Habt ihr schonmal etwas von dem Örtchen Rothenburg ob der Tauber im schönen Bayern gehört? Wenn nicht, dann schaut euch mal diese faszinierenden Bilder an!

Rothenburg ob der Tauber ist eine dieser Städte, die auf den ersten Blick verzaubert. Es ist vor allem die gut erhaltene mittelalteriche Altstadt, die diese Stadt zu etwas ganz Besonderem macht. Beeindruckende Baudenkmäler und liebevoll geschmückte Fachwerkhäuser, inmitten einer alten Stadtmauer, machten sie zum Symbol des mittelalterlichen Deutschlands. Ein Blick auf die Bilder lässt erahnen, was einen in dieser malerischen Stadt erwartet.

Rothenburg ob der Tauber
Foto: istock.com/ Meinzahn

Rothenburg ob der Tauber – Mittelalterflair vom Feinsten

Enge verwinkelte Gässchen, prächtige Patrizierhäuser und eine beschützende Stadtmauer – das ist typisch Rothenburg ob der Tauber. In der alten Reichsstadt, gelegen im bayerischen Landkreis Ansbach nahe Dinkelsbühl hat man das Gefühl, das Mittelalter wäre wieder zum Leben erweckt. Am lebendigsten wirkt die Vergangenheit der mittelalterlichen Altstadt entlang der noch sehr gut erhaltenen Stadtmauer, die aus mehreren Türmen und Toren besteht.

… hat man das Gefühl, das Mittelalter wäre wieder zum Leben erweckt.

Begibt man sich durch eines der imposanten Stadttore, die einst zur Verteidigung Rothenburgs dienten, scheint es, als wäre man in eine andere Welt eingetaucht. Die beeindruckendsten und auch historisch bedeutendsten sind zum Beispiel das Burgtor, das Galgentor und der Markusturm.

Besonders empfehlenswert ist hier der Rothenburger Turmweg, bei dem euch auf einer Strecke von rund vier Kilometern dank 22 thematischer Stationen mit diversen Infotafeln ein Stückchen Geschichte nahegebracht wird. Der Weg dauert etwa zwei Stunden und führt nicht nur an Toren, Türmen und weiteren historisch bedeutenden Bauwerken vorbei, sondern er bietet euch zudem auch ein atemberaubendes Landschaftspanorama und einzigartiges Naturerlebnis.

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Eine Stadt, die es so kein zweites Mal gibt

Malerische Fachwerkhäuser, alte Mühlen und bedeutende Brunnen zieren diese Stadt wie keine zweite. Bei einem Spaziergang durch diese mittelalterliche Stadt, staunen viele Besucher nicht schlecht, wenn sie an Gebäuden wie etwa dem prächtigen Rathaus im Renaissance Stil vorbeilaufen. Direkt nebenan befindet sich auch schon die berühmte Marienapotheke, auch bekannt als Jagstheimerhaus. Diese ist natürlich nicht aufgrund der Apotheke an sich so bekannt, sondern vielmehr, da sie sich in einem wunderschönen Patrizierhaus befindet, in dem einst sogar der Altbürgermeister Nusch von Rothenburg lebte.

Der wohl lebendigste Teil der Stadt, in dem sich auch das beeindruckende Rathaus befindet, ist der Rothenburger Marktplatz. Hier trifft man sich, um einen Kaffee zu trinken, über den Wochenmarkt zu schlendern, eine Stadtführung zu beginnen oder auch einfach nur um den Blick auf die zauberhaften Patrizierhäuser zu genießen. Auf dem Marktplatz befindet sich auch der imposante, mit einer kunstvollen Säule verzierte Georgsbrunnen aus dem Jahr 1446, in den sage und schreibe 100.000 Liter passen, da er ganze acht Meter tief ist. Weitere sehenswerte Brunnen sind zum Beispiel der Johannisbrunnen neben der St. Johannis Kirche, der Rödenbrunnen in der Rödergasse und auch der Herrnbrunnen in der Herrngasse. Allgemein spielten die Brunnen in Rothenburg ob der Tauber eine wichtige Rolle, da sie jahrhundertelang für die Wasserversorgung der hochgelegenen Stadt zuständig waren. Die beiden letzteren werden übrigens traditionell jedes Jahr zu Ostern prachtvoll geschmückt, um so auf den Auftakt zur warmen Jahreszeit aufmerksam zu machen.

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Wer einfach mal all dem Trubel und Geschehen entkommen möchte, der sollte sich am besten in einem der entzückenden Gärten und Parks zurückziehen, die eine wahre Oase der Ruhe darstellen. Besonders beliebt ist hier vor allem der Burggarten, von wo aus ihr einen herrlichen Blick auf den südlichen Teil der Stadt und hinab ins Taubertal habt, das übrigens bekannt ist für seine schönen, gut erhaltenen Mühlen. Etwas kleiner aber mindestens genauso schön ist der Klostergarten, der einst zum Dominikanerinnenkloster gehörte und in dem sich heute das Rothenburger Reichsstadtmuseum befindet. Ein wenig ostasiatisches Flair könnt ihr im 3000 m² großen Lotosgarten schnuppern, der sich etwas weiter am Rande der Stadt befindet und mit seinen kleinen entzückenden Brücken, Bächen und Wasserfällen zum Entspannen, Flanieren und genießen einlädt.

3 Gründe für einen Trip nach Rothenburg ob der Tauber

  • Mittelalterflair: Rothenburg ob der Tauber ist ein Symbol des mittelalterlichen Deutschlands. Hier könnt ihr einfach mal in die Vergangenheit eintauchen und erleben, wie das Mittelalter zum Leben erwacht.
  • Sightseeing und Outdoor-Aktivitäten perfekt kombiniert: Erlebt die vielen berühmten Baudenkmäler der prächtigen Altstadt bei einer ausgiebigen Wander- oder Radtour und genießt zwischendurch herrliche Ausblicke auf die wunderschöne Naturumgebung des Taubertals. Rothenburg ob der Tauber hat ein wunderbares Wander- aber auch Radwegenetz.
  • Wintermärchen: Ein unvergessliches Erlebnis ist der Besuch dieser entzückenden Stadt zur Weihnachtszeit, wenn die mittelalterliche Stadt sich in ein wahres Wintermärchen verwandelt. Besucht den berühmten Rothenburger Reierlesmarktes, deren Geschichte bis ins 15. Jahrhundert zurückgeht und lasst euch bei einem warmen Glas Glühwein oder Kakao von dem einzigartigen Weihnachtsfeeling verzaubern. Es lohnt sich allemal!

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Wie ihr seht, ist Rothenburg ob der Tauber einfach absolut eine Reise wert – ganz egal zu welcher Jahreszeit. Wenn es nach mir ginge, könnte ich noch ewig von dieser entzückenden Stadt im schönen Taubertal weiterschwärmen. Doch am besten packt ihr eure sieben Sachen und macht euch selbst auf den Weg, um dieser charmanten Stadt einen Besuch abzustatten. Was haltet ihr davon?