Lothar Baltrusch, Redakteur und Radiomoderator von Antenne Unna, hat mit seinem neuesten Projekt „Way of Ella“ ein genaues Ziel vor Augen. Bereits im Mai 2013 machte sich Lothar auf den Weg, fuhr von Schwerte aus über 15.000 Kilometer mit seinem Motorrad nach Vietnam, um mit seinem damaligen Benefiz-Projekt „Way to Huyen“ Spenden und Patenschaften für mittellose Kinder in Vietnam zu sammeln. Zunächst war lediglich ein Besuch seines Patenkindes Huyen geplant, wonach er auch sein erstes Projekt nannte. Doch aus dem kleinen Trip wurde letztendlich eine riesige, erfolgreiche Aktion, mit der er über 20.000 Euro für das Kinderhilfsprojekt „World Vision Vietnam“ gesammelt und mittlerweile über 60 neue Partnerschaften erreicht hat. Nach diesem großen Erfolg hat Lothar vor einiger Zeit beschlossen, ein neues Benefiz-Projekt ins Leben zu rufen – Way of Ella.

Way of Ella – Zugunsten von Stars of Vietnam

„Way of Ella“ – Für den guten Zweck quer durch die USA

Machen statt Quatschen“, so lautet Lothars Motto. Lothar, sein Bruder Joachim Baltrusch, und Kumpel Werner Asmus möchten auf alten Zündapp Bergsteiger Mopeds nächstes Jahr eine 3.500 Kilometer lange Reise durch die USA unternehmen. Die Tour soll in New York beginnen und über die Niagarafälle, St. Louis, Memphis bis nach New Orleans führen. Bei dieser Aktion werden – wie schon bei „Way to Huyen“ – Kilometer verkauft, sodass man für nur 1 Euro jeweils einen Kilometer der Strecke kaufen kann. Somit wollen die drei Piloten, so nennen sie sich selbst, mindestens 3500 Euro für den guten Zweck sammeln.

Der Gewinn wird zu 100% an ein Kinderheim gespendet, welches sich in der vietnamesischen Provinz Hai Duong im Norden des Landes befindet, und sich um blinde und mittellose Kinder kümmert. Lothar möchte mit dieser Aktion Aufmerksamkeit generieren, denn bereits wenige Euro können einem Kind in Vietnam ein viel besseres Leben ermöglichen.

Da auch mich dieses tolle Projekt einfach nur beeindruckt hat, habe ich mich mit Lothar Baltrusch zusammengesetzt und ihm ein paar Fragen zu dieser tollen Aktion gestellt.

Ein Benefizprojekt für ein Kinderheim in Vietnam

Wie entsteht die Idee für solch ein Benefiz-Projekt eigentlich? Zunächst war ja einfach nur geplant, Patenkind Huyen zu besuchen. Doch wie kam es überhaupt zu der Patenschaft und wann war die Geburtsstunde des ersten und vielleicht auch des zweiten Projekts?

Die Idee kam ihm vor über 3 Jahren, irgendwann im November 2011. Lothars Bruder schenkte ihm eine Serie auf DVD mit dem Namen „Long Way Round„. Hollywood-Schauspieler Ewan McGregor und sein Kumpel Charley Boorman fahren mit dem Motorrad von London über Deutschland, die Ukraine, Russland, Sibirien und Kanada bis nach New York.

„Die Idee fand ich irgendwie so cool, und naja, da habe ich mir gerade einen Whiskey getrunken und zu meiner Frau gesagt ‚Das will ich auch machen’“. Lothar nahm sich vor, sein Patenkind Huyen, das er seit 2009 dank der Hilfsorganisation World Vision unterstützt, mit dem Motorrad in Vietnam zu besuchen.

„Da ich mir allerdings dachte, dass solch eine Reise nicht unbedingt alleine zu meistern ist, fragte ich meinen Kumpel, Journalist Andreas Hülsmann, ob er mich begleiten würde. Der war von dieser Idee ebenfalls direkt begeistert. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich allerdings noch keine Ahnung von den Kosten, Visa, etc“.

