Ein Land wie kein zweites: Mit saftig grünem Regenwald, schneeweißen Stränden an türkisem Meer und einer faszinierenden Hauptstadt, die im nächsten Jahr 500 Jahre alt wird, erwartet euch das schöne Panama. Erfahrt jetzt, warum es das Land auf die Liste der Top 10 Reiseziele 2019 geschafft hat.

„Oh, wie schön ist Panama!“, wussten bereits Bär und Tiger aus Janoschs gleichnamigen Buch und packten ihre sieben Sachen, um das Land ihrer Träume zu finden. Bekanntlich kamen sie nie dort an, lernten aber dennoch durch einen Zufall Panamas Vielfalt und Reichtum kennen und schätzen. Ich zeige euch, warum Panama zur Nummer 4 der Top Reiseziele 2019 auserwählt wurde und unbedingt einen Platz auf eurer Bucketlist verdient hat. Mit diesen Panama Reisetipps werdet ihr sicherlich auf den Geschmack kommen und seid bereit für den ultimativen Panama Urlaub!

Panama Urlaub – die besten Reisetipps

Fakten & Anreise | Destinationen | Kulinarisches Panama

Oh, wie schön ist Panama

Panama – ein 75.517 km² großer Staat in Mittelamerika, der an seiner Westseite an Costa Rica und an seiner Ostseite an Kolumbien grenzt. Als Bindeglied beider dient der Panamakanal, ein 82 Kilometer langer und künstlich angelegter Kanal, der die Karibik und den Pazifischen Ozean verbindet. Diese Landbrücke ermöglicht es Panama, Heimat einer facettenreichen Tier- und Pflanzenwelt zu sein, die dem Staat seinen ganz persönlichen Charme verleihen. Trotz seiner vielfältigen Flora und Fauna und dem breiten kulturellen Angebot, ist Panama noch kein viel bereistes Reiseziel – aber das ist wohl genau das, was den mittelamerikanischen Staat so reizvoll macht. Damit eurem Panama Urlaub nichts mehr im Weg steht, hier noch ein paar wissenswerte Fakten:

  • Hauptstadt des Landes ist Panama City, bei uns Panama-Stadt genannt, im Zentrum von Panama.
  • In Panama spricht man in erster Linie Spanisch, deshalb ist es von Vorteil, wenn ihr einige Spanischkenntnisse mitbringt. Lediglich in Panama City gibt es englischsprechende Locals, der Rest des Landes ist der englischen Sprache eher nicht mächtig.
  • Die Währung in Panama ist der Panamaische Balboa (PAB), was aktuell etwa 0,87€ entspricht und damit den gleichen Wert trägt wie der US-Dollar.
  • Die Zeitverschiebung zwischen Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) und Panama beträgt 6 Stunden. Das heißt, in Mitteleuropa sind wir 6 Stunden weiter in der Zeit beziehungsweise zu unserer Sommerzeit 7 Stunden, da es in Panama keine Zeitumstellung gibt.
  • Panama gilt als relativ sicher und kriminelle Übergriffe auf Touristen gehören eher zur Ausnahme. Einige Stadtteile von Panama City sollten allerdings nicht auf eurer Route stehen. Für genaue Informationen schaut ihr am besten beim Auswärtigen Amt auf der Website.
  • Die beste Reisezeit für Panama liegt zwischen Dezember und April mit 22-32°C, wenig Regen und 6-9 Sonnenstunden. Von Mai bis November ist Regenzeit mit über 170 mm Regen pro Monat. Für Panama-Stadt gilt dies nur bedingt, denn nach kurzen Schauern hat es sich meist ausgeregnet, sodass Reisen in der Regenzeit in Panama durchaus möglich ist.

