Neuseeland ist definitiv ein Paradies, das jedoch leider am anderen Ende der Welt liegt. Doch wofür gibt es eigentlich Flugzeuge? Nach knapp 24 Stunden Flugzeit ist man auch schon in Auckland – und der lange Flug macht sich definitiv bezahlt! Die Nordinsel hat eine raue, unberechenbare Natur und ist in vielen Regionen so gut wie unberührt.

In Neuseeland könnt ihr auf Sanddünen surfen, an himmlischen Stränden baden und die geheimnisvolle Kultur der Maori erforschen. Auf dieser Insel gibt es so viel zu sehen, dass man von der Vielfalt wahrscheinlich erst einmal erschlagen wird. Damit euch das nicht passiert und ihr einen tollen Urlaub genießen könnt, habe ich meine Freundin Maggie nach ein paar Insidertipps gefragt. Sie lebt in der Nähe von Auckland und kennt die Gegend wie ihre Westentasche. Also lasst euch von diesen hilfreichen Tipps inspirieren.

Die Nordhalbinsel

Cape Reinga | Bay of Islands Auckland | Coromandel Halbinsel

Die raue Nordspitze von Neuseeland: Cape Reinga

Die äußerste Spitze der Nordinsel ist besonders schön. Vom weißen Leuchtturm am Cape Reinga genießt man wunderschöne Ausblicke auf den Zusammenfluss des Pazifik und der Tamansee mit tollen Verwirbelungen im Wasser. Dass der nördlichste Punkt der Insel eigentlich bei den 30 km entfernten Surville Cliffs liegt, spielt hier keine Rolle. Für die neuseeländischen Ureinwohner, die Maori, ist Cape Reinga ein Ort spiritueller und kultureller Bedeutung. Ihrem Glauben nach starten die Seelen der Toten hier ihre Reise ins Land der Ahnen. Besonders toll ist von hier aus auch eine Wanderung zu Bilderbuch-Stränden wie Werahi Beach oder Cape van Diemen.

Cape Reinga

Unweit des Kaps kann man bei den Giant Te Paki Sand Dunes besonders toll surfen gehen. Aber nicht im Wasser, nein, hier ist Sandboard-Surfen angesagt. Einfach direkt vor Ort ein Board mieten oder irgendein anderes Brett nehmen, die Dünen hochlaufen und wieder heruntersurfen, je nach Können, stehend auf dem Brett oder auf dem Bauch liegend. Maggies Tipp für euch: „Nicht ganz so bekannt und deshalb etwas ruhiger kann man bei den Sanddünen in der Nähe von Ahipara richtig cool sandboarden.“ Ein Stück weiter im Süden beginnt der nur knapp 90 Meilen lange „90 Mile Beach“, ein sehr unwirklicher Küstenstrich. An der sogenannten Desert Coast ist der Strand an manchen Stellen bis zu 200 Meter breit.

Two sandboarders walking up the sand dune

„Mein persönlicher Lieblingsstrand an der Desert Coast ist der Ripiro Beach. Hier kann man super tauchen und angeln.“

Ein absoluter Traum für Surfer ist der Piha Beach, ein rauer Strand, umgeben von Klippen mit starken Wellen und teilweise gefährlichen Strömungen – also eine echte Herausforderung für Surfprofis. Auch wer nicht so surfbegeistert ist, findet hier eine spannende Beschäftigung. Es gibt zahlreiche Pfade durch den Urwald in der Umgebung, Abseiling wird im Piha Canyon angeboten, und in der Strandbar könnt ihr leckere Cocktails genießen.

Bay of Islands – 144 paradiesische Inseln

Das touristische Zentrum der Region ist eindeutig Paihia. Hier befinden sich viele Hotels und Restaurants und es werden zahlreiche Freizeitaktivitäten angeboten. Vom Tauchen und Angeln über Bootstouren, Delfinschwimmen oder Kajakfahren, bis zu Flügen über das Northland. Im Sommer ist der Ort leider oft sehr überfüllt und man sollte, um noch ein gutes Hotel zu bekommen, rechtzeitig buchen. Besonders lohnenswert ist eine Bootstour zum „Hole in the Rock“, einem Felstor am Eingang der Bucht, das man nur vom Boot aus sehen kann. Besonders geil ist hier ein Segelturn durch die Inselwelt. Die schönsten Inseln in der Bay of Islands sind Urupukapuka Island, die einzige Insel mit Übernachtungsmöglichkeiten, und Moturohia, eine Insel mit zwei kreisrunden Lagunen und einem Unterwasser-Naturpfad für Schnorchler.

