Die mediterrane spanische Küche hat weltweit viele Fans. Dies liegt an abwechslungsreichen Rezepten, die mit ihrer Vielzahl an leckeren Zutaten zu überzeugen wissen. Deftige Hausmannskost, feine Fischgerichte, aromatisches Gemüse und auch ein Faible für süße Desserts machen Spanien zum perfekten Urlaubsland für Genießer!

Beim Gedanken an die spanische Küche fallen euch bestimmt zuerst die Klassiker wie Paella, Crema Catalana, Tapas und Churros ein. Tatsächlich gibt es aber von Region zu Region noch viele weitere, ganz unterschiedliche Spezialitäten zu entdecken. Lasst euch von mir auf eine kulinarische Reise durch Spanien entführen.

Deftige und süße Highlights der spanischen Küche

Spanische Essgewohnheiten 

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Essgewohnheiten in Spanien

Andere Länder, andere Sitten. Wie halten es die Spanier mit ihren Mahlzeiten und was für besondere Essgewohnheiten pflegen sie?

Die Mahlzeiten

Anders als zum Beispiel in Deutschland wird dem Frühstück in Spanien keine große Beachtung geschenkt. Die meisten Spanier trinken nur einen Kaffee und essen dazu vielleicht ein süßes Gebäckstück. Dies tun sie auch gerne in kleinen Kaffeebars vor der Arbeit. Dafür sind die beiden weiteren Mahlzeiten des Tages warm und werden mehr zelebriert. Spanier essen zwischen zwei und vier Uhr zu Mittag, daher findet ihr Abendessen eher spät zwischen neun und zehn Uhr abends statt. Spanische Mahlzeiten bestehen aus mehreren Gängen und werden fast immer mit viel Brot als Beilage serviert.
Ein Frühstück in Spanien

Kneipenkultur

Zwischen den Mahlzeiten werden in Spanien gerne kleine Snacks zusammen mit einem Getränk in Bars und Bistros eingenommen. Die zwei Hauptpausen während des Tages – am Mittag inklusive der bekannten Siesta und am späten Nachmittag – werden von vielen kleineren Betrieben noch immer eingehalten und gerne dafür genutzt, kurz zur Ruhe zu kommen und gemeinsam mit Freunden oder Arbeitskollegen in den Bars einzukehren.

Spanische Tapas
Foto: Matyas Rehak/Shutterstock.com

Vorspeisen der spanischen Küche

Neben kalten Suppen und herzhaften Eintöpfen sind die allseits bekannten Tapas ein beliebtes Vorspeisengericht, das sich aber auch gerne zu einer richtigen Hauptmahlzeit ausdehnen lässt. Erfahrt hier alles über die Primer Plato der spanischen Küche.

Kalte & warme Suppen

Aufgrund des warmen Klimas werden spanische Suppen häufig kalt serviert. Am bekanntesten ist dabei natürlich die andalusische Gazpacho mit Gurken sowie Essig und Öl als Hauptbestandteile. Aber auch die Salmorejo, eine ähnlich zubereitete Variante aus Cordóba, die ihr auf dem Bild sehen könnt, gewinnt mittlerweile außerhalb Spaniens an Beliebtheit. Diese etwas dickflüssigere Suppe mit Tomaten und Paprika wird mit würzigem Schinken serviert und im Winter auch warm gegessen.

Eine spanische Suppe

Herzhafte Eintöpfe

Herzhafte, reichhaltige Eintöpfe sind kaum aus der spanischen Hausmannskost wegzudenken. Die sogenannten Potajes oder Pucheros werden, anders als die Mehrzahl spanischer Gerichte, als einzelner Gang verzehrt. Die Eintöpfe der nördlicheren Regionen basieren zumeist auf Bohnen, die im Süden eher auf Kichererbsen, wobei die Grenzen fließend sind. Auch Kartoffeln findet ihr häufig in Eintöpfen, je nach Region werden diese dann mit Fleisch und Fisch ergänzt. Der Cocido Madrileno aus Madrid ist zum Beispiel ein Kichererbseneintopf mit Kartoffeln und Fleisch, der Fabada Asturiana aus dem nordspanischen Asturien ist hingegen ein Bohneneintopf mit verschiedenem Schinken und Wurst.

