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Entdeckt die Staaten entlang der legendären Route
Lea | Online Editor
Kaum eine Straße verkörpert den amerikanischen Traum so sehr wie die Route 66. Sie führt durch das Herz der USA und verbindet pulsierende Großstädte, kleine Wüstenorte, weite Prärien und nostalgische Relikte vergangener Zeiten. Entlang der Strecke erwarten euch legendäre Diners, historische Tankstellen, leuchtende Neonreklamen und zahlreiche Roadside Attractions, die den Charme des klassischen Amerika bis heute bewahren. Für viele Reisende zählt die Route 66 zu den größten Highlights eines USA Urlaubs.
Doch die Route 66 ist weit mehr als nur eine Straße. Sie ist eine Rundreise durch acht Bundesstaaten und durch die Geschichte der Vereinigten Staaten. Von Chicago, Illinois, am Michigansee bis zum Santa Monica Pier, Kalifornien, am Pazifik erlebt ihr auf über 3.900 Kilometern einige der bekanntesten Landschaften und Kulturschätze des Landes. Die folgende Karte zeigt euch den genauen Verlauf der legendären Mother Road.
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Amerika ist das Land der Roadtrips. Wenn ihr noch mehr entdecken wollt, schaut auf der Website von VisitTheUSA vorbei.
Für einen Route 66 Roadtrip solltet ihr idealerweise 14 bis 21 Tage einplanen. So bleibt genügend Zeit, um die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, historische Orte und typische Route 66 Highlights entlang der Strecke zu entdecken. Viele Reisende unterschätzen, wie viele spannende Stopps zwischen Chicago und Santa Monica auf sie warten.
Wer die Route 66 möglichst vollständig erleben möchte, fährt am besten in zwei bis drei Wochen. Für kürzere Reisen empfiehlt es sich, einzelne Abschnitte auszuwählen und diese intensiver zu erkunden. Mit weniger als zehn Tagen wird die Route schnell zu einer reinen Fahrstrecke, sodass viele Sehenswürdigkeiten auf der Strecke bleiben.
Für einen Route 66 Roadtrip eignen sich besonders die Monate April bis Juni sowie September und Oktober. Dann sind die Temperaturen in den meisten Regionen angenehm und die Bedingungen für Besichtigungen, Fotostopps und längere Fahrten ideal.
Während es im Sommer vor allem in den Wüstengebieten sehr heiß werden kann, bieten Frühling und Herbst die beste Kombination aus gutem Wetter und entspanntem Reiseerlebnis.
Jeder Abschnitt der Route 66 erzählt seine eigene Geschichte. Auf dem Weg von Illinois bis Kalifornien erwarten euch historische Städte, berühmte Wahrzeichen, spektakuläre Landschaften und charmante Orte, die den besonderen Charakter der Mother Road ausmachen.
Hier zeigen wir euch, welche Highlights ihr in den einzelnen Bundesstaaten auf keinen Fall verpassen solltet.
Der offizielle Startpunkt eures Route 66 Roadtrips liegt in Chicago, im Bundesstaat Illinois. Mit ihren knapp 2,7 Millionen Einwohnern gehört die Metropole am Lake Michigan zu den größten Städten der USA. Dementsprechend viel gibt es hier zu entdecken, daher solltet ihr schon bevor ihr zu eurem Roadtrip aufbrecht, auf Sightseeing-Tour gehen. Wir würden euch empfehlen zwei bis drei Tage hier zu verbringen, damit ihr die Highlights von Chicago genießen könnt.
Cloud Gate ("The Bean"): die spiegelnde Skulptur ist das Wahrzeichen von Chicago
Willis Tower Skydeck: hier habt ihr die schönste Aussicht über die Stadt
Chicago Deep Dish Pizza: ein echtes kulinarisches Highlight zum Start eurer Reise
Von Deutschland aus erreicht ihr Chicago per Direktflug ab Frankfurt oder München in rund 9 bis 10 Stunden.
Vergesst auf keinen Fall ein Foto am Route 66 Startschild zu machen! Ihr findet es an der Ecke Adams Street und Michigan Avenue in Downtown Chicago.
Die perfekte Erinnerung!
Der nächste Bundesstaat auf eurem Trip ist Missouri. Hier erwarten euch noch viele erhaltene Abschnitte der originalen Route 66 sowie historische Tankstellen, die sich hervorragend als Fotomotive eignen.
Eure Unterkunft für die nächste Nacht wartet vermutlich in St. Louis auf euch, das rund 480 km von Chicago entfernt liegt. Ohne Stopps braucht ihr nur ungefähr 5 Stunden, doch um nichts zu verpassen, solltet ihr ungefähr einen Tag für die Strecke einplanen.
