Sri Lanka ist eine wunderschöne, vielfältige Insel mit unglaublich netten Menschen. Nach dem Ende des Bürgerkrieges 2009 hat sich der Tourismus in Sri Lanka langsam etabliert – es wird also Zeit, sich das grüne Insel-Juwel genauer anzuschauen. Freut euch auf antike Tempel, einsame Strände und große Nationalparks. Willkommen auf Sri Lanka!

Sri Lanka ist ein wahres Traumziel im Indischen Ozean. Mit endlosen Sandstränden, dichten Palmenwäldern und leuchtend-grünen Teeplantagen lädt die Insel zu ausgiebigen Rundreisen ein. Seitdem 2009 die Bürgerkriege beendet wurden, hat sich das grüne Juwel immer mehr zum beliebten Reiseziel für Backpacker und Pauschalurlauber entwickelt. In meinem Artikel nehme ich euch mit zu den schönsten Orten Sri Lankas. Zusammen mit Reiseblogger Stev vom Blog travel-ing.de habe ich jede Menge hilfreiche Tipps gesammelt, die eure Reise unvergesslich werden lassen. Alle Informationen zur Anreise, der besten Reisezeit und zu den Highlights der Insel findet ihr hier. Los geht’s!

Eine Rundreise durch Sri Lanka

Gut zu wissen: Ein- und Anreise | Währung | Reisezeit 

Rundreise zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka

Sri Lankas Norden | Das Zentrum von Sri Lanka

Süd- und Westküste Sri Lankas | Nationalparks

Tea plantation, Sri Lanka

Ein- und Anreise Sri Lanka

Für deutsche Staatsangehörige ist für die Ein- und Ausreise ein Reisepass und Visum erforderlich. Doch keine Sorge, den Antrag könnt ihr ganz bequem online stellen und seid innerhalb weniger Minuten mit der Bürokratie durch. Nach maximal zwei Werktagen könnt ihr euer Visum dann bereits in den Händen halten und euch auf eure Reise freuen. Die Flugzeit ab Deutschland liegt mindestens bei knapp zehn Stunden – je nachdem, ob es sich beim Flug um eine Direktverbindung handelt. Der Colombo International Airport ist der größte und bekannteste Flughafen auf Sri Lanka. Von hier fahren die meisten Transferbusse – sofern ihr eine Pauschalreise inklusive Transfer gebucht haben solltet. Flüge nach Sri Lanka findet ihr in meiner Flugsuche.

Thuparama Dagoba

Währung in Sri Lanka

In Sri Lanka gilt die Sri-Lanka-Rupie (LKR). 190 LKR sind etwa 1€ wert (Stand: 15.02.2018). Generell ist Sri Lanka etwas teurer als Thailand oder Indonesien, jedoch insgesamt noch auf einem niedrigen Preisniveau. Zudem ist klar ein Preisgefälle von den Küstenregionen ins Landesinnere erkennbar. Das Durchschnittseinkommen in Sri Lanka beträgt gerade einmal umgerechnet 260 USD pro Monat.

Die optimale Reisezeit für Sri Lanka

Das Klima ist je nach Region sehr unterschiedlich, daher lässt sich die beste Reisezeit für Sri Lanka nicht pauschal vorhersagen. Für Reisen in den Süden oder Westen des Landes ist zwischen November und März die beste Reisezeit. Wollt ihr den Norden, Osten oder Nordosten von Sri Lanka entdecken, eignen sich besonders die Monate März bis November. Je nachdem, welche Region ihr in diesem wunderschönen Land besucht, könnt ihr rund um das Jahr eine Reise nach Sri Lanka planen.

Video: travel-ing.de // Reiseblog

Sehenswerte Orte in Sri Lanka

Sri Lanka ist einfach nur faszinierend – und immer wieder eine Reise wert. Was Reisende fernab von den touristischen Strandgebieten noch alles sehen und erleben können, das erfahrt ihr in meinen Sri Lanka Tipps. Ich nehme euch mit auf eine Rundreise und zeige euch die schönsten Seiten des Landes. Taucht ein die einzigartige Welt Sri Lankas und lasst euch faszinieren.

