Wow, ich glaube, ich habe das Paradies gefunden! Es handelt sich dieses Mal nicht um ein typisches Urlaubsparadies mit schneeweißem Sandstrand und Palmen, sondern vielmehr um eins, in dem man tatsächlich leben kann, gerne auch für immer. Surfers Paradise an der Gold Coast!

Surfers Paradise ist eine kleine Stadt an der Ostküste Australiens. Im Herzen der Gold Coast ist die City das Las Vegas von Down Under. Aus dem ganzen Land reisen Junggesellen und Bräute in Spe nach Surfers – wie die Stadt liebevoll genannt wird – um ihre letzten Nächte in Freiheit zu genießen. Aber die Region hat noch viel mehr zu bieten als nur abwechslungsreiches Nachtleben. Kilometerlanger weißer Strand, tropische Regenwälder, spektakuläre Freizeitparks, Universitäten, und – das wohl genialste überhaupt – 365 Tage Sonne warten hier auf euch.

Ich habe lange Zeit in Surfers Paradise verbracht und kenne viele der wunderschönen Ecken der Stadt. Was ihr hier genau erleben könnt, welche spektakulären Ausflüge sich lohnen, und warum Surfers Paradise wohl eine der coolsten Städte der Welt ist, das lest ihr hier!

Surfers Paradise

Anreise | Aktivitäten in Surfers | Naturspektakel | Surf-Hotspots

Restaurants & Pubs | Heißes Nachtleben

Gold Coast, Australia
Foto: istock.com/tupungato

Eure Anreise ins Paradies

Surfers Paradise liegt ziemlich mittig an der australischen Ostküste, knapp eine Stunde südlich von Brisbane. Die Küste wird liebevoll auch „Gold Coast“ genannt – goldene Küste – wegen ihres kilometerlangen gold-puderigen Sandes. Entscheidet ihr euch für einen Abstecher in das kleine Paradies, empfiehlt sich, den Flughafen in Brisbane anzusteuern. Hierhin fliegen Airlines wie Emirates, Qantas und Lufthansa aus der ganzen Welt. Seid ihr aber schon in Australien unterwegs, oder kommt vielleicht gerade aus Asien, dann solltet ihr die Flüge zum Gold Coast Airport checken, hier fliegen hauptsächlich Billig-Airlines hin, da zahlt ihr manchmal von Singapur gerade einmal 100$.

Vom Brisbane Airport nehmt ihr einfach die Airport Line bis zur Haltestelle „Nerang“. Von dort fahren regelmäßig Busse, etwa der 740er, ins Stadtzentrum. Das dauert etwas mehr als zwei Stunden. Der Gold Coast Airport liegt südlich von Surfers in der kleinen Stadt Bilinga. Von hier aus steigt ihr in den Bus 761 oder 777 und seid innerhalb von 45 Minuten an der Ferny Avenue mitten in Surfers Paradise.

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Top 7 Aktivitäten in Surfers Paradise

Während die Aussies hauptsächlich kommen, um ordentlich zu feiern, zieht es Touristen aus aller Welt wegen der sensationellen Kombination aus schönstem Strand, Freizeitparks, Surfevents und wahnsinniger Natur hierher. Die 7 Dinge sollte ihr euch nicht entgehen lassen:

Number 1: Freizeitpark

In Surfers Paradise gibt es unschlagbare vier Abenteuerparks: Dreamworld, Movie World, White Water World und der größte unter ihnen, Wet n Wild. Nur wenige Minuten weiter nördlich von der Stadt könnt ihr problemlos mit dem Theme Park Express hierhin fahren. Welcher von den Vieren der coolste ist, kann ich euch gar nicht sagen. Es gibt riesige Achterbahnen, noch nie gesehene Wasserrutschen und echt einen Adrenalin-Kick nach dem anderen… Habt ihr Lust auf gleich mehrere Parks, empfehle ich euch den 7-Day Holiday Pass. Für 84$ habt ihr 7 Tage freien Eintritt in drei Freizeitparks – das lohnt sich definitiv.

