Uralte Bäume mit beeindruckenden Lianen und Wurzeln, dazwischen versteckte, magische Tempel und unzählige freche Äffchen: All das und noch vieles mehr verbirgt sich im mystischen Wald, dem heiligen Monkey Forest auf Bali!

Vielleicht geht es euch wie mir und ihr seid schon ganz verliebt in die magische Insel Bali mit ihren Traumstränden, mystischen Dschungeln und aufregenden Vulkanlandschaften. Einen ganz besonderen Ort möchte ich euch heute vorstellen, der sich im zauberhaften Ubud versteckt: der heilige Monkey Forest. Dass sich in dem verwunschenen Dickicht nicht nur freche Äffchen verstecken, sondern ihr auch auf heilige Tempel stoßt und was ihr vor Betreten des Waldes unbedingt wissen müsst, erfahrt ihr hier.

Der heilige Monkey Forest

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Monkeys on tree in Monkey forest, Bali

So findet ihr den Monkey Forest

Der heilige Affenwald liegt südlich vom Stadtzentrum Ubuds, wo ihr sonst zahlreiche süße Boutiquen und Schmuckläden, alternative Restaurants und Cafés und sinnliche Yoga Studios findet. Folgt einfach der Monkey Forest Road und ihr gelangt am Ende der Straße zu einer Kurve mit einem kleinen Parkplatz, hinter dem sich der Eingang befindet. Vom Stadtzentrum aus könnt ihr bequem zu Fuß hierhin spazieren oder einen Roller nehmen. Dafür gibt es neben dem Parkplatz auch noch ein kostenloses Parkhaus. Vorsicht: Schon auf der Straße hüpfen die ersten Äffchen umher.

Taucht ein in den heiligen Affenwald

Infos und Tipps:

    • Ort/Lage: Ubud, südlich des Zentrums
    • Eintrittspreis: 2,90€, Kinder ca. 2,30€
    • Öffnungszeiten: täglich 8.30-18 Uhr
    • Tipp: Kommt früh vor den Touristenbussen, wenn ihr die Ruhe genießen wollt.

Nachdem ihr euren Eintritt bezahlt habt und mit Infobroschüren ausgestattet wurdet, die euch über den eigentlichen Hintergrund des Parks unterrichten, geht es jetzt in den geheimnisvollen Urwald. Schon am Eingang werdet ihr von neugierigen Affen begrüßt, die euch interessiert mustern. Folgt den gewundenen Wegen über kleine Treppen tief in den mystischen Dschungel hinein und entdeckt die drei heiligen Tempel: Pura Dalem Agung, Pura Beij und Pura Prajapati, die alle einem eigenen Gott gewidmet sind. In den Tiefen des Parks stoßt ihr sogar auf einen kleinen Fluss. Auch die Wurzeln und Bäume, die oft von zahlreichen Fledermäusen bevölkert werden, sind ein Naturschauspiel für sich.

 

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Die Hintergründe des Waldes

Natürlich ist der Monkey Forest weder eine reine Touristenattraktion, noch ein Zoo. So ist der Zutritt zu den drei Tempeln zum Beispiel ausschließlich den Einheimischen und Gläubigen gestattet, was ihr unbedingt respektieren solltet.

Harmonie zwischen Mensch, Natur und Göttern

Auch von außen sind die Tempelanlagen wirklich wunderschön und absolut sehenswert. Im Affenwald soll im ursprünglichen Sinne die Tri Hita Karana, eine hinduistische Philosophie gelehrt werden. Diese zielt auf spirituelle und körperliche Erleuchtung ab und wird durch Harmonie zwischen Mensch, Natur und den Göttern erreicht. Also horcht mal in euch und den Wald hinein und lasst die Magie ein bisschen auf euch wirken…

 

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Lernt die Äffchen kennen

Für die meisten Besucher bleiben die rund 650 Affen natürlich die Hauptattraktion des Waldes. Und tatsächlich hopsen die Tierchen im Monkey Forest über alle Wege oder hocken in Gruppen auf den steinernen Treppen. Ihnen beim Essen, Spielen und der gegenseitigen Fellpflege zuzusehen, ist wirklich ein lieblicher Anblick. Offensichtlich sind die Makaken dabei mindestens genauso interessiert an euch, wie ihr an ihnen, denn meistens haben sie nur eines im Sinn: Essen. Und das vermuten sie in jeder eurer Taschen, weshalb ihr euch auf gründliche Inspektionen gefasst machen solltet. Wirklich geeignet für die Javaneraffen sind ausschließlich Bananen, die ihr auch bei den Parkwärtern kaufen könnt.

Monkeys eat bananas.  Monkey forest in Ubud, Bali, Indonesia.

Regeln für den Monkey Forest

Da es immer wieder Horrorstorys von Affen-Angriffen gibt, die aber in der Regel durch falsches Verhalten der Besucher ausgelöst werden, habe ich die wichtigsten Regeln für den Umgang mit den Äffchen für euch zusammengefasst:

      • Bringt kein Plastik mit: Weder Tüten noch Flaschen werdet ihr vor den Affen verstecken können, denn diese vermuten darin immer eine besondere Leckerei.
      • Affen sind wahre Langfinger: Zieht Schmuck, Brillen und Kopfbedeckungen aus, auch Handys oder Kameras solltet ihr immer gut festhalten.
      • Haltet Abstand von Babys: So süß es ist, ihnen zuzusehen, Mütter können aggressiv werden, wenn ihr ihnen zu nahe kommt.
      • Wenn ihr die Makaken unbedingt füttern wollt, nehmt dazu ausschließlich Bananen und lasst sofort los, wenn die Äffchen danach greifen. Wegziehen und Spielchen können sie aggressiv machen.
      • Eure Taschen könnt ihr am besten zuhause lassen oder am Eingang abgeben. Wenn ihr sie doch aufhabt und euch ein Affe auf die Schulter springt, um den Rucksack mal aus der Nähe zu betrachten, bleibt einfach ruhig, um ihn nicht zu erschrecken.
      • Verhaltet euch generell ruhig und vorsichtig, dann bleiben auch die Tierchen entspannt.

Two long-tailed macaques looking at a statue

Begebt euch auf Erkundungstour auf Bali

Na, hat euch der heilige Monkey Forest auch neugierig gemacht? Lasst euch von den niedlichen, frechen Äffchen um den Finger wickeln und von ihrem geselligen Leben im Monkey Forest faszinieren. Unbedingt solltet ihr euch auf eine abenteuerliche Entdeckungstour machen, um die magischen Tempel zu bestaunen und euch von der einmaligen Natur und in den Himmel ragenden Regenwald-Bäumen verzaubern zu lassen. Also auf nach Bali und taucht ein in eine andere, traumhafte Welt.

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