Sri Lankas Norden

 AnuradhapuraPolonnaruwaDambulla HöhlentempelLöwenfelsen Sigiriya

Tourists at Dambulla World Heritage Centre in Sri Lanka

Ein Besuch der Ruinen in Anuradhapura

Die historische Stadt Anuradhapura wurde 400 v. Chr. gegründet und war eine der bedeutendsten Hauptstädte Sri Lankas. Heute ist das historische Anuradhapura, ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe, für die gut erhaltenen und beeindruckenden Ruinen und Stätten Ziel vieler Pilger und Touristen. Die Stadt lässt sich am besten mit dem Fahrrad oder auch Tuk Tuk besichtigen, da viele Ruinen über die Stadt verteilt sind.

Polonnaruwa – Die vergessene Stadt

Polonnaruwa gehört zur nördlichen Zentralprovinz und ist 65 km von Dambulla entfernt. Die Ruinen der ehemaligen Königsstadt wurden erst im 19. Jahrhundert von britischen Archäologen entdeckt, nachdem bereits im 13. Jahrhundert Tamilen in das damalige Reich einfielen und die Stadt daraufhin aufgegeben wurde. Vor allem Gal Vihara, ein Felsschrein mit einem 14 m großen liegenden Buddha aus einem Stück Fels geformt, ist sehr beeindruckend. Unvorstellbar, dass diese Stadt mit dem alten Königspalast und den Tempeln mit ihren vielen Buddha-Statuen Jahrhunderte lang vergessen war.

Ruins of ancient city Polonarruwa

Höhlentempel von Dambulla

Die Stadt Dambulla liegt zentral in Sri Lanka und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Der Höhlentempel von Dambulla mit den fünf verschiedenen Höhlen ist die größte Tempelanlage in Sri Lanka und befindet sich in einem 150 m hohen Granitfelsen. Entstanden ist dieser durch den einstigen König Vattagamini Abhaya, der sich dort jahrelang vor den ins Land eingedrungenen Indern versteckt hielt und dabei von dem Mönchen des Ortes unterstützt wurde. Aus Dank für die Hilfe ließ er schließlich diese Anlage errichten. In jeder Höhle sind Statuen von Buddha in verschiedenen Größen zu sehen. Positiver Nebeneffekt, wenn man den Aufstieg geschafft hat: ein toller Ausblick! Auch die zahlreichen Affen, die in der Nähe des Tempels anzutreffen sind, sind lustig anzusehen.

Sri Lanka Tipps
Die vielen Buddha-Statuen in der Tempelanlage von Dambulla sind wirklich beeindruckend.

Einzigartiger Ausblick vom Löwenfelsen „Sigiriya“

Nur 21 km von Dambulla liegt das auch als Löwenfelsen bekannte Sigiriya (UNESCO Weltkulturerbe) – ein 200 m hoher Granitfelsen, der aus der Ebene hervorragt und auf dem sich die Ruine der ehemaligen Felsenfestung von König Anuradhapura befindet. Ebenfalls sehenswert sind die „Wolkenmädchen“ – noch gut erhaltene Fresken von barbusigen Frauen. Der gesamte Aufstieg dauert ca. 1,5 Stunden und es empfiehlt sich schon um Punkt 8:00 Uhr am Tor die Tickets (ca. 30 USD) zu lösen. So vermeidet ihr nicht nur einen großen Stau, sondern könnt auch einen wolkenlosen Ausblick vom „Gipfel“ genießen.

„Lion’s rock, Sigiriya“

Pidurangala Felsen

Den schönsten Ausblick auf den „Sigiriya“ habt ihr vom benachbarten Pidurangala Felsen. Am Eingang findet ihr eine kleine Tempel-Anlage, für die ihr ebenfalls Eintritt bezahlen müsst. Die Gebühr ist allerdings deutlich geringer als beim Sigiriya Felsen.

Sucht euch ein schönes Plätzchen und genießt diesen gigantischen Ausblick.

