Dresden Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in Dresden

Dresden strotzt nur so vor Kunst und Kultur: Historische Gebäude finden sich neben modernen Galerien und Kunstmuseen, das majestätische Schloss neben bedeutenden Kirchen und bezaubernden Gärten. Deshalb solltet ihr unbedingt Sachsens Landeshauptstadt entdecken und mit ihr die schönsten Highlights der Stadt.

Lasst euch verzaubern

Damit ihr nicht völlig unvorbereitet in die schöne Stadt fahrt, habe ich bereits die Top 15 Sehenswürdigkeiten in Dresden für euch herausgesucht. Auf der Karte von Dresden findet ihr einen Überblick aller Hotspots – mit einer Dresden Card könnt ihr dann sogar noch richtig sparen und so viel wie möglich bei einer Städtetour entdecken. Ob City Card, Regio Card oder Museums Card, könnt ihr übrigens ganz nach euren Vorlieben entscheiden. Macht euch einfach auf den Weg und lasst euch von faszinierender Architektur, spannender Geschichte und atemberaubender Kunst verzaubern.

 

 

Eine Zeitreise durch Dresden

Offizielle Dokumente beweisen Dresdens Existenz schon kurz nach 1200 nach Christus. Von einer langen und spannenden Geschichte zeugen auch die faszinierenden Bauten mit unterschiedlichen Baustilen.

Was Dresden so besonders macht, ist nicht nur der Mix aus modernen und historisch bedeutsamen Bauwerken, eine beeindruckende Architektur und eine Vielzahl an Museen – auch die Möglichkeit, die vielen Highlights zu Fuß abzuklappern, machen Sightseeing in Dresden zu einem echten Erlebnis. Wer zu Fuß die Stadt erkundet, wird noch viel mehr entdecken als nur die klassischen Sehenswürdigkeiten. Kunst und Kultur der Moderne harmonieren perfekt mit dem historischen Ambiente der Barockstadt. Kommt mit auf eine Reise durch verschiedene Zeitalter im schönen Osten von Deutschland.

1. Frauenkirche und Neumarkt

Ein Bauwerk, das die spannende wie tragische Geschichte der Stadt hautnah miterlebte, ist die Frauenkirche in Dresden aus dem 18 Jahrhundert.

Infos und Tipps:

  • Eintritt Frauenkirche: kostenlos
  • Öffnungszeiten Frauenkirche: täglich 10-18 Uhr, außerhalb von Veranstaltungen

Das Gebäude wurde nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg seit 1994 neu aufgebaut. Seither gilt die Frauenkirche als „Symbol der Versöhnung“. Umgeben wird sie vom Dresdner Neumarkt, ein beliebter Platz, der mit der Kirche das Herzstück der Altstadt bildet. Regelmäßig finden auch Gottesdienste, Taufen und Trauungen in der Kirche statt. Außerhalb dieser regulären Veranstaltungen kann die Frauenkirche täglich besichtigt werden. Besonders beeindruckend ist der Aufstieg auf die Aussichtsplattform.

 

Der Neumarkt mit der Frauenkirche als Herzstück

Während der „Offenen Kirche“ wird den Besuchern von Dresden die Möglichkeit gegeben das religiöse Gebäude von Innen zu bestaunen und an Führungen teilzunehmen, die ehrenamtlich durchgeführt werden.

Infos und Tipps:

  • Eintritt Kuppel: 8€ Erwachsene, 5€ ermäßigt
  • Öffnungszeiten Kuppel: Mo-Fr 9-18 Uhr

Täglich kommen unzählige Menschen her, die sich an der Barockarchitektur der evangelisch-lutherischen Kirche und dem Ausblick von der Kuppel aus 67 Metern auf den Neumarkt und die Stadt erfreuen.

Guru Tipp: Zur Weihnachtszeit findet vor der Frauenkirche der Advent auf dem Neumarkt statt, ein Weihnachtsmarkt der ganz besonderen Art. Eine Ausstellung über den Anblick der Frauenkirche seit Beginn des 19. Jahrhunderts bietet euch Einsicht in die spannende Geschichte und an den Ständen mit Handwerkskunst und Leckereien könnt ihr euch vom 29.11. bis zu 23.12.2018 täglich erfreuen.

Die Kuppel der Dresdner Frauenkirche von unten

2. Dresdner Kreuzchor

Weniger eine Sehenswürdigkeit und doch ein Highlight Dresdens ist der Dresdner Kreuzchor – dessen Auftritt ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen dürft.