Ein spanischer Eintopf

Tapas in Spanien

Unter den Sammelbegriff Tapas fallen die unterschiedlichsten Speisen: Ob Fisch, Fleisch, Gemüse, oder Pilze – die Vielfalt ist überwältigend. Alle Varianten werden in kleinen Portionen, zumeist in Tonschalen, serviert und häufig miteinander geteilt.

Gut zu wissen:

Wusstet ihr woher der Name Tapas kommt? Kellner deckten Getränke zum Schutz vor Fliegen mit einer Serviette oder einem kleinen Teller ab. Abdecken heißt „tapar“. Nach einer Weile begannen sie damit, auf die Tellerchen kleinere Snacks wie Wurst oder Oliven zu legen, was extrem gut ankam. Daraus entwickelten sich dann die immer kreativer werdenden Tapas, die wir heute kennen.

Das in vielen Tapas und auch anderen Gerichten vorkommende Olivenöl ist übrigens der ganze Stolz der Spanier und wird als flüssiges Gold bezeichnet. Da die Tradition der Tapas in Sevilla begann, ist dieser Teil der spanischen Essenskultur noch immer besonders typisch für Andalusien.

Käse – der Allrounder

Der Allrounder wird sowohl als Vorspeise in Tapas als auch zum Nachtisch serviert. Spanien bringt einige sehr unterschiedliche Käsesorten hervor, wie den bekannten Schafskäse Manchego,  den extrem flüssigen Torta de Casar aus der Extremadura oder auch den Ibores-Käse aus Ziegenmilch. Gerne wird er wie in Frankreich gemeinsam mit einem Glas Wein genossen.

Guru Fun Fact: Der Käse Tetilla, der aus Galicien stammt, wird traditionell als eine Art Rebellion in Form eines Busens hergestellt. Damit wird an einen Geistlichen erinnert, der den Busen einer Statue an der Kathedrale Santiago de Compostela entfernen ließ.

Käse und Schinken und aus Spanien

Gemüse und Kartoffelgerichte

Da Kartoffeln als klassisches Gemüse und nicht als Sättigungsbeilage betrachtet werden, findet ihr sie in vielen Gerichten. Aber auch anderes Gemüse wie Artischocken, Spargel, Paprika, Pilze und Tomaten sind beliebt und werden oft gegrillt oder eingelegt serviert. Ein leckeres geschmortes Gericht ist außerdem Escalivada, bestehend aus Knoblauch, Olivenöl, Paprika, Aubergine, Tomate und Zwiebeln. So kommen auch Vegetarier bei der spanischen Küche auf ihre Kosten.

Patatas Fritas/Patatas Bravas

An der Kartoffel kommt ihr in Spanien einfach nicht vorbei. Dabei sind die Patatas Fritas oder auch Patatas Bravas ein absoluter Klassiker, der innerhalb des Landes in Würzung und Form stark variiert. Die Kartoffeln werden in kleine Quader geschnitten und frittiert. Dazu gibt es entweder Aioli oder eine scharfe Tomatensauce. Lecker!

Tortilla Española

Die Tortilla Española solltet ihr nicht mit dem südamerikanischen Namensvetter, einer Brotsorte, verwechseln, denn bei der spanischen Variante handelt es sich um eine Art Kartoffelomelett, das auf unterschiedlichste Art und Weise verzehrt wird. Zusätzlich zum Originalrezept mit Kartoffeln und Eiern werden der spanischen Tortilla mittlerweile auch häufig Zwiebeln, Knoblauch, weiteres Gemüse und manchmal Wurst hinzugefügt.

Spanische Tortilla

Typisch spanische Meeresfrüchte

Gambas, Thunfisch, Tintenfisch: In Spanien könnt ihr jeden Tag ein neues Gericht mit Fisch und Meeresfrüchten entdecken!

Gambas Pil Pil

Gambas Pil Pil sind Garnelen in heißem Knoblauchöl, das manchmal scharf oder mit Weißwein abgeschmeckt wird. Dazu wird meist Weißbrot gereicht, das ihr unbedingt in das Knoblauchöl tunken solltet. Denn natürlich darf kein Tropfen verschwendet werden.

