Vorsicht! Der folgende Artikel ist nichts für Angsthasen, denn hier kommen nun die gruseligsten Orte der Welt. Manche von ihnen sind näher als ihr denkt…

Ich kann mich noch genau an die Nächte erinnern, in denen vor dem Einschlafen noch eine wirklich gruselige Geschichte erzählt wurde. Besonders beliebt waren diese Storys vor allem auf Klassenfahrten. Abends saß man mit den Klassenkameraden bei einem Stockbrot um das Lagerfeuer, da erzählte jeder seine beste Gruselgeschichte. Später im Zimmer der Jugendherberge oder auch im Zelt kamen einem dann die banalsten Geräusche bedrohlich vor. Ein Knacken im Gehölz oder auch das Gluckern der rostigen Rohre, schon schlug das Herz bis zum Hals!

Das sind die gruseligsten Orte der Welt

Heute zeige ich euch die gruseligsten Orte der Welt. Egal ob in Schottland, Deutschland oder Japan, beinahe jedes Land hat den einen oder anderen Ort, den man in der Dunkelheit tunlichst meiden sollte. Selbst, wenn man an diese Geschichten nicht glauben mag, überkommt einen an manchen Orten garantiert eine Gänsehaut.

Greyfriars Kirkyard | Gongers auf SyltSchloss Dragsholm | Centralia in Pennsylvania | Knochenfund | Kannibale von RotenburgRaum 340 auf der Queen Mary | Beelitz-Heilstätten | Discovery IslandMyrtles PlantagePuppeninsel Isla de las Munecas | Selbstmordwald in Japan | Geisterdorf in Italien | Spreepark in Berlin

Die gruseligsten Orte der Welt

Greyfriars Kirkyard – auferstanden von den Toten

Der uralte schottische Greyfriars Kirkyard in Edinburgh ist definitiv einer der gruseligsten Orte der Welt. Inmitten der wunderschönen Stadt befindet sich dieser wirklich einzigartige Friedhof, der schon bei Tageslicht etwas gruselig ist. Seit dem 16. Jahrhundert wurden hier die Verstorbenen beigesetzt und seitdem ranken sich die unglaublichsten Geschichten um diesen gruseligen Ort.

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So berichten Besucher und Angestellte des Friedhofs von regelrechten Attacken, die sie im Dunkeln in der Nähe des „Covenanters‘ Prison“, einer abgesperrte Sektion im südlichen Teil des Kirkyard, erfahren haben wollen. Diese diente 1679 als Gefängnis für all diejenigen, die 1638 einen Pakt gegen die königliche Familie Stuart unterzeichnet hatten und besiegt worden waren. Ein Teil von ihnen wurde freigelassen oder konnte gerettet werden, doch viele der über tausend Inhaftierten starben elendig oder wurden hingerichtet. Und der Mann, der diese und noch viele weitere Hinrichtungen befahl, ist ebenfalls auf diesem Friedhof begraben.

Der Sage nach, soll eines Tages ein Obdachloser auf der Suche nach Schutz in sein Mausoleum gegangen und durch eine hölzerne Klappe im Fußboden gekracht sein. So soll er den grausamen Befehlshaber aus seiner Totenstarre erweckt haben. Seither werden immer wieder Geschichten von Besuchern erzählt, die in der Nähe des Grabes verletzt oder bewusstlos wurden. Die Schotten lassen sich davon aber nicht beunruhigen und bieten sogar nächtliche Gruselführungen über den Spuk-Friedhof an. Schaurige Aussichten, oder?

Gongers auf Sylt – Besuch der Untoten

Die schöne norddeutsche Insel Sylt soll regelmäßig Besuch von untoten Seefahrern bekommen, diese nennt man auf der Insel Gongers. Der ertrunkene Seefahrer kehrt zu seiner Familie zurück, doch erst in dritter oder vierter Nachkommen Generation. Angeblich kehrt er in der Abenddämmerung oder in der Nacht aus dem Meer zurück, gekleidet in der Kleidung in der er ertrunken ist. In der dunklen Nacht öffnet er die Tür des Hauses seiner Verwandtschaft, löscht das Licht und legt sich auf die Decke eines schlafenden Nachkommen. Am Nächsten Morgen finden die Verwandten des Gongers eine Salzwasser Pfütze in der Küche, die von der Kleidung des Wiederkehrers stammt. Der Gonger kommt so lange wieder, bis die Familie sich an seinen schrecklichen Tod und an ihn erinnert. Dieser Geist möchte einfach nicht in Vergessenheit geraten. Hört sich schaurig an, oder?

