Dass Neuseeland eine wahre Perle für Urlauber und Abenteurer ist, weiß man nicht erst seit gestern. Heute möchte ich euch die Stadt Auckland im Norden der Insel vorstellen, die ab Februar dank neuer Verbindungen bequem mit Qatar Airways angesteuert werden kann.

„City of Sails“, „Eine junge Schönheit mit 100 Liebhabern“; so abwechslungsreich und verschieden wie ihre Spitznamen, ist auch die Stadt selbst. Zu verdanken hat sie ihre weiße Weste ihrer Multikulturalität, die euch an jeder Ecke etwas Neues entdecken lässt und euch mit offenen Armen empfängt. Stöbert doch einmal in meinen Auckland Tipps und verschafft euch einen Überblick, was die Stadt so alles für euch bereithält.

Auckland in Neuseeland

Wissenswertes | Überblick | Sehenswürdigkeiten | Ausflüge | Eure Reise nach Auckland

Auckland Skyline

Was ihr über Auckland wissen solltet

  • Auckland befindet sich auf der Nordinsel Neuseelands und beheimatet ein Drittel der gesamten Bevölkerung. Somit ist es der größte Ballungsraum des gesamten Landes.
  • Im Grunde genommen thront die Stadt auf insgesamt 50 Vulkanen, deren Erscheinungsbild dementsprechend auch die Landschaft prägen. Doch keine Sorge, die Vulkane sind allesamt inaktiv.
  • Die Maori, das indigene Volk Neuseelands, gab der Stadt den Spitznamen „Eine junge Schönheit mit 100 Liebhabern„. Sie waren es auch, die Auckland im Jahre 1350 besiedelten und auf den Rücken der eben erwähnten Vulkane Siedlungen errichteten.
  • Durch Aucklands Lage an geschützten Meeresbuchten ist die Stadt vor allem ein Traumziel für Segler. Wen wundert es da, dass die Stadt den Beinamen „City of Sails“, also „Stadt der Segel“ erhielt?!
  • Auckland könnte auch gut als multikulturelles Mosaik bezeichnet werden, denn selten findet ihr in einer Stadt so viele unterschiedliche Kulturen, die sich auch noch so hervorragend ineinander fügen wie in Auckland. Über 50% haben europäische, 23% asiatische, 14% pazifische und 11% Maori-Wurzeln. Über fehlende Vielfalt kann sich hier wirklich niemand beschweren.
  • Laut einer Studie besitzt Auckland zudem die dritthöchste Lebensqualität weltweit. An die Entdecker und Auswanderer unter euch: Worauf wartet ihr also noch?

Erster Überblick: Richtig in Auckland ankommen

Je nachdem, von wo aus ihr gestartet seid, kann eure Flugzeit gut und gerne schon einmal 30 Stunden in Anspruch nehmen. Da ist der berühmt-berüchtigte Jetlag quasi vorprogrammiert. Wer nach dieser langen Zeit im Flieger seine heiligen und oftmals abgezählten Urlaubstage nicht direkt mit der Regeneration im Hotelzimmer starten will, für den habe ich hier ein paar Ausflugsziele in und um Auckland, die euch nicht allzu sehr fordern, euch aber schon einmal einen tollen ersten Eindruck der Stadt verschaffen.

Der City Circuit Bus verkehrt zwischen 8 und 18 Uhr im 10-Minuten-Takt im Herzen Aucklands und bringt euch im Uhrzeigersinn durch die lebendige Innenstadt. Und das Beste daran: Diese tolle Stadtrundfahrt belastet eure Urlaubskasse kein bisschen, denn sie ist vollkommen kostenfrei. Habt ihr einen Mietwagen gebucht oder wollt ihr während einer Fährüberfahrt (ca. 10$) schon einmal vorentspannen, empfehle ich euch einen Ausflug in das ehemalige Fischerdorf Devonport.

