Nach Dubai und Abu Dhabi stand mal wieder ein absolutes Highlight an. Ja, zugegebenermaßen besteht Maras Praktikum eigentlich nur aus Highlights, aber das was jetzt kam, war für sie selbst zweifellos ein ganz besonderer Höhepunkt!

Von Abu Dhabi stieg ich in den Flieger und konnte nach viereinhalb Stunden Flug quer über den Ozean beim Blick aus dem Fenster sehen, wie das Wasser immer leuchtender türkisfarben wurde und die ersten vereinzelten Inselgruppen auftauchten. Wenig später setzte der Flieger auch schon zur Landung an: Welcome to paradise, hallo Malediven!

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Hotel Embudu Village auf den Malediven

Ganz entscheidend auf den Malediven ist natürlich, auf welcher der 1196 einzelnen Inseln man unterkommt. Ich wohnte im Hotel Embudu Village auf Embudu, der bereits seit 1979 bestehenden sogenannten „Barfuß-Insel“ im Süd-Malé-Atoll am Wadu-Kanal. Die ca. 285 mal 145 m große Insel ist üppig mit Bäumen und Palmen bewachsen und im Osten und Westen von kleineren Sandbänken umgeben. Herausragend auf Embudu sind das traumhaft schöne Hausriff und die Lagune. Von der Insel benötigt man mit dem Schnellboot ca. 45 Minuten zum Flughafen und auch die Hauptstadt Malé ist mit einer 30-minütigen Bootsfahrt gut zu erreichen.

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Willkommen im Paradies

Abends an meinem Ankunftstag war der Himmel wolkenbehangen und es regnete in Strömen. Doch meine aufkommende Angst, die nächsten Tage im Regen verbringen zu müssen, wurde mir sofort von den freundlichen Leuten an der Rezeption genommen: Auf den Malediven regne es, wenn es hoch kommt, höchstens einen Tag im Monat.

Wer das Paradies sucht, findet es wohl tatsächlich auf den Malediven.

Gut, dass ich diesen Regentag somit schon hinter mir hatte. Und die Angestellten sollten Recht behalten: Als ich am nächsten Morgen aufwachte und die Tür meines Bungalows öffnete, kam mir strahlender Sonnenschein entgegen.

Ich lief sofort zum Meer, von dem mich gerade mal 30 Meter Luftlinie trennten und konnte meinen Augen kaum trauen: Der gestern noch so graue Himmel erstrahlte nun ganz in blau und ich konnte zum ersten Mal das surreal leuchtend türkisblaue Meer mit eigenen Augen so richtig bestaunen. Ich denke, jeder kennt die typischen Malediven-Fotos, bei denen ich mich bisher immer gefragt hatte, ob die nicht größtenteils künstlich bearbeitet wären – Ich kann euch versichern: Nein! Wer das Paradies sucht, findet es wohl tatsächlich auf den Malediven.

Bungalows

Auf der Insel gibt es 122 Zimmer: Unter anderem Reihen-Bungalows, ein paar Sparzimmer und vereinzelt etwas luxuriösere Wasser-Bungalows. Die Sparzimmer sind zur Gartenseite gelegen, haben keine Klimaanlage und nur eine Kaltwasser-Dusche. Ich habe in einem der recht neu renovierten Reihen-Bungalows gewohnt, welches schlicht, aber sehr schön war. Der Bungalow war klimatisiert, verfügte über Kühlschrank, Wasserkocher, eigenes Bad mit toller Dusche und eine kleine Terrasse zur Meeresseite. Zwar hatte ich keinen direkten Meerblick, da einige Bäume die Sicht versperrten, aber abends beim Einschlafen konnte ich trotzdem das Meeresrauschen hören und so immer selig einschlummern. Bekanntermaßen entsprechen Sterne fernab von Europa oftmals nicht den westlichen Standards, aber die 3 Sterne des Embudu Village nach Landesstandard können sich dennoch sehen lassen.