Symbolic crucifix and ghosted man with arms raised.

Schloss Dragsholm – Besuch vom weißen Mädchen

Bei Tageslicht ist Schloss Dragsholm eine echte Schönheit. Im Mittelalter diente das Schloss nicht nur als Trutzburg, sondern auch als Gefängnis. Die Tochter des Schlossherren soll zum Beispiel wegen einer unglücklichen und verbotenen Liebschaft von ihrem eigenen Vater eingesperrt worden sein. Sie verhungerte hinter den dicken Mauern der Burg und wandert seither durch die Korridore des Schlosses. Bei Renovierungsarbeiten wurde vor rund 70 Jahren das Skelett eines Mädchens entdeckt, das ein weißes Kleid trug. Es kann also gut sein, dass es sich hier tatsächlich um das gefangen gehaltene Mädchen handelt.

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Doch nicht nur die weiße junge Dame schleicht durch das Schloss – auch ein ehemaliger Gefangener,  Graf von Bothwell, erscheint regelmäßig auf den Schlossgründen und treibt sein Unwesen. Gäste des Schlosses geben an, das Hufgetrappel seiner Pferde sehr genau vernommen zu haben. Geisterjäger aus aller Welt kommen zu Schloss Dragsholm, um die ungewöhnlichen Schwingungen zu erforschen und mehr zu den ungewöhnlichen Vorgängen zu erfahren.

Centralia – der Vorhof zu Hölle

Abgesehen von ein paar mutigen Bewohnern, die ihre Häuser nicht aufgeben wollen, ist die kleine Stadt Centralia eine Geisterstadt. Ein Feuer in den Kohle-Minen schwelt bereits seit mehr als 50 Jahren unter der Stadt und hüllt die verlassenen Häuser und Straßen in beißenden Rauch. 1000 Einwohner wohnten noch 1981 in der Stadt, heute sind es nur noch 10.

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Wenn die Sonne untergeht und der Rauch durch die Straßen wabert, erscheint die Stadt wie ein Vorhof zur Hölle. In ganzen Straßenzügen ist der Teer aufgerissen und scheint beinahe auseinanderzureißen. Im Jahr 1981 versank ein 12-jähriger Junge im weichen, warmen Boden im Garten seiner Großmutter. Die Hitze der glühenden Kohlen hatte den Boden so weit aufgeweicht, dass der Boden das Gewicht des Jungen nicht mehr tragen konnte. Einige Zeit später musste der Bürgermeister der Stadt wegen einer Gasvergiftung im Krankenhaus behandelt werden.

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Erst danach sahen es die Bewohner als bewiesen an, dass die Stadt gesundheitsgefährdend sei. Selbst, wenn man nur mit Google Maps die Straßen der Stadt entlang fährt, kann man die Rauchschwaden durch die menschenleeren Straßen wabern sehen. Nur ganz vereinzelt stehen noch Häuser. Ein wirklich gruseliger Ort – ganz besonders abends und zu Halloween.

Grausamer Fund in Herxheim – hier aßen Menschen vor 7000 Jahren Menschen

In der Pfalz wurde ein Massengrab mit Knochen von Männern, Frauen und Kindern gefunden. Diese Knochen sollen Spuren von Kannibalismus aufweisen, es soll sich nach einer Analyse um eine rituelle Verspeisung handeln. Welchen Zweck diese befremdlichen Rituale hatten weiß man nicht genau. Doch an den Knochen kann man deutliche Bissspuren erkennen, die von Menschen stammen. Durch den kalkhaltigen Boden sind die Überreste ausgesprochen gut erhalten und konnten deswegen genau untersucht werden. Was genau vor 7000 Jahren passiert ist und warum die Menschen zu Kannibalen wurden, bleibt aber wohl für immer ein Rätsel.

