Einzigartige Mondlandschaften liegen hier direkt neben endlosen paradiesischen Stränden – Teneriffa ist die größte der sieben Kanarischen Inseln und begeistert vor allem durch ihre Vielfalt. Lasst euch von der Schönheit verzaubern und holt euch jede Menge Inspiration für euren nächsten Urlaub.

Die Kanarische Insel Teneriffa ist so abwechslungsreich, dass man jeden Tag etwas anderes erleben kann. Ob es ein Museumsbesuch, eine Bergtour, ein Ausflug in einen Vergnügungspark ist oder einfach nur ein paar entspannte Stunden am Strand – die gesamte Insel vermittelt fast schon den Eindruck, ein riesiger Vergnügungspark mit einem unendlich scheinenden Freizeitangebot zu sein. Wer im Urlaub gerne aktiv sein möchte, ist im etwas raueren Norden rund um Puerto de la Cruz ideal aufgehoben, der klassische Pool- oder Strandurlauber fühlt sich dagegen auch im touristischen Süden der Insel pudelwohl. Falls ihr noch mehr über die bezaubernde Kanarische Insel erfahren wollt, dann lest unbedingt weiter.

Teneriffa – Facettenreich und wunderschön

Willkommen auf TeneriffaTeide Nationalpark | Cueva del Viento

 Städte und Dörfer im Norden | Der touristische Süden |  Die schönsten Strände auf Teneriffa

 Whale Watching und Tauchen | Die Kanarische Küche

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Video: Urlaubsguru TV

Teneriffa stellt sich vor

Willkommen auf der Kanareninsel Teneriffa, der bevölkerungsreichsten Insel Spaniens. Wer im Urlaub großen Wert auf viele Sonnenstunden legt, wird auf Teneriffa und den anderen Kanarischen Inseln fündig, schließlich gehören die Inseln vor der Küste Afrikas zu den sonnigsten Orten der Welt.

Die Insel Teneriffa ist perfekt für Urlauber, die eine Mischung aus Aktivurlaub, Entspannung und Genuss suchen. Wandern, Sonnen, Radfahren, Entdecken und einfach mal die Seele baumeln lassen – das geht auf Teneriffa zu jeder Jahreszeit. Mein erster Tipp für euren Teneriffa Urlaub ist daher, dass ihr euch genügend Zeit nehmen solltet, um die Insel in all ihren Facetten zu erkunden. Bucht euch davor am besten im Voraus einen günstigen Mietwagen, damit ihr flexibel seid und die Highlights der 83 Kilometer langen und bis zu 54 Kilometer breiten Insel gut und schnell ansteuern könnt. Belebte Städte wie Santa Cruz de Tenerife, die Hauptstadt der Insel, und Strände, die noch echte Geheimtipps sind, liegen so nah beieinander, dass ihr eure Tagesausflüge unkompliziert planen könnt. Was ihr auf Teneriffa erleben könnt, erfahrt ihr jetzt.

Der Teide Nationalpark – der größte Berg Spaniens

Dass die NASA an genau diesem Ort ihre Mondfahrzeuge testet, ist nicht weiter verwunderlich. Wenn man den 3.718 Meter hohen Vulkan Teide, der das Zentrum der Insel bildet, sieht, fühlt man sich wie auf einem anderen Planeten. Der größte Berg Spaniens ist ein tolles Ausflugsziel, nicht nur für Aktivsportler und Vulkanintersessierte. Die bizarre und schier überwältigende Landschaft, die bereits mehrfach Kulisse von Science-Fiction-Filmen, wie “Planet der Affen” und “Krieg der Sterne” war, kann auf einem großen Wegenetz durchwandert werden. Im Parque Nacional del Teide, der mittlerweile seit 2007 zum UNESCO-Welterbe gehört, gibt es insgesamt 36 verschieden schwierige Routen, die zwischen zwei Stunden und einem ganzen Tag dauern können.

Einen Besuch wert ist hier auch die Sternwarte im Teide Nationalpark, auf dem Gipfel des Izaña auf einer Höhe von 2400 Metern. Hierfür müsst ihr euch allerdings vorher auf der Webseite des Observatoriums anmelden. Doch auch, wenn ihr oben angekommen einfach nur die abwechslungsreiche Flora und Fauna sowie eine fantastische Aussicht genießen wollt, lohnt sich eine Fahrt hinauf mit der Seilbahn allemal. Bei gutem Wetter könnt ihr sogar einen Blick auf die Nachbarinseln Gran Canaria, La Palma, El Hierro und La Gomera erhaschen – einfach nur traumhaft!

Frau wandert durch den Teide Nationalpark auf Teneriffa.

Cueva del Viento – Die längste Lavahöhle Europas

Im Norden der Insel, nahe der Stadt Icod de los Vinods, liegt die mit 17 Kilometern längste Lavahöhle Europas – die “Cueva del Viento”. Um das empfindliche Ökosystem der Höhle zu schützen, finden dort täglich höchstens vier zweistündige Führungen mit maximal 16 Personen statt.

Preise für eine Führung:

  • 20€ für Erwachsene
  • 8,50€ für Kinder von 5 bis 12 Jahren

Personen mit Platzangst sowie Kinder unter fünf Jahren sollten die Tour lieber nicht mitmachen, da es zwischendurch sehr abenteuerlich wird. Ein festes Schuhwerk und eine lange Hose sind Pflicht. Die Führung beginnt im Informationszentrum der Cueva del Viento, von wo aus man ca. 20 Minuten zum Höhleneingang wandert.

Städte und Dörfer im Norden der Insel

Die Hauptstadt Teneriffas, Santa Cruz, liegt im Norden der Insel und ist mit mehr als 220.000 Einwohnern die größte Stadt der Insel. Einmal dort, zieht es viele Besucher zum Wahrzeichen der Stadt, der riesigen Kongress- und Konzerthalle Auditorio de Tenerife, die sich in unmittelbarer Nähe des Hafens befindet. Auch die berühmte Flaniermeile Rambla de Santa Cruz ist mit ihren vielen Cafés beliebt, ähnlich wie der geschichtsträchtige Plaza de 25 de Julio. Falls ihr euch für etwas Sightseeing auf der Insel entscheidet, solltet ihr hier allerdings nicht zu viel Zeit verbringen, denn Teneriffa wartet noch mit einigen weiteren sehenswerten und meiner Meinung nach schöneren Orten auf euch, wie zum Beispiel Puerto de la Cruz oder La Laguna.

Bunte Häuser und Palmen in Puerto de la Cruz auf Teneriffa.

Der Mittelpunkt von Puerto de la Cruz ist die Plaza del Charco, ein hübscher Platz, der mit einem Springbrunnen und alten Lorbeerbäumen geschmückt sowie von zahlreichen Restaurants und Cafés umgeben ist. Mindestens genauso sehenswert ist die kleine Kirche Nuestra Señora, die sich direkt an dem Platz befindet und zudem nicht weit von der Strandpromenade entfernt ist. Am besten verknüpft ihr euren Strandbesuch also mit einem gemütlichen Spaziergang durch die Stadt. Vergesst dabei aber nicht, die Altstadt von Puerto de la Cruz zu besuchen – diese wartet nämlich mit bunten Gassen, geschichtsträchtigen Kolonialhäusern und einer Menge toller typisch kanarischer Restaurants auf euch.

Falls ihr dem Trubel mal für einen Moment entkommen und an einem idyllischen Ort abtauchen wollt, dann besucht unbedingt den Botanische Garten in Puerto de la Cruz , der eine beeindruckende Sammlung an verschiedensten Pflanzen beherbergt. Von der kanarischen „Teneriffa-Blume“, der Strelitzie, über den Leberwurstbaum bis hin zur Würgefeige ist in dem 20.000 m² großen Gebiet so ziemlich alles zu finden. Mit einem Eintritt von nur 3,50€ pro Person ist der Besuch auf jeden Fall erschwinglich.

Red booth in botanical garden
Foto: iStock.com / Tomasz Czajkowski

Wer hingegen nach einem spannenden Ausflugsziel für Groß und Klein sucht, für den gibt es wohl kaum einen besseren Ort als den Loro Parque, einen der bekanntesten und schönsten Tierparks der Welt. Der ursprüngliche Vogelpark, der einst für die größte Papageien-Sammlung der Welt bekannt war, hat sich mittlerweile zu einem riesigen Tier- und Vergnügungspark mit mehr als 570 Tierarten gemausert, der neben verschiedensten Vogelarten auch Säugetiere, Fische und Reptilien beherbergt und mit spannenden Abenteuerbereichen und Shows auf seine Besucher wartet. Erwachsene zahlen für ein normales Eintrittsticket 37€, Kinder von 6 bis 11 Jahren 25€.

Ein Stück weiter nördlich findet ihr auch schon den nächsten sehenswerten Ort La Laguna, eine Universitätsstadt, die vor allem bei feierwütigen Besuchern aufgrund ihres pulsierenden Nachtlebens sehr beliebt ist. Zahlreiche Diskotheken und Bars findet man hier direkt aneinandergereiht. Wer hier auf die Piste gehen möchte, aber nicht direkt in La Laguna wohnt,  kann auch nachts noch die “Tranvia” nutzen, die halbstündlich nach Santa Cruz fährt.

Als schönste Stadt der Insel wird oft La Orotava im Norden bezeichnet. Besonders Aktivurlauber fühlen sich hier sehr wohl, denn neben der wunderschönen kanarischen Architektur in der Altstadt kann man hier auch tolle Wanderungen durch das grüne Orotava Tal unternehmen. Das Dörfchen Masca im Nordwesten der Insel mit gerade mal 100 Einwohnern ist ebenfalls sehr attraktiv. Die meisten Touristen besuchen Masca, um das kanarische Dorfleben kennenzulernen. Doch die Umgebung des Bergdorfes ist ebenfalls wunderschön – eine Wanderung durch die Masca-Schlucht, die sich von der Ortschaft bis zum Meer erstreckt, ist für Naturfreunde besonders lohnenswert.

Botanischer Garten in La Orotava auf Teneriffa.

Der touristische Süden Teneriffas

Im Süden der Insel gibt es auch einige Städte, die bei Urlaubern sehr beliebt sind. Allerdings können die modernen Touristenhochburgen, wie etwa Costa Adeje und Los Cristianos, mehr mit einer tollen touristischen Infrastruktur aufwarten als mit besonderer Schönheit. Wem Massentourismus nichts ausmacht und wer auch im Urlaub nahe am Geschehen sein möchte, der ist hier auf jeden Fall richtig. Es gibt eine riesige Auswahl an Hotels, die unendlich viele Aktivitäten anbieten.

Die schönsten Strände auf Teneriffa

Strände findet man auf Teneriffa eine ganze Menge, damit ihr euch bei mehr als 40 Stränden allerdings auch für den richtigen entscheiden könnt, stelle ich euch einige meiner Favoriten einmal etwas genauer vor. Unglaublich ist ihre Unterschiedlichkeit: Von weißen, karibischen Traumstränden im Nordosten über rotsandige Küstenwüsten im Südosten oder pechschwarze Lavastrände im Nordwesten bis hin zu schroffen Felsküsten im Westen findet man hier wirklich alles.

Im touristischen Süden der Insel gibt es die meisten Strände. Ein besonders beliebter, weißer Sandstrand, der mit klassischer Schönheit punkten kann und an dem ihr unter karibischen Palmen im Liegestuhl entspannen und zu Salsa-Musik einen Mojito schlürfen könnt, ist der Playa de las Teresitas. Die Strände von Playa de las Americas stehen für Partyurlaub mit Sonnengarantie, das Angebot an Aktivitäten ist riesig. Ob ihr eine Bootstour machen, Jetski fahren, surfen oder mit dem Segway herumdüsen wollt, es wird so ziemlich alles angeboten. Dennoch gibt es neben dem Touristentrubel auch hier ein recht ruhiges Fleckchen. Der entspannteste Strand in der Umgebung ist der helle Sandstrand Playa del Duque. Da er ein bisschen abgelegen von der Stadt ist und geschützt in einer Bucht liegt, stören weder Verkehrslärm noch laute Menschenmassen. Stattdessen gibt es hier Umkleidekabinen aus Holz, weiße Liegestühle und Sonnenschirme aus Palmblättern, die eine relaxte Atmosphäre garantieren.

