Eine endlose Skyline, architektonische Meisterwerke mitten im Hochhausdschungel und grüne Oasen an jeder Ecke – São Paulo überrascht in jeder Hinsicht! Die Stadt ist so vielfältig, multikulturell und gigantisch, wie wohl keine zweite in Brasilien. Wollt ihr das Land authentisch kennenlernen, dann lasst euch eine Reise nach São Paulo nicht entgehen!

São Paulo – alles, was die meisten von dieser Megacity wissen, ist, dass sie in Brasilien liegt und riesengroß ist. Doch wer plant nach Brasilien zu reisen, hat wohl eher Rio de Janeiro oder einen anderen Ort direkt an der Küste auf dem Radar. Warum eigentlich, habe ich mich gefragt und mir die Metropole mal genauer angeschaut. São Paulo ist einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Brasiliens, sie ist multikulturell und absolut vielfältig und beeindruckend. Die Stadt ist mit 20,8 Millionen Einwohnern eine der größten Metropolen der Welt, was euch spätestens dann klar wird, wenn ihr durch den Dschungel aus Hochhäusern spaziert. Welche Highlights euch die Metropole bietet, wie ihr überhaupt dorthin kommt und alles zum Thema Sicherheit, verrate ich euch jetzt.

São Paulo überrascht

Anreise & Unterkunft | Sehenswürdigkeiten | Kulinarisches

To-Do Liste | Auf nach São Paulo

Euer Weg in die Metropole São Paulo

Der internationale Flughafen São Paulo-Guarulhos ist riesig und hat weltweit eine sehr gute Anbindung. Von Frankfurt am Main und München könnt ihr sogar via Direktflug in 12 Stunden  in die Megastadt in Brasilien fliegen. Den Hin- und Rückflug gibt es oft bereits für unter 600€.

Einreise nach Brasilien:

Für einen bis zu 90-tägigen Aufenthalt in Brasilien – als Tourist oder geschäftlich – benötigt ihr kein Visum, lediglich einen zu Reiseantritt mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass. Bedenkt aber, dass ihr bei einem Flug mit Zwischenstopp in den USA ein ESTA benötigt.

Mit einem Zwischenstopp bringen euch auch viele andere Flüge ab Deutschland nach São Paulo – zum Teil schon ab unter 500€. In São Paulo angekommen, ist der einfachste Weg in die Stadt zu kommen, den Bus oder die Metro zu nehmen. Da der Flughafen recht weit außerhalb liegt, dauert die Fahrt etwas über eine Stunde, je nachdem, wohin ihr wollt. Entsprechend gibt es auch nicht nur den einen Bus, der euch in die Stadt bringt, sondern viele verschiedene. Daher mein Tipp: Schaut nach dem Airport Bus Service – EMTU, der „São Paulo“ auf der Anzeige anzeigt. Seid ihr im Zentrum, bringt euch die Metro oder ein weiterer Bus zum Ziel.

Wer gut mit Google Maps umgehen kann, gibt einfach den aktuellen Standort und das Ziel ein. Die jeweilige Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wird euch dann vorgeschlagen. Wem das alles zu kompliziert ist, der sollte sich die App Uber herunterladen. Das hat zwei Vorteile: Zum einen könnt ihr unkompliziert direkt mit Kreditkarte bezahlen, zum anderen kommt ihr sicher und einfach an euer Ziel. Aus Erfahrung kann ich euch sagen, dass Uber in Brasilien vergleichsweise günstig ist. Einen Mietwagen würde ich euch in São Paulo nicht empfehlen, denn der Verkehr in der Stadt ist unglaublich. Im Stadtzentrum bewegt ihr euch am unkompliziertesten mit der Metro.

Unterkunft in São Paulo

Egal ob Hotel, Hostel oder Airbnb – die Auswahl an Unterkünften in São Paulo ist riesig. Seid ihr alleine unterwegs oder wollt Menschen kennenlernen, rate ich euch dazu, ein Hostel zu buchen. So könnt ihr zum Beispiel auch für eure Weiterreise in Brasilien oder für eine Backpackingreise durch Südamerika interessante Leute treffen, die euch begleiten.

Sicherheit und Sprachbarrieren

Generell gilt in Brasilien und in vielen anderen südamerikanischen Ländern: Nachts solltet ihr nicht alleine durch die Straßen schlendern. Wenn ihr ein paar grundlegende Prinzipien beachtet, die ich euch auch in vielen anderen Ländern beim Reisen ans Herz lege, dann kann eigentlich nichts schief gehen.

