört natürlich dazu. Damit ihr nichts vergesst und euch auf einen wunderbaren Urlaub freuen könnt, habe ich eine kleine Checkliste zusammengestellt. So könnt ihr den Überblick im Dschungel der Reisevorbereitungen behalten:

  • Schätzt euch und euren Körper realistisch ein. Ihr wisst am besten, was euch gut tut und was ihr leisten könnt. Und genau danach sollte die Reise ausgerichtet sein. Außerdem hilft diese Einschätzung bei der Wahl des Hotels, des Reiseziels, der Reiseart sowie der Auswahl der Aktivitäten.
  • Holt Informationen ein. Wenn ihr auf Medikamente angewiesen seid, ist es nicht ratsam, einfach die benötigte Menge in den Koffer zu stecken und zu hoffen, dass dieser auch im Zielland ankommt. Vielmehr solltet ihr euch rechtzeitig darüber informieren, ob eure Medikamente in eurem Urlaubsland überhaupt zugelassen sind und in welcher Menge und zu welchen Konditionen ihr sie einführen dürft. Ein Arzt kann euch sowohl bei der Beschaffung der nötigen Informationen, als auch beim Bewältigen des Papierkrams unterstützend zur Seite stehen.
  • Eigentlich für alle Reisenden selbstverständlich, für das Reisen mit Handicap aber unabdingbar: die Auslandskrankenversicherung. Auch hier solltet ihr euch frühzeitig informieren, Anbieter vergleichen und vor allem eine Versicherung abschließen!
  • Wie ist die Infrastruktur in eurem Reiseland? Niemand mit einer chronischen Erkrankung möchte im Urlaub zitternd darauf hoffen, dass keine Symptome auftreten, weil kein Arzt verfügbar ist, der euch helfen kann. Sucht also bereits im Vorfeld der Reise heraus, wo sich Krankenhäuser befinden oder ob eine Stromversorgung rund um die Uhr gegeben ist.
  • Auch eine Packliste kann hilfreich sein: Auf was könnt ihr im Urlaub nicht verzichten? Achtet dabei besonders auf die Dinge, die es nicht in jedem Supermarkt oder am nächsten Strandkiosk gibt. Ersatz-Akkus für ein Beatmungsgerät zum Beispiel.

Barrierefrei reisen heißt eben auch: Planung ist das halbe Leben. Oder in diesem Fall: Planung ist die halbe Reise.

Barrierefrei Reisen

Die Qual der Wahl – so findet ihr das richtige Hotel

Bei zahlreichen Hotelanbietern oder Vergleichsportalen wird euch die Suche nach einem behindertengerechten Zimmer einfach gemacht. In den erweiterten Suchmasken ist es möglich, nach barrierefreien Zimmern zu suchen. Oft wird sogar die Art des Handicaps berücksichtigt. Mögliche Kriterien sind zum Beispiel ein barrierefreies Bad oder eine besondere Ausstattung für Hörgeschädigte. Barrierefrei reisen erscheint plötzlich so viel einfacher, oder?

Es ist trotzdem ratsam, einige zusätzliche Informationen einzuholen und nicht nur auf die Angaben in einem Suchportal zu vertrauen. Was heißt zum Beispiel, dass es barrierefreie Zimmer gibt? Was ist mit rollstuhlgerecht gemeint? Die Begriffe unterliegen keiner eindeutigen Definition, die für alle Hotels standardisiert verwendet wird. Daher ist es zum einen sinnvoll, sich die Beschreibungen genau durchzulesen oder vorlesen zu lassen, zum anderen hilft oft auch die direkte Kontaktaufnahme mit dem Hotel, um Kleinigkeiten und Nuancen nachzufragen. Detailverliebtheit zahlt sich aus, wenn man barrierefrei reisen möchte. Denn kleine Abweichungen, die der normale Hotelgast nur mit einem Achselzucken quittiert, sind beim Reisen mit Handicap auch echte Ärgernisse.

Auch hier empfiehlt es sich, im Vorhinein eine Checkliste anzufertigen, die die eigenen Bedürfnisse aufschlüsselt. Dabei ist es sinnvoll, auch Punkte zu berücksichtigen, die in der eigenen Wohnung als selbstverständlich angesehen werden, wie die Breite der Türen. Eine Idee für eine solche Checkliste findet ihr hier.