Für den Aufstieg solltet ihr am besten festes Schuhwerk dabei haben. Führt euch anfangs noch eine Treppe den Berg hinauf, müsst ihr das letzte Stück klettern. Insgesamt braucht ihr etwa eine halbe Stunde bis zum Gipfel. Die Aussicht ist überwältigend: In einem grünen Meer aus Bäumen thront der Löwenfelsen. Sucht euch ein schönes Plätzchen und genießt diesen gigantischen Ausblick. Vielleicht seht ihr auch ein paar Affen, die sich entlang der Bäume hangeln oder ebenfalls einfach die Aussicht zu genießen scheinen. Herrlich!

The historical Sigiriya rock fortress is surrounded by a breathtaking landscape

Das Zentrum von Sri Lanka

Kandy | Adam’s PeakHorton-Plains & World’s End | Nuwara Eliya | Ella | Sinharaja Forest

Kandy

Kandy ist die Hauptstadt der Zentralprovinz. Umgeben von malerischen Wäldern und Teeplantagen ist die Stadt ein wahrer Hingucker.

Gut zu wissen:

Zusammen mit Anuradhapura und Polonnaruwa bildet Kandy das kulturelle Dreieck.

Hier lassen sich gut zwei bis drei Tage verbringen. Besichtigt die vielen Tempel, besucht den wunderschönen botanischen Garten und lernt mehr über die Kultur Sri Lankas. Das Klima ist in Kandy aufgrund der Höhenlage kühler als im Süden. Allerdings wird es auch hier tagsüber sehr warm. Sonnencreme nicht vergessen!

The flower market
Foto: Istock.com/efesenko

Zahntempel „Sri Dalada Maligawa“

Der Zahntempel „Sri Dalada Maligawa“ ist ein buddhistischer Tempel, in dem der Zahn von Buddha aufbewahrt sein soll (Eintritt 1000 LKR). Versucht spätestens um 17:00 Uhr dort zu sein, so habt ihr nämlich noch 1,5 Stunden Zeit, um euch die Tempelanlage anzuschauen, bevor um 18:30 Uhr die berühmte Zeremonie beginnt. Hierfür wird ein Fenster mit Blick auf den goldenen Schrein, in dem der Zahn liegt, geöffnet. Die Gläubigen legen dort begleitet von Trommeln und Musikklängen die Opfergaben der Mönche ab.

Sri Lanka Tipps, Kandy
Der Zahntempel „Sri Dalada Maligawa.“

Royal Botanical Garden Peradeniya – Einer der schönsten Gärten Asiens

Der Royal Botanical Garden Peradeniya liegt am südlichen Stadtrand von Kandy und gilt als einer der schönsten Gärten Asiens, der seinen Ursprung im 14. Jahrhundert hat. Mit über einer Million Besuchern pro Jahr ist der botanische Garten sehr beliebt und zieht sogar viele Einheimische an, die im Park gerne einen Tag mit der Familie verbringen. Das über 60 Hektar große Gelände mit seinen verschiedenen Gärten bietet eine große Vielfalt an Bäumen, Früchten und Tieren, wie zum Beispiel verschiedenen Vogelarten oder Reptilien.

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Zugfahrt Kandy nach Ella

Von Kandy aus solltet ihr unbedingt mit dem Zug weiterreisen. Die Tickets könnt ihr ein paar Tage im Voraus reservieren, wenn ihr eure Fahrt in der ersten Klasse verbringen möchtet. Kurzentschlossene bekommen aber auch am Bahnhof noch ein Ticket für die zweite oder dritte Klasse. Tickets für die dritte Klasse kosten zwischen ein und zwei Euro.  Ein echtes Schnäppchen! Der Zug schlängelt sich durch die vielen Palmenwälder und Teeplantagen, die Aussicht ist einmalig. Neugierige Kinder stehen an den Feldern und winken begeistert, während sich Obst- und Gebäck-Verkäufer mühsam durch die Abteile zwängen. Von Kandy bis Ella braucht der Zug etwa sieben Stunden. Besonders Hatton und Nuwara Eliya bieten sich als Zwischenstopp auf eurer Reise an.

Bahnfahrt von Kandy nach Ella in Sri Lanka

Adam’s Peak – Aufstieg zum Sonnenaufgang

Adam’s Peak ist ein 2243 Meter hoher Berg im zentralen Hochland, der für die vier Weltreligionen Buddhismus, Islam, Christentum und den Hinduismus eine besondere Bedeutung hat.