Lothar fing an zu recherchieren. Er hatte zuvor schon mal von einer Fahrradtour durch Deutschland gehört, bei der Kilometer verkauft worden waren für einen gemeinnützigen Zweck. Und zack, da kam ihm plötzlich die Idee! Zu der Zeit, als Lothar sein erstes Projekt startete, hatte er etwa 8 Patenschaften vermitteln können, heute sind es dank dieser tollen Idee schon über 60 Patenschaften, die für ihn sehr viel bedeuten. „Das ist mein Lohn“, sagt Lothar, denn er möchte mit diesem Projekt nicht selbst Geld verdienen. Ihm geht es vielmehr um die Kinder, denen aufgrund der Spendengelder und Patenschaften eine neue und vor allem bessere Zukunft ermöglicht wird.

Lothar Baltrusch – Way of Huyen
Bild: Lothar Baltrusch / lotharbaltrusch.de

„Stars of Vietnam“ – Ein Rettungsanker in Hai Duong

Auf die Frage, wie es dann zu einem weiteren Projekt gekommen sei, antwortet Lothar: „Bei meinem ersten Projekt, noch bevor ich mein Patenkind Huyen getroffen habe, habe ich Jürgen Eichhorn kennengelernt, der die Organisation „Stars of Vietnam“ ins Leben gerufen hat.“

Diese Organisation, die aktiv gegen die Armut und das Leid von über 1400 teils blinden und stark eingeschränkten Kindern eines Heimes in Hai Duong kämpft, habe ihn nachhaltig geprägt. „Das Wort ‚Demut‘ beschreibt es wohl am besten. Ich habe darüber nachgedacht, wie gut wir es hier eigentlich haben.“ Seit diesem Augenblick hat er beschlossen, sich nun nicht mehr um sein Patenkind Huyen zu kümmern, sondern auch um andere hilfsbedürftige Kinder in Vietnam.

Mit dem Moped von New York bis nach New Orleans

Anfang 2014 fand Lothar schließlich ein original Zündapp Bergsteiger Moped, schlug sofort zu und werkelte noch ein wenig daran herum. „Und dann dachte ich mir, mit diesem Teil durch die USA fahren, das wäre doch mal was!“ Zunächst plante er, seine ehemalige Kollegin Conny dort zu besuchen, die vor einigen Jahren nach Los Angeles ausgewandert ist. Dann erzählte er seinem Bruder und einem Kumpel von der Idee und: „Die fanden es auch geil.“

Die Strecke über New York und Los Angeles fanden sie allerdings nicht so gut, hauptsächlich aufgrund der vielen Urlaubstage, die sie dafür nehmen müssten. Somit wurde eine neue Strecke geplant. Diese startet in New York und führt über die Niagarafälle, St. Louis, Memphis – inklusive Elvis Villa Graceland, weil Lothar riesiger Elvis-Fan ist –  bis nach New Orleans. „Diese Strecke müsste so innerhalb von 4 Wochen machbar sein.“

Die 3 Piloten - Lothar, Werner & Joachim
Bild: Lothar Baltrusch / lotharbaltrusch.de

20 000 Euro Spendengelder ermöglichen den Bau eines Kinderheims

Was sind die Pläne, sobald genügend Spendengelder zur Verfügung stehen? Was genau ist der nächste Schritt nach der langen USA-Reise und wie wird das gespendete Geld eingesetzt?

„Um diese Frage zu beantworten, muss ich zunächst etwas ausholen“, sagt Lothar. Er erzählt mir von Jürgen, dem Gründer der Organisation „Stars of Vietnam“. Dieser musste zunächst gegen die vietnamesische Regierung kämpfen, da er irgendein altes Gebäude oder einen alten Bauplatz nutzen wollte, um den hilflosen Kindern aus dem heruntergekommenen Heim einen besseren Wohnplatz zu bieten.

Lothar und sein Kumpel Andreas trafen während ihrer ersten Reise auf Jürgen, der vor Ort mit seiner Frau eine kleine Pizzeria besitzt und erzählte von seinem Projekt, mit dem er 20.000 Euro eingesammelt hatte.