Restaurant

Ich hatte Vollpension gebucht, was bedeutete, dass ich drei Mahlzeiten am Tag im Embudu Village Restaurant in der Mitte der Insel einnehmen konnte. Getränke waren jedoch nicht dabei. Es gab jedes Mal ein üppiges Buffet mit einer riesigen Auswahl. Zum Frühstück konnte man neben dem klassischen English Breakfast, Pancakes oder frischem Obst auch einzelne landestypische Currys probieren und hatte außerdem die Möglichkeit, sich Eier nach Wunsch frisch zubereiten zu lassen. Das Mittag- und Abendessenbuffet ähnelte sich und war nochmal ein Stück weit üppiger als das Frühstücksbuffet. Jeden Abend gab es ein anderes Motto mit entsprechenden Gerichten: Von mediterran, asiatisch bis Barbecue war alles dabei. Es gab jeweils einige sehr fleischlastige Gerichte, Fisch und auch ein paar vegetarische Varianten. Absolut gigantisch war das separate Dessert-Buffet. Abend für Abend wurden an die 20 verschiedene Desserts aufgetischt: Neben simplen Dingen wie Obst, gab es Crèmes, Puddings, Kuchen und etliche andere unfassbar süße Kreationen, die ebenfalls täglich variierten. Hier sollte man sich am besten gleich am Anfang darauf einstellen, die Insel mit ein paar Kilos mehr auf den Hüften zu verlassen. ;)

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Ich habe mich auch ein wenig bei den anderen Urlaubern umgehört, die mit dem Essen alle sehr zufrieden waren und in der Regel auch sonst nichts zu beanstanden hatten, insbesondere die Freundlichkeit der Bedienungen wurde gelobt. Dem konnte ich mich nur anschließen, selbst Sonderwünsche wurden mit einem freundlichen Lächeln in Windeseile erfüllt. Generell war das Hotelpersonal absolut freundlich, hilfsbereit und stets gut gelaunt. Allerdings bestanden die Englischkenntnisse der Kellner im Restaurant größtenteils nur aus Basics, so dass es öfters vorkam, dass ein Kollege mit besserem Englisch hinzugezogen werden musste, aber irgendwie konnte man sich am Ende immer verständigen!

Räumlichkeiten & Ausstattung

Neben dem halb offenen Restaurant gibt es eine gemütliche Bar, eine Sunset-Terrasse, einen Souvenirshop und sogar einen Juwelier, falls man spontan mal Lust hat, seinen Geldbeutel zu erleichtern und den Koffer für den Rückflug durch ein paar dicke Klunker zu beschweren. ;) Achtung an alle Internetfreaks und Socialmedia-Warriors: Ihr müsst stark sein, denn auf der Insel gibt es KEIN Free Wifi! Generell finde ich sowas gerade im Urlaub unfassbar entspannend und schön, wenn die Leute anstatt auf ihre Bildschirme zu starren, sich bei einer Unterhaltung auch mal wieder in die Augen schauen. In meinem Fall war es allerdings etwas unpraktisch ohne Internet, da ich für meinen Reiseblog und den Austausch mit meinen Kollegen im Urlaubsguru-Büro in Dortmund dringend auf Internet angewiesen bin. Für solche Fälle kann man dann an der Rezeption für einen recht stattlichen Preis Wifi von 30 Minuten bis zu 2 Stunden kaufen. Oder man macht es wie ich und erwirbt schwarz unter der Hand von einem Mitarbeiter des Hotels für stolze 20 Euro eine 2 GB Internet SIM Karte fürs Handy. ;)

Serena Spa

Um einen Erholungsurlaub perfekt zu machen, hat man die Möglichkeit, sich im Serena Spa auf der Insel verwöhnen zu lassen. Zu Beginn bekommt jeder Hotelgast einen Gutschein für eine 10-minütige Kopfmassage. Ich habe, anstatt diesen einzulösen, durch den Willkommens-Gutschein einen Rabatt in Höhe von 30% auf eine 30-minütige Rücken- und Schultermassage bekommen. Somit habe ich mich zum krönenden Abschluss meiner Zeit auf den Malediven an meinem letzten Abend nochmal so richtig durchkneten lassen, sodass ich am nächsten Tag tiefenentspannt in den Flieger steigen konnte.

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Unterhaltung und Aktivitäten

Zweimal in der Woche findet eine Abendunterhaltung in Form einer Show oder einer Disco statt. Darüber hinaus sorgen verschiedene Sportmöglichkeiten wie Billard, Badminton, Tischtennis und Volleyball dafür, dass es niemandem langweilig wird. Gegen einen Aufpreis kann man sich Board und Segel zum Windsurfen ausleihen, wobei man auf den eher schwachwindigen Malediven hierfür Glück mit dem Wetter haben muss.

BEWERTUNG:
Lage ★★★★★
Hotel & Zimmer ★★★★★
Sauberkeit ★★★
Service ★★★★
Essen: ★★★★
Preisleistungsverhältnis ★★★★★

Das Highlight von allen Aktivitäten auf den Malediven ist natürlich das Tauchen und Schnorcheln. Selbstverständlich habe ich auch das für euch getestet und war begeistert! Aber lest selbst: