Endlose märchenhafte Strände, malerische Dörfer, schroffe Berghänge und viele freilaufende Ziegen… Na klingelt’s bei euch? ;) Ich meine natürlich die schöne kanarische Insel Fuerteventura, die insbesondere für ihre traumhaften Strände bekannt ist und daher auch ein begehrtes Reiseziel bei Urlaubern aus aller Welt ist.

Mit ihren mehr als 300 Sonnentagen im Jahr, ist dies ja auch überhaupt kein Wunder! Doch wer zum ersten Mal dorthin fliegt, mag eventuell von dem Anblick der etwa 1.660km² großen Insel etwas irritiert sein – hier wartet keine grüne Insel, sondern eine karge und bizarre Landschaft! Aber, meine Lieben, lasst euch davon nicht abschrecken und stattdessen von eurem Guru sagen: Wer einmal dem Charme der zweitgrößten Insel der Kanaren verfallen ist, kommt immer wieder gerne dorthin zurück!

Fuerteventura Tipps

Strände | Wassersport und Surfer |Sehenswertes | Schöne Aussichten 

„Die Insel des ewigen Frühlings“

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Mit diesen Fuerteventura Tipps seid ihr bestens informiert

Auf der einen Seite idyllische Dörfer und wundervolle, zum Entspannen einladende Strände, und auf der anderen Seite ein vielseitiges Angebot an Sport- und Freizeitaktivitäten und Sightseeing. Ein Urlaub auf Fuerteventura verspricht definitiv Abwechslung, Erholung und vor allem keine Langeweile! Allerdings muss ich zugeben, dass es dort nicht so viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken gibt wie auf der 10 km entfernten Nachbarinsel Lanzarote, doch das sollte euch keinesfalls von einer Reise abhalten, schließlich hat jede Insel ihre eigenen Vorzüge und ebendiese stelle ich euch nun von Fuerteventura vor!

Ein Paradies der kilometerlangen Strände – Fuerteventura

Das Schmuckstück von Fuerteventura? Da muss ich nicht lange überlegen, denn das sind die prächtigen Sandstrände der Insel! Einige der Strände wirken wahrlich paradiesisch und strahlen sogar einen Hauch Karibikfeeling aus. Zu den beliebtesten Stränden zählen dabei insbesondere Playas de Sotavento, Playa de Esquinzo und Playa del Mattoral…

Fange ich direkt mal mit dem ersten Traumstrand und einem echten Paradies für Surfer an – dem Playa de Sotavento. Mit einer Länge von mehr als 5 km liegt dieser weiße Strand an der Südostküste der Halbinsel Jandía und erstreckt sich bis in den Südwesten. Aufgeteilt in die Abschnitte Playa Risco del Paso und Playa Barca lädt der Strand an sein herrlich türkisfarbenes Meer ein. Allerdings sind entspannte Stunden durch den stetig wehenden Wind dort nicht wirklich möglich, eher schlägt das Herz der Surfer aufgrund des Wellenganges und des Windes höher! Daher findet auch jedes Jahr der Windsurfing- und Kiteboarding Fuerteventura Worldcup an dem Playa de Sotavento statt, wo Schaulustige die farbenfrohen Drachen der Kitesurfer oder die faszinierenden Bewegungen der Windsurfer bewundern können.

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Selbstverständlich kommen auch Sonnenanbeter nicht zu kurz, schließlich hat Fuerteventura eine Vielzahl an feinen Sandstränden zu bieten. Ein toller und beliebter Badestrand, insbesondere für Familien mit Kindern, ist der Playa de Esquinzo im Süden der Insel. Dort führt der feine, helle Sandstrand direkt in das türkisfarbene Wasser des Atlantiks. Egal, ob Urlauber hier lediglich in der Sonne brutzeln oder aber im Wasser toben wollen, an diesem Ort ist für jeden etwas dabei. Darüber hinaus laufen viele Spaziergänger an diesem Abschnitt entlang, da man herrlich übergangslos zum Playa del Matorral gelangt.