„Zunächst dachte Jürgen sich wahrscheinlich: ‚Was sind das denn für zwei Verrückte?‘ “, lacht Lothar, doch sie kamen allmählich ins Gespräch. Lothar erzählte von einer vietnamesischen Architektin, die sie dort vor Ort trafen, und die sich dazu bereit erklärt hatte, den beiden bei dem neuen Bauprojekt zu helfen. Da die Baupläne allerdings noch nicht offiziell anerkannt wurden, schickte Lothar diese an einen Architekten aus Schwerte, den er privat kannte. „Meine Frau hatte nämlich die geniale Idee, unseren flüchtigen Bekannten zu fragen, der nämlich auch Architekt ist. Der hat uns schließlich geholfen, hat die Pläne übersetzt, seinen Stempel draufgesetzt und somit ermöglicht, dass Jürgen sein Projekt endlich starten konnte“ – nicht zuletzt aufgrund der Spenden von Lothar sowie einiger Spenden, die er zuvor bereits von den Sternsingern aus Südtirol erhalten hatte.

„Jetzt geht es darum, die Folgekosten zu decken“

„Doch der Bau eines neuen Heimes ist natürlich nur der erste Schritt. Nun geht es darum, dass Jürgen all die Folgekosten finanzieren kann. Dazu gehören zum Beispiel Betten, Medikamente, Strom oder auch Spielzeug für die Kinder. Man kann es sich gar nicht vorstellen, aber die meisten Kinder dort wissen beispielsweise noch nicht mal wie eine Puppe aussieht. Kannst du dir das vorstellen?“

Natürlich gibt es noch viele weitere Dinge, die dort notwendig sind, damit man diesen Kindern helfen kann. Lothar versichert mir, dass jeder einzelne Euro zu 100% auf das Spendenkonto von Jürgen überwiesen wird. Er versucht, jede Spende zu dokumentieren und will sogar Bilder davon machen, wie er das gesamte Geld an Jürgen überweist, damit die Leute genau wissen, dass jeder Euro in dieses Projekt investiert und nicht anderweitig verwendet wird.

Zimmer des alten Heimes – Hai Duong, Vietnam
Bild: Lothar Baltrusch / lotharbaltrusch.de

Das scheint ja alles eine ganze Menge Arbeit zu sein. Wer ist genau zuständig für die Umsetzung vor Ort?

„Für die Umsetzung ist Jürgen selbst zuständig, da er die Organisation „Stars of Vietnam“ selbst leitet und auch selbst vor Ort lebt. Natürlich bekommt er auch Hilfe von seiner Frau, die übrigens selbst Vietnamesin ist, sowie von seinem gesamten Team, das er dort zusammengestellt hat. Neben diesem Projekt“, erzählt mir Lothar, „unterstützt er auch noch viele weitere hilfsbedürftige Menschen, die dort leben und zum Beispiel in seine Pizzeria kommen.“ Lothar verrät, dass Jürgen außerdem auch noch Tourguide vor Ort ist, und dass er mir solch eine Tour nur wärmstens empfehlen kann, dazu aber gleich mehr.

Helfer packen mit an – Kinderheim Hai Duong
Bild: Lothar Baltrusch / lotharbaltrusch.de

Kann man solch einen Trip auch als Urlaub bezeichnen? Gibt es da auch mal erholsame Momente auf einem Trip durch die halbe Welt? Und wohin verschlägt es Lothar sonst im Urlaub?

„Nun ja, wenn man es als Urlaub bezeichnet, um 7 Uhr morgens aufzustehen, um etwa 8 Uhr loszufahren und bis etwa 16 Uhr unterwegs zu sein“, lacht Lothar. „Mit dem Moped kann man maximal 40 km/h fahren, also sagen wir vielleicht mal so je nach Strecke 30 oder auch 32 km/h.“ Der Plan ist, pro Tag etwa 200 Kilometer zu schaffen, sodass die drei Piloten – „so nennen wir uns, Mopedfahrer klingt nicht ganz so cool“ – die gesamte Strecke von 3.500 Kilometern in den vier Wochen gut schaffen können.

„Auf dem Weg nehmen wir uns dann irgendein Motel, auch wenn es nicht ganz so vielversprechend aussieht. In drei Städten, darunter New York, planen sie dann doch mal einen weiteren Tag Aufenthalt, aber ansonsten müssen sie zusehen, dass sie die Strecke gut geschafft bekommen. „Sieht so etwa ein Urlaub aus?“ Nun gut, Urlaub definiere ich dann doch auch etwas anders. Aber darum geht es hier ja schließlich nicht. Daraufhin werde ich natürlich etwas neugierig und frage Lothar, wohin es ihn denn sonst in den Urlaub verschlägt.

„Dieses Jahr Mai fliege ich mit meiner Frau für 11 Tage nach Ibiza und eventuell besuchen wir Ende des Jahres noch Bekannte von uns auf Fuerteventura. Und zwischendurch ist -wenn alles klappt- natürlich auch noch eine Reise nach Vietnam geplant.“

Peter Maffay ist Schirmherr des Projektes „Way of Ella“

Peter Maffay ist Schirmherr des letzten Benefiz-Projekts und auch dieses Mal kann Lothar wieder auf ihn zählen. Wie genau kam es dazu und was bedeutet das genau für das „Way of Ella“ Projekt?

„Eigentlich ist es egal, wen man sich nimmt, Prominente öffnen einem immer die Türen.“ Lothar verrät mir aber, dass er Peter Maffay schon seit knapp 20 Jahren kennt und wusste, dass auch er über World Vision ein Patenkind hat. „Ich habe ihm ganz ehrlich gesagt, wie es ist. Prominente sind nun mal, sogenannte Türöffner.“

Als Peter Maffay dieser Aktion zustimmt, beschließt Lothar, ihn zu fragen, ob sie nicht vielleicht sogar ein kurzes Video drehen könnten, um auf dieses Projekt aufmerksam zu machen, und das taten sie schließlich auch. Nachdem das erste Projekt solch ein Erfolg gewesen war, ist es für Peter Maffay selbstverständlich, auch beim nächsten Projekt wieder mit dabei zu sein, als Schirmherr von „Way of Ella“. Hier könnt ihr euch seine Botschaft zu „Way to Huyen“ anschauen.

 

Geburtshelfer eines beeindruckenden Projekts

Wie genau können Menschen, die in dieses Projekt investieren, sich ein Bild von der Situation sowie von den Veränderungen vor Ort machen? Die wichtigsten Informationen zu der Situation und den Veränderungen sind der Webseite von „Stars of Vietnam“ zu entnehmen, auf der euch Jürgen stetig auf dem Laufenden hält. „Es ist schön zu sehen, was unser Projekt vor Ort alles bewirkt hat. Wir waren sozusagen die Geburtshelfer für Jürgen.“

Die beiden haben mit ihrer Aktion für ganz schön viel Aufmerksamkeit gesorgt. Mittlerweile helfen immer mehr Leute mit, selbst diejenigen, die eigentlich dort sind, um einen Urlaub zu verbringen, opfern meist ihre freie Urlaubszeit, um mit eigenen Händen mitzuwirken. Auf Jürgens Webseite könnt ihr Bilder von Kindern und Helfern sehen, wie sie sich über jede Hilfe freuen, mit anpacken und einfach nur glücklich wirken, weil sich endlich etwas tut.

Umzug des Kinderheims in Hai Duong, Vietnam
Bild: starsofvietnam.net

Dokumentation über Way of Ella geplant

Lothars letztes Projekt wurde sogar in einem Buch erzählt. Wie sieht es eigentlich mit einer Verfilmung des neuen Projekts, zum Beispiel einer Dokumentation aus? Gibt es da schon irgendwelche Pläne?

„Ich reise ja mit zwei Kumpels, begleiten werden uns allerdings noch zwei weitere Kollegen, die für Bild und Ton zuständig sind, darunter auch Regisseur Ralf Möllenhoff, der besonders für klassische Horrorfilme wie zum Beispiel „Dead Eyes Open“ bekannt ist. In zwei von seinen Filmen habe ich sogar selbst schon mitgespielt.“

So soll aus der USA-Reise eine DVD entstehen, deren Verkaufserlös auch an Jürgens Organisation gespendet werde, erzählt Lothar mir. Außerdem möchte Lothar – genau wie bei seinem letzten Projekt – seine Reise wieder in einer Art Tagebuch mit Bildern auf seiner Webseite festhalten, sodass die Menschen die Reise mitverfolgen können. Ob auch in Vietnam mitgefilmt wird, das kann Lothar jetzt noch nicht sagen. „Erstmal möchte ich schauen, was dort alles passiert. So weit bin ich jetzt allerdings mit dem Kopf noch nicht.“

Eine Patenschaft bedeutet nicht nur spenden, sondern teilhaben

Neben dem sogenannten „Kilometer kaufen“, gibt es auch die Möglichkeiten, eine Patenschaft zu übernehmen. Was genau bedeutet solch eine Patenschaft für ein Kind in Vietnam und wie kann man selbst Pate werden?

„Das mit dem Kilometer kaufen, dürfte jawohl klar sein, oder? Also das ist ja sowieso vielmehr symbolisch. Viel wichtiger ist die Spende an sich“, so Lothar, „und sobald man sich tatsächlich entscheidet, eine Patenschaft zu übernehmen, bekommt man über Jürgens Organisation ein Patenkind vorgeschlagen. Dabei kann es sich dann zum Beispiel um ein Kind handeln, dass dringend eine Operation am Auge oder auch an den Nieren benötigt.“

Was Lothar nochmals betont ist die Tatsache, dass jedes dieser Kinder ein eigenes Buch hat, in welchem entsprechend dokumentiert wird, welcher Pate seinem jeweiligen Patenkind wie viel genau gespendet hat. Das können beispielsweise 10, 20 oder auch 30 Euro monatlich sein. Von diesem Geld kauft das Team dem Kind Dinge, die es dringend benötigt. Natürlich versucht man, sofern es irgendwie möglich ist und wenn das Geld ausreicht, auch mal auf die Wünsche des Kindes einzugehen, und ein neues Spielzeug oder ein paar neue Haarspangen zu kaufen.

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Bild: starsofvietnam.net

„Wir haben eine absolut offene Buchführung, in der jede Spende sowie jeder Kauf genau dokumentiert wird. Der Pate oder die Patin haben somit ein wenig Verantwortung für das jeweilige Kind, können es sogar besuchen, mit ihm spielen oder einkaufen gehen, und gerne auch vor Ort bei dem Projekt mithelfen. Jürgen kümmert sich um alles.“ Und das ‚alles‘ ist tatsächlich eine ganze Menge.

„Er stellt euch einen Trip zusammen, den es sonst in keinem Reiseführer gibt. Er kümmert sich um die komplette Reise, also auch um die Unterkunft. Man übernachtet zum Beispiel bei Einheimischen und zahlt nur 6 Euro pro Nacht, und gibt man denen einen 10er, dann bekommt man sogar noch ein super leckeres einheimisches Frühstück dazu. Meine Frau und ich haben schon Leute getroffen, die für 14 Tage Vietnam inklusive Flügen 2500 Euro pro Person gezahlt haben. Wir haben dank Jürgen für alles zusammen nur 1800 Euro für zwei Personen gezahlt.“ Das ist natürlich ein super Schnäppchen, keine Frage!

Zum Schluss verrät Lothar mir noch, dass auch seine Frau bei der Reise dabei sein wird. Sie ist sozusagen die Vorhut, die zwar nicht neben ihnen herfährt, sondern ein paar Meilen vorher mit dem Auto schon mal checkt, wo das nächste Motel ist, sodass die Reise auch planmäßig verläuft.

Ich würde sagen, da haben sich die selbsternannten „3 Piloten“ aber ordentlich was vorgenommen. Eine Charityfahrt mit dem Moped durch Amerika für den guten Zweck – das wird garantiert ein aufregendes Abenteuer!

Way of Ella
Bild: Lothar Baltrusch / lotharbaltrusch.de

Ich sage nochmals Dankeschön, Lothar, dass du dir die Zeit genommen hast für dieses Interview und wünsche euch allen eine tolle Reise und vor allem noch weiterhin ganz viel Erfolg für dieses bewundernswerte Projekt!

Und wenn auch ihr dieses wohltätige Projekt anhand einer kleinen Spende unterstützen wollt, dann kauft doch auch einen oder vielleicht auch gleich mehrere Kilometer, die sich am Ende bei solch einem großen Vorhaben garantiert deutlich bemerkbar machen werden. Natürlich ist auch eine Patenschaft eine super Sache, die einem dieser Kinder ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird. Weitere Infos zum „Kilometer kaufen“ findet ihr auf Lothars Webseite, alle Infos zu einer Patenschaft könnt ihr Jürgens Webseite „Stars of Vietnam“ entnehmen.

Hier geht es zu der Spendenplattform