Tipp:

Nehmt euch für den Adam’s Peak unbedingt eine warme Jacke und eine Mütze mit. Auf dem Berggipfel ist es sehr kühl und ohne warme Kleidung kann das Warten auf den Sonnenaufgang zu einer echten Herausforderung werden.

Am Gipfel sagt man, ist Buddha’s Fußabdruck zu sehen. Das ist unter anderem auch der Grund dafür, dass viele Pilger den schweren Aufstieg auf sich nehmen.

Gerade am Wochenende kann es hier sehr voll werden, weswegen ihr den Aufstieg besser unter der Woche einplanen solltet. Los geht es um circa 2:30 Uhr nachts, um den Sonnenaufgang hautnah mitzuerleben. Am Wegesrand findet ihr viele kleine Hütten, in denen ihr Snacks und Getränke kaufen könnt. Eine kleine Verschnaufpause ist bei dem steilen Weg immer eine gute Idee. Der knapp dreistündige Aufstieg mit über 5000 Treppenstufen ist definitiv eine Herausforderung, die ziemlich sicher Muskelkater mit sich bringt. Seid ihr aber erst einmal an der Bergspitze angekommen, werdet ihr die Strapazen schnell vergessen. Um euch herum erstrecken sich unzählige Bergketten, die von einem mystischen Wolkenmeer umhüllt werden. Ein unvergesslicher Ausblick! Sunrise over Adam’s peak, Sri Lanka

Horton-Plains-Nationalpark und World’s End

Wer den Horton-Plains-Nationalpark in der Nähe von Nuwara Eliya besuchen möchte, sollte bereits um 6:00 Uhr zur Parkeröffnung dort sein. Die neun Kilometer lange Wandertour führt vorbei an tollen Landschaften und grasenden Hirschen zu den drei Attraktionen „Small World’s End“, „Big World’s End“ und „Bakersfall“. Die Reihenfolge sollte unbedingt eingehalten werden – schon am frühen Vormittag ziehen die ersten Wolken auf.

Wer zu spät am World’s End ist, wird anstatt einer grandiosen Aussicht mit einem Meer an Wolken bestraft. Doch Höhenangst solltet ihr nicht haben, denn beim Small World’s End geht es an einer Klippe rund 270 m in die Tiefe – eine gefährliche Angelegenheit, doch von hier aus habt ihr einen Wahnsinnsausblick auf die Teefelder und Bergketten. Dies lässt sich nur noch durch das Big World’s End steigern: Noch eine Spur gefährlicher, geht es hier unglaubliche 870 Meter steil in die Tiefe. Geländer? Fehlanzeige! Ausblick? Der Hammer!

Horton-Plains-Nationalpark und World’s End

Teeplantagen in und um Nuwara Eliya

Sri Lanka ist bekannt für seinen Tee und gehört zu den größten Teeexporteuren der Welt.

In Nuwara Eliya ist das Klima kühl und es regnet häufig.

Kein Wunder, dass das landschaftliche Bild in vielen Regionen von Teeplantagen geprägt ist. Gerade in der Gegend um Nuwara Eliya und Hatton sind viele schöne Teeplantagen zu bewundern. Neben den Teeplantagen lassen sich aber auch die vielen Teefabriken in dieser Gegend besichtigen. Dort erfahrt ihr alles über den Teeanbau und die Verarbeitung der Blätter bis hin zum fertigen Tee.

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In Nuwara Eliya könnt ihr euch auf eine malerische Kulisse freuen.

Ella – Nine Arches Bridge, Berge und Wasserfälle

Ella ist für viele Backpacker und Reisende der letzte Zwischenstopp, bevor es sie zu den unzähligen Stränden zieht. Am Bahnhof warten schon viele Tuk Tuk Fahrer auf neue Kunden. Die Preise scheinen hier besonders hoch zu sein. Hier ist euer Verhandlungsgeschick gefragt. In ein paar Gehminuten erreicht ihr auch schon das Zentrum von Ella. Hier wuseln Rucksacktouristen durch die Menge und es wimmelt nur so von kleinen Cafes und niedlichen Restaurants. Wer guten Kaffee liebt oder auf der Suche nach westlichem Essen ist, der wird diesen Ort lieben.

Sri Lanka Tipps
Beliebtes Fotomotiv: Die Nine Arches Bridge.

Ella ist besonders berühmt für die Nine Arches Bridge, ein imposantes Viadukt, das die Täler der Region überspannt. Wenn ihr Glück habt, überquert ein roter oder blauer Zug die malerische Brücke und macht das Fotomotiv perfekt. In Ella könnt ihr außerdem den „Little Adam’s Peak“ hinaufwandern und die schöne Aussicht auf die bergige Landschaft genießen. Ella Rock ist ebenfalls bei Wanderfreunden beliebt. Der Aufstieg hat es jedoch in sich, ein Guide wird empfohlen. Lohnenswert ist auch ein kurzer Stopp beim Ravana Ella Wasserfall. Schon von der Straße aus könnt ihr den Wasserfall entdecken, der 25 Meter in die Tiefe stürzt. Den Abend könnt ihr bei einem leckeren Bier oder Wein in einem der bunten Restaurants ausklingen lassen.

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Foto: ksl / Shutterstock.com

Sri Lankas Regenwald – Sinharaja Forest

Der Sinharaja Forest ist ein über 100 km² großer Regenwald im Südwesten Sri Lankas und gilt als der letzte große zusammenhängende Regenwald auf der Insel. Besonders die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren machten diesen Regenwald bekannt. Für die Erkundung ist ein Guide notwendig.

Der Süden und die Westküste von Sri Lanka

Tangalle | Mirissa | Weligama, Midigama & UnawatunaGalle

Tangalle

Für viele Reisende ist die Küstenstadt Tangalle der erste Strand-Stopp. Tangalle ist bekannt für seine vielen versteckten Strände. Von hier aus ist es auch nicht weit bis zum Schildkröten-Strand von Rekawa. Viele Meeresschildkröten kommen an den Strandabschnitt, um ihre Eier abzulegen. Passt also gerade in der Brut-Zeit (von November bis Mai) auf, dass ihr den Nestern nicht zu nahe kommt.

The Palm beach Goyambokka, situated in the west of Tangalle, Sri Lanka

Mirissa

Mirissa liegt westlich von Tangalle und ist ein beliebter Badeort. Der langgezogene Strand zieht sonnenhungrige Pauschaltouristen, Rucksackreisende und Surfer gleichermaßen an.

Tipp:

Mittags in der Aloha Coffee Gallery eine Smoothie Bowl bestellen. Einfach lecker!

Am Strand gibt es eine Menge Cafés, Restaurants und Bars: schaut auch mal am Abend vorbei, denn dann verwandelt sich die entspannte Café-Szene in ein munteres Treiben. Schon am Strand werben viele Restaurants für ihre nächtlichen Partys.

Smoothie Bowl Sri Lanka

Das Meer in Mirissa eignet sich gut zum Schwimmen – an den Klippen sammeln sich Surfer auf der Jagd nach der nächsten Welle – wer sich an dem touristischen Trubel nicht stört, der ist in Mirissa gut aufgehoben. Von hier aus könnt ihr außerdem Whale-Watching-Touren buchen und mit etwas Glück die gigantischen Blauwale aus nächster Nähe bestaunen.[/wrapper]

Weligama, Midigama und Unawatuna

Zwischen Mirissa und Galle Fort liegen unzählige Sandstrände, an denen ihr unbedingt einen Stop einlegen solltet. Gerade Weligama und Medigama sind besonders bei Surfern beliebt, kein Wunder also, dass sich hier eine Surfschule an die andere reiht. Schnappt euch ein Board und los geht’s ins nasse Vergnügen. Einsteiger können sich unter Anleitung eines Surflehrers mit den Grundlagen des Wellenreitens vertraut machen. Unawatuna ähnelt Mirissa mit seiner dicht besiedelten Strandpromenade – das Meer ist hier allerdings deutlich ruhiger als an den Surf-Stränden.

