Ihr wolltet schon immer mal eine Safari machen? Kein Problem, im Zoo Safaripark könnt ihr Tiger & Co live erleben!

Tiger, Löwen, Giraffen und Zebras in freier Wildbahn erleben – ein unbeschreibliches Erlebnis, welches unter Garantie jeder von uns einmal in seinem Leben erlebt haben möchte! Wer Safari hört, denkt natürlich sofort an Afrika, aber wieso in die Ferne reisen, wenn es sogar hier in Deutschland die Möglichkeit dazu gibt? Gut, ich gebe zu: Hier in Deutschland ist es schon etwas anderes als in Afrika, aber der Zoo Safaripark in Schloss Holte-Stukenbrock bietet eine tolle Alternative!

Zoo Safaripark Logo
Foto: Zoo Safaripark Stukenbrock

Zoo Safaripark – Ein Park voller Attraktionen und wilder Tiere

Am Fuße des Teutoburger Waldes in der Nähe von Bielefeld gelegen befindet sich der Park mit seinen mehr als 600 Tieren. Ob weiße Löwen, Tiger, Giraffen, Kamele, Elefanten – viele Tiere finden dort ein Zuhause und können zum Teil in freier Wildbahn beobachtet werden. Und das Gute: Wer einen Tag im Safaripark verbringt, kann außerdem anschließend den dazugehörigen Streichelzoo, einen weiteren Zoobereich sowie einen Freizeitpark mit ansehnlichen Attraktionen und Shows besuchen. Also wenn das nicht nach einem unvergesslichen und tollen Ausflugsziel klingt, dann weiß ich auch nicht!

Meine Leserin Annika war mit ihrem Mann und ihrer kleinen fünfjährigen Tochter Charlotte in dem Park und hat mir einiges über ihren Besuch verraten. Schon mal vorab, „ich kann jedem einen Besuch in dem Park empfehlen. Man muss zugeben, dass manche Fahrgeschäfte schon etwas in die Jahre gekommen sind, allerdings ist dies kein Grund nicht dorthin zu fahren. Im Gegenteil: Der Zoo Safaripark hat einiges zu bieten und vor allem die Tiere dort sind atemberaubend.“ Und dies ist auch kaum verwunderlich, schließlich bilden sie die Hauptattraktion des Parks.

Zoo Safaripark
Foto: Zoo Safaripark Stukenbrock

Bei der Safari wilde Tiere hautnah erleben

Aber nun haben wir lange genug drumherum geredet, kommen wir zu den Details über die Safari. Zunächst einmal haben die Besucher am Eingang des Parks die Wahl entweder mit ihrem Auto durch den Safaribereich zu fahren oder den Safaribus zu nehmen. Annika erzählte mir dazu folgendes: „Wir hatten uns für das Auto entschieden und die Entscheidung erwies sich im Nachhinein als richtige Wahl. Wir konnten durch das Areal sooft fahren, wie wir wollten, und dabei die Tiere genau beobachten. Der Bus hingegen hat nur einmal seine Runde gedreht und das war’s. Anfangs bei den ersten Gehegen bekamen wir die Vorschrift die Fenster und Türen des Autos geschlossen zu halten. Dies galt natürlich der Sicherheit, da wir uns im Bereich der Raubtiere mit den Löwen und Tigern befanden. Nachdem wir ein kleines Stückchen weiter fuhren, konnten wir anschließend Zebras, Giraffen und Antilopen beobachten, die auf großen Rasenflächen standen und auch mal nah zur Straße kamen. Wirklich eindrucksvolle Momente entstanden dort für uns, und insbesondere Charlotte war hin und weg von den Tieren.“

Zoo Safaripark Löwe
Foto: Zoo Safaripark Stukenbrock

Allerdings dürfen nicht alle Tiere dort in freier Wildbahn in dem Safaripark umherlaufen. So befinden sich die Elefanten beispielsweise in einem eigenen Terrain mit Sandbergen und einem Badeteich. Auch die Dromedare sind direkt auf der gegenüberliegenden Seite der Elefanten in einem abgetrennten Bereich angesiedelt. Darüber hinaus fahren in dem Safaripark überall Mitarbeiter in ihren Jeeps , die der Farbe eines Zebras gleichen, herum. Sie sorgen dafür, dass die Tiere den Besuchern nicht allzu nahe kommen und keine Gefahren entsteht.

Von der Safari in den Freizeitpark

„Nachdem wir mit dem Auto den Safaripark abgefahren und alle Tiere beobachtet haben, parkten wir unser Auto auf dem Parkplatz. Von dort aus ging unser Besuch zu Fuß weiter. Zur Auswahl standen neben den verschiedenen Fahrgeschäften ein paar Gehege mit, unter anderem, weißen Löwen, Erdmännchen und als besonderes Highlight ein Affengehege. Das Einzigartige an dem Affengehege war, dass man in einem sogenannten Affenzug sitzt und sich sogar vorkommt wie in einem Käfig. Während wir also „hinter Gittern“ saßen, turnten sogenannte Berberaffen über unseren Köpfen und wir konnten ihnen aus der Nähe dabei zuschauen. Charlotte war vollkommen aus dem Häuschen! ;)“

Zoo Safaripark Berberaffe
Foto: Zoo Safaripark Stukenbrock

Neben dieser Attraktion gibt es allerdings in dem Bereich auch noch einen Hochseilgarten und die Gepardenanlage. Und hier wartet etwas für die ganz mutigen Besucher, denn der Kletter-Parcours befinden sich direkt über dem Gepardengehege in schwindelerregender Höhe. Aber Besucher brauchen keine Angst zu haben, sie werden den Geparden nicht ausgeliefert, sondern sind an Seilen befestigt. Nervenkitzel ist dennoch angesagt!