Anreise und Unterkünfte

Von den meisten deutschen Flughäfen könnt ihr problemlos mit einem Zwischenstopp nach Panama-Stadt fliegen. Die günstigsten Abflughäfen sind dabei Düsseldorf, München und Frankfurt am Main mit Flügen ab 370€ für Hin- und Rückflug. Inklusive Zwischenstopp liegt die Gesamtflugdauer bei ca. 14 Stunden. Innerhalb von Panama bewegt ihr euch am besten mit dem Bus, denn das Bus-Verkehrsnetz ist innerhalb des Landes sowie zu den Nachbarländern gut ausgebaut und sehr günstig. Hotels, Hostels oder andere Unterkünfte gibt es natürlich auch zahlreich in Panama, je nachdem, wohin ihr reist. Die Hotelpreise fangen hier schon bei unter 40€ an. Wollt ihr lieber extravagante Unterkünfte, Ferienhäuser oder exotische Bungalows, schaut mal bei Airbnb vorbei. Airbnbs in Panama gibt es bereits ab 9€. Die folgende Panama Karte gibt euch einen Überblick aller Sehenswürdigkeiten und Highlights, die ihr bei eurem Panama Urlaub nicht verpassen dürft.

Die schönsten Destinationen in Panama

Zwar liegt die Größe von Panama auf gerade einmal 20% der Fläche von Deutschland, doch das bedeutet nicht, dass das Land nicht unglaublich viel zu bieten hätte. Ganz im Gegenteil, denn durch die geografische Lage nahe der Karibik und auch der grünen Lunge Costa Rica, hat es sowohl reichhaltige Natur zu bieten, als auch malerische Orte und eine lebendige Hauptstadt.

Panama-Stadt | Panamakanal | Boquete 

La Miel | Bocas del ToroSan Blas

Tradition und Moderne in Panama-Stadt

1,2 Millionen Einwohner zählt der Ballungsraum Panama-Stadt, eine Hauptstadt, die vor Vielfalt nur so strotzt. Fangen wir mit der Geschichte an: So solltet ihr auf eurer Reise zunächst euren Weg nach Panamá la Vieja machen, das ehemalige Zentrum. Heute ist es eine Ruinenstadt voll faszinierender Bauwerke.

500 Jahre Panama-Stadt:

Panamá la Vieja wurde im Jahr 1519 gegründet. Deshalb feiert Panama City am 15.08.2019 ihr 500-jähriges Jubiläum als älteste Siedlung der Spanier im Pazifik Amerikas.

Kulturbegeisterte und historisch Interessierte sollten auch dem Casco Viejo, dem historischen Teil von Panama-Stadt, einen Besuch abstatten. Hier reihen sich verwinkelte Gassen und majestätische Kirchen und Kapellen an kunterbunte Hausfassaden, während im Hintergrund Wolkenkratzer und futuristische Gebäude ihre Spitzen in den Himmel recken. Hautnah erleben kann man dies an der so genannten Avenida Balboa. Auf der 3,5 km langen Strecke messen sich unzählige Wolkenkratzer miteinander in Richtung Finanzsektor und City, die während der Nacht durch tausende Lämpchen in gleißendes Licht gehellt wird. Und im Hintergrund, gar nicht einmal so weit von all dem entfernt, erheben sich Panamas Berge und Wälder. Tradition und Moderne lagen vielleicht noch nie so nah beieinander.

Ein Besuch im Metropolitan National Park bietet die Möglichkeit, die Tier- und Pflanzenwelt näher kennen zu lernen und nebenbei noch einen einzigartigen Blick auf die umliegende Skyline zu erhaschen. Diese grüne Oase inmitten von Panama City hat schon den Flair von New Yorks Central Park.

Die wichtigste Wasserstraße weltweit: der Panamakanal

Zehn Jahre Bauzeit hat der Panamakanal in Anspruch genommen, weit über 20.000 Arbeiter mussten während dieser Zeit ihr Leben lassen. Am Ende jedoch steht eine 82 Kilometer lange Verbindung, die es Handelsschiffen erlaubt, satte 15.000 Kilometer Seeweg einzusparen. Reisenden bietet er ebenfalls die Möglichkeit der Durchquerung, wobei man die Wahl zwischen einer Teil- oder einer Volldurchquerung hat. Doch auch ohne eine Schifffahrt ist der Panamakanal ein beeindruckendes Stück menschlicher Bauarbeit, die einen durch Panamas imposante Flora und Fauna führt.