Ein Spaziergang durch die Hafenstadt Galle

Die antike Hafenstadt Galle gilt als Tor zum Süden und ist mit dem Bus von Mirissa und Kogalla Beach gut erreichbar. Bekannt ist Galle für die von den Portugiesen und Niederländern gebaute Festung „Galle Fort.“ Die alten Mauern ziehen sich um die Altstadt herum und eignen sich super für einen kleinen Spaziergang. Tipp: Das Poonie´s Kitchen serviert super leckeren Eiskaffee und auch das Frühstücks- und Mittagsmenü sind wahre Highlights

Galle fort in Sri Lanka is a prime Dutch colonial time city in Asia._shutterstock_234887059

Unzählige kleine Cafés, Kunstmuseen und Souvenirläden bestimmen das Straßenbild von Galle Fort, schlendert also einfach ein paar Stunden durch die Gassen und macht zwischendurch unbedingt immer wieder Pausen, um die einmalige Atmosphäre zwischen 300 bis 400 Jahre alten Häusern und aufwendig restaurierten Villen im Kolonialstil zu genießen. Galle Fort eignet sich perfekt für einen Tagesausflug und ist eine willkommene Abwechslung zu den oft hektisch wirkenden Städten in Sri Lanka.

Tagesausflug in den Yala Nationalpark

Im südöstlichen Teil von Sri Lanka gelegen, bietet sich der Yala Nationalpark als Tagesausflug von den Badestränden aus an. Um die Chance zu erhöhen, einen der 35 Leoparden zu sehen, brechen viele Touranbieter von Tissamaharama (kurz: „Tissa“) jedoch schon um 5:00 Uhr in der Früh auf. Neben Leoparden könnt ihr außerdem Elefanten, Warane, Affen, Hirsche, Büffel, Krokodile sowie eine Vielzahl von unterschiedlichen Vögeln beobachten. Umrahmt werden diese Ausflüge von toller Landschaft mit Felsformationen, Seen, Sumpfgebieten oder auch Küstenstreifen – ein absolutes Muss also! Aufgrund der Größe des Parks (>1250 km²) ist eine Ganztagestour zu empfehlen.

Yala Nationalpark

Auf Safari durch den Udawalawe Nationalpark

Der Udawalawe Nationalpark liegt zwischen Ella und Tangalle und bietet sich daher perfekt für einen Zwischenstopp an. Besonders Elefanten-Liebhaber können sich auf den Besuch im Nationalpark freuen, denn hier leben besonders viele der sanften Dickhäuter. Zwar ist auch der Udawalawe Nationalpark kein Geheimtipp mehr, allerdings ist er weniger überlaufen als der berühmte Yala Nationalpark. Safaris finden jeweils zum Sonnenaufgang und -Untergang statt und kosten um die 5000 Rupien. Zum Übernachten eignet sich besonders das Eagle Safari Bungalow. Die herzliche Familie organisiert gerne eine Tour zum Nationalpark für euch. Besonders schön und sehr lecker ist das angebotene Abendessen bei Kerzenlicht. Nicht verpassen! 

Elefant Sri Lanka Udawalawe

Pinnawala Elephant Orphanage – Ein Waisenhaus für Elefanten

Das Elefantenwaisenhaus Pinnawala wurde vor 40 Jahren gegründet, um verlassene Elefantenbabys aufzuziehen, deren Eltern zum Beispiel beim Kampf mit Bauern getötet wurden. Mittlerweile werden auch verletzte oder kranke Tiere dort aufgenommen und gepflegt. Insgesamt 70 Tiere werden von Tierpflegern betreut – alle sind in großen Freigehegen untergebracht. Vor allem die Fütterungen sind für die Besucher sehr interessant – für etwas Geld hat man sogar selbst die Gelegenheit, die Elefanten zu füttern.

Pinnawala Elephant bath

Abenteuer Sri Lanka

Sri Lanka ist nicht umsonst eines der Trendreiseziele auch für Badegäste – dank der vielen unglaublich schönen Strände entlang der Küste des Indischen Ozeans. Dennoch bietet Sri Lanka nicht nur Palmen und Strände, sondern auch einen faszinierenden Mix an Tempeln, spektakulären Landschaften, Bergen, Teeplantagen und Nationalparks. Daher lohnt sich definitiv auch mal ein Blick über die eigene Hotelanlage hinaus, um die Vielfalt dieses einzigartigen Landes näher kennenzulernen und hautnah mitzuerleben.

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