Sex unter Couchsurfern ist nichts Ungewöhnliches. Sorry, aber glaubt ihr echt immer noch, dass Couchsurfing lediglich Gastfreundlichkeit fördert, und den interkulturellen Austausch? Austausch ja, die Frage ist nur wovon :-) Natürlich will ich hier nicht alle Couchsurfer in einen Pott schmeißen, ganz klar, aber in den letzten Jahren hat sich das Ganze doch ziemlich ordentlich in Richtung kostenloses Dating-Portal entwickelt. Nicht, weil es so angedacht war, sondern weil viele Mitglieder die Bedienungsanleitung wohl etwas falsch interpretieren bzw. Ergänzungen einbringen, was die Beherbergung und Versorgung von Fremden angeht.

Couchsurfing (CS) ist eigentlich ’ne echt geile Sache. Man übernachtet bei unbekannten Menschen, trifft ungewöhnliche Leute, hört crazy Stories, und kann die City dank zahlreicher Insider-Tipps der Locals auf ganz andere Weise entdecken. Wurdet ihr etwa schon mal an einem Porno-Set in Amsterdam verhaftet? Oder habt mit einer Rockband in Schweden gejammt? Das sind nur einige der krassen Erfahrungen, die drei Jungs aus England während ihrer Weltreise gemacht haben. 15 Monate cruisten sie mit einem englischen Taxi durch 50 Länder und haben bei mehr als 60 Leuten gecouchsurfed. Als pure Sex-Objekte wurden die lässigen Briten natürlich nicht gesehen, doch wie häufig sie Absagen zum Übernachten erhielten, weil sie halt nicht weiblich, blond und vollbusig sind, ist schon krass. Hier jetzt also ein kleiner Insight, inwieweit Couchsurfing tatsächlich als kostenloses Sex-Portal zu sehen ist, und was da schon mal alles schief gehen kann.

Bett_Paar_Hotel_Sex_Liebe

Durch die Welt schlafen – So funktioniert Couchsurfing

Vor diesem ganzen Sex-Wahnsinn aber erst einmal: Wer, wie, was Couchsurfing… Gestartet wurde CS im Jahr 2004. Wie immer, war es eine kleine unbedeutende Idee, die den Anstoß gab für eine Community mit heute mehr als 9 Millionen Mitgliedern. Gründer Casey Fenton plante damals einen Trip nach Island. Um Geld zu sparen, mailte er hunderten Studenten am Zielort, ob ihn jemand für ein paar Tage aufnehmen könnte. Innerhalb weniger Stunden hatte Casey zahllose Übernachtungsangebote. Und wenn die Isländer schon so ticken, dachte sich Casey, dann wird es gewiss noch mehr Leute da draußen geben, die große Lust auf fremden Besuch haben, auf interkulturellen Austausch. Couchsurfing was born! Mit drei Kollegen startete Casey www.couchsurfing.com, ein soziales Netzwerk, auf dem Mitglieder ein Profil erstellen und sich vorstellen: Wohnort, Alter, Hobbys, Lebensphilosophie, Reiseambitionen, warum man bei CS mitmache. Dann wählt man zwischen „Accepting Guests“ – man kann Gäste aufnehmen, „Maybe Accepting Guests“ – es kommt drauf an, „No Accepting Guests“ – keine Zeit für Besucher, und „Wants to meet up“ – du kannst nicht bei mir pennen, aber wir können uns gerne treffen.

Wenn ihr jetzt also zum Beispiel nach New York reisen wollt, und trotz meiner mega Angebote keine Lust auf Hotel habt, und ihr wollt einfach schneller in Kontakt mit den New Yorkern kommen, sucht ihr auf CS als erstes nach einem „Host“ in der Stadt. Hat er seinen Status auf „Accepting Guests“, könnt ihr eine Anfrage schicken, mit Infos zum Zeitraum, aber auch mit Angaben darüber, warum ihr genau diesen Host gewählt habt. Für Gastgeber ist es nämlich schon wichtig, dass der Besucher ein gewisses Interesse an seiner Person hat, und nicht nur eine kostenlose Unterkunft sucht – aber auch da gibt es natürlich unterschiedliche Ansprüche. Ja, dann werdet ihr halt entweder akzeptiert und könnt euch auf eine neue Couchsurfing-Erfahrung freuen, oder ihr werdet aus whatever Gründen abgelehnt und sucht weiter.

couchsurfing instagram 01

Eine Möglichkeit, CS zu nutzen, ist also, sich durch verschiedenste Betten auf der Welt zu schlafen… Jetzt denkt doch nicht schon wieder so dirty, ich spreche hier vom ganz sauberen Rahmen! In der anderen richtig coolen Kategorie der Seite kann man Couchsurfing-Events starten. In nahezu allen Großstädten der Welt, auch in weniger bekannten Ecken, sogar im ruhrpöttischen Duisburg und polnischen Lodz, finden regelmäßige Treffen der lokalen CS-Gemeinde statt, bei denen auch Reisende jederzeit teilnehmen können. Falls ihr also nicht direkt mit Backpack und Kuschelteddy bei jemandem das Lager aufschlagen wollt, könnt ihr euch so ganz unverbindlich mit ein paar Locals auf ein Bier treffen. Über 500.000 Couchsurfing-Events wurden so bereits veranstaltet. Ein bisschen wie bei Ebay gibt es bei CS ebenfalls ein Bewertungssystem. Nachdem ihr bei einem Host übernachtet oder einen anderen Couchsurfer über die Internetseite getroffen habt, könnt ihr ein Feedback über die Person eintragen. Diese Referenzen sollen zukünftigen Couchsurfern ein Bild von der Person geben. Die Referenzen können weder editiert, noch gelöscht werden – sodass man sich wohl darauf verlassen kann…, oder?

3 Engländer, 1 Taxi, 50 Länder – f*** awesome Couchsurfing-Erfahrungen

Heute hat Couchsurfing also mehr als 9 Millionen Mitglieder in über 207 Ländern (bezogen auf Wikipedia Liste der Staaten der Erde). Auf Platz 1 mit den meisten CS-Mitgliedern liegt selbstverständlich die USA, dicht gefolgt von Germany, auf Platz 3 das Land der Baguettes, Frankreich, knapp vor England. Vor allem in den letzten 5, 6 Jahren hat Couchsurfing einen wahnsinnigen Push erlebt. Nicht nur, weil das Übernachten bei anderen einen extrem kostengünstigen Trip ermöglicht, auch wegen der einmaligen Erfahrungen, die man fern des üblichen Touri-Programms erleben kann. Paul, Leigh und Johno sind drei Jungs aus England, die einfach mal raus, einfach weg, auf die Straßen der Welt wollten. Ihre Mission: Den Weltrekord für die längste Taxifahrt brechen, und £20.000 (?26.000€) für das Rote Kreuz sammeln. Dafür kauften sie ein 20 Jahre altes Black Cab, restaurierten und pimpten es auf. Die geplante Route von 50.000 Meilen sollte über Europa führen, Richtung Naher Osten, rüber nach Australien, in die USA und zurück zu Mama Queen. Wichtigster Part der Planung: No money, no honey – Sponsoren finden, um den Trip zu finanzieren. 15 Monate und 8000 Liter Diesel später wurde das Trio mit riesigem Tamtam zurück in London empfangen. Rekord abgesahnt, Spendenaktion geschafft und jede Menge krasse Erfahrungen gesammelt.