Barrierefrei Reisen

Der deutsche Hotel und Gaststättenverband (DEHOGA) hat zudem in seinen Zielvereinbarungen zur Barrierefreiheit im Gaststättengewerbe ein System entwickelt, das mit Hilfe von Piktogrammen Restaurants und Hotels klassifiziert – je nachdem für welche Art von Handicap es Lösungen bereithält. Auch eine Aufschlüsselung der Kriterien kann eingesehen werden. Ähnliche Systeme gibt es auch im Ausland.

Urlaub leicht gemacht: Barrierefreie Reiseländer

Übrigens: Der Schwerbehindertenausweis berechtigt nur in Deutschland zu Vergünstigungen, im Ausland werden sie aber oft auf freiwilliger Basis gewährt.
Grundsätzlich lässt sich jedes Land auch mit Handicap bereisen. Sogar ein Trip mit der transsibirischen Eisenbahn ist möglich. Der Bucketlist sind also kaum Grenzen gesetzt. Aber grade unerfahrene Reisende oder weniger Planungswütige profitieren von Ländern, die Inklusion groß schreiben und sich bemühen, Hürden aus dem Weg zu räumen.

Amerika

Als einfaches Land für Übersse-Reisen gelten die USA. Hier ist im Americas with Disabilities Act von 1990 geregelt, dass alle Neubauten öffentlicher Einrichtungen und privater Unternehmen (zum Beispiel Freizeitparks) allgemein zugänglich sein und bereits bestehende Einrichtungen ihre Zugänglichkeit für alle ausbauen müssen. Durch die Verwicklung Amerikas in einige Kriege ist die Zahl der Veteranen mit Handicap sehr hoch und der Umgang mit Menschen mit speziellen Bedürfnissen geübt. Darüberhinaus ist die Einfuhr eines Begleithundes in die USA besonders unkompliziert.

Barrierefrei Reisen
Auch mit Handicap stellt der Grand Canyon keine Hürde dar

Skandinavien

Die skandinavischen Länder sind grundsätzlich in Sachen barrierefreies Reisen Vorreiter in Europa. Bereits in den Gesetzen der Länder ist häufig verankert, dass grundsätzlich möglichst alles für jeden zugänglich gemacht wird. Schweden stellt eine Zugänglichkeits-Datenbank zur Verfügung, welche Hotels, aber auch Sehenswürdigkeiten hingehend ihrer Angebote für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen listet, und die schwedischen Bahnen berücksichtigen sogar die Bedürfnisse von Allergikern. In Norwegen gilt die Idee des „Universal Design for all“ , während Dänemark mit seiner Zugänglichkeitsmarke alle möglichen Bereiche des Lebens hinsichtlich ihrer Eignung für unterschiedliche Behinderungskategorien kennzeichnet.

Barrierefrei Reisen in Skandinavien
Oslo, Norwegen

Österreich

Wer Berge und Schnee liebt, der sollte für seinen nächsten Winterurlaub Österreich anpeilen. Viele Regionen haben sich auf Wintersportler mit Handicap eingestellt, sodass dem Schneegenuss nichts im Wege steht. Doch auch für barrierefreien Aktiv-Urlaub ist Österreich eine gute Anlaufstelle. Unter holidaysonwheels.at könnt ihr Unterkünfte zum Beispiel danach auswählen, welche Art des Handicaps besteht oder welche Freizeitangebote in direkter Umgebung sein sollen. Barrierefrei reisen einfach gemacht!

disabled winter sports athlete skiing in scenic snow covered landscape
Foto: istock.com/philartphace

Europäische Städte

Wem der Sinn nach einem Städte-Trip steht, der tut gut daran, sich die Gewinner des Access City Awards auf die Liste zu schreiben. Die europäische Komission prämiert hier jedes Jahr die Städte, welche sich besonders um barrierefreie Gestaltung der Stadt bemühen oder besondere Angebote für Bewohner – aber auch Reisende – mit Handicap schaffen. Einige der schönsten Städte Europas haben in der Vergangenheit bereits diesen Preis abgeräumt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Wochenende in Mailand, dem Gewinner 2016?