Human skull and bone remains laying on rocks

Der Kannibale von Rotenburg

Vor über 10 Jahren hat Armin Meiwes einen Menschen getötet, zerstückelt und teilweise sogar verspeist. Durch diese grausame Tat hat das Haus des Kannibalen eine traurige Berühmtheit erlangt. Viele Gruselfreunde lockt es heute noch in das so friedlich scheinende Örtchen Wüstefeld bei Rotenburg, um Fotos von dem Haus zu machen, in dem die schreckliche Tat geschah. Einige machen sogar Videos von dem Gelände. Man kann die Grausamkeit der Tat formlich spüren und wenn man weiß, was in diesem Haus passiert ist, läuft einem ein ordentlicher Schauer über den Rücken. Hier wurde ein Mensch geschlachtet und gegessen! Dieses grausame Geschehnis wird diese Stadt wohl nie vergessen.

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Geisterstunde auf der Queen Mary

Rund um das prachtvolle Passagierschiff Queen Mary ranken sich einige schaurige Geschichten. Gut 150 Geister sollen sich hier schon herumgetrieben haben und seit dem Schiffsbau bereits mehr als 40 Menschen auf der Queen Mary in den Tod getrieben haben. Kein Wunder also, dass sich viele Mythen um das Schwesterschiff der ähnlich unglückseligen Titanic sammeln.

Abseits der  heute ungenutzten Pools wurden angeblich immer wieder Geister gesichtet. Raum B340 wird seit einiger Zeit nicht mehr an Gäste vermietet. Zu ungewöhnlich sind die Vorfälle in diesem Zimmer. Wasser strömt ohne Aufdrehen der Wasserhähne aus den Rohren, die Bettbezüge sind auf einmal nicht mehr an ihrem Platz. Das Schiff ist heute ein Hotel – wer sich also auf die Suche nach paranormalen Aktivitäten machen will, kann das ohne Probleme tun.

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Foto: jiawangkun/Shutterstock.com

Wer noch nicht überzeugt ist, sollte an einer der Gruseltouren teilnehmen, die in die Tiefen des enormen Schiffes führen und mehr Geheimnisse offenbaren, als ein normaler Hotelbesucher je zu Gesicht bekommt.

Beelitz-Heilstätten – wie in einem Horrorfilm

Die Türen der Beelitz-Heilstätten sind vernagelt, durch die Fenster pfeift der Wind. Das 140 Hektar große Gelände, das einst den Tuberkulosepatienten von Berlin als Heilanstalt diente, steht heute leer und ist mittlerweile einer der gruseligsten Orte der Welt.

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Immer wieder streifen Hobbyfotografen mit ihren Kameras über das Gelände des Sanatoriums und suchen nach einem perfekten Motiv. Die verfallenen Hallen und die eindrucksvolle Architektur sind schon bei Tage schaurig – bei Nacht fühlt man sich wie in einem Horrorfilm. Der Aufenthalt ohne Genehmigung ist verboten und das Betreten wird mit einer Anzeige geahndet. Das hindert Jugendgruppen und Gefahrensucher aber nicht daran, an Halloween illegale heimliche Partys zu feiern und in den ehemaligen Krankenhausgebäuden nach einem besonderen Nervenkitzel zu suchen. Wer nicht so abenteuerlich ist, kann sich die Beelitz-Heilstätten auf dem neuen Baumkronenweg von oben anschauen.

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Die dunkle Geschichte hinter Discovery Island in Disney World

Disney World ist das Urlaubsziel für Familien, hier kann man seinen Idolen richtig nah sein und in die Geschichten von Micky und Co. eintauchen. Doch dieser Park hat ein dunkles Geheimnis – Discovery Island. Habt ihr schon Mal von dieser Insel gehört? Discovery Island war lange Zeit der Zoo in Disney World, hier konnten die Besucher zahlreiche exotische Tiere bewundern. Doch es zogen dunkle Wolken über der Insel auf, denn es gab immer wieder Gerüchte, das auf dieser Insel Tiere nicht artgerecht behandelt wurden. So wurden bei einer Untersuchung 16 Fälle von schwerer Tierquälerei aufgedeckt, Disney musste 95.000 Dollar Strafe zahlen, die Besucher blieben aufgrund der negativ Schlagzeilen aus und so entschied man sich, die Insel 1999 für Besucher zu schließen.