 

„The trip was just incredible“, erzählt mir Paul, 25. „Along the way we experienced heaps of crazy shit. In Moscow, for example, we got arrested and thrown into jail, and in the Australian Outback, we inadvertently became friends with a double-murderer. That was pretty crazy in the end. Oh, and in Iran we got detained as suspected spies, and weeks later we dodged a kidnap try by the Taliban in a lawless region of Pakistan.“ Zwar hatten die drei ziemlich schnell einige Sponsoren an Land gezogen, dennoch war Kuscheln im 3 Sterne Hotel nicht drin. „We tried to do couchsurfing as much as possible for financial reasons, but also to connect with locals everywhere“, erzählt Paul. „Couchsurfing is a fantastic service to get to know new people with a passion for their place and who want to show you around. After this trip I have tons of friends all over the world.“ So einige Bekanntschaften blieben den Dreien extrem gut im Gedächtnis. „The Dutch guy in Amsterdam took us to a party which turned out to be a former porn set. A few hours later we got arrested“, erinnert sich Paul. „In Finland we stayed with a guy that had heaps of husky dogs and took us on a sleigh ride to watch the polar lights – that was amazing!“

 

Eine Absage nach der anderen erhielten die Engländer jedoch in vielen nahöstlichen Ländern und in Indien. „No one wanted to host us there, simply because we were not females.“ Auf den Profilen der eigentlich verfügbaren Couchsurfer konnten sie sehen, dass diese ausschließlich Referenzen von europäischen Frauen hatten. „That was a bit unfortunate, but there are many members that use couchsurfing only to pick up women.“

Sexsurfing – „Er nimmt nur junge blonde Europäerinnen“

Verführerisch ist es ja schon. Man sieht sich nur für ein paar Tage, schläft unter einem Dach, alles ist unverbindlich, frei, offen, na klar, dass so das ein oder andere Techtelimechteli beginnt. Da haben viele Couchsurfer bestimmt auch überhaupt nichts gegen. Nicht so cool wird es aber, wenn Mitglieder es nur darauf abgesehen haben, über das Netzwerk potentielle Spielgefährten zu finden. So zum Beispiel in einer WG im australischen Surfers Paradise – alles dreht sich hier um Sex, also zumindest um die Chance auf Sex. Australier Danny lebte drei Monate in der stadtbekannten Party-WG. Sein Mitbewohner Steve (Name geändert) startete einige Monate zuvor, Couchsurfer einzuladen, und entdeckte recht schnell die speziellen Vorzüge Backpacker bei sich übernachten zu lassen. „Surfers Paradise is probably the most popular city for Couchsurfers in Australia. Every day we received at least 50 requests of people who wanted to stay with us“, erzählt mir Danny. Was die Auswahl der Couchsurfer anging, stellte Steve jedoch explizite Bedingungen. „He only picked young blond chicks from Europe. If a girl requested to stay with us and she didn’t look good, we just declined.“ Noch am ersten Tag, an dem Danny in die WG zog, erklärte ihm Steve die Spielregeln. „He made it clear to me that if new couchsurfers arrive, he will have the first pick.“ Fast täglich kamen neue Couchsurfer in die WG, natürlich nur hübsche blonde Girls. „We had couchsurfers at our place all the time – sometimes even up to 6 girls sleeping in the living room.“

party on the beach

Steve hat 229 Freunde auf Couchsurfing, 228 positive Referenzen, 1 negative und ist sogar CS City Botschafter, also ein ehrlicher, aufrichtiger Gastgeber – wie es scheint. „Steve is a really nice guy, we had a lot of fun and he would never exceed the limits“, erzählt Danny, „but I really started disapproving his behavior when he came to me saying that I couldn’t go out with the couchsurfers, because he wanted to bring mates over to lay them.“ Täglich wurden WG-Partys geschmissen, und wegen der vielen Couchsurfer krochen natürlich jegliche Freunde und Bekannte an, um den Spaß zu teilen.

