Liebt ihr es auch so sehr wie ich Urlaub in den USA zu machen? Aber bevor ihr dahin fliegen könnt, müsst ihr zunächst einmal eine Einreisebestimmung bekommen. Um diese zu erhalten, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ihr beantragt bei einer amerikanischen Botschaft ein Visum oder aber ihr bekommt eine gültige Einreisegenehmigung (ESTA) mit der ihr ohne Visum in die USA einreisen könnt.

Aber was ist überhaupt ESTA? Ich erkläre es euch: Zunächst einmal steht die Abkürzung ESTA für das „Electronic System for Travel Authorization.“ Hiermit ermöglicht die US-amerikanische Regierung Staatsbürgern aus 38 Ländern die Einreise in die USA, ohne ein Visum beantragen zu müssen. Zu den Ländern gehören unter anderem Australien, Österreich, Dänemark, Frankreich, Niederlande und natürlich auch Deutschland. Mit dem VISA WAIVER Programm, sprich visumfreies Reisen, können Reisende einen vorgefertigten Online-Antrag stellen, der dann von der amerikanischen Regierung geprüft und im besten Fall genehmigt wird. Bei Genehmigung beträgt die Aufenthaltsdauer maximal 90 Tage. Um an dem elektronischen System zur Reisegenehmigung teilnehmen zu können, muss der Reisende ohne Vorstrafen und der Reisepass maschinenlesbar sein.

Google Airport, Flughafen, Larry Page

Angst vor Terroristen – Einreisebestimmungen in die USA werden verschärft

Allerdings muss man künftig noch mehr Angaben bei dem Ausfüllen des Antrags machen, um die Einreise für Islamisten zu erschweren. Auf Grund der immer noch anhaltenden Terrorprobleme des Islamistischen Staats will die USA eine unentdeckte Einreise von Islamisten verhindern, da sich nach US-Angaben etwa 2000 islamistische Kämpfer aus Europa und Australien, zur Zeit in Syrien aufhalten. So müssen bei dem Antrag von ESTA künftig alle Reisenden mehr Daten aus ihren Reisepässen und weitere Informationen über Kontaktpersonen in den USA mitteilen, sowie ob sie mehrere Staatsbürgerschaften haben oder beispielsweise Decknamen oder Pseudonyme.

Aber keine Sorge, die neuen Auflagen werden „rechtmäßiges Reisen“ nicht behindern, wie der US-amerikanische Heimatschutzminister Jeh Johnson es erklärt hat. Also könnt ihr weiterhin in die USA reisen und dort einen schönen Urlaub genießen! Wie wäre es beispielsweise mit einem Kurztrip nach New York? Die Stadt die niemals schläft, ist zu jeder Zeit des Jahres ein Traum. Der Blick auf die Skyline des Big Apple entschädigt für alle Reisestrapazen.