Devonport Skyline

Ich hoffe, ihr habt eure Badesachen direkt eingepackt oder im Wagen verstaut, denn hier findet ihr einen der beliebtesten Badestrände Aucklands. Die Besonderheit hieran: Anstatt euren gestressten Körper im weißen Sand zu vergraben, bettet ihr euch hier auf schwarzem Sand.Wer sich so kurz nach der Ankunft noch nicht für einen langen Trip mit dem Auto bereit fühlt, der findet natürlich in Auckland selbst auch einige Ruheoasen; zahlreiche Parks laden euch dort ein, die Beine hochzulegen und zu entspannen.

Im Cornwall Park kommt ihr schon einmal in den Genuss des angesprochenen „multikulturellen Mosaiks“: Im von britischen Einflüssen inspirierten Park picknickt ihr auf weiten, satten Rasenflächen im Einklang mit der Natur und in der guten Gesellschaft  grasender Schafe.

Sightseeing in Auckland

Die Stadt ist unglaublich vielfältig. Nehmt euch unbedingt die Zeit, durch die Stadt zu schlendern und viele der unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Sky Tower

Natürlich dürfen auch sehenswerte Ziele bei meinen Auckland Tipps auf keinen Fall fehlen! Was den sogenannten Sky Tower ausmacht, werdet ihr vielleicht schon vom CN Tower in Toronto kennen: Schwindelfreie können sich bis auf 182 Meter Höhe fahren lassen und dort über einen gläsernen Boden wandeln, oder aber sie lassen sich direkt in 220 Meter Höhe befördern und betreten dort eine Aussichtsplattform unter freiem Himmel. Für Wagemutige und Adrenalinjunkies hält der Sky Tower aber noch weitere Überraschungen bereit. Seid ihr auf der Suche nach einem ganz speziellen Kick, ist der Skyjump die richtige Wahl für euch. An einem programmgesteuerten Drahtseil, das euch eigenständig abbremst, geht es mit maximal 85 km/h dem Erdboden entgegen.

Auckland Tipps Skyline

Mount Eden

Ganz am Anfang habe ich euch ja schon von den Vulkanen erzählt, auf denen Auckland eigentlich thront. Der Mount Eden ist die wohl schönste natürliche Erhebung Aucklands und die moderate Wanderung hinauf wird sich für jeden von euch lohnen. Am Südhang des grünen Riesen findet ihr sogenannte Terrassen, begrünte Abstufungen am Hang, die, wie der Name bereits sagt, aussehen wie Terrassen oder Balkone. Auf dem Gipfel des Mount Eden befindet sich ein weiteres Highlight, nämlich ein 50 Meter tiefer, ebenfalls begrünter Krater. Vorsicht ist geboten, denn einmal abgerutscht, habt ihr einen beschwerlichen Aufstieg vor euch. Von dort oben habt ihr auch einen spektakulären Blick auf Auckland und das Umland; besonders schön wird dieser, wenn ihr euch in den Abendstunden, also zur Dämmerungszeit hier einfindet. Geschichts- und Kulturinteressierte hergehört, auch für euch habe ich einen guten Tipp parat.

Auckland Tipps Vulkane

Auckland Memorial Museum

Das Auckland War Memorial Museum beschränkt sich nicht ausschließlich, wie ihr vielleicht vermutet, auf die Kriegsgeschichte Neuseelands, sondern zeigt vor allem interessante und einzigartige Fundstücke aus der Maori-Zeit. So könnt ihr euch fast wie ein echter Maori fühlen, wenn ihr euch im sogenannten Hotunui einfindet, einem traditionelle Versammlungshaus. Das Museum zeigt jedoch auch bedeutende Kunstwerke, stellt naturkundliche Sammlungen aus und ist ebenfalls zentrale Kriegsgedenkstätte der Stadt Auckland.