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Foto: flickr.com/randar (CC BY-NC-ND 2.0)

Jetzt spielen sich auf der einst so belebten Insel skurrile Szenen ab, von weiter Ferne kann man nachts sehen das Licht auf der Insel brennt, obwohl seit Jahren niemand mehr Discovery Island betreten hat. Die Natur hat sich ihren Lebensraum zurück geholt und so verfallen nach und nach die Vogelkäfige, die in den Glanzzeiten der Insel seltene Vogelarten beherbergten. Die Insel soll ein verfluchter Ort sein, in dem See leben nun Alligatoren und der damalige Wasserpark auf der Insel soll von Bakterien verseucht sein. Heimliche Besucher der Insel erzählen, dass man merkwürdige Geräusche und Vogelgeschrei auf der Insel hört, die Stimmung dort soll grausam sein, genau wie das, was damals auf der Insel geschah.

Geist Chloe auf der Myrtles Plantage in St. Francisville

Den Titel eines der am meisten heimgesuchten Häuser in den USA trägt die Myrtles Plantage in Louisiana. Grund dafür ist ein Foto von 1992. Darauf zu sehen sind zwei Gebäude, der General´s Store und Butler´s Pantry. Zwischen den Gebäuden erkennt man eine Gestalt, die sich mit verschränkten Armen an die Wand lehnt.


Soweit so gewöhnlich. Je mehr Leute sich das Foto nun aber anschauten, desto mehr sponnen Theorien über den Geist eines Sklavenmädchens, das an besagtem Tag durch Zufall auf Leinwand festgehalten wurde. Gerade die Tatsache, dass die horizontalen Bretter auch durch die Figur an der Wand hindurch zu sehen sind, sorgte für Diskussionsstoff.

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Foto: flickr.com/skatoolaki (CC BY-SA 2.0)

Im Allgemeinen geht man davon aus, dass es sich bei dem Sklavenmädchen um Chloe, die junge Geliebte des Plantagenbesitzers, handelt, die aus Eifersucht die Tochter und Frau des Eigners vergiftete. Eigentlich hatte sie die beiden nur krank machen und dann wundersam retten wollen, doch beide verstarben. Die anderen Sklaven fürchteten die Rache des Mannes, hängten Chloe an einem Baum auf und warfen ihre Leiche anschließend in den Mississippi. Die Umgebung des Baumes, in dessen Ästen das Mädchen gehangen haben soll, leuchtet heute noch bei Sonnenschein besonders eindrucksvoll.

Die Puppeninsel Isla de las Munecas

Südlich der mexikanischen Hauptstadt Mexico City finden Gruselfreunde eine Insel, die jedem Besucher Gänsehaut beschert. Eigentlich gedacht als Rückzugsort für Touristen, ist die Insel der Puppen (Isla des las Munecas) heute ein gruseliger Hotspot für alle, die Nervenkitzel und Spannung suchen.

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Der Legende nach ertrank ein junges Mädchen unter mysteriösen Umständen auf der Insel. Der Verwalter der Insel, Don Julian Santana Barrera, versuchte das Kind noch zu retten – es kam jedoch jede Hilfe zu spät. Kurze Zeit später fand er eine Puppe im Wasser nahe der Insel und hängte sie in die Bäume. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Puppen hinzu und nach seit 50 Jahren hingen in diversen Bäumen und Büschen gruselig aussehende und unheimliche Puppen.

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Foto: flickr.com/kevin53 (CC BY 2.0)

Don Julian verstarb im Jahr 2001  – er ertrank auf seiner Insel. Seitdem ist das Eiland ein beliebter Ort für alle, die den Nervenkitzel suchen. Schon am helllichten Tag ist der Ort, der vor angsteinflößenden Puppen mit seelenlosen Augen strotzt, krass anzusehen – in der Dunkelheit wird es jedoch noch eine Spur härter. Dann nämlich sollen Gewisper und Bewegungen sowohl zu hören als auch zu erkennen sein. Creepy, diese Insel in Mexico.