Number 2: Whale Watching

Wenn es irgendwie möglich ist, solltet ihr unbedingt zwischen Mai und November in Surfers Paradise landen. Denn dann zeigen sich vor der Küste majestätisch-wunderschöne Wale. Ab und an kann man sie selbst vom Strand aus sehen, wenn sie ihre Wasserfontäne hoch schießen. Noch viel besser klappt das aber von einem Boot aus. Whales in Paradise nennt sich der Anbieter, mit dem ihr in Surfers eine Whale Watching Tour starten könnt. Dreimal täglich wird auf’s Meer hinaus gefahren. Hundertprozentige Garantie geben die Betreiber, sonst gibt’s das Geld zurück und eine Tour kostet hier rund 100$. Wenn ihr eine Tour buchen wollt, lauft am besten durch die kleine City von Surfers, hier gibt es etliche Stände, wo ihr Tickets kaufen könnt, und es wird euch zusätzlich der Eintritt ins Sea World spendiert. Es lohnt sich definitiv, die majestätischen Tiere sind unglaublich beeindruckend.

Whale Watching in Gold Coast Australia

Number 3: Schoolies Week

Die größte und krasseste Party in Surfers Paradise steigt während der so genannten „Schoolies“, eine Art Spring Break. Jedes Jahr Ende November feiern Tausende Abiturienten eine Woche lang hier ihren Schulabschluss. Die riesige Party findet direkt am Strand statt, doch die ganze City ist während dieser Zeit bis oben hin mit betrunkenen Partyhasen überlaufen. Einfach mitmachen, oder aber ein Eis kaufen und das Spektakel aus der ersten Reihe beobachten – macht beides fast gleich viel Spaß.

Number 4: Wildlife Sanctuary

Die exotische Tierwelt mit Spinnen und Schlangen gehört einfach zu Australien, doch neben den etwas fiesen Insekten und Reptilien gibt es ja noch noch süße Koalas und liebesbedürftige Kängurus, die man unbedingt gesehen haben muss. Fahrt dafür in den weltweit bekannten Australia Zoo – Zuhause und Eigentum des leider verunglückten Crocodile Hunter Steve Irwin und Familie. Da braucht ihr etwa 2 Stunden mit dem Auto.

Good morning Australia

Oder aber ihr besucht eines der vielen Widlife Sanctuaries in der Nähe von Surfers Paradise – das sind schöne Auffangzentren für wilde Tiere. Hier werden verletzte oder verstoßene Tiere wieder aufgepäppelt und ihr könnt live dabei sein. Empfehlen kann ich euch das Currumbin Wildlife Sanctuary, etwa 30 Minuten südlich von Surfers.

Number 5: World Surf League

Der Name der Stadt kommt nicht von ungefähr und generell die gesamte Gold Coast ist weltweit für seine guten Surf-Hotspots bekannt. Jedes Jahr im Februar/März findet deswegen in Coolangatta, 30 Minuten südlich von Surfers, das Quiksilver Pro Gold Coast statt, bei dem die besten Surfer der Welt gegeneinander antreten. Das solltet ihr unbedingt miterleben.

Number 6: Q1 Tower

Er prägt das Bild von Surfers Paradise wie kaum ein anderes Gebäude. Der Q1 Tower ist 323 Meter hoch, bietet Wohnungen mit spektakulären Balkonen und Hotelzimmer zum Höchstpreis. Hoch oben in der Spitze des Towers gibt es selbstverständlich eine Aussichtsplattform: Das SkyPoint Observation Deck. Von hier oben kann man nicht nur über ganz die Stadt blicken, sondern über große Teile der wunderschönen Gold Coast bis hin nach Brisbane im Norden und die Hippie-Stadt Byron Bay im Süden.