Keine Sorge!

Bevor ihr euch jetzt abschrecken lasst und lieber Zuhause bleibt, als nach Brasilien zu reisen: Diese einfachen Regeln solltet ihr überall beachten, denn auch in Deutschland ist es nicht immer und überall „sicher“.

Kommt ihr nachts am Flughafen oder auch mit einem Fernreisebus in der Stadt an, nehmt euch einfach ein Uber. Das ist einfach und sicher. Wollt ihr nachts feiern gehen oder die Stadt bei Nacht erleben? Kein Problem, sucht euch einfach ein paar Leute im Hostel, die mit euch losziehen oder, wenn ihr nicht alleine reist, nehmt euren Partner oder eure Freunde mit. Im Hostel oder Hotel könnt ihr auch an der Rezeption erfragen, ob es Viertel in der Nähe gibt, die ihr besser meiden solltet.

Ein weiterer Aspekt ist die Sprache: In Brasilien wird brasilianisches Portugiesisch gesprochen. Spanisch und Englisch sprechen nur Wenige. Von Vorteil ist es dennoch, wenn ihr ein wenig Spanisch sprecht und vorher ein paar wichtige Sätze und Wörter auf portugiesisch lernt – das erleichtert z.B. das Lesen von Menü Karten, denn es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen Spanisch und Portugiesisch. Ansonsten klappt’s auch mit Händen und Füßen – ich spreche da aus Erfahrung.

Sehenswürdigkeiten in São Paulo

Der erste Eindruck von São Paulo ist erstmal erschreckend, verwirrend und beeindruckend zugleich. Allerdings nicht im negativen Sinne: Die Stadt ist einfach überwältigend. Stromleitungen liegen in einem Kabelsalat kreuz und quer durch die ganze Stadt verteilt und die niemals enden wollende Skyline wirkt wie ein Dschungel aus Hochhäusern. Die Meinungen zu São Paulo sind geteilt: Die einen finden die Stadt hässlich und erschlagend, die anderen sind schier begeistert von ihrem ganz besonderen Charme. So ging es auch mir. Und deshalb möchte ich euch jetzt alle Highlights vorstellen, die euch in dieser Großstadt Brasiliens erwarten.

Centro von São Paulo

Der erste Weg sollte euch ins Centro der Stadt führen, denn hier sind direkt ein paar Sehenswürdigkeiten gesammelt, die ihr zu Fuß abklappern könnt. Optisch absolut sehenswert ist das Teatro Municipal – nicht nur von außen, vor allem von innen. Ihr könnt hier sogar eine Führung mitmachen und euch auf Englisch die Geschichte erzählen lassen. Nicht weit ist es von hier zum Centro Cultural Banco do Brasil, das Kulturzentrum der brasilianischen Bank. Das Gebäude wurde im beeindruckenden Art-Deco Stil erbaut und ist schon an sich eine Schönheit. Aber auch spannende Ausstellungen finden hier statt, die sich sehen lassen können.

Seid ihr an der Catedral da Sé angekommen, befindet ihr euch am zentralsten Punkt der Stadt. Das zeigt auch ein Stein in der Mitte der Praça da Sé. Der Platz sieht mit seinem Rahmen aus Palmen, der die Kirche in den Fokus setzt, ganz besonders aus. Geht auf jeden Fall rein! Wer ein bisschen Zeit hat, schafft es vielleicht auch mal zu einer Messe.

Nur wenige Schritte weiter, befindet sich das Gebäude Edifício do Banespa. Schon der Platz unten mit vielen Bäumen und Pflanzen birgt eine besondere Atmosphäre, die dem Namen „Großstadtdschungel“ ganz neue Dimensionen verschafft. Hier könnt ihr auch kostenlos einen Skyline Blick von oben erhaschen. Ein Fahrstuhl bringt euch auf die Dachterrasse, von dort ist der Blick auf São Paulo nochmal doppelt beeindruckend!

Das Gebäude mit der Fahne ist das Edifício do Banespa

Wo das Leben tobt

Wollt ihr ein bisschen in die Kultur der Stadt eintauchen, spaziert durch die Rua 25 de Março, denn hier tobt das Leben! Hier gehen die meisten Locals möglichst günstig Shoppen und so ist die Straße einfach immer restlos überfüllt. Nichts für Menschen mit Platzangst, aber für alle anderen definitiv ein Must-See, um die Metropole richtig kennenzulernen. Die Straße führt euch außerdem zum Mercado Municipal, einer Markthalle, in der ihr frische, regionale Produkte kaufen könnt.

Kommt in den Genuss, die exotischsten Früchte zu kosten.

Das Beste: Wenn ihr einfach über den Markt schlendert, wird euch an jeder Ecke angeboten, das Obst zu probieren. So kommt ihr direkt in den Genuss, die exotischsten Früchte zu kosten – von Sternfrucht, über Mango und Drachenfrucht, bis hin zur Cajú, in deren Stängel die Cashewkerne wachsen, die wir so lieben. Vergesst aber nicht, auch ein paar Früchte zu kaufen.

São Paulos Osten

Richtige Fußballfans sind in Brasilien genau richtig, nicht nur, dass an jeder Ecke Fußball gespielt wird, auch eine Stadionerfahrung gehört für Enthusiasten in dem Land des Fußballs einfach dazu! Die Campeonato Brasileiro Série A ist das brasilianische Pendant zur Deutschen Bundesliga. Vielleicht habt ihr ja Glück und könnt Karten für ein Spiel ergattern. So gibt es zum Beispiel ganz im Osten São Paulos, außerhalb des Stadtzentrums, die Arena Corinthians, die 2014 zur Weltmeisterschaft gebaut wurde. Knapp 50.000 Fans finden hier Platz und können sich ein Spiel der Corinthians São Paulo geben. Wäre das auch etwas für euch?

Südwesten von São Paulo

Das Estádio do Morumbi im Südwesten der Stadt ist das Heimstadion des FC São Paulo, der aktuell in den oberen Rängen der Brasilianischen Bundesliga mitspielt. Wer sich nicht so für Fußball begeistern kann, sollte trotzdem einmal einen Blick in das Stadion werfen, das sogar für etwa 70.000 Zuschauer Kapazitäten bietet.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von São Paulo FC ?? (@spfc__1930) am

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Arena Corinthians (@arenacorinthians) am

Einige Kilometer weiter östlich findet ihr den Parque do Ibirapuera, der auf dem ersten Blick dem Central Park ähnelt und für die Paulistas wohl auch eine genauso große Bedeutung hat. Eine Mio. m² Wiesen- sowie 150.000 m² Wasserlandschaften ziehen täglich unzählige Besucher an, die dem Stadttrubel entfliehen möchten. Viele Jogger, Skateboarder und Spaziergänger sorgen für Bewegung im Park, junge Menschen treffen sich und entspannen auf den Wiesen, Kinder toben auf Spielplätzen.

Architekturikone Oscar Niemeyer hat sich im Park verewigt…

Aber auch Kunst- und Kulturinteressierte zieht es her, denn Berühmtheiten wie die Architekturikone Oscar Niemeyer haben sich hier verewigt. Neben dem Pavilhão da Bienal im Parque do Ibirapuera, ist er außerdem Architekt verschiedenster Bauwerke weltweit, wie dem Nationalstadion von Rio de Janeiro oder auch dem Interbau Oscar-Niemeyer-Haus in unserer Hauptstadt Berlin. Das Museu do Arte Moderna liegt ebenfalls im Stadtpark und wird von verschiedensten Kunstwerken brasilianischer Künstler, aber auch Legenden wie Pablo Picasso geschmückt.

Pure Erholung bietet der Parque do Ibirapuera

Wichtigste Straße der Stadt

Im westlichen Stadtzentrum, unweit des Centro, befindet sich die berühmte Avenida Paulista. Sie zählt zu den bedeutendsten Straßen der Stadt, denn innerhalb der letzten Jahre hat sich hier das Finanzzentrum etabliert, aber auch andere wichtige Institutionen finden sich an der Paulista, die sich über acht Autospuren zieht. Auffällig ist das Museu de Arte de São Paulo, ein Kunstmuseum, das sich wie ein Klotz mit Beinen entlang der Avenida Paulista zieht und so schon rein architektonisch betrachtet ein Kunstwerk darstellt. Gegenüber des Museums liegt ein im Vergleich zum Parque do Ibirapuera kleiner Park, doch da er mitten im Hochhausdschungel der Stadt liegt, hat er eine enorme Wirkung. Tatsächlich sieht der Park aus wie ein kleiner Urwald und sobald man zwischen den Bäumen verschwindet, merkt man, wie die Luft direkt klarer und frischer wirkt, Vögel zwitschern und sich der Lärm der Avenida Paulista wie in Luft auflöst.