Erlebt den Kreuzchor:

Mehrmals im Monat bekommt ihr in der Kreuzkirche Dresden die Chance, den Kreuzchor live zu erleben. Bei einem Gottesdienst oder der Kreuzchorvesper geht das sogar kostenlos.

Mit keinem anderen Chor vergleichbar, gehört er seit über 800 Jahren zu den ältesten und weltweit bekanntesten Chören. Nicht ohne Grund ist der Kreuzchor in Dresden Teil des UNESCO Menschheitserbes. Geleitet werden die 130 Kruzianer vom Kreuzkantor Roderich Kreile, eine wahre Legende in seinem Metier. Regelmäßig singt der Kreuzchor in Deutschland und der Welt – Zuhause ist er aber in der Dresdner Kreuzkirche.

 

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3. Katholische Hofkirche

Ein weiteres Highlight im Barockstil ist die Katholische Hofkirche.

Infos und Tipps:

  • Eintritt: kostenlos
  • Öffnungszeiten: Mo-Di: 9-18 Uhr, Mi-Do: 9-17 Uhr, Fr: 13-17 Uhr, Sa: 10-17 Uhr, So: 12-17 Uhr

Die 1755 fertiggestellte Kathedrale liegt in der Altstadt und beeindruckt mit 74 Heiligenstatuen, die auf dem Dach platziert sind und über Dresden blicken. Auch die Katholische Hofkirche fiel dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer und wurde nach ihrem Wiederaufbau 1955 neu eröffnet. Seither steht die Kirche nicht nur für Gottesdienste, sondern auch zur Besichtigung bereit und beeindruckt mit Marmor, ihrem Hochaltar und 49 Kurfürsten-Gräbern. Als Teil des Bistums Dresden Meißen ist die Hofkirche heute eines der höchsten Gebäude der sächsischen Landeshauptstadt.

 

Die Katholische Hofkirche, hier mittig zu sehen, beeindruckt mit ihrem Barockstil

4. Dresdner Semperoper

Prächtig erstrahlt sie besonders bei Dunkelheit am Theaterplatz der Stadt, die Dresdner Semperoper.

Infos und Tipps:

  • Führungspreise: ab 11€ Erwachsene, 7€ ermäßigt, unter 6 Jahren frei
  • Öffnungszeiten: Täglich 10-23 Uhr (je nach Führung)

Auf unzähligen Veranstaltungen werden jährlich rund 300.000 Begeisterte bei Opern, Ballett oder Symphoniekonzerten verzaubert. Die Staatsoper Sachsens öffnete 1878 ihre Tore mit ihrem heutigen Anblick. Zuvor fanden bereits seit 1667 im Opernhaus am Zwinger Aufführungen unter Johann Adolph Hasse statt. Dieser machte Dresden zu seiner Zeit zur Opernmetropole Europas und auch heute noch beeindruckt das Bauwerk sowohl von innen mit Opern-Darbietungen, wie auch von außen mit seiner einmaligen Architektur.

 

Sobald es dämmert erstrahlt die Semperoper schon von Weitem

Die Geschichte und eine Harmonie aus Renaissance, Neobarock und Korinthischer Ordnung machen das Opernhaus der Staatsoper Dresden zu einem der bedeutendsten Gebäude der Stadt. Deshalb solltet ihr das wunderschöne Bauwerk in Dresden bei eurem Besuch auf keinen Fall verpassen, denn die Semperoper zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Dresden. Ich empfehle euch an einer der Führungen teilzunehmen: Hierbei könnt ihr zwischen der Highlightführung oder der Semperoper at Night Führung wählen. Außerdem gibt es auch Gruppenführungen sowie Kombiführungen, die mit anderen Sehenswürdigkeiten in Dresden kombiniert werden.

Guru Tipp: Vom Hausmannsturm im Residenzschloss könnt ihr einen wunderschönen Ausblick auf den Theaterplatz und die Semperoper genießen. Genießt die Ruhe und die Aussicht hoch über dem Platz und lasst euch vom Anblick der beeindruckenden Architektur berauschen.

Ausblick auf die Semperoper vom Hausmannsturm


5. Dresdner Striezelmarkt

Zu den weltweit ältesten Weihnachtsmärkten und als ältester urkundlich erwähnter Weihnachtsmarkt Deutschlands darf sich der Dresdner Striezelmarkt zählen, den in jedem Jahr über 2 Millionen Menschen besuchen.

