Mara erobert Asien. Nach spannenden Tagen in Sri Lanka und einigen aufregenden Tagen in Bangkok ist sie jetzt auf Phuket angekommen. Was sie da erlebt und was ihr auf keinen Fall verpassen dürft, lest ihr hier.

Bei meiner letzten Thailandreise habe ich die Inseln im Süden bisher immer bewusst gemieden, da mir diese eigentlich zu touristisch und überfüllt waren. Nach meinem jetzigen einwöchigen Aufenthalt im Süden Phukets in der Nebensaison (Oktober), hat sich dieses Bild jedoch gänzlich geändert. Ich bin rückblickend immer noch begeistert und habe festgestellt, dass es auf Phuket viel mehr zu entdecken und zu erleben gibt, als ich dachte.

Impressionen zu Phuket

Rawai Beach und Umgebung

In den ersten Tagen erkundete ich überwiegend die nähere Umgebung des Hotels Rawai Palm Beach Resort, in dem ich unterkam. Fast täglich schlenderte ich die Uferpromenade entlang, welche keine drei Gehminuten vom Hotel entfernt ist, beobachtete die Fischer am Rawai Beach und kaufte mir frisches Obst bei einem der Straßenverkäufer. Auch abends ist es absolut empfehlenswert hierherzukommen und den frischesten und gefühlt besten Fisch Thailands zu essen. An der Uferpromenade reihen sich unzählige Restaurants aneinander, die alle einen tollen Eindruck gemacht haben. Ich selbst kann euch das Rimhad Seafood Restaurant empfehlen, wo ich alle Arten von Fisch und Meeresfrüchten probiert habe. Der Fisch ist total frisch, da er größtenteils am selben Tag direkt in Rawai gefangen wird. Wer noch ein wenig mehr Geld sparen will, kann auch abends auf dem Fischmarkt schlemmen gehen, welcher vom Rawai Palm Beach Resort in circa 10-15 Minuten zu Fuß erreichbar ist.

Motorroller mieten und los geht’s

Eine sehr verbreitete Fortbewegungsmethode in Thailand sind bekanntermaßen Motorroller. Für schlappe 200 Baht, was circa 5 Euro entspricht, kann man sich für einen ganzen Tag einen Motorroller ausleihen, was ich selbstverständlich gemacht habe. Ein Roller ist wirklich perfekt, um die nähere Umgebung zu erkunden oder auch zum Beispiel nach Phuket Town zu fahren.

Promthep Cape – tolle Aussicht und der perfekte Spot für den Sonnenuntergang

Neben dem gigantischen „White Buddha“, einer 45 Meter hohen schneeweißen Buddha Statue, ist wohl das „Promthep Cape“, der südlichste Punkt Phukets, eine der populärsten Sehenswürdigkeiten. Gegen 17.30 Uhr wimmelt es hier jeden Abend auf einmal von unzähligen Touristen, die alle versuchen, einen der besten Plätze auf der Aussichtsplattform zu ergattern, um den Sonnenuntergang zu sehen. Wenn man nur zwei Minuten weiterfährt und dann scharf links abbiegt, sobald man ein großes Windrad auf der linken Seite sieht, gelangt man auf einen ebenso hohen Hügel, von dem man eine genauso schöne Aussicht hat wie vom eigentlichen Promthep Cape. Das Schöne daran war, dass ich mir den Hügel bei dem Windrad gerademal mit circa 15 anderen Leuten teilen musste und nicht wie am Hauptaussichtspunkt mit 200-300 Leuten inklusive Selfiesticks.

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Perfekter Ausgangspunkt für Touren aller Art

Phuket im Allgemeinen ist natürlich der perfekte Ausgangspunkt, um verschiedene Tages- oder auch mehrtägige Touren zu unternehmen. Von hier kommt man innerhalb weniger Stunden zu sämtlichen umliegenden Inseln wie Koh Phi Phi, Khao Phing Kan (wo man die berühmte James Bond Insel findet), die Similan-Inseln oder Koh Phi Phi Le mit dem Maya Bay (der berühmte Strand aus „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio).

