Die Insel Tahiti verbinden viele mit einem Urlaub der Extraklasse. Luxuriöse Überwasser-Bungalows, paradiesische Strände und türkisblaues Meer prägen hier das Bild, meinen die meisten. Doch Tahiti bietet noch so viel mehr als „nur“ einen traumhaften Strandurlaub im Paradies…

Ihr fragt euch nun, was dieses Urlaubsparadies im südlichen Pazifik außer Sonne, Strand und Meer noch zu bieten hat? Na, dann macht euch gefasst auf einen kleinen Einblick, der euch Tahiti von seiner schönsten, exotischsten, aber auch aufregendsten Seite nahe bringt. Beschwert euch danach aber bitte nicht, dass euch das Fernweh gepackt hat! ;)

Traumziel Tahiti

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Ausflug nach Bora Bora | Unterkünfte auf Tahiti

3 Dinge, die auf Tahiti unabdingbar sind

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Wissenswertes über Tahiti

Die Insel Tahiti gehört zum Überseegebiet Französisch-Polynesien, einer Ansammlung vieler kleiner Inseln, Atolle und Archipele im südlichen Pazifik. Insgesamt gibt es 118 polynesische Inseln, die wiederum in fünf Atolle eingeteilt sind, nur 67 der Inseln sind bewohnt. Dabei verteilen sich die Inseln auf sage und schreibe 5,5 Millionen Quadratmeter, wovon allerdings nur rund 3500 Quadratmeter tatsächlich reine Landfläche sind – Tahiti allein nimmt als größte Insel bereits ein Drittel der Fläche ein, sie ist außerdem die Hauptinsel von Französisch-Polynesien und über den internationalen Flughafen Papeete erreichbar. Einen Jetlag müsst ihr hier übrigens, je nachdem wie lang eure Anreise gedauert und durch welche Länder sie euch geführt hat, mit einplanen, denn Tahiti liegt zeitlich 12 Stunden zurück (GMT-10). Die beste Reisezeit: Eigentlich das ganze Jahr über. Wollt ihr den Touristenandrang jedoch umgehen, so bieten sich die Monate außerhalb der Trockenzeit, sprich von November bis März, durchaus an.

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Einzigartiges Landschaftsbild & eine üppige Flora und Fauna

Es ist vor allem die großartige Landschaft, aber auch die exotische Flora, die Urlauber auf Tahiti schlichtweg fasziniert. Tahiti ist sozusagen das Herzstück Französisch-Polynesiens und zudem auch Heimat von Papeete, der pulsierenden Inselhauptstadt. Es ist wie eine Mischung aus Bergen und Meer, im Inneren befindet sich das tiefgrüne, bergige Herzstück mit atemberaubenden Wasserfällen, um die Insel herum liegen die teils schwarzen, teils weißen Sandstrände und türkisblau leuchtende Lagunen. Wer sich vor allem für die Pflanzenwelt dieses idyllischen Naturparadieses interessiert, der dürfte sich insbesondere an der vielfältigen Flora vor Ort erfreuen – Kokosnusspalmen, Zitronen-, Mango- und Bananenbäume, Orchideenpflanzen mit Vanilleschoten und unzählige bunte Blumenarten zieren das exotische Inselparadies. Was die Tierwelt auf Tahiti anbelangt, braucht ihr keine Angst vor irgendwelchen gefährlichen Tieren, wie etwa giftigen Reptilien, haben. Die meisten Tiere wurden hier von Siedlern eingeführt, besonders sehenswert sind vor allem die fast 30 bunten Vogelarten auf Tahiti und den umliegenden Inseln.

Tauchen, Wandern & Co.

Dass sich solch eine vielfältige Landschaft anbietet, um hier diverse Freizeitaktivitäten auszuüben, das dürfte wohl kein Geheimnis sein. Da wären zum einen natürlich die Vielzahl spannender Wasseraktivitäten im herrlich kristallklaren Meer. Die bunten Korallenriffe mit ihrer vielfältigen Unterwasserwelt verführen vor allem Fans des Tauchsports, die sich auf Meeresschildkröten, Napoleonfische, gefleckte Adlerrochen, pelagische Fuchshaie und viele weitere tropische Fische freuen dürfen. Wer allerdings lieber auf anstatt unter dem Wasser unterwegs ist, der kann sich zum Beispiel auf dem Surfbrett versuchen – Surfen, Kitesurfen oder auch Stand Up Paddling sind hier ziemlich beliebte Wassersportarten und die Strände Tahitis bieten für jede den passenden Schwierigkeitsgrad. Profi-Surfer zieht es vor allem nach Teahupoo, dem Surfspot schlechthin, der für seine hohen und gefährlichen Wellen bekannt ist. Alternativ bietet sich noch Parasailing, Jet-Ski und eine Kanu- oder Segelfahrt an.