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Und eben dieser Strand in Jandía ist ideal, um ein paar erholsame Stunden auf der kanarischen Insel zu verbringen. Goldfarbener Sand, klares sowie flaches azurblaues Wasser und Sonne satt… Doch Vorsicht, die Wellen dort können gerne mal bis zu zwei Meter hoch werden, sodass bei Flut diese wundervolle Strandlandschaft schnell zu einer Wasserlandschaft werden kann! Wer davor flüchten möchte, findet jedoch leicht Zuflucht in einem der leckeren Restaurants, Cafés und der netten Souvenirläden an der Promenade.

Zu den eindeutig schönsten Stränden auf Fuerteventura gehören die Playas de Corralejo an der Nordspitze der Insel. Naturgeschützte Dünen und leicht abfallende Sandstrände bilden den Grundstein für diesen Strand, der in verschiedene Abschnitte eingeteilt ist. Alle beeindrucken mit feinem Sand und sind vor allem zum Schwimmen, Sonnenbaden und auch für einen schönen Strandtag mit Kindern ideal. Übrigens hat man von hier aus einen atemberaubenden Blick auf die Inseln Los Lobos und Lanzarote!

Fuerteventura – ein Mekka für Wassersportler und Surfer

Eben habe ich es bereits schon einmal kurz erwähnt: Manche Strände auf Fuerteventura erweisen sich als ein wahres Eldorado für Surfer und Wassersportler! Durch die guten Wind- und Wetterverhältnisse herrschen schlichtweg optimale Bedingungen für Wassersportarten wie Windsurfen, Kitesurfen, Segeln, Wasserski und vieles mehr. In der Regel finden Reisende an so gut wie allen Stränden Schulen vor, um erste Erfahrungen zu sammeln. Auch ich selbst habe mich mal bei einem Urlaub auf der kanarischen Insel getraut und Wasserski ausprobiert! Doch ich muss zugeben, das ist eine ziemlich wackelige Angelegenheit, bei der ich doch ehrlich gesagt ein paar Mal ins Wasser gefallen bin! ;) Aber naja, auch das ist nicht schlimm, man muss einfach versuchen, sich irgendwie im Wasser wieder auf die Skier zu stellen und einen weiteren Versuch wagen, denn es macht einfach nur unglaublich viel Spaß!

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Auch Jetskis können an Orten wie Jandía, Morro Jable oder Corralejo gemietet werden, um entweder alleine oder zu zweit über den atlantischen Ozean zu düsen. Oder wie wäre es ansonsten mit einem kleinen Segeltörn? Rund um die Insel finden sich beeindruckende Landschaften, die bei einem Segelausflug betrachtet werden können. Sollte jemand lieber Boot fahren als segeln, ist auch dies kein Problem und mit etwas Glück können bei solch einer Fahrt sogar Delfine oder Wale beobachtet werden!

Doch nicht nur auf dem Wasser kann man auf Fuerteventura Spaß haben. Auch die wundervolle Unterwasserwelt mit schillernden Fischen, mächtigen Felssteinen, abstrakten Riffen und einer beeindruckenden Lavawelt kann auf der Insel bei einem Tauchgang erforscht werden. Verschiedene Schulen und Tauchbasen auf Fuerteventura sorgen dafür, dass auch wirklich jeder die Chance hat, diese Welt in dem türkisfarbenen Wasser einmal live zu erleben.

Für all diejenigen, die lieber an Land statt im Wasser etwas unternehmen möchten, gibt es natürlich auch genug Aktivitäten auf der Insel. Unter anderem werden beispielsweise Jeep Safaris angeboten, bei denen die Landschaften rund um die Dünen erkundet werden können. Mit einem erfahrenen Guide brettern die Touristen während ihrer Safari über holprige Pisten durch Schluchten und vertrocknete Flussläufe. Euch bereitet die Vorstellung bei dieser Aktion bereits jetzt einen mulmigen Magen? Na gut, ihr könnt auch den Oasis Park ganz entspannt auf festem Boden besuchen. In diesem botanischen Garten in La Lajita können neben mehr als 28.000 Kakteenarten und 2.300 Pflanzenarten, seltene sowie exotische Tiere betrachtet werden.

Sehenswertes auf der kanarischen Insel Fuerteventura

Auch, wenn die meisten Urlauber eine Reise nach Fuerteventura antreten, um an einem der traumhaften Sandstrände in der Sonne zu liegen und zu entspannen, gibt es dort dennoch ein paar Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Für diejenigen, die sich ebenfalls für etwas Sightseeing interessieren, habe ich eine kleine Auswahl rausgesucht.