Die Avenida Paulista mit dem Museu de Arte de São Paulo

Ein buntes Viertel mitten in São Paulo

Ein letzter Halt zeigt neben der spannenden Architektur der Stadt und den Geschäftsvierteln eine andere Seite von São Paulo:

Gut zu wissen:

Der Name des Viertels stammt von einem Gemälde der Batman Figur, das bereits in den 80ern in dem Viertel entstanden ist.

Beco do Batman ist ein Viertel, das mit komplett bunter Farbe verzaubert. Keine Hochhäuser und eleganten Gebäude säumen die Straßen, stattdessen sind es Häuserwände mit kunterbunten Graffitis, ja wahren Kunstwerken, die sich entlang der mit Kopfstein gepflasterten Straßen ziehen. Ein absoluter Kontrast zum Rest der Stadt und deswegen ein Must-See unter den Sehenswürdigkeiten in São Paulo.

Kulinarisches São Paulo

Brasilien ist, wie viele vielleicht gar nicht ahnen, ein wahres Paradies, wenn es um die Kulinarik geht. Einziges Manko: Vegane sowie vegetarische Ernährung ist nicht ganz so leicht. Doch sogar hier warten ein paar echte Highlights, denn Brasilien ist auch ein Obstparadies.

Süß in den Tag starten

Wie bereits erwähnt, solltet ihr unbedingt einen Markt besuchen, am besten den Mercado Municipal. Ihr könnt dort alle Früchte verkosten, die ihr noch nicht kennt und euch dann für wirklich faire Preise eine Vitaminbombe zusammenstellen. Auch in Hotels oder Hostels gehört frisches Obst zum Frühstück immer dazu, Papaya, Melonen und Mangos sind Standard. Ebenso sind frisch gepresste Säfte aus sämtlichen Obstsorten in allen Restaurants erhältlich und für Brasilianer ein typisches Getränk zum Essen.

Kuchen, Torten, Pasteten, gefüllte Croissants und Pralinen…

Auch Kuchen ist ein üblicher Bestandteil des Frühstücks. Solltet ihr keines in eurer Unterkunft haben, so empfehle ich euch das Dona Vitamina. Eine tolle Auswahl an Fruchtsäften, süßem Gebäck und Açai-Creme bringen euch den benötigten Vitaminschub. Wer zum Frühstück nicht so auf Süß steht, bekommt hier aber auch Wraps, Omelette und viele andere Variationen. Besonders süß wird’s erst im Casa Mathilde am Edificio do Banespa mitten im Zentrum. Kuchen, Torten, Pasteten – wie die aus Portugal bekannte Pastel de Nata – auch gefüllte Croissants und Pralinen bekommt ihr hier in der langen Glastheke geboten.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Glaucia Rodrigues (@glaucia.rodrigues.50999) am

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Carmen Cardoso (@carmen_regina) am

Per Kilo Restaurants

Typisch für Brasilien ist es, sich am Buffet seine Teller zu füllen. In vielen Restaurants wird der Preis „per Kilo“ berechnet. Das klingt zunächst so, als würde es sehr teuer werden. Aber tatsächlich sind die per-Kilo-Preise in der Regel recht niedrig.

Ein fleischloses Highlight!

Das Nutrisom Restaurante Vegetariano im Centro fährt mit einem riesigen Buffet für euch auf und das absolut vegetarisch! Auch vegane Gerichte könnt ihr euch hier zusammenstellen. Das Beste dabei ist: Ihr zahlt einen Fixpreis.

In den touristischen Zentren kann es natürlich auch mal teurer werden, aber ihr seht ja im Vorhinein, wie der Preis ist und könnt vergleichen. Auch bei leichten Gerichten lohnt sich ein Essen. Ein sehr beliebtes per Kilo Restaurant ist das Restaurante Laportes nicht weit vom Parque do Ibirapuera. Es eignet sich ideal für den Einstieg in die brasilianische Küche, denn ihr könnt euch einfach wild etwas auf den Teller packen und schauen, was euch am besten schmeckt. Wollt ihr es zentraler, empfehle ich das Varanda Copan: Eine breite Auswahl in einem gemütlichen Restaurant. Einfach perfekt für den kleinen Hunger.