Bay of Islands from the air

Maorische Kultur vom Feinsten erlebt ihr im kleinen Örtchen Waitangi an der Bay of Islands. Auf den Waitangi Treaty Grounds erfahrt ihr alles über die Besiedlung Neuseelands. Vor dem Treaty House versammelten sich am 6. Februar 1840 fünfzig Maori-Häuptlinge und Vertreter der englischen Krone und besiegelten mit dem Waitangi-Vertrag, dass die Maori einen Teil ihres Landes an die Siedler abgaben. Die Ureinwohner spielen hier mehrmals in der Woche die Vorgeschichte des Vertrages mit einem spektakulären Tanz und Haka-Spektakel, mit Augenrollen und Zunge-Herausstrecken, nach. Einmal im Jahr gibt es dann noch ein ganz spezielles Event: Am 6. Februar, dem Waitangi-Day, holen 160 Männer das 36,5 Meter lange Kriegskanu der Maori aus dem Bootsschuppen, machen es am Strand startklar und schippern laut singend durch die Bucht. Wer selbst in einem echten Waka, dem traditionellen Maori-Kanu, durch die Mangrovenwälder paddeln möchte, kann eine Tour mit Häuptling Hone Mihaka buchen. Der ruhige Küstenort Russell ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Im 19. Jahrhundert nannte man das Städtchen noch „the hell hole of the pacific“, was soviel heißt wie: „das Höllenloch des Pazifik“, weil hier Segler, Walfänger und Händler im Hafen ankamen. Russell war die erste europäische Siedlung des Landes und ist heute mit seinen historischen Häusern ein sehenswertes Ziel für Touristen.

Maggies Tipp für euch: „Auf der Purerua Peninsula im Norden der Bay of Islands  gibt es besonders schöne versteckte Strände. Etwas weiter im Süden könnt ihr auf den unbewohnten Poor Knights Islands, 25 km von der Küste entfernt, super schnorcheln und tauchen gehen.“ 

Neuseelands Metropole: Auckland

Die Stadt Auckland ist geprägt durch die verschiedensten Kulturen. Von französischen über polynesischen, asiatischen bis hin zu maorischen Einflüssen kann man im Stadtbild alles erkennen. Tolle polynesische Handwerkskunst könnt ihr auf dem Otara Market kaufen. Schön shoppen kann man vor allem in der Parnell Street, die mit verschachtelten Gässchen und Läden mit origineller Mode begeistert. Eine beeindruckende Aussicht auf die ganze Stadt habt ihr vom Sky Tower aus. Wem die schöne Aussicht nicht genug ist, der kann beim sogenannten Skywalk nur mit einem Klettergurt am Turm befestigt direkt am Abgrund 192 Meter über dem Grund auf der Plattform rumlaufen und sich ein wenig über die Kante lehnen, um direkt in den Abgrund zu schauen. In der Hallertau Brauerei könnt ihr vorzüglich verschiedene neuseeländische Biersorten probieren, im dazugehörenden Restaurant solltet ihr auf jeden Fall das Kürbis-Risotto kosten.

Auckland skyline from Mount Eden

Die lebhafte Universitätsstadt Auckland bietet scheinbar unendlich viele Shopping- und Feiermöglichkeiten und ist der perfekte Ort, um mit den Locals Party zu machen. Jedes Jahr im Sommer findet hier das Splore Festival, ein beliebtes Musikfestival mit vielen Künstlern aus aller Welt, statt.

„Besonders sehenswert sind die riesigen lokalen Märkte in der Stadt. Hier könnt ihr frisches Obst und Fisch kaufen. Absolut lecker ist ein gegrillter Schellfisch oder gebratene Flusskrebse.“

2014 wurde die Metropole zur freundlichsten Stadt der Welt gekürt. Herzlichen Glückwunsch!

Die Coromandel – Halbinsel

Die wunderschöne Halbinsel verzaubert die Besucher mit unberührten Stränden und dichtem Regenwald. Besonders schön sind der Cook’s Beach in der Mercury Bay und Hahei mit dem Mare’s Leg Beach. Von Hahei aus gelangt man über einen Fußweg zur Cathedral Cove, einem einsamen versteckten Strand, den man nur durch den portalähnlichen Felsendurchgang erreicht.

