„Wir mussten draußen in einer Menschenmenge stehen – ohne Klimaanlage!“ Diese ist nur eine von vielen Beschwerden, die Urlauber ihrem Reiseveranstalter nach einer Reise an den Kopf werfen. Der Kreativität an verrücken Beschwerden ist dabei keine Grenze gesetzt – aber lest (und lacht) selbst.

So sollte der Urlaub eigentlich Entspannung mit sich bringen, gibt es doch einige unter uns, die das vielleicht einfach nicht zulassen wollen. Ich habe für euch mal die Archive vieler Reiseagenturen durchforstet und bin auf ein paar echte Schmuckstücke gestoßen: Verrückte Beschwerden der Superlative. Achtung: Kopfschüttel-Alarm!

 

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iStock.com/gregobagel

Verrückte Beschwerden soweit das Auge reicht

  • „Ich wurde von einem Moskito gestochen. Das stand nicht in der Broschüre.“ Meet the locals deluxe!
  • Amerikaner reisten bis nach Norwegen, um die Mitternachtssonne zu sehen, dabei war das die selbe wie in Amerika! Sowas aber auch. Sollte in der Broschüre stehen.
  • „Der Sand sah nicht so aus wie in der Broschüre. Dort sah er gelb aus, unserer Meinung nach war er aber weiß.“ Wir finden weißen Sand auch doof. So karibisch. Furchtbar. Südseefeeling – Igitt.
Annoyed upset angry woman plugging her ears with fingers doesn’t want to listen
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  • „Weil die Straße zum Resort so uneben war, konnten wir den Reiseführer nicht lesen und konnten uns so über viele Dinge nicht ausreichend informieren. Deshalb hatten wir weniger Spaß.“ Ob das Lesen geholfen hätte?
  • „Niemand sagte uns, dass es dort so viele Ausländer gibt.“ Wir sind sprachlos.
  • Ein Tourist in Afrika fühlte sich während seiner Flitterwochen von einem erregten Elefanten „unzulänglich“. Elefanten sind aber auch große Tiere …
  • „Bei unserem All-Inclusive Urlaub waren die Cocktails im Flieger nicht inkludiert.“
  • „Niemand sagte uns, dass es dort Fische im Wasser gibt. Unsere Kinder hatten Angst.“ Wir mögen Fischstäbchen auch lieber.
Woman complaints in a cold water of a swimming pool
Igitt – Fische im Wasser iStock.com/AntonioGuillem
  • „Als wir nach Spanien reisten, hatten wir ein Problem mit den Taxifahrern. Die waren alle Spanier.“ Ein bisschen Ai-Ai-Ai-Ai hat doch jeder drauf oder?
  • Jemand beschwerte sich in Australien, dass die Suppe zu dickflüssig sei. Ja blöd, wenn man aus der Soße löffelt.
  • „Der Strand war viel zu sandig. Als wir ins Zimmer kamen, mussten wir alles putzen.“ Ist aber auch klebriges Zeug.
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Sand gibt’s am Meer wie Sand am Meer. iStock.com/BraunS
  • Eine Frau verstand das „Do Not Disturb“ Schild an ihrer Innentür falsch und wollte die Polizei rufen, da sie dachte, man hatte sie eingesperrt. Man stört aber auch nicht das Hotelpersonal.
  • Nach einer dreitägigen Romanze fiel die geplante Hochzeit ins Wasser, weil der Animateur des Hotels schon verheiratet war und bereits Kinder hatte.
  • „Diese faulen Locals mit dem Laden nebenan in Puerto Vallarta machen ihren Shop einfach zu, obwohl ich auch in der Siesta Dinge kaufen musste.“ Nachmittags shoppt es sich halt einfach besser. Armer Kerl.

 