Pulpo a Feira/Pulpo alla Gallega

Hinter diesem Namen verbirgt sich der Tintenfisch. Mit grobem Salz, Paprikapulver und wahlweise mit Kartoffelscheiben (Gallega) findet man dieses Gericht auf jeder guten Tapas-Karte.

Spanischer Pulpo a Feira

Wurst und Schinken

Neben den Meerestieren, stehen auch Fleisch- und Wurstspezialitäten in der spanischen Küche hoch im Kurs. In vielen Bars hängen Schinken gut sichtbar an der Decke und werden zum Getränk gereicht. Ein gutes Beispiel sind die Tapas Datteln im Speckmantel.

Sobrasada

Die Streichwurst wird aufgrund ihrer Herkunft häufig auch Sobrasada de Mallorca genannt. Die würzige Wurst wird in einem Trockenraum gelagert, wo sie weiter reift.

Chorizo

Die vermutlich bekannteste Wurstsorte Spaniens, bekommt ihren pikanten oder süßlichen Geschmack von einer Menge Paprikapulver, das dem Fleisch, gemeinsam mit viel Knoblauch, beigefügt wird.

Morcilla

Blutwurst ist charakteristisch für spanische Fleischgerichte. Nicht selten wird sie für Eintöpfe und Suppen verwendet. Die Morcilla variiert von Region zu Region, daher enthält sie neben Fett und Schweineblut entweder Reis oder andere feste Bestandteile wie Nüsse und Kerne.

Lomo Embuchado

Die Wurst aus Schweinelende wird gepökelt und mit verschiedenen Kräutern, Öl und Knoblauch mariniert. Daraufhin muss sie zwei Monate lagern, bis sie in den Verkauf gelangt.

Salchichon

Die Mettwürste aus magerem Schweinefleisch werden deutlich weniger gewürzt als alle anderen Sorten. Nur Salz und Pfeffer kommen in die dünnen und feinen Würste.

Jamón Ibérico

Der Geschmack des delikaten Schinkens Jamón Ibérico kommt vom vielen Fett des dunklen Ibérico-Schweins, das ihn besonders hochwertig macht.

Serrano

Serrano ist ein magerer und luftgetrockneter Schinken, der, im Gegensatz zum Jamón Ibérico, aus dem hellen Fleisch des Hausschweins hergestellt wird.
Tapas in Spanien

Hauptspeisen der spanischen Küche

Spanier lieben es deftig. Von Region zu Region wandert der Fokus zwar hauptsächlich von Fisch zu Fleisch, aber auch das reichhaltige Angebot an Gemüse als Beilage darf an dieser Stelle nicht unbeachtet bleiben.

Spanische Fischgerichte

Mit langen knapp 5.000 Kilometern Küste wird Spanien ein reichhaltiges Angebot an Seafood ermöglicht. So gibt es viele tolle Rezepte mit Fisch, Muscheln und anderen Meeresfrüchten, die weit über die bekannte Paella hinausgehen.

Paella

Wer an Spanien in Kombination mit Fisch denkt, kommt schnell zur Paella: Das aus Valencia stammende Gericht vereint zwei absolute Lieblinge der spanischen Küche: Reis und Fisch beziehungsweise Meeresfrüchte.

Paella in Spanien

Sardellen

Ansonsten werden gerne eingelegte Fische wie Sardellen als Snack zwischendurch oder auch als Tapas serviert.

Fisch im Salzmantel

Ein spanisches Rezept, das die Aromen bei guter Zubereitung perfekt erhält, ist Fisch im Salzmantel, dafür wird hauptsächlich Wolfsbarsch verwendet.

Pescaìto Frito

Pescaìto Frito ist ein einfacher, aber sehr schmackhafter gebackener Stockfisch.

Merluza en Salsa Verde

Das baskische Fischgericht wird vorwiegend mit Seehecht zubereitet. Die grüne Sauce (Salsa Verde) besteht aus Erbsen, Petersilie, oder Schnittlauch, Weißwein, Fischfond, Mehl und einigen Garnelen.

Mojama

Mojama ist in Salz eingelegte Thunfischlende, die in sehr dünnen Scheiben, ähnlich wie das italienische Carpaccio, geschnitten wird.