Frauen & Couchsurfing – Die Männer liegen dir zu Füßen

Auf solche Leute hatte Claire überhaupt kein Bock. Die 29-jährige Australierin reiste letztes Jahr für einige Monate durch Europa und Nordafrika. Sie hatte vorher zwar schon einige Couchsurfer gehosted, selbst gecouchsurfed hatte sie aber noch nicht. „I just didn’t want to stay in a hostel with 20 other Aussies, I can be around Aussies all the time back home“, erzählt mir Claire. Bei der Wahl ihrer Hosts war sie schon vorsichtig. „I first read through their references to check if another girl my age has already stayed with that person just by herself, and if the feedback was good, I sent my request.“ Abgelehnt wurde Claire von niemandem. Sie bekam sogar Nachrichten von irgendwelchen Männern, die ihr anboten, sie rumzuzeigen und sie aufzunehmen. Claire zeigt mir diese Nachricht auf ihrem CS-Account von einem wildfremden Typen: „hi Claire!how are u?i am ikhsan from makassar,south sulawesi,indonesia…..btw,are u in indonesia now?if u are in indonesia maybe u can come to my city makassar in south sulawesi,indonesia.i will show u many beautiful places here like toraja,togean island,bantimurung,cape bira,etc and many good foods too made of beef and fish…..u can stai at my lace,message me here or at my phone +628539418*** if u are interesting :) see you.“ Ziemlich häufig bekommt Claire Nachrichten von Männern aus Indien oder Nordafrika bekommt. „They are only abusing the network to meet women.“

paar_sonnenbrille_wandern

Sie war ja schon so vorsichtig, und dennoch musste Claire eine unschöne Erfahrung in Marokko machen. „I was sitting in a café and that guy started talking to me about his CS experiences – I thought he must be alright if he is a couchsurfer.“ Sie gingen zusammen essen, unterhielten sich locker. Dann schlug er ihr vor, in eine coole Shopping Mall zu gehen. Dort warteten dann 4 Kumpels, die ihr Sachen andrehten. „They made me buy heaps of stuff and I didn’t know what to do because they were really intimidating.“ Annäherungsversuche gab es auch. „They tried to touch me while I was trying on some clothes. But because more people came into the shop, they stopped.“ Claire weiß, dass der Typ Couchsurfing bewusst erwähnte, um ihr Vertrauen zu gewinnen. „There are a lot of guys abusing CS to meet girls – many even think that it is a free internet dating website and try to get sex out of the girls while hosting them.“

Missbrauch, Spannen – Wenn Couchsurfing gefährlich wird

Auch der Typ in Leeds hatte super Referenzen, schien nett, extrovertiert, ein richtig guter Gastgeber halt. Jetzt sitzt er für 10 Jahre hinter Gittern. 2009 vergewaltigte der gebürtige Marokkaner eine Couchsurferin aus Hongkong. Über couchsurfing.com nahm sie Kontakt zu ihm auf und wollte einige Tage bei ihm übernachten. In der ersten Nacht vergewaltigte der damals 34 Jährige die Chinesin und drohte ihr, sie zu töten. Sie schaffte es zu fliehen und alarmierte die Polizei. 2012 gestand ein Franzose, dass er Couchsurferinnen durch ein Guckloch beim Duschen filmte, ihnen Beruhigungsmittel zufügte und sie in der Nacht missbrauchte.

Es sind tatsächlich einige Straftaten bekannt, die durch Couchsurfing initiiert wurden. Ich muss jedoch betonen, dass man diese an zwei Händen abzählen kann. In 11 Jahren und über 20 Millionen Couchsurfing-Erfahrungen kam es zu ‚lediglich‘ 8 bekannten Zwischenfällen. Die Kritik an dem Netzwerk verstummt jedoch selten. Die Organisatoren von Couchsurfing weisen kontinuierlich jeden Vorwurf von sich. „We take no responsibility for crimes“, erklärt Pressesprecherin Heather O’Brien. „We just facilitate Couchsurfing service.“ Melden sich mehrere Mitglieder und beschweren sich über das Verhalten eines anderen Mitglieds, „or someone is using the site for commercial purpose, or sending emails containing ambiguous inquiries, we are, however, able to remove members“. Auf die Frage, wie sicher Couchsurfing sei, antwortet Heather: „It is just as safe as any other community. You, of course, have to be careful and trust your inner voice when meeting new people.“