Erkundet das grüne Paradies Boquete

Panamas Flora ist von mächtigen Gebirgen und Wäldern durchzogen und wird vor allem durch die dort wachsende Bananenstaude bestimmt. Sowohl der Bananenanbau als auch der Handel sind charakteristisch für Panamas Wirtschaft und essenziell für den Lohnerwerb vieler Panamaer. Ebenso vielfältig wie die Flora ist Panamas Fauna. Wer genau hinschaut und ein Auge offen hält, entdeckt möglicherweise sogar ein Faultier, welches lässig von einem Ast hängt. Das Hauptaugenmerk der Tierwelt liegt jedoch auf den Fischarten, die durch Panamas Lage an gleich zwei nahezu intakten Korallenriffen ideale Lebensbedingungen vorfinden. Nicht umsonst bedeutet Panama in der Sprache der Cueva-Indianer „Ort vieler Fische“.

Naturabenteuer gibt’s zum Beispiel bei Boquete Outdoor Adventures:

  • Wanderungen & Camping
  • Wildwater Rafting
  • Schnorcheln
  • Walbeobachtungen

Wer den Dschungel und sein Flair einmal hautnah erleben möchte, dem sei die Region Boquete im Westen von Panama ans Herz gelegt. Mitten in der Natur des Landes, zwischen Vulkanen und Bergen, Urwäldern und Wasserfällen, findet ihr die sogenannte „Abenteuer Hauptstadt“ von Panama: Bajo Boquete. Hier wartet, wie der Name schon verrät, ein actionreicher Panama Urlaub auf euch: Das Angebot reicht hierbei von märchenhaften Schnorchel-Touren, zu wilden Mountain-Rafting Fahrten, über Kletteraction mitten im Grünen. Adrenalinjunkies holen sich ihren Nervenkitzel während einer Zip Line Tour. Geht ihr eure Ausflüge lieber etwas ruhiger an, beobachtet die Dschungelbewohner einfach bei einer ausgedehnten Wanderung quer durch das Dickicht.

Paradiesisches Festland: La Miel

Panamas Nähe zur Karibik und dem Pazifischen Ozean lässt sich auch am Klima erkennen und spüren. Die Sonne ist oftmals so stark, dass man die Mittagssonne vermeiden und auch im Schatten einen geeigneten Sonnenschutz tragen sollte. Dennoch solltet ihr es euch nicht nehmen lassen, die paradiesischen Strände des Landes zu erkunden.

Hier ticken die Uhren noch langsamer als anderswo.

Die Provinz La Miel wird nicht umsonst als Karibikparadies betitelt: Hier reiht sich ein wunderschöner Hotspot an den nächsten. Ihr könnt also jeden Tag einen anderen für euch entdecken, in der Sonne unter den Palmen brutzeln und das Leben genießen. Aber passt auf, dass euch nicht eine Kokosnuss auf den Kopf fällt! Ein paar wenige Restaurants zieren die Region und mit kristallklarem Wasser und schneeweißem Sandstrand ohne eine Menschenseele, ticken hier die Uhren noch langsamer als anderswo. Hier seid ihr übrigens direkt an der Grenze zu Kolumbien. Vielleicht ist ja noch ein Abstecher ins Nachbarland drin?

Seestern Paradies in Bocas del Toro

Die Provinz Bocas del Toro liegt ganz im Nordwesten Panamas und besteht aus einem Stück Festland und einigen Inseln. Hier findet ihr zahlreiche Strände, darunter den unglaublichen Starfish Beach, in dessen Gewässern ihr eine Menge Seesterne beobachten und euch an ihren Farben erfreuen könnt. Der Wizard Beach ist für die einsamen Wölfe unter euch gedacht. Goldener und weißer Sandstrand, gepaart mit ein paar Wellen, ergeben zudem ein ideales Surferparadies, welches ihr oftmals noch ganz für euch allein habt.

Panamas Wildlife:

Meeresschildkröten, Delfine, Seesterne und exotische Vögel – in Bocas del Toro wartet eine beeindruckende Tierwelt auf euch. Bedenkt aber: Lasst den Tieren ihren Freiraum und ihren Lebensraum. Gucken ist erlaubt.

Aber Bocas del Toro bietet mehr als nur bezaubernde Strände: Kleine Naturparks, magische Lagunen und der saftig grüne Dschungel machen die Region zu einem echten Highlight. Auch wenn die wunderschönen Strände einen immer wieder magnetisch anziehen, macht unbedingt ein paar abenteuerliche Ausflüge: Leiht euch ein Kayak und erkundet die Natur und ihr Wildlife vom Wasser aus, schnappt eure Kamera und macht ein paar Shots von den exotischen Vögeln, genießt einfach das Leben und werdet eins mit der Natur.

Ein Highlight habe ich mir noch für euch aufgespart: nämlich die Strände von Cayos Zapatilla. Palmen, soweit das Auge reicht, kristallklares Wasser und feiner, goldgelber Sandstrand erfreuen das Auge. Und ein Blick unter Wasser offenbart genauso schöne Aussichten. Wie im Traum!

Der Himmel auf Erden: San Blas Inseln

Habt ihr noch nicht genug vom Paradies? Hier kommt noch eines und es ist wahrhaftig der Himmel auf Erden mitten im Karibischen Meer: Die San Blas Inseln. Nicht ohne Grund waren sie bereits in der Vergangenheit unter den Top 3 der schönsten Tropischen Paradiese der Welt bei Loneley Planet. Das Archipel verzaubert euch mit unberührter Natur, menschenleeren und von Palmen gesäumten Stränden. Viele der Inseln sind unbewohnt und Hotelketten findet ihr hier glücklicherweise keine. Stattdessen könnt ihr in kleinen gemütlichen Bambushütten hausen und euch am Morgen vom Kitzeln der Sonnenstrahlen wecken lassen, um die erste Bewegung des Tages mit einem Köpper ins klare, türkis schimmernde Meer zu wagen.

Am Nachmittag könnt ihr mit einem Buch in der einen und einer Kokosnuss zum Trinken in der anderen Hand unter einer Palme in der Sonne liegen – so könnte jeder Tag sein, oder? Für ein bisschen Abwechslung stehen euch noch Schnorchel oder Segel Ausflüge, Kayak-Touren oder Exkursionen in den Regenwald zur Verfügung. Außerdem könnt ihr die Indian Villages besuchen und die ursprüngliche Kultur der Tribes kennenlernen.

Kulinarisches Panama

Kulinarische Panama Tipps dürfen bei meiner Auflistung natürlich auch nicht fehlen. Nicht überraschend ist hierbei, dass Panamas Unterwasserwelt auch wieder eine wichtige Rolle spielt. Fisch und andere Meeresfrüchte landen jeden Tag frisch auf den Tellern der Einheimischen und auch auf euren, sofern ihr die Wasserbewohner auch essen und nicht nur ansehen wollt. Viele Restaurants liegen unweit vom Strand, sodass ihr während des Essens noch einen tollen Blick auf das Meer und die auslaufenden Fischerboote habt. Da schmeckt es euch sicherlich noch einmal doppelt so gut!

Ceviche ist eines der bekanntesten Fischgerichte. Hierbei handelt es sich um rohen, klein geschnittenen Fisch, der in Limettensaft mariniert und mit roten Zwiebeln und vielen weiteren Gemüsesorten angerichtet wird. Wenn ein Fisch als Hauptgericht auf den Tisch kommt, wird dieser meist mit Süßkartoffeln oder Kochbananen serviert. Ihr seht also, dass Bananen nicht nur als gesunder Snack durchgehen können! Runtergespült wird alles mit einer frischen, selbst gemachten Limonade oder einem einheimischen Bier, während sich Rum oder Gin hervorragend als krönender Abschluss eures Dinners eignen.

©Blue Moon Studio, Inc.

Erlebt das mittelamerikanische Paradies

Macht es wie Tiger und Bär, und packt eure Koffer, um Panamas Vielfalt hautnah erleben zu können! Dieses Land verzaubert einfach jeden mit seiner beeindruckenden Natur und der kontrastreichen Großstadt. Falls ihr jetzt auch inspiriert seid, schaut doch mal in meine Angebote: Ich finde öfter super günstige Flugschnäppchen nach Panama. Alternativ gibt es auch direkt für euch zugeschnittene Angebote für euren Panama Urlaub.

Panama Angebote

Auf nach Zentralamerika!