Denn auch eine Spritztour zu dem heiligen Berg Monte Tindaya in der Gemeinde La Olivia ist ein tolles Ziel- dorthin, wo einst Ureinwohner hinaufstiegen, um an der Spitze die Sonne und ihre Götter anzubeten. Außerdem hinterließen die damaligen Einwohner dort eindrucksvolle Felsmalereien in Form von Fußabdrücken, die noch heute von Touristen bewundert werden können. Vermutungen zufolge sollen diese Abbitten an die Götter als Schutz vor Dämonen darstellen.

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Ebenfalls sehenswert ist die lebendige Hauptstadt der kanarischen Insel – Puerto del Rosario. Dort erwartet Besucher ein historisches Zentrum mit gemütlichen Cafés, Bars, Restaurants und zahlreichen Geschäften. In dieser typisch kanarischen Stadt herrscht reges Treiben und zwar nicht nur in der Innenstadt. Denn in der Hauptstadt landen zum einen die Flugzeuge mit den urlaubsreifen Passagieren und zum anderen trudeln in dem Hafen Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt ein. Wer generell ein wenig die Umgebung der Insel erkunden möchte, findet im Landesinneren idyllische Ortschaften wie Tiscamanitas, Antigua oder Betancuria vor. Diese Orte werden auf jeden Fall verzaubern und einen Einblick in die Lebensweisen der Bewohner sowie den Charakter der Insel geben.

Schöne Aussichten von einem Leuchtturm genießen

Nicht zu vergessen sind natürlich die Leuchttürme, die ein wichtiger Bestandteil Fuerteventuras sind. Der wohl eindrucksvollste aller Leuchttürme befindet sich am äußersten Südwestzipfel und heißt „Faro de Jandía“. Sowohl eine bezaubernde Aussicht als auch bemerkenswertes Naturschauspiel ereignet sich an diesem Leuchtturm, denn wenn der Wind über die hereinbrechenden Wellen des atlantischen Ozeans weht, entstehen über den Wellenkämmen Lichtbögen in schillernden Regenbogenfarben. Dorthin gelangt man übrigens am besten mit einem Mietwagen über eine lange Schotterpiste Richtung Punta de Jandia. Ein weiterer und zugleich der höchste Leuchtturm von Fuerteventura, ist der „Faro de Morro Jable“ am Playa del Matorral im Touristenort Jandía. Dieser beleuchtet den Schiffsfahrern zu später und dunkler Abendstunde den Weg. Und auch der Leuchtturm „Punta de la Entallada“ in der Nähe von Gran Tarajal gewährt einen fantastischen Weitblick auf das türkisfarbene, atlantische Meer. Jedoch kann es Reisenden je nach Witterung und Windstärke passieren, dass ihnen bei einem Besuch der Zutritt verwehrt wird.

Fuerteventura Tipps

„Die Insel des ewigen Frühlings“ hautnah erleben

Alle kanarischen Inseln sind für ihre milden Temperaturen sowie für den angenehmen Wind bekannt und genau aus diesem Grund bei vielen Urlaubern sehr beliebt, so natürlich auch Fuerteventura. Allerdings zeichnet sich diese Insel noch durch etwas anderes aus und zwar, wie bereits erwähnt, die 300 Sonnentage im Jahr. Doch nicht nur das: Lediglich im Februar und März gibt es auf diesem schönen Fleckchen Erde Regenfälle. Ein Traum, wenn man an Deutschland denkt, nicht wahr? Darüber hinaus ergrünt in dieser Zeit die sonst so karge und graue Landschaft und für eine kurze Zeit erblühen sogar Blumenflechten. Und auch der Winter kann sich sehen lassen, denn selbst dann herrschen Temperaturen, die nur sehr selten unter 20 Grad wandern und somit Fuerteventura den Spitznamen „Insel des ewigen Frühlings“ verleihen.

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So, das waren meine Fuerteventura Tipps, die euch hoffentlich überzeugen konnten. Wer weiß, vielleicht verschlägt euch euer nächster Urlaub ja genau dorthin. Falls euch dann bei eurem Trip hin und wieder freilaufende Ziegen über den Weg laufen sollten, wundert euch nicht, denn das Tier ist das Wahrzeichen von Fuerteventura und überall auf der Insel unterwegs!

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