View of Cathedral Cove looking out onto ocean and blue sky

Ein paar Kilometer weiter kann man auch bei kühlen Temperaturen am Hot Water Beach baden gehen. Bei Ebbe buddelt ihr euch einfach ein Loch in den Sand und baut damit euren eigenen kleinen warmen Pool – je tiefer ihr grabt, desto heißer wird das Wasser.

Hot Water Bech – New Zealand
Foto: iStock.com / chameleonseye

Von Hamilton bis Rotorua 

Hamilton & Waikato | Bay of Plenty | Rotorua

Hamilton & Waikato – das Auenland Neuseelands

Saftige grüne Hügel und endlose, fruchtbare Weiden finden sich direkt südlich von Auckland in der Hamilton-Waikato Region. Für „Herr der Ringe“ Fans besonders toll ist der Besuch vom Hobbiton Dorf in der Nähe von Matamata. Das Örtchen wurde eigens als Kulisse vom Auenland als Drehort errichtet und kann besucht werden. Hübsch angelegte Gärten laden in Hamilton zu ausgiebigen Spaziergängen entlang des Flusses ein. Von hier aus kann man super Ausflüge in die Umgebung unternehmen. Viele schöne Hotels, Restaurants und Bars machen euren Aufenthalt hier zu einem Genuss.

Two lambs grazing

„Glowworms“: Inmitten von Stalagmiten und Stalagtiten könnt ihr in den beeindruckenden Waitomo Caves bewundern. Die Glühwürmchenhöhle ist ein tolles Ausflugsziel für alle, die immer wieder fasziniert sind von den Launen der Natur.

Bay of Plenty: tolle Strände und nette Küstenurlaubsorte

Das ganze Gebiet des Bay of Plenty ist übersät mit Obstplantagen und Gärten. Ob Kiwis, Zitronen oder Avocados – hier bekommt ihr wirklich alles. Am nicht weit entfernten Mount Maunganui, könnt ihr an spektakulären Stränden Surfen gehen, wer nicht so gerne im Wasser ist, der kann hier auch an Land segeln, nämlich das so genannte Blokarting ausprobieren.

Thermalquellen und Vulkane rund um Rotorua

Spritzende Geysire und brodelnde Matschpools findet man auf der vulkanischen Nordinsel so einige. Das Hell’s Gate Vulkangebiet ist aber das aktivste der gesamten Insel. Besonders toll sind hier die etwa einstündigen Spaziergänge durch das Gebiet. Auch lohnt sich das Waimangu Volcanic Valley, 23 km südlich der Stadt Rotorua mit vielen sprudelnden Quellen und dem größten „kochenden See“ der Welt. Das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland ist das farbenprächtigste Thermalgebiet der Insel und lockt mit den bunten Champagner-Pools und dem Lady-Knox-Geysir, der jeden Tag gegen 10.15 Uhr künstlich mit etwas Seife zum Ausbruch animiert werden muss.

Rotorua Geysers – New Zealand

Auf der etwas abseits gelegenen Vulkaninsel „White Island“ kann man einzigartige Wanderungen durch das aktive Vulkangebiet unternehmen. Kulturell etwas zu bieten hat das Thermalgebiet in Rotorua. Der 30 m hohe Geysir Pohutu ist die Hauptattraktion des Whakarewarewa, kurz Whaka genannt. In Whaka findet man auch das Kunst- und Kulturzentrum der Maori, das New Zealand Maori Arts and Crafts Institute, mit einem tollen Souvenirshop.

„Stärkt euch nach der 1,5-stündigen Tour durch das Thermalgebiet mit einem traditionellen Hangi. Hangi heißt das im Erdofen gegarte Essen der Maori, das aus Süßkartoffeln, Muscheln und Wildschweinfleisch besteht.“

Obwohl es in dem Gebiet fast überall nach Schwefel stinkt, kann man hier die beste Entspannung genießen. Eine der besten Spa-Behandlungen eures Lebens könnt ihr im weltbekannten Polynesian Spa in Rotorua genießen, der zu den 10 besten der Welt zählt.

Kostenlos baden gehen könnt ihr in der heißen Quelle „Kerosone Creek“ ein paar Kilometer südlich von Rotorua. Es gibt hier auch einen kleinen Wasserfall, von dem man runterspringen kann.