Infos und Tipps:

  • Ort/Lage: In der Altstadt am Altmarkt
  • Termine 2018:
    28.11.-24.12.2018, täglich 10-21 Uhr

Nachdem der berühmte Striezelmarkt ursprünglich nur ein kleiner Fleischmarkt war, entwickelte er sich über die Jahre so prächtig, dass er sich in diesem Jahr bereits zum 584. Mal jährt. An über 200 Ständen erwarten euch neben köstlichem Glühwein, Weihnachtsgebäck und Chormusik auch die mit fast 15 Metern größte erzgebirgische Stufenpyramide der Welt und allerlei Handwerkskunst. Ein Großteil der gebotenen Produkte kommt direkt aus Sachsen. Seid dabei, wenn in diesem Jahr wieder bei Glühwein und Gesang die Vorfreude auf Weihnachten steigt.

 

Der Dresdner Striezlmarkt
Die Pyramide auf dem Striezelmarkt | Foto: mikecphoto/Shutterstock.com


6. Brühlsche Terrasse

Im Herzen der Altstadt befindet sich die Flaniermeile Brühlsche Terrasse. Ihr Ursprung geht bereits bis auf das 16. Jahrhundert zurück, als sie noch Teil der Festung von Dresden waren. Durch Heinrich von Brühl erhielten sie ihren Namen, der die Festungsanlage 1739 von Sachsens Kurfürst Friedrich August II. geschenkt bekam und im Anschluss einige Erweiterungen bauen lies.

Auf 500 Metern könnt ihr erahnen, wie sich dort das Leben noch vor Hunderten von Jahren auf dem sogenannten Balkon Europas abspielte und Denkmäler, den ehemaligen Brühlschen Garten und verschiedene historische Museen und Gebäude besuchen und bestaunen.

Guru Tipp: Die Brühlsche Terasse eignet sich perfekt, um zu verweilen, die Eindrücke auf sich wirken zu lassen und bei einem Getränk das städtische Treiben zu beobachten. Dies ist außerdem der optimale Ort für tolle Fotos der Architektur.

 

Die Brühlsche Terrasse lädt zum Flanieren ein


7. Dresdner Zwinger

Der Dresdner Zwinger beinhaltet eine Anlage mit architektonisch und historisch wertvollen Gebäuden und Gärten.

Infos und Tipps:

  • Eintritt: Innenhof, Außengalerien & Garten-anlage sind kostenfrei
  • Öffnungszeiten Hof & Außengalerien: Apr.-Okt. 6-22 Uhr, Nov.-Mrz. 6-20 Uhr

Sein Name entstammt der mittelalterlichen Namensgebung für den Festungsteil zwischen den Burgmauern. Erbaut wurde die ursprüngliche Befestungsanlage etwa im 12 Jahrhundert, erfuhr aber über die Jahre immer wieder Umbauten und Veränderungen.  Heute bildet der Zwinger ein architektonisches Kunstwerk der Extraklasse ab, das sowohl für verschiedene Veranstaltungen dient, als auch als Heimat wichtiger Museen der Stadt, wie der Gemäldegalerie Alte Meister.

8. Grünes Gewölbe

Das Grüne Gewölbe stellt eine beeindruckende Sammlung von Kunstwerken dar, die sich auf das Historische und das Neue Grüne Gewölbe aufteilen.

Infos und Tipps:

  • Eintritt: 12€ Erwachsene, 9€ ermäßigt, unter 17 Jahren frei
  • Öffnungszeiten: Mi-Mo 10-18 Uhr, Di geschlossen

Betretet ihr die majestätischen Räume, die selbst schon von Prunk gesäumt sind, wird euch die beachtlichste Sammlung an Schmuckstücken und Kostbarkeiten in Europa ins Staunen versetzen. Als Teil der Staatlichen Kunstsammlung von Dresden verstecken sich 3.000 Schätze im Bernsteinkabinett, im Juwelen- oder Elfenbeinzimmer und vielen weiteren faszinierenden Ausstellungsräumen, die mit einem Audioguide erkundet werden können.