Typisch Brasilianisch: Essen in Buffetform

Churrascaria – mehr Brasilien geht nicht

Eines Vorweg: Dieser Part ist nur für Fleischliebhaber. Wollt ihr es so richtig brasilianisch, dann müsst ihr unbedingt in eine Churrascaria. Auch hier ist der Preis fix. Je nach Restaurant und Region liegt dieser bei 10-15€. Für das Geld könnt ihr euch dann nicht nur am Buffet den Teller auffüllen so oft ihr wollt, zusätzlich kommt immer wieder ein Koch zu euch an den Tisch, der in der Hand einen Spieß mit frisch zubereitetem Fleisch mitbringt. Meistens handelt es sich um Rinderfleisch, seltener ist es vom Schwein oder Hähnchen. Der Koch sagt euch immer zuerst, um welches Fleisch(-stück) es sich handelt und ihr könnt dann entscheiden, ob ihr ein Stück möchtet oder nicht. Hier kommen meine Top 3 Churrascarias in São Paulo:

Ein Restaurant in Sao Paulo
Foto: Filipe Frazao/Shutterstock.com

São Paulo To-Do Liste

Wie bereits erwähnt, ist São Paulo unglaublich vielfältig und kann euch das authentische Brasilien in allen Variationen zeigen. Darum habe ich für euch eine To-Do Liste erstellt, mit allen Dingen, die ihr unbedingt erlebt, probiert und gemacht haben müsst, wenn ihr eure Reise in die Weltmetropole wagt. Dann seid ihr auch Startklar für die Weiterreise durch Brasilien.

  • Geht auf einen lokalen Markt: Kauft euch ein paar frische Lebensmittel, probiert euch durch das herrlich bunte Obstsortiment und erlebt den Trubel der Stadt.
  • Entdeckt Architektur von Oscar Niemeyer: Wer sich nur ein bisschen für Architektur interessiert, kommt gar nicht drum herum, sich ein Bauwerk der Architekturikone anzuschauen!
  • Probiert brasilianisches Street Food: Coxinha, Pão de Queijo, Pastel oder Acarajé – Street Food gibt’s in São Paulo an jeder Ecke und ist sooo lecker!
  • Seid sportlich im Parque do Ibirapuera: Ob joggend, beim Inline Skating oder auf dem Skateboard – macht es wie die Locals und treibt in der riesigen Grünanlage Sport.
  • Geht in eine Churrascaria: Von der Vorspeise am Buffet über die Spieße am Tisch bis hin zum süßen Nachtisch sowie einem Cachaça als Absacker könnt ihr so perfekt alles einmal durchkosten. Zudem ist es die wohl authentischste Art, brasilianisch zu essen, denn Fleisch gehört hier einfach dazu.
  • Schaut euch ein Fußballspiel an: Morumbi Stadion oder Arena Corinthians – ein Fußballspiel müsst ihr euch im Land des Fußballs unbedingt anschauen!
  • Macht ein Foto vor einem der Street Art Kunstwerke: Überall in São Paulo, aber besonders im Beco do Batman, sind die Wände bunt und kunstvoll verziert. Perfekt für ein Foto, das man auf Social Media hochladen kann.
  • Trinkt einen Espresso nach dem Mittag: Nicht nur die Italiener tun es, auch in Brasilien gehört der Espresso nach dem Essen dazu. Besonders gut schmeckt der Espresso im Coffee Lab, im Cafe Girondino oder im King of the Fork.
  • Erlebt São Paulos multikulturelle Gesellschaft: Wenn es eine Stadt gibt, in der Multikulti gelebt wird, dann ist es São Paulo. Schlendert durch das Viertel Liberdade mit japanischem Charme, das Bixiga, wo die italienischen Einwanderer sich wohlfühlen, entdeckt Kunstgalerien internationaler Künstler, Museen und das interkulturelle Leben auf den Straßen.
  • Schwingt eure Hüften wie die Brasilianer: Keiner kann schneller mit dem Popo wackeln und die Hüften schwingen als die Brasilianer. Das müsst ihr live erleben und natürlich selbst ausprobieren. Im beliebten Club D-Edge mit elektronischen Beats kann man ordentlich abzappeln. Auch die Woods Bar mit brasilianischer Country Musik kann ich euch empfehlen.
  • Trinkt einen „echten“ Caipirinha: Klar, den Cocktail kennen wir alle, aber es ist nicht das Gleiche, wenn man ihn nicht direkt in Brasilien schlürft. Hier wird nichts gepanscht oder verdünnt. Die Rezeptur ist eindeutig: Cachaça, eine Limette, Rohrzucker und Eiswürfel – Saudé!

São Paulo ruft!

Habe ich euch zu viel versprochen? Ich finde São Paulo wird maßlos unterschätzt und sollte bei jedem, der nach Brasilien reist, auf der Liste stehen, denn die Weltstadt kann mit Rio de Janeiro auf jeden Fall mithalten.

Mehr Brasilien