Der Ausbruch des Mount Terewaka war eine der größten Naturkatastrophen, mit denen Neuseeland zu kämpfen hatte. Spuren davon kann man auch heute noch in The buried village, dem vom Vulkan begrabenen Dorf, sehen. Besonders witzig in Rotorua ist auch das sogenannte Zorbing. Wer noch nicht davon gehört hat, sollte sich mal unbedingt ein Video dazu ansehen, das sieht nämlich auf jeden Fall nach einer Menge Spaß aus.

Action und Wein

Tongariro Nationalpark | Lake Taupo | Hawkes’s Bay Wine Region

View from Te Mata Peak

Herr der Ringe Kulisse im Tongariro-Nationalpark

Der aus den Herr der Ringe-Filmen als Schauplatz des Berges Erebor bekannte älteste Nationalpark der Insel namens Tongariro beeindruckt Besucher nicht nur mit seiner einmaligen Landschaft. Hier kann man auch im Winter Skifahren oder im Sommer Wandern. Wer viel Zeit mitbringt, kann hier auch super eine mehrtägige Wanderung von Hütte zu Hütte unternehmen. Die Natur wechselt von mondähnlicher Vulkanlandschaft bis zu subtropischem Regenwald. Falls ihr übrigens noch mehr Interesse an den Kulissen der Herr der Ringe-Trilogie hier in Neuseeland habt, solltet ihr mal meinen Reisemagazin-Artikel über die Drehorte der Fantasy-Filme anschauen! Solltet ihr nach einem richtigen Naturerlebnis suchen, macht auf jeden Fall eine Raftingtour auf dem Tongariro River, einem der bekanntesten Flüsse des Landes. Durch alte Buchenwälder und spektakuläre Schluchten geht es über gefährliche Strömungen im kristallklaren Wasser den Fluss abwärts. Entgegenkommen werden euch sicher ein paar Regenbogenforellen. Ein anderes einmaliges Erlebnis in der Region ist das Rere Rockslide. Hier könnt ihr auf einer natürlichen Steinrutsche einen Wasserfall hinunterrutschen.

Lake Taupo, Manawatu, Whanganui und Taranaki

Das klare blaue Wasser des Lake Taupo glitzert an schönen Sommertagen in der Sonne und ist einer der idyllischsten Plätze Neuseelands. Der ehemalige Vulkankrater ist das perfekte Ziel für jeden, der Wassersport liebt. Ob Parasailing, Jetski oder Wasserski, Kajak fahren oder angeln – hier ist fast alles möglich. Ganz in der Nähe kann man zum Beispiel die reißenden Aratiatia Stromschnellen und die atemberaubenden Huka Falls besuchen. Weiter im Süden liegt das Manawatu Gebiet, das eine große Auswahl an Abenteuern, wie Reiten, Kettern oder Kajaken bietet. Besonders cool ist eine Mountainbiketour durch die Manawatu Gorge. Das urtümliche Landleben der Neuseeländer kann man hier wohl am besten kennen lernen. Den Kiwi Lifestyle in vollen Zügen genießen könnt ihr am besten, wenn ihr euch mit den Locals trefft oder direkt bei den Bauerfamilien einen Farmstay macht. Das weltweit erste Rugby-Museum der sportverrückten Neuseeländer kann man in Palmerston North besuchen. Ebenso gibt es in „Palmy“ viele wunderbare Gärten, zum Beispiel auch einen riesigen Rosengarten. Zusätzlich kann man hier einen Eulenpark, eine Clydesdale-Pferdefarm und eine holländische Windmühle sehen. Hier findet auch jedes Jahr das Kiwiburn Festival statt, das Gegenstück zum amerikanischen Burning Man Festival.

