Eine Roboter-Bar, die längste Rutsche auf hoher See und eine Eislaufbahn – das sind nur ein paar der verrückten Attraktionen, die auf dem neuen Royal Caribbean Schiff Symphony of the Seas auf euch warten. Ich durfte das größte Kreuzfahrtschiff der Welt testen und zeige euch in diesem Artikel meine persönlichen Highlights!

Mit dem vierten Schiff der luxuriösen Oasis Klasse hat sich Royal Caribbean eindeutig selbst übertroffen – die Symphony of the Seas ist aktuell das größte Kreuzfahrtschiff der Welt und bietet ein unglaubliches Unterhaltungsangebot. Sport, Kulinarik, Musik – hier kommt wirklich kein Bereich zu kurz. Auf einer exklusiven Fahrt von Málaga nach Barcelona durfte ich das neueste Vorzeigeschiff von Royal Caribbean genauer unter die Lupe nehmen und verrate euch, was mir am besten gefallen hat.

Was euch auf der Symphony of the Seas erwartet

Überblick | Aktivitäten | Entspannung | Restaurants | Nachtleben | Kabinen | Umwelt | Fazit

Die Symphony of the Seas im Hafen

Symphony of the Seas – Ein schwimmender Freizeitpark

Mit einer stolzen Länge von 362 Metern und Platz für knapp 8000 Personen ist die Symphony of the Seas aktuell das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Bei diesen Dimensionen kommt eher der Gedanke an eine schwimmende Kleinstadt auf – und diese Kleinstadt bietet so einiges an Unterhaltung. Vor allem Sportfans kommen auf der Symphony voll auf ihre Kosten – vom Surf Simulator bis zur Zipline gibt es an Bord eine große Vielfalt an sportlichen Aktivitäten. Aber das ist noch lange nicht alles, denn zu den Highlights gehören unter anderem auch eine Eislaufbahn, eine Kletterwand sowie die längste Rutsche auf hoher See – über Langeweile kann sich an Bord also keiner beschweren.

Aktivitäten an Bord

Die Symphony of the Seas bietet so viele Aktivitäten, dass man zu Beginn erstmal ziemlich überfordert ist. Schließlich dauert es eine Weile, bis man sich auf insgesamt 18 Decks zurecht findet. Doch wenn man sich erstmal auskennt, fängt der Spaß so richtig an. Einer der wohl aufregendsten Bereiche auf dem Schiff ist die Sport Zone – ein echtes Eldorado für Aktivurlauber. Hier gibt es einen Basketball Court, eine Zipline Seilrutsche, zwei Surfsimulatoren und sogar einen Minigolfplatz. Doch das Herzstück der Area ist wohl die längste Rutsche auf hoher See. Die „Ultimate Abyss“ verläuft über 10 Decks und garantiert Adrenalin pur – definitiv nichts für schwache Nerven. Zusätzlich gibt es noch drei mehrstöckige Wasserrutschen, die für feuchtfröhliches Vergnügen sorgen und nicht nur den kleinen Gästen zusagen dürften. Weiteres Highlight ist die Eislaufbahn, die zu bestimmten Zeiten auch in eine Lasertaghalle umfunktioniert wird.

Entspannung auf der Symphony of the Seas

Auch wenn die Symphony mit den zahlreichen Attraktionen eher an einen verrückten Freizeitpark erinnert, gibt es noch genug Ecken, in denen man sich entspannen kann. Da wäre zum Beispiel das überdachte Solarium zu erwähnen, das einen uneingeschränkten Blick auf das offene Meer bietet und mit mehreren Whirlpools ausgestattet ist. Hier kann man die ruhige Atmosphäre genießen und sich einfach mal fallen lassen. Erholung pur bietet auch der geniale „Central Park“ – eine Nachempfindung des New Yorker Originals. Dafür wurde ein echter Garten mit über 12.000 Pflanzen auf dem Schiff angelegt – Vogelgezwitscher aus den Lautsprechern inklusive.

Fast vergisst man, dass man sich hier auf einem Schiff befindet

Die charmanten Cafés und Restaurants rund um den Park erschaffen eine urbane Atmosphäre, die einen vergessen lässt, dass man sich eigentlich auf einem Schiff befindet. Wer genug von Action hat, kann sich also in den Central Park zurückziehen und ein bisschen New York Feeling genießen. Wer sich das ultimative Wellness Treatment gönnen möchte, kommt im Vitality Spa auf seine Kosten. Nach ein paar Stunden im großzügigen Wellnessbereich des Schiffs fühlt man sich wie neu geboren!