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Ich selbst habe unter anderem einen eintägigen Tauchtrip direkt von Rawai aus mit Aloha Diving unternommen, was ich jedem absolut weiter empfehlen würde. Aloha Diving ist in erster Linie eine Tauchschule, die alles von Schnuppertauchen bis hin zum Open Water Tauchkurs oder einfachen Schnorchel-Exkursionen anbietet. Da ich meinen Open Water Tauchschein bereits vor einem Jahr in Kambodscha gemacht hatte, entschied ich mich dafür, einen Tagestauchtrip zu den Phi Phi Inseln zu unternehmen. Allein die Bootsfahrt zu den jeweiligen Tauchspots war schon ein Erlebnis. Bei strahlendem Sonnenschein mit dem Boot durch das weite blaue Meer geprescht, vorbei an zahlreichen kleineren Inseln – fantastisch! Tauchen waren wir dann bei Ko Bida Nai und Ko Bida Nok, zwei völlig unbewohnte Inseln, nahe bei der Insel Koh Phi Phi.

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Langschwanzboot mieten und umliegende Inseln erkunden

Ihr seid keine Fans von den üblichen geführten Touren und Komplettpaketen? Dann besteht natürlich auch die Möglichkeit, das Ganze auf eigene Faust zu machen: Geht zum Rawai Beach und handelt dort mit einem der Fischer einen Preis aus, um eines der Langschwanzboote für einige Stunden oder sogar einen ganzen Tag zu mieten. Der Fischer, der das Langschwanzboot für euch steuern wird, fungiert zugleich auch als Guide. Sämtliche umliegende Inseln wie zum Beispiel Coral Island, Racha Island, Koh Lone und Koh Nakha Yai & Noi sind allemal einen Ausflug wert. Stellt mit dem Fischer eine kleine Route zusammen und verbringt am besten gleich den ganzen Tag damit, die verschiedenen Inseln ungestört zu erkunden. Wenn ihr schnorcheln wollt, könnt ihr die benötigte Schnorchelausrüstung meist direkt von den Fischern ausleihen.

Phuket Andaman Sea Thailand

Challenge: Auf thailändischem Gourmetniveau kochen

Auch für Phuket hatte ich eine Challenge aufgetragen bekommen, auf die ich mich besonders freute: Ich sollte thailändisch kochen lernen! Also habe ich mich zu meinem ersten Kochkurs überhaupt in der Phuket Thai Cookery School angemeldet und bin mit dem Roller nach Phuket Town gedüst (ca. 30 Minuten von Rawai), wo die Kochschule ihren Sitz hat. Zunächst ging es auf den lokalen Markt, wo wir einiges über verschiedene Gewürze und spezielle thailändische Lebensmittel erklärt bekamen und schließlich verschiedene Zutaten zum Kochen einkauften. Die nächsten fünf Stunden verbrachten wir in der liebevoll eingerichteten „Cookery School“ am Siray Beach. Während wir beim Kochen einen traumhaften Blick aufs Meer hatten, bereiteten wir fünf traditionelle thailändische Gerichte zu: Frühlingsrollen, Tom Yum Goong Suppe, Pad Thai, Grünes Curry und zum Nachtisch süße Mango mit leckerem Klebereis.

Phuket Thai Cookery School – Kochkurs (5)

Der Kochkurs verging wie im Fluge, was wohl zum einen an der tollen Kochschule in bezauberndem Ambiente mit absolutem Wohlfühlfaktor als auch zum anderen an den fantastischen Kochlehrern lag. Dazu kam noch, dass die Lehrer individuell auf alle Kursteilnehmer eingehen konnten, da wir insgesamt nur zehn Personen waren. Wenn ihr schon immer mal lernen wolltet, thailändische Köstlichkeiten selbst aus dem Wok zu zaubern, ist die „Phuket Thai Cookery School“ die absolut richtige Adresse. Nach einigen wirklich abwechslungsreichen Tagen ging es nun wieder Richtung Deutschland. Was als nächstes auf mich wartet, lest ihr hier: Praktikum deines Lebens.

 

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