Bizarre Lavaformationen und schwarze Sandstrände stehen im Kontrast zu den leuchtend weißen Häusern mit ihren bunten Fenstern und Türen, traumhaft helle Sandstrände zu dem türkisfarbenem Wasser des atlantischen Ozeans. Lanzarote ist eine Insel voller Gegensätze – lasst auch ihr euch von ihrer Schönheit verzaubern.

Von Vulkanen und Lavafeldern, über eine Mondlandschaft voller abstrakter Farben und Formen, bis hin zu malerischen Orten und einzigartigen Sehenswürdigkeiten erstrahlt die zu Spanien gehörende, Kanarische Insel in ihrem ganz eigenen, beachtlichen Charme. Insbesondere die erstaunlichen Vulkanlandschaften, aber auch die beeindruckende Gestaltung durch den Künstler und bekanntesten Sohn Lanzarotes, César Manrique, zeichnen die viertgrößte Insel der sogenannten „Islas Canarias“ aus und machen sie zu einem beliebten Reiseziel.

Lanzarote – eine ganz besondere Schönheit

César Manrique | Der Timanfaya Nationalpark | Fundación de César Manrique

Jameos del Aqua | Jardín de Cactus | Freizeitaktivitäten | Die schönsten Strände

Lanzarote Tipps zum Abspeichern & Ausdrucken

 


Video: Urlaubsguru TV

César Manrique – Ein Künstler erobert die Insel

Fangen wir mal an mit dem Mann, der vor allen anderen einen wichtigen Teil zum Erscheinungsbild der Insel beigetragen hat – César Manrique (1919-1990). Viele der ansehnlichen und bemerkenswerten Ecken Lanzarotes wurden nämlich von eben diesem Bildhauer und Architekten gestaltet. Ohne den Künstler würde die Insel, die durch zahlreiche Vulkanausbrüche entstanden ist, nicht diesen einzigartigen Charme besitzen, so viel ist sicher. Von daher ist es auch nicht verwunderlich, dass man überall auf diesen bekannten Künstlernamen stößt und seine Meisterwerke an so gut wie jeder Ecke der Insel bestaunen kann.

Viele Kreisverkehre sind mit kreierten Windspielen des Künstlers geschmückt. Doch der bekannteste Sohn Lanzarotes sorgte nicht nur für die künstlerischen Elemente, sondern setzte sich auch dafür ein, dass die traditionelle Bauweise der Insel aufrechterhalten wurde. Somit schaffte er es durchzusetzen, dass es keine Häuser auf Lanzarote gibt, die höher als drei Stockwerke sind. Überdimensionale Hotelbunker und ein hohes Gebäude nach dem nächsten werden hier also vergebens gesucht. Stattdessen findet ihr hier viele hübsche, strahlend weiße Häuschen, die einen wunderschönen Kontrast zu den intensiven Farbtönen der einzigartigen Vulkanlandschaften darstellen.

Das Haus von César Manrique von innen.

Timanfaya Nationalpark – Das vulkanische Herz der Insel

So, dann will ich euch mal nicht weiter auf die Folter spannen. Los geht’s mit der ersten eindrucksvollen Sehenswürdigkeit der Insel mit vulkanischem Herzen – dem Nationalpark Timanfaya. Etwa 50 km² nimmt der Park mit seinen spektakulären Landschaften von der knapp 845 km² großen Insel in Anspruch. Im Ort Yaiza gelegen, besticht der Timanfaya unter anderem mit 180 verschiedenen Pflanzenarten die Augen seiner Besucher.

Feuerberge, die in verschiedensten Farbtönen erstrahlen

Doch das ist natürlich noch längst nicht alles: Im Park selbst befinden sich etwa 100 Feuerberge, die sogenannten Montanas del Fuego, die einst dafür sorgten, dass ein Viertel der Insel mit Lava bedeckt worden ist. Ehemals fruchtbares und landwirtschaftlich genutztes Land wurde gemeinsam mit mehreren Dörfern von einer meterdicken Lavaschicht überflutet, sodass noch heute ein Teil der Insel wie eine unberührte Mondlandschaft erscheint. Je nachdem, wie die Sonneneinstrahlung und Außentemperatur ist, sorgen aber auch genau diese Feuerberge für einen faszinierenden Anblick, wenn sie in ihren vielen Farben von feuerrot bis tiefschwarz erstrahlen.

Guru-Tipp: Falls ihr nach einem aufregenden Tag im Nationalpark Timanfaya ein leckeres Abendessen samt romantischen Sonnenuntergang genießen wollt, dann seid ihr im nicht weit entfernten, ehemaligen Fischerdorf El Golfo bestens aufgehoben. Neben einigen hervorragenden Fischrestaurants, genießt ihr hier außerdem eine der schönsten Sonnenuntergänge auf der gesamten Insel.