Lake Taupo New Zealand – Omori Jetty

Das Opernhaus oder die Sarjeant-Kunstgalerie in Whanganui sind für kulturell Interessierte einen Besuch wert. Auf die Spitze des Durie Hills gelangt man mit einem 213 Meter langen Aufzug, der durch einen Tunnel führt. Der Whanganui River ist jedoch das unumstrittene Herzstück der Stadt. Früher war er für die Maori und die Siedler eine wichtige Transportroute. Heute kann man hier mit einem Jetboat den Fluss entlang heizen oder eine gemütliche Raddampferfahrt machen. Wer lieber auf Muskelkraft setzt, kann die „Whanganui-Journey“ machen, eine Kajaktour, die in Taumaranui losgeht, und in Pipiriki endet. Von jeder Ecke des Gebietes kann man den symmetrischen Kegel des Mount Taranaki sehen, sodass man von seinem Gipfel ebenfalls einen fantastischen Ausblick auf die grünen Wiesen und die zerklüftete Küste hat. In Taranaki kann man an einem Tag im Schnee snowboarden gehen und am selben Tag am Strand surfen. Programm werdet ihr hier aber auch so zur Genüge finden: Es gibt Kunstwanderwege, preisgekrönte Museen und Gärten sowie eine Menge bunter Cafés.

Hawkes’s Bay Wine Region

Eine der wärmsten und trockensten Gegenden Neuseelands ist die Hawke’s Bay Wine Region. Die edelsten Tropfen der Insel werden hier auf den führenden Weingütern der Insel angebaut – von Cabernet Sauvignon über Merlot bis Shiraz wird hier alles produziert. Man kann hier wunderbar lokale Delikatessen auf den Bauernmärkten kaufen oder mit den Einheimischen beim Napier’s Great Long Lunch zu Mittag essen. Auf dem nahe gelegenen Waldwanderweg Ruahine oder im Kaweka Forest Park kann man die überschüssigen Pfunde dann auch gleich wieder abtrainieren. Zudem finden an der Hawkes Bay neuseelandweit jedes Jahr im Juni die größten Partys zum Matariki, dem Neujahrsfest der Maori, statt.

 

Wellington und der Süden

 Wellington | Wairarapa

Wellington

Die Hauptstadt: Wellington

In Neuseelands Hauptstadt Wellington könnt ihr die kompakte Innenstadt am besten zu Fuß erkunden und im Museum of Wellington City & Sea alles über die Maori-Wurzeln der Stadt herausfinden. Ein Käffchen trinken könnt ihr am besten auf dem belebten Courtenay Place. Eines der eher außergewöhnlichen Stadtviertel ist das Cuba Quarter, wo ihr durch Galerien, Boutiquen, Second-Hand-Shops und Cafés stöbern könnt. Probiert hier unbedingt ein Apricot Chicken im Fidel’s Cafe. Einen wunderschönen Blick auf die Stadt bietet sich vom Mount Victoria.

Wellington cable car with city in the background

Eine Tour zum Karori Wildlife Sanctuary ist vor allem für Naturliebhaber empfehlenswert, weil ihr dort die farbenfrohsten und schönsten Tiere Neuseelands bewundern könnt. Besonders cool sind auch die beliebten Rugbyspiele der Neuseeländischen Nationalmannschaft. Hier kommen nicht nur Männer auf ihre Kosten, auch für Frauen gibt es dort so einiges zu sehen – ihr wisst wovon ich spreche, wenn ihr euch die Bilder anschaut. ;)

Cape Palliser – der südlichste Punkt der Insel

Auf dem Weg zur Südspitze der Nordinsel fährt man durch saftiges Farmland und hügelige Weinberge bis zur rauen Ostküste. Die Gegend liegt etwas abseits der Haupttouristenroute und am Cape Palliser kann man in wunderbarer Ruhe eine Robbenkolonie beobachten. Im urigen Fischerörtchen Ngawi kann man zahlreiche bunt angemalte Traktoren am Strand anschauen. Im Nachbarort Martinborough kann man den Pinot Noir der lokalen Weingüter probieren. Und übernachten kann man am besten bei Wellingtonians im beliebten Örtchen Wairarapa. Hier gibt es sehr individuelle Unterkünfte, von Motels über Boutique Lodges, bis hin zu Homestays auf einem Weingut ist alles dabei.

Fur Seal, Cape Palliser, New Zealand

Wer zum ersten Mal nach Neuseeland reist, sollte sich auf jeden Fall viel Zeit nehmen und beide Inseln besuchen. Die Südinsel von Neuseeland hat nämlich auch so einiges zu bieten, das ihr nicht verpassen solltet. Ihr würdet gerne direkt los, sucht aber noch passende Flüge und eine günstige Unterkunft? Kein Problem, schickt mir einfach eine kostenlose Reiseanfrage und ich stelle euch eine tolle Reise zusammen!

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