Hier wurde deutsche Geschichte geschrieben und noch heute ist Frankfurt als Hochburg von Banken und der Börse in aller Munde. Dass die Mainmetropole weit mehr zu bieten hat als den Main-Tower und das Bankenviertel, könnt ihr hier nachlesen.

Eine wunderbare Altstadt, urige Kneipen und historische Gebäude, die bis ins 17. Jahrhundert zurückzuführen sind – auch das ist Frankfurt, die Stadt am Main, in der die deutsche Demokratie geboren wurde, Apfelwein aus Steinkrügen getrunken und der globale Aktienmarkt überwacht wird. Nicht ohne Grund trägt die Stadt den Kosenamen Mainhattan. Sie ist vielseitig, pompös und vor allem überraschend anders.

Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main

Anreise | Sparen mit der Frankfurt Card

Sehenswürdigkeiten

SkylineKaiserdom | Paulskirche | Römerberg | Börsenplatz | Museumsufer | Bockenheimer Warte | Oper

Weitere Attraktionen in Frankfurt

Shopping | Essen & Trinken | Nachtleben

Mövenpick Hotel Frankfurt City
Foto: s borisov/ shutterstock.com

Anreise nach Frankfurt

Die Art eurer Anreise hängt natürlich davon ab, wo ihr herkommt. So ist der Fernbus eine günstige Möglichkeit, von vielen deutschen Städten aus in die Mainmetropole zu reisen. Von Düsseldorf aus kommt ihr beispielsweise schon ab 9€ von A nach B. Mit der Deutschen Bahn kommt ihr von jedem Ort in Deutschland sowie den umliegenden Ländern zum Hauptbahnhof der Stadt.  Solltet ihr von weiter weg anreisen oder euch eine Bahn- und Busfahrt schlicht zu lange dauern, könnt ihr auch den Internationalen Flughafen (FRA) anfliegen.

Frankfurt Tipps, Hauptbahnhof
Foto: istock.com / ollo

Sparen mit der Frankfurt Card

In Frankfurt angekommen, wollt ihr bestimmt möglichst schnell mit der Erkundung der Stadt beginnen. Wie bei allem, will ich euch als Schnäppchensucher mit Rat und Tat zur Seite stehen, deshalb lege ich euch die Frankfurt Card ans Herz. Mit ihr bekommt ihr nämlich nicht nur bis zu 50% Ermäßigung in 26 Frankfurter Museen, im Palmengarten und im Zoo, sondern auch 20% Ermäßigung auf den Eintrittspreis im Maintower, weitere Attraktionen der Stadt und auf Stadtrundfahrten. Die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist ebenso inklusive. Ihr könnt zwischen verschiedenen Varianten der Frankfurt Card wählen, ob ihr sie 24 Stunden für 10,50€ oder 48 Stunden für 15,50€ nutzen wollt, ob als Einzelperson oder als Gruppe. Es gibt viel zu entdecken!

Skyline

Bevor wir mit der eigentlichen Sightseeingtour quer durch Frankfurt beginnen, möchte ich euch einen kleinen Überblick über die Stadt geben – und was wäre dafür besser geeignet als ein Rundblick über die Skyline Frankfurts? Für ein atemberaubendes Panorama gibt es dank der vielen Hochhäuser in Mainhattan gleich mehrere mögliche Anlaufstellen. Ganz klar an erster Stelle steht hierbei der MAIN TOWER. Die Landesbank Hessen-Thüringen ist das einzige Hochhaus der Metropole mit einer öffentlich zugänglichen Aussichtsplattform inklusive Restaurant. Weitere Orte, um die Stadt von oben zu erkunden, sind der Dom, die Main-Brücke und der Goetheturm im Waldspielpark.

Kaiserdom

Den Kaiserdom oder auch St. Bartholomäus-Dom könnt ihr gar nicht verfehlen. Auch, wenn Frankfurt voll mit Wolkenkratzern ist, sticht der Turm der Kirche trotzdem ins Auge. Das Gotteshaus wurde 1260 erbaut, jedoch seitdem aufgrund von Verfall oder eines Brandes immer wieder renoviert. Neben dem Dommuseum, das unter anderem Exponate aus dem Domschatz zeigt, ist der Domturm das Highlight der Kirche. Den könnt ihr sogar besteigen – 66 Meter höher und 324 Stufen später genießt ihr einen atemberaubenden Panoramablick über Frankfurt.

Öffnungszeiten Domturm: November bis April, je nach Wetterlage, von 10 – 17 Uhr

Der Kaiserdom verdankt seinen Namen den dort seit 1356 abgehaltenen Königswahlen und Kaiserkrönungen. Eine Bischofskirche, wie es der Name „Dom“ vermuten lässt, war die gotische Kathedrale übrigens nie.