Ein roter Feuerberg umgeben von Weinfeldern auf Lanzarote.

Und jetzt aufgepasst: Ich verrate euch mein ganz persönliches Highlight in dem Park, und zwar ist es der sogenannte „Islote de Hilario“. Hier steht man vor einer Erdöffnung und ein erfahrener Guide gießt ein wenig Wasser in die Öffnung. Was dann passiert, ist einfach nur unbeschreiblich! In der Bodenöffnung herrscht eine unsagbare Hitze, sodass das Wasser innerhalb weniger Sekunden derartig erhitzt wird, dass es durch eine enorme Kraft ruckartig als Fontäne nach oben geschossen wird. Glaubt mir, dieser Moment ist einfach nur atemberaubend!

Fundación de César Manrique

Ebenfalls einen Besuch wert ist die Stiftung von César Manrique, die in seinem ehemaligen Wohnhaus untergebracht ist. Inmitten eines schwarzen Lavafeldes gelegen, findet ihr den unterirdischen Palast des Architekten, markiert durch ein farbenfrohes Windspiel. Als Manrique 1968 mit dem Bau begann, nutzte er versteinerte Gasblasen im Vulkangestein als Basis für sein Domizil.

Plant euren Besuch:

  • Adresse: Calle Jorge Luis Borges, 16, 35507 Tahiche
  • Öffnungszeiten: Täglich von 10:30 bis 18:00 Uhr
  • Eintrittspreis: 10€ für Erwachsene, 1€ für Kinder bis 12 Jahre (15€ für Kombiticket Haus + Stiftung)

Touristen erwartet bei einem Besuch zunächst der Anblick eines wundervoll gestalteten Gartens mit Mosaiken und einem kleinen Pool. Im Obergeschoss befindet sich außerdem ein heller Ausstellungsraum, wo Gemälde von vorwiegend spanischen Malern bewundert werden können. Über eine Wendeltreppe geht es schließlich unter die Erde hinein in den Palast. Dort wurden fünf natürliche Vulkanblasen, die durch Höhlengänge miteinander verbunden sind, zu einzigartigen Räumen gestaltet. Ein Erholungsraum, ein Schwimmbecken und eine kleine Tanzfläche befinden sich in diesem prachtvollen Unterbau.

Fundacion de Cesar Manrique auf Lanzarote.
Foto: travelview / Shutterstock.com

Jameos del Aqua

Schon mal von den Jameos del Aqua auf Lanzarote gehört? Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird es jetzt aber allerhöchste Zeit. Hierbei handelt es sich nämlich um eine geöffnete Höhle mit einem Restaurant, Schwimmbecken und sogar einem Konzertsaal. Die sogenannten kreierten Wasserhöhlen des Künstlers César Manrique stellen eine wahre Touristenattraktion auf der Insel dar. Über eine Treppe aus Holz und Vulkangestein gelangen Besucher in den ersten Hohlraum einer offenen Lavablase und treffen dabei auf ein Restaurant sowie ein kreatives Zusammenspiel von Musik, Pflanzen, Licht und Wasser.

Ein Schwimmbecken mit kristallklarem Wasser, umsäumten Palmen und einem Hauch Karibikfeeling

Während eines köstlichen Essens könnt ihr zunächst eure hungrigen Bäuche füllen und dabei einen wundervollen Blick auf den unterirdischen Salzsee in der Grotte genießen. Eine andere Steintreppe führt schließlich wieder an die Oberfläche zurück und gewährt einen Blick auf die „Jameo Grande“ – ein Schwimmbecken mit kristallklarem Wasser, umsäumten Palmen und einem Hauch Karibikfeeling. Genau hier befindet sich am Ende auch eine weitere Höhle mit dem besagten, eindrucksvollen Konzertsaal. Insgesamt 600 Gäste können hier Platz finden und in einer einzigartigen Atmosphäre Konzerte oder Ballettveranstaltungen erleben.

Jameos del Agua auf Lanzarote.
Foto: iStock.com / Karol Kozlowski

Jardín de Cactus

Auch dieses Highlight der schönen kanarischen Insel dürft ihr euch nicht entgehen lassen. All diejenigen unter euch, die Kakteen lieben, sollten mindestens einmal dem Jardín de Cactus einen Besuch abstatten. In diesem überwältigenden botanischen Garten am nördlichen Stadtrand von Guatiza sind nahezu 1.400 Arten und mehr als 10.000 Exemplare stacheliger Blütenwunder angesiedelt. Über verschiedene gepflasterte Pfade und Treppen wandert ihr durch ein idyllisches Paradies und könnt in der 5.000 m² großen Gartenanlage Kakteen entdecken, die ihr zuvor garantiert noch nicht gesehen habt. Darüber hinaus ist der Garten übrigens das letzte Werk des Künstlers César Manrique aus dem Jahr 1991, bevor er ein Jahr später bei einem Verkehrsunfall gestorben ist.