 

Das Gebäude des Grünen Gewölbes

9. Fürstenzug Dresden

Auf über 100 Metern Länge erstreckt sich ein öffentliches Kunstwerk, das eine Art Straßenkunst des 19. Jahrhunderts verkörpert und mit mehr als 20.000 Fliesen das weltweit größte Wandgemälde aus Porzellan darstellt. 34 Herrscher Sachsens aus dem Haus Wettin zwischen 1127 und 1873 wurden hier für die Ewigkeit festgehalten und mit ihnen 59 weitere Menschen sowie Pferde und Hunde. Sie schmücken noch heute die Auguststraße in der Dresdner Altstadt und werden täglich von vielen Besuchern bestaunt.

Gut zu wissen: Das eigentliche Kunstwerk wurde 1872 mit einer Putzkratztechnik gefertigt. Als diese der Wetterlage nicht standhielt, erneuerte man das Werk einige Jahre später mit Fliesen aus dem weltberühmten Meißner Porzellan. Tatsächlich schafften es die Fliesen sogar fast unbeschadet durch den Zweiten Weltkrieg. Lediglich einige wenige wurden Anfang der 80er erneuert und erstrahlen seither noch heute in ihrem Glanz.

 

Der Fürstenzug in der Auguststraße

10. Blaues Wunder

Ihr wollt in Dresden das Blaue Wunder erleben? Dann habe ich das Richtige für euch: Anders als die vielen beeindruckenden vorherigen Bauten, die ich euch vorgestellt habe, hat diese Brücke – die Loschwitzer Brücke – den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden.

Ursprünglich wurde die Brücke gebaut, um Blasewitz mit Loschwitz zu verbinden, ohne den Schiffweg zu stören. Nach über 100 Jahren Lebenszeit der standhaften Brücke muss allerdings in naher Zukunft sicher gestellt werden, dass sie uns auch weiterhin erhalten bleibt, denn einzelne Bauteile sind schon so alt, dass bereits die frühere Straßenbahnlinie, die über die Brücke fuhr, abgeschafft wurde.

Guru Tipp: Da die Sehenswürdigkeiten in Dresden gut zu Fuß abzuklappern sind, empfehle ich euch ein Rad, um zum Blauen Wunder zu fahren. So könnt ihr auch die schönen Radrouten der Stadt erkunden.

 

Dampfer vor dem Blauen Wunder
Foto: Sächsische Dampfschifffahrt


11. Residenzschloss Dresden

Ein weiteres Prachtstück Dresdens, das den Krieg leider nicht unbeschadet überlebte, ist das Residenzschloss aus der Renaissance.

Infos und Tipps:

  • Eintritt: 12€ Erwachsene, 9€ ermäßigt, unter 17 Jahren frei
  • Öffnungszeiten: Mi-Mo 10-18 Uhr, Di geschlossen

Obwohl es erst kürzlich wiedererbaut wurde, zählt das Schloss längst zu den wichtigsten Gebäuden der Stadt und beherbergt im Innern fünf bedeutende Museen, darunter auch das Grüne Gewölbe. Doch nicht nur die Kunstsammlungen und Ausstellungen im Innern machen das Schloss zu einem einmaligen Bauwerk. Besonders faszinierend ist der Einfluss verschiedenster Baustile und Herrscher über den Zeitraum, die das Residenzschloss in seiner Besonderheit erstrahlen lassen.

 

Im Renaissancestil erstrahlt das Residenzschloss

12. Gemäldegalerie Alte Meister

Ein echtes Highlight für die Freunde der Kunst unter euch ist die Gemäldegalerie Alte Meister, die im Dresdner Zwinger verborgen ist.

Infos und Tipps:

  • Eintritt: 12€ Erwachsene, 9€ ermäßigt, unter 17 Jahren frei
  • Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Mo geschlossen

In dem riesigen Gebäudekomplex finden sich unzählige fabelhafte Kunstwerke von bedeutenden Malern Europas aus der Zeit vom 15. bis ins 18. Jahrhundert. Mit der Sixtinischen Madonna von Raffael und „Ganymed in den Fängen des Adlers“ von Rembrandt gehört die Galerie nicht nur zur Staatlichen Kunstsammlung von Dresden, sondern ist außerdem eine der berühmtesten internationalen Gemäldesammlungen.

Guru Tipp: Ständig wechselnde Ausstellungen lassen auch regelmäßige Besuche nie langweilig werden.

 

Das Gebäude, in dem sich die beeindruckende Gemäldegalerie versteckt

13. Militärhistorisches Museum

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr zählt zu den bedeutendsten Museen der Geschichte – deutschland- und europaweit!