People paddle board in Gold Coast Queensland Australia
Foto: istock.com/chameleonseye

Number 7: Shopping

Vor Jahrzehnten, als Surfers Paradise lediglich den Reichen und Prominenten vorbehalten war, siedelten sich so einige Designer Shops an: Louis Vuitton, Dolce & Gabbana und Prada. Noch heute gibt es hier viele luxuriöse Shops, aber auch viele weitere Läden – neben einigen Souveniergeschäften. Zum Shoppen eignet sich Surfers nicht ganz so gut, die Auswahl ist nicht besonders groß. Dafür empfehle ich euch eher das Shoppingcenter Pacific Fair, lediglich 10 Minuten die Küste hinunter. Hier gibt es zahlreiche gute Shops, ob für Elektro-Sachen oder Mode. Wem das noch nicht reicht, der sollte sich ins Robina Town Center verlaufen, 20 Minuten südöstlich von der Küste entfernt. Dieses Center ist riesig, hier könnt ihr gut mal einen ganzen Tag verbringen.

Natur pur! Wunderschöne Ecken von Surfers Paradise

Surfers Paradise ist eine der coolsten Städte der Welt. Es gibt Ecken, die geradezu von der Natur geküsst wurden und die ihr so wohl nirgendwo auf der Welt findet.

Der breite weiße Strand von Surfers Paradise gehört zu den insgesamt 70 Kilometern Beach der Gold Coast. Er gilt als einer der schönsten Strände Australiens, selbst der ganzen Welt. Direkt in Surfers selbst ist der Strand häufig aber etwas überlaufen. Touristen tummeln sich hier, doch schon ein Stückchen weiter rauf oder runter sieht man kaum eine Menschenseele, es lohnt sich also, ein paar Minuten zu laufen. Neben dem Strand von Surfers Paradise kann ich euch in nächster Nähe noch die wunderschöne Bucht „Currumbin Creek“ empfehlen. Hier fließt das Wasser vom offenen Meer in einen kleinen Creek. Sieht nicht nur wunderschön aus, hier kann man auch hervorragend dank des flachen Wassers schwimmen gehen.

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Achtung Geheimtipp!

Als ich diese Ecke in Surfers Paradise entdeckt habe, konnte ich mein Glück kaum fassen: Fahrt ganz an die nördliche Spitze von Surfers, die Straße direkt am Strand immer weiter geradeaus, an einem kleinen Hafen vorbei, an Sea World vorbei, bis irgendwann Ende ist und ihr vor dem Meer steht. Willkommen am Spit! Auch diesen Ort kann man am besten als kleine Bucht bezeichnen, ein kleiner Hafen, wo das Meerwasser einfließt. Die Küste ist hier zu Ende, also zumindest wird sie von einem Meereskanal unterbrochen. Hier ist ein kleiner Park, wo ihr euch einfach hinsetzen könnt, und den wunderschönen Sonnenaufgang, aber auch den Sonneuntergang beobachten könnt. Häufig verirren sich auch Delfine in diese Bucht, die man hervorragend vom Ufer sehen kann. Hier treffen sich die Locals für ein Picknick, Nachttaucher steigen hier auch ins Wasser auf der Suche nach Steinen, Fischen, und was sie noch so alles entdecken.

Unweit von Surfers Paradise habt ihr die Gelegenheit, Dutzende der zum Teil riesigen Pelikane aus wenigen Metern Entfernung zu beobachten und gleich eine Portion Fish & Chips zu futtern. 30 Minuten fahrt ihr aus Surfers südlich der Küste entlang. Tweed Heads nennt sich der Ort, der übrigens bereits zum Bundesstaat New South Wales gehört. Die genaue Adresse lautet 214 Kennedy Drive – hier steht eine kleine Fischbude und direkt dahinter liegt ein großer See, auf dem etliche Pelikane schwimmen, ausruhen und drüber hinwegfliegen. Mit einer Portion Pommes in der Hand lässt sich hier super entspannen und diese skurrilen Kreaturen beobachten.