Auch im etwas ruhigeren Norden der Insel gibt es ein paar schöne Strände. Besonders beliebt bei Surfern ist zum Beispiel der schwarze Playa El Socorro. Für den gemütlichen Familienurlaub ist der schwarze Sandstrand jedoch aufgrund der starken Strömungen weniger geeignet, man trifft hier eher junge Leute, die auf der Suche nach etwas Action sind. Der Strand Playa Jardin, ein schwarzer Sandstrand bei Puerto de la Cruz, ist, wie der Name schon erahnen lässt, eingebettet in einen Park voller exotischer Blumen und Pflanzen und damit besonders schön. Ein kleiner Geheimtipp ist der Playa del Bollullo – hier gibt es zwar keine Liegen, Sonnenschirme und Bananen-Boote, dafür aber eine kleine Bar und eine einmalig ruhige Atmosphäre, die zum Relaxen einlädt.

Whale Watching und Tauchen auf Teneriffa

Die Vulkaninsel gilt als einer der besten Walbeobachtungsorte weltweit. Whale Watching ist hier das ganze Jahr über möglich, da die Gewässer rund um die Insel Heimat unzähliger Fisch- und Walarten sowie vieler ganz besonderer Meerespflanzen ist. Die meisten Touren starten im Süden der Insel, zum Beispiel vom Hafen von Los Gigantes über Playa de las Americas bis nach Costa Adeje. Die Tour dauert in der Regel zwei Stunden und ihr habt die Gelegenheit, Pilotenwale, Delfine und andere beeindruckende Tiere zu sehen, meist ist sogar ein kleiner Imbiss inbegriffen.

Wem die Tierwelt über Wasser nicht genügt, der findet viele verschiedene Tauchgründe mit tollen Unterwasserwelten vor der Küste der Insel. Zwischen versunkenen Schiffen und vulkanischen Unterwasserhöhlen kann man die Unterwasserwelt auf einer geführten Tauchtour bestaunen. Besonders die Tauchgebiete im Norden sind einzigartig schön, die Vielfalt der Meeresfauna begeistert Tauchfreunde hier ganz besonders und die skurrilen Felsformationen, die durch die Vulkanaktivitäten der Kanaren entstanden sind, machen dieses Gebiet besonders spannend. Aber auch im Süden kann man sehr gut tauchen und zwischen Felsspalten und an Steilküsten die einmalige Tierwelt beobachten. Tauchexkursionen werden beispielsweise vom Barakuda Tauchclub in Costa Adeje angeboten.

Junge Frau im Tauchanzug auf Teneriffa.

Die kanarische Küche auf Teneriffa genießen

Es ist eigentlich unmöglich, einen Urlaub auf Teneriffa zu verbringen, ohne mindestens einmal in den Genuss der typisch kanarischen Küche gekommen zu sein. Unbedingt probieren müsst ihr auf der Insel zum Beispiel die sogenannten „Papas arrugadas“ – eine kanarische Spezialität, die ihr dort in jedem Restaurant und sogar an einem kleinen Imbiss am Strand bekommt.

Lieblingsrestaurant

Ein Geheimtipp eines Einheimischen: Das in die Klippen gebaute Lokal El Calederito de la Abuela in Santa Ursula, im Norden der Insel. Hier könnt ihr nicht nur die besten Tapas der Insel, sondern auch den wohl schönsten Sonnenuntergang genießen.

Die in Salzwasser gekochten Runzelkartoffeln werden mit einem pikanten Mojo, einer Soße aus Essig, Öl und Knoblauch, serviert. Natürlich ist es auf einer Insel mitten im Atlantik aber auch ein Muss, frisch gefangenen Fisch zu essen. Besonders beliebt auf Teneriffa ist der „Bocinegro à la plancha“, ein äußerst bissfester kanarischer Fisch, der einfach in Öl angebraten und mit einem Mojo verfeinert gegessen wird. Einfach nur köstlich, das kann ich euch versprechen!

Restaurant in Costa Adeje auf Teneriffa.

Lust auf einen Teneriffa Urlaub?

Wer nach einem entspannten Urlaub sucht, der ist hier genauso richtig, wie jemand, der auf der Suche nach Spaß und Action ist. Wie ihr seht, erlebt ihr auf Teneriffa garantiert einen tollen und vor allem abwechslungsreichen Urlaub. Worauf wartet ihr also noch? Pickt euch das passende Angebot heraus und nichts wie los – erkundet die facettenreiche Insel auf eigene Faust.

 

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