couchsurfing instagram 02

Ob Couchsurfing oder Sexsurfing – Solang es beiden Spaß macht

Gut, wir halten also fest… Viele Couchsurfing-Lümmel verstehen doch ein bisschen was anderes unter kulturellem Austausch, unter Sightseeing through local eyes und Gastfreundlichkeit. Viele suchen eben auch ein nächtliches Abenteuer, und daran ist ja nichts auszusetzen, solang natürlich beide Seiten d’accord sind. Übrigens, das will ich mal fett betonen, ich habe hier zwar hauptsächlich die Männer unter die Lupe genommen, die es angeblich auf kleine unschuldige Mädchen abgesehen haben. ABER viele Couchsurferinnen ticken in Wahrheit gar nicht so viel anders und sehen die maskulinen Couchsurfer ebenso nur als pure, lüsterne Sexobjekte. Emanzipation und so… find ich schon gut :-)

Instinkt, ich denke, das ist ganz wichtig, dass der immer dabei ist. Kommt euch der gegenüber irgendwie unkoscher vor, könnt ihr ja immer noch abhauen und in ein Hostel gehen – da kann es ja auch ziemlich wild hergehen :-D Ansonsten ist Couchsurfing echt eine ziemlich sichere Angelegenheit, einfach weil man hauptsächlich auf Leute trifft, die ebenso reisebegeistert sind, ebenfalls andere Kulturen und Menschen kennenlernen und eine Lebensphilosophie des Gebens und Nehmens verbreiten wollen.

Ja, ich muss jetzt kurz sentimental, ach, lasst mich euphorisch, ekstatisch werden, denn ich glaube schon, dass Couchsurfing unsere Welt ein kleines bisschen besser machen kann. Gibt es auf CS zum Beispiel eine super aktive „Turkish-Armenien friendship group“ und auch eine „Israeli-Palestinian friendship group“, die tagtäglich Vorurteile brechen und jahrhundertealte Feindschaften ankämpfen. Couchsurfing unterstützt diese neue Generation von Menschen, die keinen Bock mehr auf Feindschaft, auf Krieg und Habgier haben, und über Ländergrenzen und, viel wichtiger und schwieriger, über Kulturgrenzen hinweg Freundschaften errichten. Ob ihr jetzt also ein paar tiefgründige Gespräche mit eurem new CS-Friend führt, oder direkt ein paar heiße Nächte verbringt, das entscheidet ihr :-) Let’s couchsurf the world!

Richtig cooler CS-Erfahrungsbericht hier ab Minute 12:

 

8 Fun Facts on Couchsurfing – Bock auf arktisches Eismeer?

So, last but not least, ein paar interessante Facts for you rund um Couchsurfing:

  • 411 Piraten sind bei Couchsurfing angemeldet
  • Die am nördlichsten auf der Erde angebotene Couch liegt in Longyearbyen, im arktischen Eismeer
  • 689 Nächte hat ein einzelnes Mitglied bereits gecouchsurfed
  • 2593 Nächte hat ein Host fremden Reisenden bereits eine Couch zur Verfügung gestellt
  • Die meisten bereisten Länder eines einzelnen Couchsurfers: 197
  • Ein Mitglied alleine hat 1611 Referenzen
  • In der Antarktika, dem südlichsten Couchsurfing-Ort, gibt es 44 Mitglieder
  • Die 3 abgeschiedensten Mitglieder der weltweiten Community leben in Tristan da Cunha, eine Insel im Südatlantik zwischen Südafrika und Südamerika