Kulinarische Genüsse auf hoher See

Natürlich wird auch in kulinarischer Hinsicht nichts dem Zufall überlassen – in insgesamt 20 Restaurants können sich Gäste durch die gesamte Weltküche probieren. Amerikanisch, asiatisch, mediterran – hier ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Liebhaber der amerikanischen Küche kommen beispielsweise im „Johnny Rocket’s“ auf ihre Kosten, wo deftige Burger und Cheese-fries serviert werden. Im „Jamies’s Italian“ warten wiederum die besten Kreationen des berühmten TV-Kochs. Asiatische Küche gibt es im edlen „Silk“ Restaurant, das mit einem außergewöhnlichen Ambiente überzeugt. Auch das Main Restaurant überzeugt mit einer vielfältigen Menükarte und lädt zum Schlemmen ein. Über fehlende Abwechslung kann man sich also beim besten Willen nicht beklagen. Für Naschkatzen gibt es sogar ein eigenes Candyland mit kunterbunten Süßigkeiten und Eis – leider muss man dafür aber extra zahlen.

Was hat das Nachtleben zu bieten?

Ob ein Drink an der Roboter-Bar, eine Runde Roulette im riesigen Casino oder ein Live Konzert im Jazz Club – es gibt viele Möglichkeiten, den Abend auf dem Schiff zu verbringen. Besonders lebhaft geht es dabei am sogenannten Boardwalk zu – eine Promenade mit mehreren Restaurants und Lokalen, auf der regelmäßig Paraden und Partys stattfinden. Doch auch abseits der Promenade gibt es viel zu entdecken – vom Broadway Musical bis zur Eisshow wird den Gästen ein unglaubliches Spektrum an Entertainment geboten. Zu den Highlights zählt definitiv das Aquatheater, wo spektakuläre Wassersprung- und Akrobatik Shows stattfinden.

Die Kabinen auf der Symphony of the Seas

Auf dem größten Kreuzfahrtschiff der Welt hat man natürlich auch eine große Auswahl an verschiedensten Kabinentypen. Neben den klassischen Innen- und Außenkabinen sowie Balkonkabinen gibt es auch ein paar besonders geräumige Suiten, die in punkto Luxus kaum zu übertreffen sind. Besonders die neue Familiensuite sorgt für Aufsehen, denn hier gibt es unter anderem eine Rutsche, die vom Kinderzimmer direkt ins Wohnzimmer führt. Weiteres Highlight ist der private Whirlpool auf dem Balkon, auf dem sich Eltern mal von allen Strapazen des Alltags erholen können, während sich die Kinder austoben. Doch auch die Balkonkabinen lassen keine Wünsche offen und bieten je nach Kategorie Blick auf das Meer, den Central Park oder den Boardwalk. Die geräumigen Zimmer sind zudem alle mit einem Sofa, einem Schreibtisch und einem Fernseher ausgestattet.

Wie sieht es mit dem Umweltschutz aus?

Bei so einem überdimensionalen Schiff kommt zwangläufig auch das Thema Umweltschutz auf. Laut Royal Caribbean CEO Michael Bayley ist die Symphony um 25 Prozent energieeffizienter als ihr Vorgänger Oasis of the Seas und verbraucht somit viel weniger Treibstoff. Während das aktuelle Schiff noch mit Schweröl fährt, sollen die nächsten zwei Neuzugänge der Icon Klasse mit Flüssiggas betrieben werden, das den Ausstoß von klimaschädlichen Stoffen deutlich reduziert. Außerdem gibt es an Bord keine Plastik-Strohhalme – Gäste bekommen auf Nachfrage höchstens einen Strohhalm aus Spezialpapier.

Mein Fazit

Die Symphony of the Seas ist ohne Frage ein Schiff der Superlative und setzt neue Maßstäbe für die Kreuzfahrt. Wer Schiffsfahrten eher mit Langeweile und älteren Passagieren verbindet, wird hier eines Besseren belehrt. Ich persönlich fand die Möglichkeiten an Bord ziemlich überwältigend – man weiß gar nicht, was man zuerst ausprobieren soll. Zu meinen Highlights gehörten aber unter anderem die Roboter-Bar und der Central Park, in dem man einfach total vergisst, dass man auf einem Schiff ist.

Roboter Bar auf der Symphony of the Seas
Mein Highlight: Die Roboter-Bar

Aber auch die zahlreichen Restaurants haben mich ziemlich begeistert – hier kann man wirklich von morgens bis abends schlemmen. Zudem fand ich die verschiedenen Sportaktivitäten sehr spannend, man kann sich wirklich gut austoben und viel Neues ausprobieren. Alles in allem erinnert die Symphony of the Seas mehr an einen riesigen Freizeitpark als an ein Kreuzfahrtschiff – wer sich hier langweilt, ist wirklich selbst Schuld! Wenn ihr Lust auf ein Abenteuer habt und mal in eine künstliche Luxuswelt eintauchen wollt, ist eine Fahrt mit diesem Schiff genau das Richtige für euch. Die Symphony ist übrigens nur bis Oktober im Mittelmeer unterwegs – danach geht’s zum Heimathafen in Miami, von wo aus sie die Karibik ansteuern wird.

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