Infos und Tipps:

  • Eintritt Dauerausst.: 5€ Erwachsene, 3€ ermäßigt
  • Eintritt alle Ausstellungen: 7€ Erwachsene, 4€ ermäßigt
  • Öffnungszeiten: täglich 10-18.30 Uhr, Mo 10-21 Uhr, Mi geschlossen

Im Fokus der Dauerausstellung des Museums stehen Kriege, wie es zu ihnen kommt und welche Folgen sie haben. Sie soll Besucher mit überwältigenden Erzählungen ermutigen, über Geschehnisse der Geschichte nachzudenken. Nach dem Umbau durch Architekt Daniel Libeskind wurde das Museum 2011 neu eröffnet. Der markante aber edel wirkende Museumsblock wird nun von einem Keil „durchbrochen“, der für die damaligen Bombeneinschläge auf Dresden sowie das neue Museumskonzept steht.

 

Militärhistorisches Museum Dresden
Foto: iStock.com/taikrixel

14. Elbschlösser Dresden

Drei beeindruckende Bauwerke, die Elbschlösser, finden sich im Elbhang Dresdens inmitten grüner Natur.

Schloss Albrechtsberg:

  • Eintritt: Einfache Besichtigung kostenlos, Führung für Gruppen ab 90€
  • Öffnungszeiten: Park 24 Stunden, Schloss nach Besichtigungstermin

Gemeint sind das Schloss Albrechtsberg, das Lingnerschloss und das Schloss Eckberg. Wer schon von den vielen Bauwerken in der Dresdner Innenstadt verzaubert wurde, der sollte sich definitiv auf den Weg zu den Elbschlössern machen und neben den Schlossanlagen auch die Gärten besuchen. 1850 wurde das preußisch-klassizistische Schloss Albrechtsberg gebaut, das sich im Stil am meisten von den Sehenswürdigkeiten in Dresden unterscheidet.

 

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Schloss Albrechtsberg | Foto: Christoph Münch

Auch der Schlosspark mit seinen Wasserelementen ist besuchenswert.

Lingnerschloss:

  • Eintritt: Je nach Event
  • Öffnungszeiten: Mo-Fr 13-18 Uhr, Sa-So 11-18 Uhr

Schloss Eckberg:

  • Eintritt: Hotelpreise
  • Öffnungszeiten: Keine Besichtigung möglich

In der Mitte der drei Schlösser befindet sich das Lingnerschloss im selben Baustil wie Schloss Albrechtsberg, auch bekannt unter dem Namen Villa Stockhausen. Seit 1906 gehörte es zum Besitz von Karl August Lingner, dessen Mausoleum sich in der Parkanlage des Schlosses befindet. Schloss Eckberg ist das dritte der Elbschlösser und wurde in neugotischem Stil erbaut. Das Schloss ist seit 1985 ein Luxushotel und deshalb für Besichtigungen nicht mehr zugänglich. Doch schon der Blick von außen lohnt sich!

 

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15. Ausflugsziel Sächsische Schweiz

Nach all den historischen Gebäuden und spannenden Sehenswürdigkeiten in Dresden, darf ein Punkt auf meiner Liste auf keinen Fall fehlen.

Infos und Tipps:

  • Eintritt: kostenlos
  • Öffnungszeiten: 24h, das NationalparkZentrum bietet täglich von 9-18 Uhr Infos
  • Tipp: ab Dresden können siebenstündige Touren ab 12€ gebucht werden

Zwar liegt der Nationalpark Sächsische Schweiz nicht mehr in der Stadt Dresden selbst, doch nach gerade einmal 30 Kilometern seid ihr inmitten atemberaubender Natur. Fabelhafte Wander- und Radwege führen euch vorbei an beeindruckenden Felsformationen und besonderen Aussichtpunkten, entdeckt Burgen und Schlösser und verpasst auf keinen Fall die Bastei – die bekannteste Felsformation.

Guru Tipp: Mehr Infos gibt im Artikel zur Sächsischen Schweiz.

 

Die Bastei in der Sächsischen Schweiz

Kommt mit auf eine Zeitreise in Dresden

Hat euch Sachsens Landeshauptstadt auch so verzaubert wie mich? Ich glaube keine Stadt kann euch so viel faszinierende Geschichte, atemberaubende Kunst und beeindruckende Bauwerke in Einem bieten, wie Dresden. Lasst euch auf die Zeitreise durch viele Jahrhunderte ein und erfahrt, warum Dresden einfach etwas Besonderes ist.

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