Caldillo de Perro

Die andalusische Fischsuppe Caldillo de Perro wird mit dem Saft bitterer Orangen, die für diese Gegend typisch sind, verfeinert und dann mit Weißwein und Brot entweder als Vorspeise oder auch als Hauptgang gegessen.

Spanischer Caldillo de Perro

Spanische Fleischgerichte

Über Wurst und Schinken wisst ihr an dieser Stelle ja bereits Bescheid, darüber hinaus gibt es in Spaniens fleischlastiger Küche aber auch weitere Rezepte für die Carnivore unter euch.

Iberisches Schwein

In Kastilien gilt das Spanferkel (Cochinillo Asado) als absolutes Lieblingsgericht. Ebenfalls aus Kastilien stammt das iberische Schwein, das mit Kastanien und Eicheln gefüttert wird, um den charakteristischen Geschmack hervorzurufen.

Pinchos Morunos

Pinchos Morunos sind Spieße aus Schweine- oder Rindfleisch. Der Name bedeutet so viel wie „Maurenspieße“. Sie können entweder scharf oder mild aber immer mit Paprikapulver gewürzt werden.

Albóndigas

Albóndigas sind große Hackfleischbällchen in Tomatensauce, die auch schon einmal etwas schärfer ausfällt.

Spanische Schmorgerichte

In Spanien wird gerne Geschmortes gegessen. Neben dem bereits erwähnten Spanferkel werden auf diese typische Weise auch das Milchlamm, Ternasco de Aragón – ein Lamm, das jünger als 90 Tage ist – zubereitet. Generell werden aber auch andere Fleischsorten wie Geflügel geschmort und auch Gemüse gewinnt so eine ganz besondere Würze.

Gerichte der Spanischen Küche

Desserts der spanischen Küche

Auch Naschkatzen werden in Spanien glücklich: Frittierte Teigwaren, alles rund um die Mandel und leckeres Obst bereichern die spanische Küche ebenso wie die deftigen Genüsse.

Crema Catalana

Wie der Name bereits vermuten lässt, stammt diese Süßspeise aus Katalonien. Sie ist aber auch als Crema Cremada bekannt, was gebrannte Creme bedeutet und den Kern dieses Desserts mit der flambierten Zuckerschicht auf den Punkt trifft. Die Schwester der französischen Crème Brulée unterscheidet sich durch die Würzung mit Orangen sowie Zitronenschale und Zimt.

Crema Catalana

Tarta de Santiago

Die in Spanien allgegenwärtige Mandel findet ihren Weg in viele köstliche Rezepte, so gibt es allerlei Gebäck, Eis und das berühmte Getränk Horchata aus Mandelmilch. Der galizische, lockere Mandelkuchen Tarta de Santiago geht auf die Pilger des Jakobsweges zurück und kann somit auch auf der gesamten Strecke bis Santiago de Compostella in vielen Bäckereien erworben werden. Daher werdet ihr häufig ein Jakobskreuz aus Puderzucker auf dem saftigen, gelblichen Kuchen finden.

Mandelkuchen in der spanischen Küche

Mazapán de Toledo

Wo wir grade schon bei der Mandel sind, darf natürlich auch das Mazapán de Toledo nicht fehlen! Neben dem deutschen Lübecker Marzipan gilt das spanische Pendant aus Toledo als das beste der Welt. Die besonders aromatischen Mittelmeermandeln werden zu Marzipan verarbeitet und dann entweder pur oder in verschiedensten Kuchen- und Dessertvariationen genossen. Traditionell werden zum Beispiel die Panellets de Tots Sants, kleine Marzipankuchen mit Pinienkernen und Mandeln, an Allerheiligen verzehrt. Generell nimmt der Marzipankonsum, genau wie in Deutschland, um Weihnachten zu.

Marzipan aus der spanischen Küche

Churros

Frittiertes, längliches Fettgebäck mit sternförmigem Querschnitt, das mit Puderzucker oder Schokolade verfeinert wird: Das sind Churros. Spanier essen sie gerne zum Frühstück, zusammen mit Kaffee oder heißer Schokolade. Auch junge Leute kehren gerne nach einer durchzechten Nacht in den vielen Churrerias für einen süßen Snack ein.

Übrigens: Der Name Churro leitet sich von den Hörnern des Churra Schafs ab, dessen Hörner der Form der Churros gleichen.