Selbstmord-Wald Aokigahara Forest, Japan

Der perfekte Platz zum Sterben soll am Fuße der Mount Fuji in Japan liegen. Inmitten der japanischen Wälder im Aokigahara Forest begehen jedes Jahr bis zu 78 Personen Selbstmord. Ein Roman aus den 1960er Jahren soll für die stetig steigenden Selbstmordraten verantwortlich sein. Im Roman Kuroi Jukai begehen zwei der Protagonisten genau in diesem dichten und undurchsichtigen Wald Selbstmord.

Wildwood in Mt. Fuji

Seither pilgern ganze Scharen von Lebensmüden zum Fuße des Mount Fuji. Vielleicht wollen sie sich auch einfach nur den sagenumwobenen und mysteriösen Ort einmal genauer anschauen und verirren sich in den Weiten des Waldes. Die japanische Regierung kann nichts tun und stellt Schilder auf, in denen an die Vernunft der Besucher des Waldes appelliert wird. Hier sind Dinge zu lesen wie „Das Leben ist ein wertvolles Geschenk, dass dir deine Eltern gemacht haben“ oder „Bitte wende dich an die Polizei, wenn du den Wunsch hast zu sterben“.

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Auf dem Parkplatz am Wandrand stehen einige verlassene Autos, deren Besitzer in den Wald gegangen und nie wieder herausgekommen sind. Ein schauriger Ort…

Das Geisterdorf Craco in Italien

Italien ist bekannt für seine wunderschönen alten Dörfer und Städte, die jeden Besucher verzaubern. Wenn man zum Beispiel durch die alten Straßen und Gassen von Siena läuft, fühlt man sich wie in einem wunderschönen Traum. Wäsche hängt aus den Fenstern und die Bewohner gestikulieren lauthals, während sie den Postboten begrüßen und sich über das Wetter unterhalten.

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Diese typischen Straßenszenen sind im süditalienischen Craco bereits seit mehreren Jahrzehnten Vergangenheit. Zwischen 1959 und 1972 führten einige verheerende Erdbeben dazu, dass die Stadt beinahe vollständig zerstört wurde. Die Bewohner mussten sich wohl oder übel eine neue Heimat suchen. Verfallene Gebäude, menschenleere Straßen und verstreute Überbleibsel der Bewohner machen das Dorf zu einem beliebten Ziel für Geisterjäger. Gerade bei Nacht ist hier Gänsehaut vorprogrammiert.

„Abandoned house with balcony, Craco Basilicata, Italy“

Der verlassene Spreepark in Berlin

Im idyllischen Plänterwald liegt er, der gruseligste Orte der Welt. Der Spreepark war einst das Vorzeigeprojekt der DDR und sollte den Bewohnern Ostberlins und des Umlands Tage voller Spaß und Freude bereiten. Heute ist davon nicht mehr viel übrig, denn der Park liegt seit 12 Jahren brach. Die Natur holt sich seinen Platz zurück und viele der ehemaligen Attraktionen sind schon mit Efeu und Unkraut überwuchert.

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Foto:  flickr.com/mompl (CC BY-NC-ND 2.0)

Besucher mit Kameras steigen über alte Dinos und hinauf zu den stillgelegten Achterbahnen. Die Fotos, die hier entstehen, sehen schaurig schön aus und wenn man sich so durch die Bilder klickt, kann man sich schon denken, wie es hier in der Dunkelheit aussehen mag. Dann quietscht das Riesenrad im Wind und die Tiere rascheln im Unterholz. Kindergeschrei muten die Geräusche an, die das Riesenrad im Wind macht und man wartet eigentlich nur darauf, dass eine der Achterbahnen ganz plötzlich wieder über die Schienen brettert.

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Viele junge Leute kommen hierher, die nach einem Nervenkitzel suchen. Pärchen vergnügen sich im Riesenrad und jugendliche Gruppen treffen sich zum gemeinsamen Trinken und Gruseln. Es gibt einen Sicherheitsdienst, der im Park patrouilliert und für Recht und Ordnung sorgt. Doch der Spreepark steht seit langem auf der Liste der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland und der Welt. Deshalb schleichen sich gerade abends eine Menge Leute unerlaubt aufs Gelände, die dann wieder vertrieben werden müssen. Wer die Chance hat, sollte unbedingt mal einen Ausflug zum Spreepark machen und an einer Führung entlang des Zaunes teilnehmen. Das Betreten ist ja schließlich verboten.

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