Denkt man an Robinson Crusoe hat man direkt ein Bild vor Augen: Einsame weite Strände, Kokosnüsse, deren Wasser euch Kraft gibt, und Palmen mit Blättern so groß, dass sie euch den ganzen Tag Schatten spenden. Diesen Südseetraum der Einsamkeit, verbunden mit materiellem oder aber auch naturellen Luxus, könnt ihr auf den Cookinseln finden. Hier ist für jeden etwas dabei.

Jeder träumte schon einmal davon, auf einer einsamen Insel zu stranden und dort das Leben in vollen Zügen zu genießen. Die Cookinseln sind der Garten Eden der Einsamkeit, kombiniert mit einer Schönheit, als sei sie von Gotteshand erschaffen worden. Wer einmal diesen Südseetraum erleben möchte, sei es mit einem kleinen Geldbeutel oder mit gut gefülltem Budget, der ist auf diesen Inseln sicher bestens aufgehoben.

Die Cookinseln

Überblick | Anreise & Unterkunft | Island-Hopping | Aktivitäten

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Die Inselgruppe im Pazifik

Den wunderschönen Archipel der Cookinseln findet ihr nord-östlich von Neuseeland. Auch wenn die Inselgruppe ein eigener Inselstaat ist, erhalten die Einwohner die neuseeländische Staatsbürgerschaft. Insgesamt besteht der Inselstaat aus 15 paradiesischen Inseln, wovon Rarotonga die Größte und Aitutaki die wahrscheinlich Schönste ist.

Gesprochen wird hier Englisch sowie Cook Island Maori und bezahlt wird mit dem Cook Island Dollar, der aber dem Neuseeland Dollar gleich ist. Weil die wirtschaftliche Situation in abgeschiedenen Ländern meist kompliziert ist, zählen die Cookinseln zu den Ländern mit der höhsten Abwanderungsrate. Das soll aber nicht von ihrer wundervollen Schönheit ablenken, welche jährlich an die 100.000 Reisende in dieses Paradies zieht. Schaut her und macht euch ein eigenes Bild von diesem Paradies.

Beste Reisezeit ist übrigens zwischen April und Oktober. Warm ist es das ganze Jahr über, in der deutschen Winterzeit kann es dort aber zu Stürmen kommen.

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Anreise & Unterkunft

Die Anreise von Deutschland auf die Cookinseln dauert aufgrund der geografischen Abgeschiedenheit etwas länger, ist aber jede Minute wert. Flüge mit Zwischenstopps könnt ihr ab Frankfurt, je nach Reisezeit, ab ca. 1200€ ergattern. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann die Cookinseln auch wunderbar mit einem Neuseeland-Schnäppchen verbinden. Direktflüge gibt es ab Auckland schon für 250€.

Einmal hier angekommen, bekommt ihr den wohl schönsten Stempel, den euer Reisepass je sehen wird: einen Fußabdruck.
Der Muri Beach gilt auf Rarotonga als der Schönste und dort findet ihr auch beeindruckende Luxushotels, die keinen Wunsch offen lassen. Beginnen wir zunächst mit dem großen Budget, denn Träumen darf auf einer Insel wie dieser absolut erlaubt sein.

Das Rumours Luxury Villas and Spa am Muri Beach ist direkt am Strand gelegen und lädt zum Sonnen, Baden und Genießen ein. Egal ob ihr lieber am Pool entspannt, euch am Strand massieren lasst oder die Umgebung mit einem Kajak erkundet – glücklich werdet ihr hier auf jeden Fall.

Aber auch sonst findet ihr viele weitere schöne Unterkünfte auf der Hauptinsel, die euer Budget bestimmt nicht sprengen werden. Hotels gibt es schon ab günstigen 80€ pro Nacht.
Verteilt auf den beiden Inseln Rarotonga und Aitutaki findet ihr zahlreiche private Unterkünfte, teilweise direkt am Strand gelegen und schon ab 10€ die Nacht pro Person.

Zwei traumhafte Hotels auf Aitutaki will ich euch aber nicht vorenthalten: Und zwar das fünf Sterne Aitutaki Escape und das Pacific Resort Aitutaki. Beide direkt am Strand gelegen, erfüllen sie jede Vorstellung von einer traumhaften Strand-Unterkunft. Nachdem ihr aufwacht und die Bettdecke zurückschlagt, könnt ihr sofort eure Zehen im warmen Sand vergraben und die Morgensonne bei einem Bad in der blauen Lagune genießen.

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Zwischen den Inseln

Rarotonga

67km² ist die Insel groß, am dichtesten besiedelt und Heimat von ca. 10.000 Personen. Die Hauptstadt Avarua gleicht mehr einem Dorf und ist daher unglaublich familiär und hat nur eine Hauptstraße. Diese führt gleichzeitig um die ganze Insel. Es gibt sogar einen öffentlichen Bus und der fährt jede Stunde einmal von rechts und einmal von links um die Insel. Wo ihr aussteigen wollt, sagt ihr am besten dem Fahrer – ganz easy.

Aitutaki 

Die sechstgrößte Insel gilt als das Paradies schlechthin – was euch hier erwartet, übertrifft alle Vorstellungen. Eine beinahe einsame Insel, dessen weiße Strände nicht weiter und das Wasser nicht türkiser sein könnte. Das Atoll bietet mit seinen Lagunen sowohl über als auch Unterwasser eine wundervolle Natur, die ihr unbedingt erkunden müsst. Dort findet ihr auch die One Foot Island, eine der bekanntesten und malerischsten Inseln dieser Gegend – ein Ausflug dorthin ist also unumgänglich, wenn ihr mit euren Fotos die Daheimgebliebenen vor Neid erblassen lassen wollt.

Video: Air Rarotonga

Inselhopping mit dem Flugzeug oder Fähre 

Am leichtesten könnt ihr zwischen den Inseln wechseln, wenn ihr einen Flug von Air Rarotonga bucht – je nach Reisezeit kostet dieser ca. 250€. Diese Airline bringt euch auch zu anderen Inseln, je nachdem wie viel Zeit, Budget und Abenteuerlust ihr mitbringt.

Es gibt auch die Möglichkeit, mit einer Fähre zu anderen Inseln zu kommen – dabei verläuft das Ganze aber eher „Touristenunfreundlich“, denn die Abfahrtszeiten der einzigen Fähre werden nur in der lokalen Zeitung veröffentlicht und sind vermutlich nicht sehr flexibel.

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Was gibt’s zu tun?

Die Cookinseln sind voller Traditionen der Maori, in deren Kultur ihr dort unbedingt eintauchen müsst. Ihr könnt euch die landestypischen Tänze ansehen und euch so richtiges Südseefeeling holen. Essen und Tanzen lässt sich am besten im Te Vara Nui Village kombinieren. Wer auf Muster und Steppdecken steht, der findet hier eine tolle Tradition des Nähens, für das die Einheimischen bekannt sind – Tivaevae heißt dieses Handwerk, das meist von Frauen in Gruppen praktiziert wird.

Wer die Inseln an Land erkunden möchte, nimmt den Bus und fährt dabei die Ringstraße ab oder mietet sich ein Moped und düst selbst los. Zu Wasser könnt ihr die Welt rund um die Inseln entdecken, dafür gibt es zahlreiche Anbieter, die euch mit ihren Booten die schönsten Plätze zeigen. Oder ihr schnappt euch ein Kanu und paddelt selbst in die wunderschöne Aitutaki Lagoon.

Cook Islands

Wassersportler werden zudem die dortigen Gegebenheiten lieben. Entweder ihr besucht die vielen Fische bei einem Schnorcheltrip oder ihr traut euch etwas tiefer und schnallt euch eine Tauchausrüstung um. Wer es rasanter mag, nutzt die Gunst des Windes und legt mit einem Kite so richtig los. Und für all jene, die den Fisch lieber auf dem Teller als vor der Linse haben, können auch bei Fishing-Trips die Angel auswerfen.

Ihr seht also – dieses Land hat für jeden etwas zu bieten und wer sich auf die Cookinseln einlässt, bringt entweder ein bisschen mehr Budget mit und lässt sich so richtig verwöhnen oder genießt statt Hotel-Luxus lieber die wundervolle Natur und macht seinen Südseetraum in Form eines kleinen Abenteuers zur Wirklichkeit. Belohnt werdet ihr dafür mit einsamen Stränden und Menschen voller Herzlichkeit, fernab von Stress und Hektik, denn auf den Cookinseln ticken die Uhren einfach ein bisschen langsamer. Schickt mir doch eine individuelle Reiseanfrage und ich helfe euch bei der Planung eures Urlaubs im pazifischen Paradies.

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