Churros sind das bekannteste Gericht der spanischen Küche

Getränke in Spanien

Edelster Wein, leckeres Bier, gesprudelter Cava und natürlich spanischer Kaffee: Spanien verlasst ihr garantiert nicht durstig!

Wein, Wein, Wein

Wein spielt in Spanien nicht nur kulinarisch, sondern auch wirtschaftlich eine überaus große Rolle. Naturgemäß sind auch die Spanier besonders stolz auf ihre hochwertigen Weinsorten. Schon 4.000 Jahre v. Chr. soll in Spanien Wein angebaut worden sein, diese Tradition setzt sich bis heute fort. Obwohl auch Weißwein produziert wird, ist Spanien hauptsächlich für seinen Rotwein bekannt. Insbesondere die Rebsorte Tempranillo erfreut sich auch international großer Beliebtheit und wird unter anderem in Rioja und Navarra angebaut. Ebenfalls aus Spanien stammt die Sangria, ein Mischgetränk aus Wein und Zitrusfrüchten, das auch außerhalb Spaniens ein geschätztes Partygetränk im Sommer geworden ist. Ihr wollt mehr über Wein erfahren? Dann schaut euch doch auch meinen Artikel zu den besten Weinanbaugebieten der Welt an.

Wein aus Spanien

Spanisches Bier

Wer nicht so Recht mit Wein warm wird, dem empfehle ich spanisches Bier, das leicht und erfrischend ist. Da die Nachfrage nach Bier erst in den letzten Jahren angestiegen ist, bestreiten nur einige große Brauereien den Handel. Die auch international bekanntesten Biere sind dabei San Miguel, das sehr ähnliche Estrella, Mahou und das Cerveza Moritz.

Spanisches Bier

Spanischer Sekt: Cava

Ein wenig Luxus muss sein und selbst eingefleischte Sekthasser werden schwach, wenn es um Cava geht. Oft mit Champagner verglichen, hat Spaniens Version des Schaumweins ganz eigene Qualitäten. Der fruchtige Geschmack nach Apfel, Aprikosen, oder Beeren ist sein Markenzeichen. Nur ganz spezielle Rebsorten dürfen für das Flaschengährungsverfahren verwendet werden und machen den Cava zu einem hochqualitativen Getränk. Neben der weißen Variante gibt es außerdem auch roten und rosé Cava.

Cava aus Spanien

Spanischer Kaffee

Spanischer Kaffee zumeist sehr stark. Über den Tag hinweg trinken viele Spanier mehrere Tassen, daher ist das koffeinhaltige Getränk aus ihrer Küche nicht wegzudenken. Welche verschiedenen Kaffeespezialitäten beliebt sind, erfahrt ihr jetzt:

Café Solo

Zuallererst ist da natürlich der klassische Espresso, in Spanien unter dem Namen Café Solo bekannt.

Café Cortado

Ein Espresso mit geschäumter Milch, also ein Espresso Macchiato, heißt Café Cortado.

Café Bombon/Café Bombom

Wer es süß mag, bestellt die Variation des Café Cortado, die geschichtet wird: Unten gesüßte Kondensmilch, dann Espresso und darauf noch einmal heiße Milch.

Café con Leche

Ein Café con Leche ist ein einfacher Milchkaffee. Er unterscheidet sich durch die größere Milchmenge vom Cortado.

Carajillo

Früher bestand der Carajillo aus Espresso und Anislikör, heute wird er eher mit Brandy gemischt. Dieses Getränk wird tatsächlich zu jeder Tageszeit, also auch bereits morgens, konsumiert.

Barraquito

Espresso, Kondensmilch und Tia Maria, ein süßer Rum, werden mit Zitronenschale verfeinert als Drink getrunken: der Barraquito.

Kaffee in Spanien

Hunger auf Spanien?

Berge, Meer, wunderschöne Natur, unglaubliches Essen und feinster Wein! Was bietet Spanien eigentlich nicht? Konnte euch mein Artikel über die leckersten Gerichte der spanischen Küche so richtig überzeugen, euch einmal quer durch die spanische Küche zu schlemmen? Vielleicht könnt ihr euren Appetit dank meiner Deals schon bald stillen!

 

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