Australian Pelican resting on tires

Auf zum Dschungelcamp

Jetzt geht’s ab in die Berge! Während die Küste nämlich noch nicht allzu viel exotischen Regenwald zu bieten hat, müsst ihr nur einen kurzen Ritt in die Hinterlands, ins Landesinnere machen, und schon seid ihr mitten in Australiens wunderschöner Natur. Unweit von Surfers Paradise befindet sich der Mount Tamborine, 40 Minuten strikt gen Westen. Neben dem Berg gibt es hier kilometerlangen grünsten Regenwald, Wasserfälle, Bäche und eine bunte fliegende Tierwelt. Kommt ihr hierher, solltet ihr euch schon einen ganzen Tag Zeit nehmen. Es gibt nicht weniger als 12 Wanderwege, keiner länger als drei Kilometer, die euch zu den schönsten Aussichtspunkten des Nationalparks bringen. Versucht, dass ihr den Ausflug an einem sonnigen Tag macht, denn dann könnt ihr von hier aus bis an die Küste schauen. Ansonsten verliert sich euer Blick in dichtem, immer noch spektakulärem Nebel.

Mount Tamborine Gold Coast Queensland Australia
Foto: istock.com/chameleonseye

Wer regelmäßig fleißig deutsches Qualitätsfernsehen schaut, der weiß doch schon längst, dass die hochkarätigen Promi-Kandidaten vom RTL Dschungelcamp alle Jahre wieder genau hier, mitten in Surfers Paradise, im luxuriösen Palazzo Versace untergebracht werden. Bevor es mit dem Heli in den gefährlichen Dschungel geht, genießen die Promis an der nördlichen Spitze, kurz vor Sea World und dem Spit, den wunderschönen goldigen Strand. Wer also im Januar in Surfers Paradise ist, sollte definitiv mal zum Versace Hotel fahren und hier einen Blick auf die Prominenz werfen. ODER aber, ihr fahrt direkt in den Dschungel und chillt eine Runde mit am Campfeuer. Richtig gelesen, euer Guru war selbst vor Ort und hat am eigenen Leibe herausgefunden, wo sich das ganz echte Dschungelcamp befindet. Von Surfers Paradise dauert die Fahrt knapp eine Stunde. Es geht Richtung Süden, in die kleine Stadt Murwillumbah, schon im Bundesstaat NSW. Wie es dann weitergeht, tja… da solltet ihr euch mal meinen Artikel zum australischen Dschungel durchlesen. Hier erkläre ich euch haargenau, wie ihr in den Dschungel kommt. Gute Fahrt und viel Spaß.

Surfing in Surfers Paradise – Die coolsten Surf-Hotspots

Der Name ist schon genial. Zwei attraktive Fliegen – Surfen und Paradies – mit einer Klappe geschlagen. Welche Stadt so heißt, kann nur verdammt sexy sein. Genau das dachten sich auch die lokalen Unternehmer und Grundstückbesitzer vor 150 Jahren und benannten die kleine Stadt, damals Elston genannt, einfach um. Seit den 50er Jahren boomt Surfers Paradise – klar, ist dieses Fleckchen Erde absolut wunderschön, aber einem anderen Namen wäre hier sicherlich kein so großer Boom ausgebrochen. Dass man in Surfers Paradise besonders gut surfen kann, stimmt leider nicht unbedingt. Entlang der Gold Coast gibt es zahlreiche bessere Hotspots, wo die Wellen perfekt glänzen. Wollt ihr aber dennoch das Häkchen bei „Surfen in Surfers Paradise“ machen, solltet ihr an der nördlichen Spitze der City ins Wasser gehen.

GoPro HERO5

Entlang der Main Beach Parade, ungefähr ab Hausnummer 3472 gibt es hier vor allem in den Morgenstunden ziemlich gute Wellen, die ihr surfen könnt. Wollt ihr aber die besten Wellen reiten, die die Gold Coast zu bieten hat, gibt es hier meine Top 3 der besten Surf-Hotspots:

  • Snapper Rocks, Coolangatta: Hier findet jährlich im Februar/März die Surf-Meisterschaft Quiksilver Pro Gold Coast statt – nicht ohne Grund! Hier an den Snapper Rocks findet ihr schnell laufende Barrels, Surfer aus der ganzen Welt kommen hierhin, um zu surfen.
  • Burleigh Heads: Hier erwarten euch unzählige geniale Barrels nach dem Takeoff gefolgt von einer Wasserwand. An einem guten Tag könnt ihr hier 1,8 Kilometer lange Wellen abreiten. Auch für Anfänger ist Burleigh Heads ein guter Hotspots, in einer Bucht gibt es hier genügend kleine Wellen zum Üben. Mit Delfinen zu surfen ist hier auch keine Seltenheit.
  • Duranbah (D’bah), Tweed Shire: Schon im Bundesstaat NSW gelegen erwartet euch hier sandiger Untergrund und einige Sanddünen, wodurch jede Menge coole A-frame peaks entstehen. Hier gibt es wohl die meiste Action und den größten Spaß! Eher für Fortgeschrittene geeignet.

Die besten Restaurants und Pubs in Surfers Paradise

Als echter Gourmet habe ich mich während meiner Zeit in Surfers Paradise natürlich durch etliche Restaurants und Pubs probiert, und kann euch dementsprechend so einige wärmstens empfehlen.

Lunchtime

Mittagstisch kann ich euch nur zwei Plätze empfehlen, und beides ist ziemlich asiatisch angehaucht. Für den etwas kleineren Snack solltet ihr euch mitten auf die Surfers Paradise Meile begeben, die Cavill Avenue. Lauft ihr vom Strand in die Straße hinein, geht ihr rechts an Mc Donalds vorbei, links ein Stückchen weiter ist Wendy’s und dann noch 20 Meter weiter seht ihr einen kleinen Sushi Shop, wo es mit Abstand die besten Sushi Rollen gibt, die ich je gegessen habe. Eine Rolle kostet hier zwischen 2 und 3 Dollar und die Rollen sind riesig. Darf es ein bisschen mehr sei, dann empfehle ich euch das Little Claypot auf der 2 Elkhorn Avenue. Hier gibt es super lecker zubereitetes Fleisch mit Soße, Reis und ein bisschen Salat.

Assorted delicious steaks

Dinner in Surfers Paradise

Für den Abend sieht meine Liste der besten Restaurants und Pubs etwas länger aus. Folgende Ausgehmöglichkeiten kann ich euch aus tiefstem Herzen empfehlen:

  • Fiddlers Green Irish Bar: Steak mit Pommes und Salat für 10$ – günstiger und vor allem leckerer geht es kaum. Der Irish Pub war einer meiner liebsten Lokale in Surfers Paradise. Das Steak gibt es täglich im Angebot, aber auch andere, etwas aufwendigere Gerichte gibt es an verschiedenen Tagen zu besten Preisen. Neben jeglichen Sportevents, die hier gezeigt werden, spielen täglich Live-Bands. Adresse: 30 Cavill Avenue.
  • Jupiters Hotel und Casino: Eine meiner Lieblings-Locations nur zehn Minuten südlich von Surfers ist das Jupiters. Hauptsächlich ein Casino, gibt es hier dennoch einen gemütlichen Pub mit super gutem Essen. Ich kann euch die Suppe des Tages empfehlen, zu 99% Kürbissuppe, aber auch der Ceasar Salat ist spitzenmäßig, die Burger, die Steaks… schlagt zu! Adresse: Ecke Gold Coast Hwy und Hooker Blvd.
  • Clock Hotel: Auch hier gibt es gute Steaks und vor allem deftige und typisch australische Menüs. Mitten in Surfers Paradise gibt es in dem Restaurant auch eine Cocktailbar, einen Dancefloor und etwas partymäßigere Musik – sehr gute Stimmung. Adresse: 3282 Surfers Paradise Boulevard.