Auckland War Memorial Museum
Foto: istock.com/George Clerk

Ausflüge in Aucklands Umland

Aucklands herrliche Natur und seine exponierte Lage laden euch zu Ausflügen in die nähere Umgebung ein. Besonders die vorgelagerten Inseln eignen sich als ideale Ausflugsziele für einen Tagestrip. Auf Rangitoto Island, dem jüngsten Vulkan, unweit von Aucklands City entfernt und erst vor 600 Jahren dem Meer entstiegen, findet ihr ein wahres Erholungsparadies vor.

Rangitoto Island

Sowohl überschaubare als auch ausgiebige Wanderwege laden euch ein, die Flora und Fauna kennen zu lernen. Auf eurem Weg solltet ihr die Lava-Tunnel und Höhlen in Augenschein nehmen, denn sie sind ein wahres Highlight auf der Insel. Wandert ihr bis zur Spitze des Vulkans, habt ihr von dort aus einen atemberaubenden 360 Grad Blick auf Auckland und sein Umland. Auch Schwimmer und Taucher kommen hier voll auf ihre Kosten, beachtet jedoch, dass es an den Stränden keine Aufsicht gibt und ihr beim Tauchen immer eine gut sichtbare Tauchflagge verwendet. Safety first!

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Hobbyornitologen und solche, die von Flora und Faune nicht genug bekommen können, sollten einen Tagesausflug zum Tiritiri Matangi Island buchen. Die Insel bestand viele Jahre nur aus Grünfläche, ehe 1984 damit begonnen wurde, tausende von heimischen Bäumen neu anzupflanzen und die Insel somit wieder zum Lebensraum seltener und bedrohter Vogelarten zu machen. Heute ist die Insel ein frei begehbares Naturschutzgebiet. Eine Überfahrt hierhin ist nicht gerade günstig, die Gelder werden jedoch für die Erhaltung des Naturschutzgebietes genutzt. Ein Urlaub ohne Strand ist für euch kein Urlaub? Wie gut, dass ich auch einige empfehlenswerte Strände für euch ausfindig gemacht habe! Da Neuseeland ja bekanntlich für seine schwarzen Strände berühmt ist, solltet ihr euch auf den Weg zum Piha Beach machen.

Der schwarze Sand schmiegt sich an schroffe Felsen und kleine Wälder. Seine Lage macht ihn außerdem zu einem absoluten Hotspot für Surfer, die nicht nur tolle Wellen, sondern auch ideale Windbedingungen vorfinden. Wanderer kommen ebenfalls auf ihre Kosten, nämlich dann, wenn sie in den angrenzenden Wäldern auf majestätische Wasserfälle treffen. Wollt ihr lieber auf weißem Untergrund wandeln und eure Zehen im feinen Sand vergraben, habe ich auch zwei Tipps für euch:

Orewa Beach liegt nur ca. 20 Minuten nördlich von  der Auckland Harbour Bridge und ist vor allem für Familien mit Kindern attraktiv, da dort sicheres Schwimmen gewährleistet ist und zahlreiche Wasseraktivitäten zum Toben einladen. Frühe Vögel unter euch sollten sich den beeindruckenden Sonnenaufgang an diesem Strand nicht entgehen lassen. Ihr liebt azurblaues Wasser und feinen Sandstrand und könnt auf Annehmlichkeiten wie Bars, Restaurants und Mietstationen verzichten? Dann seid ihr am Omaha Beach goldrichtig.

Auckland Tipps Strand
Der Omaha Beach

Eure Reise nach Auckland

Wie sieht es aus, Urlauber? Haben euch Auckland selbst und meine Auckland Tipps von einer Reise in Neuseelands Norden überzeugt, sodass euch selbst eine Reisezeit von über 20 Stunden nicht abschrecken kann? Glaubt mir, eure Anstrengungen werden ganz sicher belohnt! Spätestens, wenn ihr auf einem der vielen Vulkangipfel steht, euch Auckland direkt zu Füßen liegt oder ihr entlang der weiten, schwarzen Strände wandert. Solltet ihr euch dann auch noch für die Airline Qatar Airways entschieden haben, so ist selbst die stundenlange Anreise, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, ein ganz besonderes Erlebnis.

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