Jardín de Cactus von Cesar Manrique auf Lanzarote.

Vielseitiges Freizeitangebot auf Lanzarote

Kamelreiten, Kitesurfen oder doch lieber eine Wandertour? Ja, die Vulkaninsel Lanzarote hat nicht nur jede Menge Sehenswürdigkeiten zu bieten, sondern auch tolle Freizeitaktivitäten in petto. An den besagten Feuerbergen im Timanfaya Nationalpark können sich Touristen an der Dromedar-Station „Echadero de los Camellos“ beispielsweise auf einen Ritt mit Kamelen freuen. In einer Karawane laufen die Tiere durch den Sand und gewähren dabei einen wundervollen Blick auf die Vulkane des Nationalparks. Eure neuen Freunde, die Dromedare, tragen eine spezielle Sitzkonstruktion, auf der jeweils zwei Leute Platz finden. Doch Vorsicht: Es kann schon mal leicht wackelig werden, besonders das Auf- und Absteigen, wenn die Kamele mit ihren Beinen in die Hocke gehen.

Falls ihr vielmehr ein großer Fan von Meerestieren seid, aber nicht gerne auf Tauchgang geht, dann solltet ihr unbedingt dem Aquarium von Lanzarote einen Besuch abstatten. Hier warten insgesamt 22 Becken mit Hunderten von verschiedensten Meerestieren auf euch. Tigerfische, Doraden oder auch Clownfische können ebendort betrachtet werden. Außerdem gibt es sogar drei Streichelbecken, wo Besucher beispielsweise die Seegurke oder den Seestern anfassen und auf Tuchfühlung gehen können.

Auch Wassersportfans erwartet ein breites Freizeitangebot, denn hierfür ist Lanzarote bekannt. Das warme Wasser des Atlantischen Ozeans bietet großartige Bedingungen für alle Arten von Wassersport – ob Segeln, Tauchen, Fischen, Jet Skiing oder Katamaran fahren. Während die Südküste eher zum Schwimmen, Tauchen und Schnorcheln geeignet ist, lädt die Nordküste zum Wind- und Kitesurfen ein. Überall an der Küste stehen den Reisenden Schulen zur Verfügung, die ihnen das Surfen beibringen – so sind unvergessliche Stunden voller Spaß im Wasser garantiert. Unvergesslich ist jedoch auch ein Tauchgang in der vulkanischen und glasklaren Unterwasserwelt der Insel, in der ihr jede Menge Fische und Korallen beobachten könnt.

Steht ihr auf noch mehr Action und wollt die Insel in rasender Geschwindigkeit, aber auch mit all ihren bunten Facetten kennenlernen, dann bucht am besten eine Jeep Tour quer über die Insel. Ihr seid fast den ganzen Tag unterwegs und fahrt ab und zu sogar mal offroad. Ein super Erlebnis, bei dem ihr viel entdeckt und auch viel Interessantes von eurem Tourguide erfahrt. Alternativ kann ich euch eine Wandertour auf Lanzarote ans Herz legen – eine wunderbare Art und Weise, um die Insel von ihrer schönsten Seite kennenzulernen.

Und falls ihr zwischen all den Aktivitäten einfach mal Lust auf einen gemütlichen Spaziergang durch den wohl schönsten Ort der Insel habt, dann habe ich einen heißen Tipp für euch: Besucht unbedingt die ehemalige Hauptstadt Lanzarotes, die verträumte Gemeinde Teguise. Diese dürft ihr nicht mit Costa Teguise verwechseln, einem der beliebtesten Ferienorte auf Lanzarote. Einmal angekommen, werdet ihr merken, wie entspannt es hier zugeht. Schlendert durch die schmalen Gassen, besucht die bunten Hippieläden und genießt die besten Tapas im Cantina Teguise. Einfach herrlich!

Die schönsten Strände auf Lanzarote

Sehenswürdigkeiten, Freizeitaktivitäten – und was ist mit Sonne, Strand und Meer? Natürlich kommen auch die erholungsbedürftigen Strandurlauber unter euch auf Lanzarote nicht zu kurz. Trotz des vulkanischen Ursprungs hat nämlich auch diese Insel mit ihrer knapp 100 km langen Küstenlinie viele Strände zu bieten. Alle eingerechnet, gibt es rund 100 Strände, wovon ein Drittel feinsandige Sahara-Strände, ein Drittel schwarze Vulkanstrände und wiederum ein Drittel steinige und weniger zum Baden geeignete Strände sind. Wer auf der Suche nach traumhaften, feinsandigen Stränden samt glasklarem Meer ist, der sollte auf jeden Fall in Richtung Südküste fahren. Im Süden der Insel wartet nämlich ein wahres Strandparadies auf euch!