Exklusives Nightlife in Surfers Paradise – Bis die Tische wackeln…

Hier wirst du ganz schnell unter den Tisch getrunken. Die Australier sind schon eher von der wilden und unzüchtigen Sorte, wenn es um’s Party machen geht. Vor allem in Surfers, wo Junggesellenabschiede aus ganz Australien hin pilgern, Schüler ihren Abschluss feiern und junge Backpacker aus der ganzen Welt alle Hemmungen fallen lassen. Dementsprechend groß ist auch das Club-Angebot, eher mainstream angehaucht, aber einige alternative Buden gibt es auch. Folgende Clubs und Bars in Surfers Paradise kann ich euch definitiv empfehlen:

  • Vanity: Exklusive Einrichtung und coole Theken ziehen hier jede Nacht Hunderte Partyhasen an. Dresscode ist definitiv etwas gehobener, sonst habt ihr keine Chance. Musik ist recht mainstream, die Leute sehr offenherzig und gefeiert wird hier bis früh in den Morgen. Adresse: 26 Orchid Avenue.
  • SinCity: Sünden werden hier im Minutentakt begangen, wenn nicht von den Gästen, dann von der Crew. Knappere Outfits findet man wohl in kaum einem anderen Club in Surfers. Die Thekenhasen laufen in knappen Dessous herum, die Barkeeper im engen Höschen und Fliege. Adresse: 22 Orchid Avenue.
  • Melbas: Ein Mix aus Bar und Club, hier spielen häufiger auch Live-Bands, die dann nachts von einem DJ abgelöst werden. Das Publikum etwas gehobener und schicker. Die Musik geht eher ein bisschen Richtung Elektro und House. Party machen ist hier kein Muss, man kann auch einfach an der Bar entspannen oder Essen bestellen. Adresse: 46 Cavill Avenue.
  • Waxy’s Irish Pub: Live-Musik vom Feinsten! Waxys ist ein typisch irischer Pub nach australischen Wünschen ausgerichtet, also mit lauter Musik und viel Alkohol. Das Publikum einmal querbeet, wobei das Durchschnittsalter hier wohl etwas höher ist. Dennoch immer gute Stimmung, gute Live-Bands und erschwingliche Preise. Adresse: 3206 Surfers Paradise Blvd.
  • Elsewhere: Der einzige alternative Indie-Rock Club in Surfers. Aufgetakelte Partyhäschen in knappen Shorts und Muskel-Machos sieht man hier selten – ansonsten ist das Publikum locker leger, Dresscode: total egal. Musik ist dementsprechend alternativ, manchmal etwas rockiger, ab und an mehr Richtung House, Elektro. Sollte man auf jeden Fall mal ausprobieren. Adresse: 1/23 Cavill Avenue.
  • Jupiters: Jeden Mittwochabend gibt es im Jupiters eine Comedy Nacht, die ich euch definitiv empfehlen kann. Comedians aus ganz Australien performen hier zwischen Newcomern. Angefangen wird immer gegen 20 Uhr. Kleiner Tipp: Normalerweise kostet der Eintritt 10$ mit einem Getränk inklusive, aber wenn ihr einfach schon um 19 Uhr kommt, vielleicht noch Essen bestellt, müsst ihr keinen Eintritt mehr zahlen.

Alkoholpreise in Australien

Übrigens, wer es noch nicht wusste… Alkohol in Australien ist wirklich extrem teuer. Ein Sixpack Bier kostet an die 40 Dollar. Was die meisten Partypeople machen, ist nicht besonders lecker aber günstig: Sie gönnen sich eine Packung „Goon“. Es werden keine zehn Minuten in Surfers vergehen, und ihr wisst ganz genau wovon ich spreche. Goon ist der billigste Alkohol, den man in Australien finden kann. Vier Liter Wein im Plastikbeutel für 10$, besser geht’s wohl kaum. Bitte macht während eurer Partynacht aber Gebrauch von dem kostenlosen Wasser, das es überall in Bars und Clubs gibt, schon entgeht ihr einem fiesen Kater.

Surfers Paradise ist ein Muss

Wenn ihr in Australien seid, dann kommt ihr um einen Ausflug hierher eigentlich drumherum. Lasst euch mitreißen von der unglaublichen Lebensfreude und dem coolen Flair der Stadt.