Group of people sat outside an ice cream parlor
Mailand. Foto: istock.com/nickilford

Reisen mit dem Flugzeug

Barrierefrei reisen mit dem Auto oder mit der Bahn ist mittlerweile kaum noch ein Problem. Auch ist das Auto oder der Zug den meisten bereits vertraut. Eine Reise mit dem Flugzeug ist dagegen ein ganz anderes Kaliber. Dennoch ist es auch mit Handicap möglich, all die fernen Traumziele zu erreichen, zu denen man nur auf dem Luftweg gelangen kann. Damit ihr wisst, worauf ihr euch einlasst, fasse ich euch alles Wichtige zusammen.

Zunächst gibt es keinen einheitlichen Plan, nach welchem die Airlines operieren. Daher ist es immer sinnvoll, die Bestimmungen der gewünschten Airline im Einzelnen zu betrachten und die Wahl des Anbieters danach zu treffen, welcher die eigenen Bedürfnisse am besten erfüllt. Generell gilt jedoch unabhängig von der Airline, dass es für eine unproblematische Abwicklung einige Dinge zu beachten gilt.

Mit dem Flugzeug barrierefrei Reisen

Vor dem Abflug

Die rechtzeitige Anmeldung der speziellen Bedürfnisse, wie beispielsweise der Transport eines Rollstuhls, Beatmungsgeräts oder benötigter Assistenz am Boden oder in der Luft, gehört auf jeden Fall zu den wichtigsten Punkten auf der Reise To-Do-Liste. So früh wie möglich lautet hier das Zauberwort, am besten mit zusätzlicher Erinnerung kurz vor Ablauf der Anmeldefrist bei der jeweiligen Airline. Zudem kann der Arzt eine Flugtauglichkeitsbescheinigung ausstellen, welche die Abwicklung am Flughafen selbst beschleunigen kann.

Alle internationalen Airlines arbeiten dabei mit einer Sammlung von Abkürzungen, welche bei der Buchung direkt mit angegeben werden können:

Kürzel Erläuterung
WCHR Wheelchair Ramp: Der Fluggast ist gehbehindert und braucht Hilfe im Flughafenbereich. Er ist nach dem Ein-/Aussteigen auf einen Rollstuhl oder ähnliche Hilfsmittel angewiesen, kann aber den Vorfeldbus alleine benutzen und Treppen überwinden. Im Flugzeug wird keine Hilfe benötigt.
WCHS Wheelchair Stairs: Der Fluggast ist stark gehbehindert und kann den Vorfeldbus nicht alleine benutzen. Auch Treppen können nicht alleine überwunden werden. Es wird jedoch keine Hilfe im Flugzeug benötigt.
WCHC Wheelchair Cabin: Der Fluggast ist gehunfähig, kann aber auf einem Flugsitz mit aufgestellter Rückenlehne sitzen. Distanzen können nicht alleine überwunden werden.
STCHR Stretcher: Der Fluggast muss liegend transportiert werden.
BLND Blind: Der Fluggast ist blind.
DEAF Der Fluggast ist taub.
DEAF/MUTE Der Fluggast ist taubstumm.

Am Flughafen

Viele Flughäfen haben eine Service-Klingel für Rollstuhlfahrer oder Personen, die zusätzliche Assistenz benötigen. Meist ist eine solche Klingel bereits direkt am Eingang angebracht und die angeforderte Hilfe kommt schnell.

Rollstühle werden in der Regel bei der Gepäckaufgabe mit abgegeben. Beförderungsbedingungen unbedingt im Voraus checken – vor allem, wenn es sich um einen elektrischen Rollstuhl handelt. Für die Zeit zwischen Gepäckaufgabe und bis zur Herausgabe des Gepäcks am Ankunftsflughafen wird selbstverständlich ein Rollstuhl gestellt.

FRACARE Services electric vehicle at Frankfurt Airport
Assistenz am Frankfurter Flughafen. Foto: istock.com/ollo

Bei der Sicherheitskontrolle solltet ihr ein wenig Verständnis für die Flughafenmitarbeiter haben. Es kommt deutlich seltener vor, dass ein Fluggast mit Handicap überprüft werden muss, als dass ein Reisender ohne spezielle Bedürfnisse durch die Schleuse geht. Daher verkürzt es nicht nur die Zeit enorm, sondern erleichtert auch euch und den Mitarbeitern das Leben, wenn ihr euer Handicap genau beschreibt. Kann man selbstständig durch die Kontrolle gehen? Welche Körperbereiche sind besonders sensibel? Was kann Schmerzen auslösen? Bei gegenseitigem Verständnis ist das Durchlaufen des Sicherheitschecks eigentlich nur eine Formalität.