Pontiac, Illinois: Route 66 Museum
Chain of Rocks Bridge: historische Brücke über den Mississippi
Meramec Caverns: beeindruckendes Höhlensystem
Route 66 State Park: hier könnt ihr mehr über die Geschichte der Route 66 lernen
Gateway Arch: Wahrzeichen von St. Louis
Kansas beheimatet den kürzesten Abschnitt der Route 66, nur 21 km der Mother Road führen durch den Bundesstaat. Dennoch ist diese Etappe unverzichtbar, da hier einige Fotospots auf euch warten. Von St. Louis bis nach Galena in Kansas sind es etwa 600 km, was einer Fahrtzeit von 6-7 Stunden entspricht. Doch allein für die Strecke in Kansas solltet ihr bis zu 2 Stunden einplanen.
Rainbow Bridge: eine historische Bogen-Brücke aus dem Jahr 1923 und ein toller Fotospot
Galena: ehemalige Bergbaustadt mit viel amerikanischem Charme
Cars on the Route: ein Highlight für alle Fans der "Cars"-Filme
Im Gegensatz zu dem kurzen Streckenabschnitt in Kansas, erwartet euch in Oklahoma der längste zusammenhängende Teil der Route. Auf 695 km, die durch das Herz der Route 66 führen, findet ihr zahlreiche Museen (z.B. das Route 66 Museum in Clinton), in denen ihr mehr über die Geschichte der Mother Road und Oklahomas erfahren könnt, ikonische Tankstellen und Neonreklamen und viele weitere Fotospots.
Miami, Oklahoma: charmante Kleinstadt mit restaurierter Architektur
POPS 66 Soda Ranch: ein Muss für alle Limonaden-Fans
Lucille's Roadhouse: Historische Tankstelle und Route 66 Legende
Plant für Oklahoma lieber mehr Zeit als zu wenig ein. So viele klassische Motive, historische Sehenswürdigkeiten und authentische Roadtrip-Erlebnisse wie hier findet ihr kaum.
Oklahoma City National Memorial: ein beeindruckendes Denkmal
Bricktown: einzigartiges Ausgehviertel mit einer lebendigen Atmosphäre
National Cowboy & Western Heritage Museum: perfekt für alle Fans des Wilden Westens
Golden Driller: eine 23 Meter hohe, goldene Statue
Route 66 Rising Sculpture: ein absoluter Must-Stop für ein Erinnerungsfoto
Durch Texas führen etwa 290 km der Route 66, genauer gesagt durch den "Texas Panhandle", den Norden des Bundesstaats. Hier erwarten euch scheinbar endlose Weiten in der Wüste und das typische Cowboy-Flair. Von Oklahoma zum bekanntesten Stopp in Texas, Amarillo, sind es ungefähr 420 Kilometer.
Shamrock: eine der bekanntesten Route 66 Städte in Texas, mit dem U-Drop Inn, einer ikonischen Tankstelle
McLean: beliebte Kleinstadt
Leaning Water Tower in Groom: Fotospot an einem schiefen Wasserturm
Versucht euren Trip so zu planen, dass ihr einen Sonnenauf- oder -untergang in der Wüste erlebt. Das ist wirklich ein einmaliges Erlebnis, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet!
Cadillac Ranch: das bekannteste Wahrzeichen der Route 66 in Texas, Graffiti-Kunst auf Cadillacs
Big Texan Steak Ranch: legendäres Route 66 Restaurant mit Western-Atmosphäre
Historic Route 66 District: erlebt das einzigartige Route 66 Flair
Rund 610 km verläuft euer Route 66 Roadtrip durch den Bundesstaat New Mexico, der euch mit einer einzigartigen Mischung aus Wüstenlandschaften, roter Erde, spanischen Kolonialeinflüssen und Kultur der Native Americans begeistert.
Die wohl bekannteste Stadt ist Albuquerque. Von Amarillo aus benötigt ihr für die rund 460 km lange Strecke etwa fünf Stunden.
Tucumcari: berühmter Spot für Neonreklamen, authentische Vintage-Motels und Wandgemälde
Santa Rosa Blue Hole: natürliches Wasserbecken mit kristallklarem Wasser
Santa Fe: nicht direkt an der Route, aber lohnenswert für einen Abstecher mit lebendigem City-Flair und großer Kunstszene
Wollt ihr euren Liebsten daheim Souvenirs mitbringen? Dann solltet ihr auf jeden Fall bei Clines Corners in Torrance County anhalten.