Surfspot Teahupoo auf Tahiti

Seid ihr viel lieber an Land unterwegs und wollt die Einzigartigkeit von Tahiti und ihren Nachbarinseln kennenlernen, dann unternehmt am besten eine Wanderung durch die vielfältigen Landschaften, die mit einer üppig tropischen Vegetation auf euch warten. Zu Fuß lernt man das grüne Landesinnere Tahitis immer noch am besten kennen. Unterwegs erwarten euch unberührte Buchten mit schroffen Felshängen, aber auch malerische Täler und Flüsse, die teils von faszinierenden Wasserfällen unterbrochen werden. Zwischendurch lohnt es sich, eine Pause in einem der vielen prächtigen botanischen Gärten einzulegen. Besonders beliebt auf Tahiti ist außerdem eine Wanderung zum Orohena Berg (2241 m hoch), zum Aorai Berg (2066 m hoch) oder auch entlang des Papenoo-Tals. Es ist jedoch empfehlenswert, sich einem erfahrenen Guide anzuschließen, da dieser sich bestens mit der Flora und Fauna sowie mit der polynesischen Kultur auskennt und euch stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Eines kann ich euch übrigens jetzt schon sagen: Spätestens bei einer Wanderung durch Tahiti scheint es, als wäre man wahrhaftig im Paradies angekommen. Und wollt ihr die langen Wege doch nicht alle nur zu Fuß zurücklegen, dann empfiehlt sich alternativ eine Tour mit dem Geländewagen.

Tahiti. The road in mountains. Tropical nature.

Ausflug nach Bora Bora

Ihr macht Urlaub auf Tahiti und bringt genügend Zeit mit? Dann solltet ihr euch einen Abstecher in das nahegelegene Urlaubsparadies Bora Bora auf keinen Fall entgehen lassen! Auch hier erwarten euch reizvolle Landschaftszüge – tiefblaue Lagunen, steile Berghänge und von Palmen gesäumte, weiße Sandstrände machen das Inselbild perfekt. Wie ihr dahin kommt? Ganz einfach: Bora Bora ist gerade einmal 40 Flugminuten von Tahiti entfernt, mit einem kleinen Flugzeug also gut zu erreichen. Die Kosten liegen bei umgerechnet rund 50€ pro Strecke. Sobald ihr angekommen seid, solltet ihr auch hier unbedingt eine Erkundungstour durch die unberührten Landschaften unternehmen und mit der atemberaubenden Unterwasserwelt in Berührung kommen. Mein Tipp: Wem dieser Ausflug noch nicht reicht, der sollte auch Tahitis kleine Schwester Moorea besuchen, ein entzückendes Eiland, das nur eine 35-minütige Bootsfahrt von Tahiti entfernt ist und ebenfalls mit einer magischen Bilderbuchkulisse auf seine Besucher wartet.

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Unterkünfte auf Tahiti, die zum Träumen einladen

Ihr kennt es wahrscheinlich schon: Wenn von einer paradiesischen Destination die Rede ist, so darf natürlich auch die perfekte Unterkunft nicht fehlen, die dem Traumurlaub nochmals das i-Tüpfelchen aufsetzt. Da wären zum Beispiel die berühmten Überwasser-Bungalows, eine Unterkunft mit eigenem Infinity Pool oder auch  Zimmer mit herrlichem Blick aufs türkis leuchtende Meer und die umliegende grüne Landschaft… Allein die Vorstellung macht sprachlos.

Auch, wenn euch die ersten Eindrücke von Tahiti wahrscheinlich schon reichen, um von dieser Insel überzeugt zu sein – die folgenden Unterkünfte werden euch zum Träumen verführen:

3 Dinge, die auf Tahiti unabdingbar sind

Wenn es in die Ferne geht, zu einer Destination, über die vielleicht nicht tagtäglich in den Medien berichtet wird, so lohnt es sich meist, sich vorher ein paar Zeilen über Land und Leute durchzulesen. Mit meinem bisherigen Bericht wollte ich euch einen ersten Eindruck von diesem Südseeparadies im Herzen von Französisch-Polynesien vermitteln. Hier folgen nun noch drei nützliche Tipps, die euch vor eurer Tahiti-Reise mit auf den Weg geben möchte.

  • Lernt die Menschen samt ihrer Kultur kennen: Geht auf die Einwohner Tahitis zu, besonders auf jene in der Inselhauptstadt Papeete, um euch von ihrer Herzlichkeit und Gastfreundschaft zu überzeugen. Tanzt zum Rhythmus ihrer Musik und verständigt euch mit den übrig gebliebenen Französischkenntnissen, die ihr noch so mitbringt (ansonsten auf Englisch oder, wenn nötig, mit Händen und Füßen, das funktioniert irgendwie immer). Ihr werdet sehen, wie schnell sie euch in ihr Herz schließen.
  • Genießt die tahitianische Kokosmilch: Ihr dürft Tahiti nicht verlassen, ohne nicht mindestens einmal frische Kokosmilch getrunken zu haben. Die Kokosnusspalme steht quasi als Symbol für Tahiti. Ein beliebtes Gericht ist hier zum Beispiel marinierter, roher Fisch mit Kokosmilch.
  • Besucht die Inselhauptstadt Papeete: Im Nordwesten Tahitis gelegen, ist Papeete nicht nur die Hauptstadt der Insel, sondern ganz Französisch-Polynesiens. Wenn ihr echtes tahitianisches Flair schnuppern wollt, ist kein Ort besser geeignet als diese turbulente Stadt. Dabei ist ein Besuch des bunten Marktes von Papeete, auf dem fleißig gefeilscht und verkauft wird, ein absolutes Muss. Probiert frische lokale Spezialitäten und lasst euch von Einheimischen tolle Insidertipps geben. Ebenfalls einen Besuch wert: Die Notre-Dame de Papeete, das Perlenmuseum und das Heimatmuseum, der Präsidentenpalast und der Botanische Garten von Papeete.

Und, seid ihr so langsam auf den Geschmack gekommen? Dann schaut euch doch schonmal nach günstigen Flügen um, die euch ins dieses traumhafte Südseeparadies bringen!