Im Flugzeug

Die große Frage ist doch: Wo sitzen gehandicapte Reisende eigentlich? Die Antwort ist ganz einfach: Sie können überall sitzen. Lediglich die Plätze an den Notausgängen können aufgrund von möglichen Sicherheitsbedenken nicht an Fluggäste vergeben werden, die ein Handicap haben. Und noch eine weitere Einschränkung gibt es: Die Lehne zum Gang ist immer hochklappbar. Sitze am Gang werden normalerweise nicht von eingeschränkten Personen belegt. Falls die Airline euch trotzdem einen solchen Sitz zugewiesen hat und ihr euch unwohl fühlt, dann scheut euch nicht, dies an das Bordpersonal weiterzugeben.

Dieses wird euch übrigens auch ansonsten gerne gemäß eurer Bedürfnisse weiterhelfen. Dazu gehören nicht nur die Assistenz bei der Überwindung von Strecken im Flugzeug (aber nicht auf der Toilette) oder die persönliche Sicherheitsanweisung, sondern auch das Erklären der Anordnung des Essens auf dem Tablett für Personen mit Sehbehinderung. Einige Dinge sind jedoch von der Assistenz ausgenommen, dazu zählen in der Regel das Heben und Tragen von Personen oder die Beaufsichtigung und Unterstützung bei der Einnahme von Medikamenten.

Einige Airlines behalten sich vor, bei bestimmter Behinderung eine Begleitperson zu fordern oder den Transport nur unter bestimmten Umständen durchzuführen. Daher lohnt sich auch hier ein Vorabcheck, um böse Überraschungen zu vermeiden. Wer sich lieber von seinem Hund begleiten lassen möchte, der kann das bei den meisten Airlines relativ problemlos tun. Sofern es sich tatsächlich um einen ausgebildeten Begleithund handelt, der für den Besitzer zwingend notwendig ist. In der Regel ist die Reise für den Kameraden auf vier Pfoten kostenlos.

Barrierefrei Reisen

Übrigens: An Bord gibt es eigentlich immer einen Bordrollstuhl. Der ist auf die Ausmaße des Flugzeugs zugeschnitten und erleichtert eine Bewegung innerhalb der Maschine ungemein.

Barrierefrei reisen: Tipps, Tricks und nützliche Links

Damit ihr euch wirklich umfassend informieren könnt, habe ich zum Schluss noch ein paar nützliche Infos gesammelt:

  • Der Parkausweis für Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung gilt neben allen Ländern der Europäischen Union außerdem in: Albanien, Aserbaidschan, Bosnien-Herzegowina, Georgien, Island, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Moldawien, Norwegen, Russland, Schweiz, Serbien-Montenegro, Slowenien, Türkei, Ukraine und in Weißrussland
  • Die Europäische Union arbeitet zurzeit an einem länderübergreifenden Schwerbehindertenausweis. Das Pilotprojekt ist 2015 gestartet. Der Ausweis soll unter anderem das Reisen mit Handicap innerhalb der EU vereinfachen
  • Barrierefrei reisen mit der Bahn – alle Infos findet ihr in der Broschüre „Reisen für alle – Bahn fahren ohne Barrieren“
  • Die interaktive Karte auf wheelmap.org sammelt rollstuhlgerechte Orte. Die Liste geht von Behörden bis WCs und erleichtert die Einschätzung der Umgebung, auch im Ausland, enorm
  • AVIS vermietet in Deutschland Behindertenfahrzeuge
  • Das Projekt „Reisen für alle“ zertifiziert in Deutschland touristische Angebote, Orte und Betriebe hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit

Barrierfrei reisen klingt zunächst nach einer wirklich unüberwindbaren Hürde. Tatsächlich bedarf es einiger Vorbereitung, um den Urlaub auch mit Handicap unbeschwert erleben zu können. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude! Darum denke ich, dass niemand auf seinen wohlverdienten Urlaub verzichten muss. Lasst euch doch einfach in meinem Reisemagazin mit einer gehörigen Portion Fernweh anstecken!

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