Albuquerques Altstadt: spannende Kolonialarchitektur
Route 66 Neon Signs: restaurierte Neonreklamen entlang der Central Avenue
Für viele ist der 640 km lange Abschnitt der Route 66, der durch Arizona verläuft, das Highlight ihres Roadtrips. Denn Arizona zählt zu den spektakulärsten Bundesstaaten entlang der Route 66. Mit seiner besonderen Natur bietet der Bundesstaat neben zahlreichen authentischen Route 66 Momenten weitere einmalige Erlebnisse.
Ein möglicher Stopp für eine Übernachtung ist Flagstaff. Von Albuquerque aus braucht ihr für die Strecke etwa fünf Stunden.
Winslow: bekannter Fotospot "Standin' on the Corner"
Grand Canyon National Park: ein Abstecher, der es mehr als wert ist
Williams: eine ikonische Stadt an der Route 66
Petrified Forest National Park: malerischer Nationalpark entlang der Route 66
Einer der schönsten Abschnitte der Mother Road ist der zwischen Kingman und Seligman und auch die ehemalige Goldgräberstadt Oatman solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem Artikel.
historische Altstadt: authentische Gebäude mit Route 66 Atmosphäre
Route 66 District: hier müsst ihr einfach anhalten – für Fotos, Diners und die nostalgischen Leuchtschilder
Kalifornien ist der letzte Bundesstaat auf eurem Roadtrip über die Route 66. Auf rund 500 km verbindet die berühmte Straße beeindruckende Wüstenlandschaften mit pulsierenden Großstädten und der malerischen Pazifikküste.
Das Ende der Mother Road liegt direkt am berühmten Santa Monica Pier. Von eurem letzten Stopp in Flagstaff sind es noch rund 800 km bis zum Ziel. Da die Highlights entlang der Strecke dicht aufeinanderfolgen, empfehlen wir euch, die Etappe auf zwei Tage aufzuteilen, um alles in Ruhe erleben zu können.
Needles: charmante Stadt und einzigartige Wüstenlandschaft
Mojave-Wüste: endlose Weiten, spektakuläre Ausblicke und echtes Roadtrip-Feeling
Roy's Motel & Café in Amboy: einer der bekanntesten Fotospots
Für das Ziel eures Roadtrips solltet ihr mindestens drei Tage einplanen. Los Angeles und Santa Monica halten einige Attraktionen für euch bereit, die ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet.
Hollywood Sign: eines der bekannten Wahrzeichen überhaupt
Griffith Observatory: perfekte Aussicht über die Stadt
Venice Beach: berühmte Strandpromenade mit Straßenkünstlern, Cafés und kalifornischem Lebensgefühl
Am Santa Monica Pier könnt ihr das letzte Erinnerungsfoto eures Route 66 Roadtrips machen, vor dem berühmten "End of the Trail"-Schild. Am Santa Monica Beach mit Blick auf das Meer könnt ihr die schönsten Erlebnisse eurer Reise Revue passieren lassen.
Die Route 66 lebt von spontanen Entdeckungen. Plant deshalb genügend Zeit für ungeplante Stopps ein, denn viele der schönsten Sehenswürdigkeiten, Diners und Fotospots liegen etwas abseits der Hauptstraße. Praktisch sind zudem Offline-Karten, da die Mobilfunkabdeckung nicht überall zuverlässig ist.
Behaltet außerdem die Tankanzeige im Blick, besonders in den Wüstenregionen des Südwestens. Wer in historischen Motels oder beliebten Route 66 Orten übernachten möchte, sollte seine Unterkünfte möglichst früh reservieren. So könnt ihr die Reise entspannt genießen und euch ganz auf das Abenteuer konzentrieren.
Weitere hilfreiche Tipps für einen Route 66 Roadtrip findet ihr auf der Website von VisitTheUSA.
Für die meisten Reisenden ist ein Mietwagen die praktischere Wahl. Ihr seid flexibler unterwegs, benötigt weniger Kraftstoff und könnt bequem in den vielen historischen Motels entlang der Route übernachten.
Ein Wohnmobil bietet dagegen maximale Unabhängigkeit, da ihr Unterkunft und Transport kombiniert. Dafür fallen meist höhere Kosten an und die Parkplatzsuche kann vor allem in Städten etwas aufwendiger sein.
Wer den Route 66 Roadtrip klassisch erleben möchte, ist mit einem Mietwagen meist bestens beraten. Für alle, die das Camper-Leben lieben, kann ein Wohnmobil die perfekte Alternative sein.