Starten wir einfach mal mit dem touristischen Zentrum der Insel – Puerto del Carmen. Neben einer Reihe von Restaurants, Bars und Souvenirshops, erstrahlt der Ort mit einer kilometerlangen, herrlichen Strandpromenade zur Meerseite hin, wo ein Traum an Badestränden auf Urlauber wartet. So ist unter anderem der ruhig gelegene Playa Chica zum Beispiel ein romantischer und zugleich ideal zum Schnorcheln geeigneter Strand. Für Familien mit Kindern bietet sich vor allem der Playa Grande gut an. Kleine, von Klippen unterbrochene Buchten und ruhiges Wasser erweisen sich als sehr reizvoller Ort zum Entspannen in der Sonne und auch zum Schwimmen.

Puerto del Carmen Lanzarote iStock_000041373434_Large-2

Den längsten Strand von Puerto del Carmen stellt der Playa de los Pocillos mit einer Länge von knapp zwei Kilometern dar. Hier erwartet Reisende ein Strand der Extraklasse mit feinstem Sand und flachem Wasser. Darüber hinaus hat man von diesem Strand aus einen eindrucksvollen Ausblick auf den Ort und die Berge im Hinterland.

Einen weiteren wunderschönen Abschnitt findet man an der Playa Dorada in Playa Blanca. Zwar künstlich angelegt, aber dennoch mit goldgelbem Sand, lädt das in verschiedenen Blau- und Türkisschattierungen schwimmende Wasser zum Baden ein. Zahlreiche Restaurants, Kiosks und Bars versorgen euch mit Snacks und Drinks und  laden ein zu einer kleinen Auszeit von der Sonne. Ein besonderes Strand-Highlight ist auch der künstlich angelegte Playa Reducto, der gesäumt ist von Palmen und türkisblauem Meer.

Seid ihr ein großer Fan des Wellenreitens, kann ich euch den Playa de Famara an der Nordwestküste Lanzarotes ans Herz legen. Dieser schier endlos erscheinende Strand ist mit seinen mehr als 2 Kilometern der längste Strandabschnitt der Insel und definitiv der beliebteste bei Wind- und Kitesurfern. Allerdings wird hier bei starkem Wellengang selbst erfahrenen Schwimmern Vorsicht geboten – weht die rote Flagge, sollte man sich lieber außerhalb des Wassers aufhalten.

Traumkulisse mit besten Aussichten

Zum Schluss habe ich noch ein echtes Schmankerl für euch und zwar ist hier die Rede von den Playas Papagayo – ein Traum aus Felsbuchten, hellem Sandstrand und schimmerndem Wasser. Hierbei handelt es sich um insgesamt sieben weiße Sandstrände, die durch Lavafelsen voneinander getrennt sind und ein wahres Paradies für jeden Strandurlauber darstellen. In dem türkisfarbenen Wasser kann man sich nach einem Sonnenbad herrlich erfrischen und anschließend im Sand entspannen. Dabei können die Besucher des Strandes einen hervorragenden Blick auf die 10 km entfernte Nachbarinsel Fuerteventura genießen. Zu den sieben Stränden gehören unter anderem die malerische halbrunde Bucht Playa de Papagayo, die Playa de Mujeres und die Playa de las Colorados.

Playa de Papagayo (Parrot’s beach) on Lanzarote, Canary islands,

Lanzarotes Highlights auf einen Blick

Damit ihr euch bei eurem Urlaub auf Lanzarote besser orientieren könnt und alle Highlights der Insel findet, habe ich euch eine Karte mit den wichtigsten Highlights erstellt:

Lanzarote, du wilde Schönheit!

Wie einige von euch es vielleicht schon gemerkt haben, hat die Insel einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen eingenommen. Ihre Schönheit, die nicht nur durch wilde Vulkanlandschaften und traumhafte Strände, sondern auch von César Manriques Kunstwerken geprägt ist, hat mich bei meiner letzten Reise einfach jeden Tag aufs Neue beeindruckt. Falls ihr euch selbst von dieser unglaublich facettenreichen und schier wunderschönen Insel überzeugen wollt, dann kann ich euch ans Herz legen, euch einen Mietwagen zu schnappen und die schönsten Ecken Lanzarotes auf eigene Faust zu erkunden. Ich verspreche euch, dass sich hinter jedem noch so kleinen Ort eine Überraschung verbirgt. Sei es eine Tapasbar, ein historisches Bauwerk oder gar eine Bucht, von der ihr zuvor noch nichts gehört habt – lasst euch verzaubern von dieser charmanten Insel. Ihr werdet sie leben, das kann ich euch versprechen.

 

Lust auf einen Urlaub auf den Kanaren?

Kanaren Themenwoche

 

banner_tipps_reisetipss

Ihr wollt mehr über die Kanaren erfahren?