Frankfurt Tipps, Kaiserdom

Paulskirche

Die Paulskirche ist ein Muss bei eurem Besuch in Frankfurt. Sie ist das nationale Symbol für Freiheit und Demokratie in Deutschland schlechthin. Wie ihr vielleicht aus dem Geschichtsunterricht noch wisst, trat dort im Mai 1848 die erste freigewählte Nationalversammlung zusammen, um an unserer heutigen Verfassung zu arbeiten. „Das Haus aller Deutschen“, als das es nach dem Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg wiedereröffnet wurde, dient heute für Ausstellungen oder aber zum Beispiel als Austragungsort für die Verleihung des „Friedenspreises des Deutschen Buchhandels“. Besuchen könnt ihr die Paulskirche von Montag bis Sonntag, von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Frankfurt Tipps, Paulskirche
Foto: istock.com/ dannymark

Römerberg

Weiter geht es zum historischen Stadtzentrum Frankfurts. Hier erwarten euch urige Fachwerkhäuser mit Namen wie „Großer Engel“, „Wilder Mann“ oder „kleiner Dachsberg“. Was dahinter steckt? Na, ihre große und stolze Vergangenheit. Der „Große Engel“ zum Beispiel war im 17. Jahrhundert das erste Bankgebäude Frankfurts. Der schönste Platz des damaligen Heiligen Römischen Reiches diente als Ort für Märkte, Messen, Turniere und als Richtplatz. Heute findet ihr dort den Charme längst vergangener Tage und Frankfurts ersten Springbrunnen in der Mitte des Platzes.

Frankfurt Tipps, Römerberg
Foto: istock.com/ juergen sack

Börsenplatz

Namensgeber für den Platz ist die Neue Börse aus dem Jahr 1879. Hier ist der Sitz der Frankfurter Wertpapierbörse und der IHK Frankfurt am Main. Klingt für manche vielleicht erstmal nicht nach typischer Sightseeingkulisse, da die Stadt am Main jedoch durch die Geschichte der Börse maßgeblich geprägt ist, ist ein Besuch dort unabdinglich. Auf der östlichen Seite des Börsenplatzes findet ihr ein beliebtes Fotomotiv: Die beiden Bronzefiguren Bulle & Bär symbolisieren die fallenden und steigenden Aktienkurse.

Frankfurt Tipps, Bulle und Bär
Foto: matyas rehak/ shutterstock.com

Museumsufer

Special Events:
In der „Nacht der Museen“ öffnen die Häuser von 19 bis 2 Uhr ihre Pforten. Am letzten Augustwochenende findet jedes Jahr das „Museumsuferfest“, eines der bedeutendsten und größten Kulturfeste Europas, statt.
Schlendern wir doch weiter in Richtung Mainufer, wo sich Kunst- und Kulturinteressierte im siebten Himmel bewegen. Die Rede ist vom Museumsufer, welches als einer der bedeutendsten Standorte für Museen in Deutschland gilt. 13 Museen reihen sich hier an beiden Seiten des Mains aneinander. Meine persönlichen Highlights sind das Museum für Komische Kunst „Caricatura“, das Goethe-Haus und das etwas abseits des Ufers gelegene Struwelpeter Museum.

Frankfurt Tipps, Museumsufer
Foto: istock.com/ july7th

Bockenheimer Warte

Zugegeben, es ist nur ein U-Bahnhof, den ich euch hier zeigen möchte, dafür aber ein ganz besonderer. Wenn ihr an der Bockenheimer Landstraße mit der U-Bahn weiterfahren wollt, müsst ihr nämlich durch einen aus der Erde ragenden, alten Londoner Trambahnwagen hinabsteigen. Zu verdanken haben die Frankfurter dieses skurrile Wahrzeichen dem polnischen Architekten und Designer Prof. Z. P. Pininski.

Frankfurt Tipps, Bockenheimer Warte

Oper

Wem das Museumsufer noch nicht Kultur genug war, für den habe ich zum Ende meiner Sightseeingtour durch Frankfurt noch ein ganz besonders Highlight. Die Oper in Frankfurt zählt zu den bedeutendsten Opernhäusern Europas. Auch sein Orchester ist etwas ganz Besonderes, nicht nur der Name „Frankfurter Opern- und Museumsorchester“ ist anders, es gehört zudem zu den traditionsreichsten deutschen Klangkörpern.