Little Britain

  • „Mein Verlobter und ich buchten ein Zwei-Bett-Zimmer, bekamen aber ein Zimmer mit einem Doppelbett. Jetzt bin ich schwanger. Das wäre nicht passiert, wenn wir das gebuchte Zimmer bekommen hätten.“ Da hätten sie mal besser direkt zwei Zimmer gebucht, wenn sie nicht die Finger voneinander lassen können ;)
  • “ Wir haben am Strand eine Ray Ban-Sonnenbrille für fünf Euro gekauft und mussten dann feststellen, dass sie gefälscht war.“ Tja, so ist das, wenn man meine Urlaubsguru-Schnäppchen gewöhnt ist ;)
  • „Neun Stunden von Jamaica nach England? Die Amerikaner brauchen aber nur drei Stunden, das ist unfair!“ Stimmt, finden wir auch! Wir verlangen kürzere Reisezeiten oder das Versetzen von Deutschland in die Südsee! Wobei … dort ist der Sand so weiß. Hm.
  • Wer eine Reise nach Indien antritt, der sollte eigentlich wissen, dass das Gewürz Curry dort sehr beliebt ist. Aber anscheinend wusste es diese Person mit der nächsten Beschwerde nicht: „Ich war in Goa, Indien. Dort war alles mit Curry gewürzt, das war schrecklich. Ich mag keine scharfen Speisen.“ Werden wir so weiterleiten. Demnächst mehr Bratwurst in Indien.
  • „Uns wurde gesagt, dass der Reiseleiter vor Ort Englisch spricht, aber nicht, dass er dies mit einem slowenischem Akzent tun würde.“
  • Ein armer Ehemann konnte in seinem Urlaub nicht richtig entspannen, weil dort alle Oben-Ohne in der Sonne brutzelten. Die Gattin reichte Beschwerde ein und verlangte ein umgehendes Verbot. Wir fühlen mit ihm – der arme Ehemann.
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iStock.com/ferrantraite

Skurrile Beschwerden von Kreuzfahrern

  • Eine Frau hat sich über die Meereslautstärke beschwert, sie konnte nachts einfach nicht schlafen. Ihr Vorschlag war, dass die Kabinen besser gegen die Geräusche isoliert werden sollten. Oder man segelt einfach im Urlaub nicht über das Meer.
  • Die nächste Beschwerde eines Paares ist auch nicht ohne! Dieses beklagte sich nämlich über das unverschämte Verhalten des Kapitäns, der einfach nicht ihrer Bitte nachgegangen sei. Auf einem Notizzettel hatten sie den Kapitän vor dem Landgang gebeten, dass das Schiff zwei Stunden später als zur offiziellen Ablegezeit ablegen sollte, da sie einfach so viel an Land zu tun hätten. Natürlich war das Schiff weg als das Pärchen wiederkam und sie konnten erst einen Tag später an einem anderen Hafen wieder dazu steigen. Daraufhin verlangten sie eine Entschädigung für die anfallenden Reisekosten.
  • Mensch, da waren einfach keine Prominenten auf dem Schiff, obwohl es doch „Celebrity“ im Namen trägt! Eine Frau hatte nach einer Reise genau mit diesem Problem zu kämpfen. Sie hatte eine Fahrt mit besagtem Reiseunternehmen gebucht und darauf gehofft, Promis zu treffen, wie der Name des Schiffs ja auch verspricht, oder etwa nicht? ;) Sie forderte nach diesem Reinfall die volle Rückerstattung ihres Preises. Jetzt sucht sie das Dschungelcamp ;)
  • Da buchte ein Mann doch tatsächlich für viel Geld eine Kreuzfahrt, um das Meer zu sehen und was sieht er? Bloß den Parkplatz … Aber keine Sorge, zum Glück konnte aufgeklärt werden, wie es zu diesem mysteriösen Umstand kam – das Schiff musste erstmal aus dem Hafen raus. 

 

Weitere lustige Beschwerden und Anfragen

  • „Die Wellen waren zu hoch!“ Ein Urlauber klagte nach seiner Reise auf die Seychellen auf 7.000 Euro Reisekosten-Rückerstattung, weil das Meer schlichtweg zu stürmisch zum Baden war. Das Gericht wies die Klage selbstverständlich ab.
  • Bei dieser Beschwerde musste ich wirklich lachen! Ein Urlauber stellte genau diese Frage, nachdem er im Katalog „Haustiere auf Anfrage“ las: „Welche Haustiere bieten Sie denn an?“ Hoffen wir mal, dass die Frage nicht wirklich ernsthaft gemeint war. ;)
  • Ebenso amüsant ist die Aussage dieser Reisenden: „Im Prospekt stand ‚Kein Friseur in der Unterkunft‘. Aber wir sind Friseurlehrlinge, dürfen wir trotzdem in diesem Hotel bleiben?“

 

Das waren sie, die verrückten Beschwerden von Urlaubern. Musstet ihr auch bei der einen oder anderen schmunzeln? Also ich schon! ;) Selbstverständlich darf sich jeder auch mal über etwas beklagen, wenn im Urlaub manche Dinge auf Unbehagen gestoßen sind, aber der ein oder andere Einwand war doch wirklich ziemlich überflüssig!