Diese Attraktionen warten im Zoo Safaripark

Kommen wir nun zu den Attraktionen des dazugehörigen Freizeitparks, der direkt am Zoo Safaripark angesiedelt ist. Dort wartet ein hervorragendes Abenteuerland auf die Besucher mit tollen Attraktionen sowie Shows. Zu den Fahrgeschäften gehört mitunter der „Giraffen Tower“. In dem „Free-Fall“ Adventure geht es für 12 Leute in 40m Höhe, um danach in rasanter Geschwindigkeit wieder nach unten zu fallen. Ebenfalls eine Attraktion in dem Park ist die „Flying Oil Pump“. Dabei handelt es sich um zwei Gondeln, die sich in entgegengesetzter Richtung sowie schwungvollem Tempo in 20m Höhe überschlagen.

Zoo Safarikpark Flying Oil Pump
Foto: Zoo Safaripark Stukenbrock

Doch auch die Achterbahn-Fans kommen natürlich nicht zu kurz: In der Looping-Achterbahn „Flying Tiger“ können Besucher mit 80km/h durch die engen Loopings düsen und dabei die Fahrt in vollen Zügen genießen. Neben diesen Fahrgeschäften ist außerdem das Familien-Afrika Abenteuer „Wet & Wild“ beliebt, denn dort heißt es: In die Boote, an die Kanonen und Wasser marsch – hier bleibt keiner trocken! ;) Insgesamt sechs Boote fahren auf dem angelegten See und kommen sich dabei gefährlich nahe, erst im letzten Moment weichen sie einander aus. Dabei wird natürlich wild mit den Wasserkanonen geschossen, sodass ein feucht-fröhliches Treiben dort herrscht.

Zoo Safaripark Wet&Wild
Foto: Zoo Safaripark Stukenbrock

Fahrgeschäfte für die kleinen Gäste

Dadurch, dass diese Fahrgeschäfte eher etwas für ältere beziehungsweise größere Kinder sind, gibt es für die kleine Gäste andere Attraktion, die auch die kleine Charlotte, die Tochter meiner Leserin Annika, ausprobiert hat. „Im Freizeitpark angekommen, ging es als erstes für Charlotte in das „Apfel-Karussell“. Dort sitzen die Kinder in einem langen Wurm und fahren im Kreis um einem abgebissen Apfel, eine wirklich süße Idee. Ebenfalls eine tolle Attraktion für die Kleinen ist der „Red Baron“, wo sie in farbenfrohen kleinen Flugzeugen im Kreis fahren und dabei mithilfe eines Ruders ein Stückchen nach oben abheben können. Auch dieses Karussell hat Charlotte viel Spaß gemacht. Ansonsten waren wir zusammen mit Charlotte im „Ballon Race“. Hierbei saßen wir in einer Gondel und über uns war ein Ballon, sodass wir uns vorkamen wie in einem Heißluftballon. Auch diese Attraktion drehte sich im Kreis und die Gondeln schaukelten ein wenig im Fahrtwind.“

Zoo Safaripark Ballon Race
Foto: Zoo Safaripark Stukenbrock

In dem Zoo Safaripark hat man neben den vielen verschiedenen Attraktionen außerdem die Möglichkeit entweder eine Show anzuschauen oder aber im Streichelzoo mit afrikanischen Zwergziegen auf Tuchfühlung zu gehen. Dadurch, dass die Ziegen den Kontakt mit Menschen gewöhnt sind, braucht man auch keine Angst zu haben. „Charlotte war richtig angetan von dem Streichelzoo und wollte gar nicht aufhören, die Ziegen zu füttern und bei ihnen zu sein, noch im Auto hat sie davon geschwärmt“, erzählte mir Annika.

Zoo Safaripark Streichelzoo Ziegen
Foto: Zoo Safaripark Stukenbrock

Vielfältiges Essensangebot im Zoo Safaripark

Selbstverständlich kommt bei dem Besuch und den ganzen spannenden Dinge, die man dort erleben kann, auch Hunger auf. Doch auch dieser kann an einer der Essensmöglichkeiten gestillt werden. „Das Angebot an diversen Restaurants war wirklich vielfältig. Ob einfach eine Pommes oder Bratwurst an dem sogenannten „Hollywood-Snack“, oder man besucht die Pizzeria oder den schönen Biergarten. Wir entschieden uns für ein weiteres Restaurant und zwar „Oriental“. Hierbei handelt es sich um ein Lokal, welches sich auf einem See befindet. Von dort aus konnte man sowohl Flamingos auf einer Insel beobachten, als auch weiße Tiger auf der anderen Seite, sodass unsere kleine Mittagspause ein weiteres Highlight während unseres Ausflugs war. Was ich besonders gut fand, war, dass es extra eine Kinderkarte gab, so wurde auch Charlotte schnell fündig! ;)“

Zoo Safaripark Restaurant Oriental
Foto: Zoo Safaripark Stukenbrock

Also ich muss sagen, nach den Erfahrungen von Annika scheint der Zoo Safaripark definitiv einen Besuch wert zu sein, vielen Dank für deine Infos! Wenn auch hier Lust habt, einmal dorthin zu fahren, dann nichts wie hin! Ab dem 28. März bis einschließlich dem 18. Oktober öffnet der Park für seine Besucher von 9 bis 18 Uhr. Die Kosten für eine Eintrittskarte betragen für Erwachsene 16 Euro und für Kinder zwischen 4 und 14 Jahren nur 12,50 Euro. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß bei der Safari und dem anschließenden Besuch im Freizeitpark! :)

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