Weitere Attraktionen in Frankfurt am Main

Shopping | Essen & Trinken | Nachtleben

Shopping in Frankfurt

Die erste Anlaufstelle für alle Fashionistas und Shoppingqueens dieser Welt ist in Frankfurt ganz klar „Die Zeil“. Sie ist eine der umsatzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands, hier findet ihr alle großen Häuser der Modeindustrie, Kaufhäuser, unzählige Schuhläden und kleine Fachgeschäfte. Wer lieber alles kompakt in einem Gebäude haben will, für den ist das Einkaufszentrum „MyZeil“ genau richtig, die geschwungene Glasfassade mit dem Loch in der Mitte ist schon von Weitem zu sehen.

Für wen Geld keine Rolle spielt und wer für den passenden Fummel gerne etwas mehr ausgeben möchte, für den ist die Goethestraße mit ihren Luxusläden die richtige Adresse. Ansonsten ist für alle Individualisten und Feinschmecker unter euch das Brückenviertel nur ein paar hundert Meter vom Mainufer im Stadtteil Sachsenhausen entfernt. Hier findet ihr kleine kreative Läden und auch der Wochenmarkt ist sehr zu empfehlen.

Frankfurt kulinarisch

Für nicht Hessen wirkt das Nationalgericht der Frankfurter etwas gewöhnungsbedürftig, und ich muss euch sagen, „Grüne Soß“ ist nicht jedermanns Sache. In die original Frankfotter Grie Soß gehören 7 verschiedene Gartenkräuter, die da wären: Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch, Kresse, Kerbel und Pimpinelle. Zusammen mit saurer Sahne, Essig und Öl ist das kalt zu genießende Mahl fertig.

Tipp: Für alle, die es ausgefallen mögen, ist der Ebbelwei-Express genau das richtige Fortbewegungsmittel, um die Stadt am Main zu erkunden. Die bunt bemalte Straßenbahn führt euch vorbei an den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Dazu gibt es Frankfurter Schlager und Apfelwein.
Serviert wird das Ganze traditionell mit gekochten Eiern und Pellkartoffeln. Allen, die in der Mainmetropole in den Genuss der internationalen Küche kommen möchten, helfe ich in meinem Artikel zu den besten Restaurants in Frankfurt weiter.

Klassisch zur Grie Soß wird in Frankfurt, wie eigentlich zu jedem Gericht, gerne Apfelwein, oder wie die Hessen sagen „Ebbelwoi“, getrunken. Dieser wird in einem Steinkrug, dem sogenannten „Bembel“, serviert.

Frankfurt Tipps, Ebbelwoi Express
Foto: jorg hackemann/ shutterstock.com

Nachtleben in Frankfurt

Auch für die Nachtschwärmer unter euch hält Frankfurt das ein oder andere Schmankerl bereit. Bei meinem Streifzug durch die Stadt bin ich vor allem im Stadtteil Sachsenhausen auf zahlreiche urige Kultkneipen gestoßen. Hier wird euch der Ebbelwoi traditionell im Bembel ausgeschenkt und ihr trefft auf ein paar echte Frankfurter Originale, die immer für ein Plausch zu haben sind.

Für alle Kinofans gibt es in Frankfurt auch etwas ganz Besonderes. Die Mainmetropole hat es geschafft, als eine der wenigen Städte in Deutschland den Charme alter Lichtspielhäuser aufrecht zu erhalten. Denn seien wir mal ehrlich, einen Hollywoodklassiker in einem Kinosaal mit Kronleuchter und gemütlichen Plüschsesseln zu genießen, ist doch viel schöner, als einen Film mit 3-D-Brille auf der Nase und dröhnenden Soundeffekten zu erleben. Perfekt sind dann Kultkinos wie das „Mal Seh’n“ oder „Harmonie“, die an die Glanzzeiten der 20er Kinojahre erinnern oder einfach nur durch ihre Auswahl an Klassikern in Originalsprache begeistern. Natürlich gibt es in Frankfurt auch zahlreiche Clubs für alle Partymäuse und Tanzbären unter euch, Mainhattan ist für seine Techno-, House- und Dancefloor-Musik bekannt.

Frankfurt Tipps, Skyline night

Frankfurt ist nicht die langweilige Banken- und Börsenstadt, wie es ihr oft nachgesagt wird. Es ist frisch, vielseitig, aufregend und wird euch auf jeden Fall begeistern! Ob ihr euren Trip in die Mainmetropole für eine ausgiebige Shoppingtour oder für zahlreiche Museumsbesuche nutzen wollt, ist dabei ganz euch überlassen. Auch bei Nacht könnt ihr in der Stadt am Main einiges erleben. Habt ihr jetzt Lust auf die deutsche Großstadt bekommen? Dann schaut doch mal in meine aktuellen Deals oder stellt mir eine kostenlose Reiseanfrage in meinem Forum. Hier widme ich mich eurer ganz persönlichen, perfekten Städtereise nach Hessen!

 

Wunderschönes Deutschland: