Das Paar Nils und Dana hat es gewagt: Sie haben ihre Zelte in Deutschland abgebrochen und sind nach Sri Lanka ausgewandert. Wie es soweit gekommen ist, alles ĂŒber die Entstehung ihres Surf & Yoga Retreats „Surf Spirit“ und ihr Leben vor Ort, könnt ihr jetzt in meinem Interview mit Nils nachlesen.

Ihr wollt auswandern, doch wart bisher nicht mutig genug? Vielleicht inspiriert euch die Geschichte von Nils und Dana, einem PÀrchen aus Nordrhein-Westfalen, das vor wenigen Jahren beschlossen hat, Deutschland hinter sich zu lassen und in Sri Lanka das Surf & Yoga Retreat Surf Spirit zu eröffnen. Wie die beiden sich kennenlernten, warum sie nach Sri Lanka ausgewandert sind und was sie sich dort aufgebaut haben, das erzÀhle ich euch jetzt in meinem Interview mit Nils.

Interview mit Nils von Surf Spirit

Wie alles begann | Geburt von Surf Spirit | Das Leben in Sri Lanka

Auf nach Sri Lanka

Frau steht am Strand
Foto: Surf Spirit

Wie alles begann…

Wie ihr wisst, begegnen mir auf meinen Reisen immer wieder sehr interessante Charaktere, die spannende Geschichten zu erzĂ€hlen haben – auch Nils, 29 Jahre jung, ist einer davon. Seine Geschichte fand ich so inspirierend, dass ich sie mit euch teilen möchte und so habe ich Nils kurzerhand interviewt. Bevor Nils und Dana ihr jetzt schon sehr erfolgreiches Camp Surf Spirit in Sri Lanka grĂŒndeten, ist einiges passiert. Das hat mich dann doch genauer interessiert. Wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass die zwei ausgewandert sind und wo hat alles begonnen?

Ihr habt gemeinsam einen großen Schritt gewagt. Wo haben du und Dana euch kennengelernt?

„Wir kannten uns flĂŒchtig, weil wir beide aus der NĂ€he von Paderborn kommen. Wir sind etwa 15 km voneinander entfernt aufgewachsen. Hier konnte es mal vorkommen, dass wir uns auf der gleichen Party treffen, aber wir hatten nie wirklich Kontakt.

…hatte ich nur ein paar Stunden und ein paar Bier Zeit, um Dana davon zu ĂŒberzeugen, mitzukommen.

Nachdem ich mein Sportmanagement Studium beendet habe, ging es nach Australien fĂŒr einen 3-monatigen Surftrip. Die erste Station war Sydney. Auch Dana ist ein paar Stunden vorher nach einem lĂ€ngeren Roadtrip durch Australien in Sydney angekommen. Dass wir uns beide in dem Moment nur einen Block voneinander entfernt aufhielten, haben wir zufĂ€llig durch eine gemeinsame Freundin erfahren. Kurz danach haben wir uns auf der Dachterrasse ihres Hostels getroffen. Da mein Bus in den Norden fĂŒr diesen Tag gebucht war, hatte ich nur ein paar Stunden und ein paar Bier Zeit, um Dana davon zu ĂŒberzeugen, mitzukommen. Seitdem sind wir jetzt seit fĂŒnf Jahren zusammen. Etwa die HĂ€lfte der Zeit haben wir mit Reisen und im Ausland verbracht. Die andere Zeit haben wir in festen Jobs in Deutschland gearbeitet.“

Dana und Nils von Surf Spirit
Nils und Dana verbindet eine wahre MĂ€rchengeschichte | Foto: Surf Spirit

Eine wahre Liebesgeschichte wie aus dem MĂ€rchen verbindet die beiden. Doch wie ging es weiter? Nils erzĂ€hlt mir, dass die beiden nach ihrer Zeit in Australien nach Lippstadt, eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, gezogen sind und erst einmal arbeiteten. WĂ€hrend Dana einen Standort des Familienkonzerns “GOP VarietĂ© Theater“ leitete, arbeitete Nils im Key Account Management eines Online Retailers fĂŒr Tennis Artikel.

Doch was hat euch dann ins Ausland gezogen? Wolltet ihr immer schon auswandern?

„Als wir Deutschland verlassen haben, hatten wir eigentlich nie die Absicht, komplett auszuwandern. Der Plan war eine Weltreise, aber wir waren offen fĂŒr Ideen und Inspirationen. Wir konnten uns vorstellen, auch fĂŒr einige Zeit an einem Ort zu bleiben, Fuß zu fassen und in einem Surfort fĂŒr lĂ€ngere Zeit zu arbeiten. Denn einer der GrĂŒnde fĂŒr unsere Reise war definitiv das Surfen. Wir hatten einfach das BedĂŒrfnis, nochmal rauszukommen, ein paar Abenteuer zu erleben und unsere eigene Geschichte zu schreiben.“

Dana und Nils von Surf Spirit
Foto: Surf Spirit

In Deutschland habt ihr die Koffer gepackt und euch auf die Weltreise gemacht?

„Genau, die letzten Tage vor dem Abflug waren ziemlich chaotisch. Wir hatten nur ein paar Tage zwischen dem letzten Arbeitstag und dem Abflug. In dieser Zeit wurde noch das Auto verkauft, die Wohnung gerĂ€umt, aussortiert, gepackt und mehrere Abschiede gefeiert. Weit gekommen mit unserer Reise sind wir allerdings nicht. Der erste Stopp war Sri Lanka. Die erste Unterkunft, in der wir ĂŒbernachtet haben, ist unser heutiges Surf & Yoga Retreat.“

…und beiden Seiten wurde klar, dass wir zusammen mit viel Liebe und MĂŒhe etwas Einzigartiges aufbauen können.

„Bei der Wahl der Unterkunft habe ich in dem Abschiedschaos versehentlich die gesamte Unterkunft anstatt nur einen Raum gebucht. Um das MissverstĂ€ndnis aufzuklĂ€ren, sind wir direkt mit dem Besitzer Dulip in Kontakt gekommen. Wir haben uns super verstanden und beiden Seiten wurde klar, dass wir zusammen mit viel Liebe und MĂŒhe etwas Einzigartiges aufbauen können. In dem kleinen Ort an der SĂŒdwestkĂŒste Sri Lankas eröffnete sich uns mitten im Dschungel plötzlich diese Möglichkeit, ein Surf & Yoga Retreat zu eröffnen.“

Unawatuna Schild in Sri Lanka
Die Heimat fĂŒr Surf Spirit: Unawatuna | Foto: Surf Spirit

Die Geburt von Surf Spirit

Nils erzĂ€hlt mir, dass er und Dana bereits in der Vergangenheit oft Surf-Reisen durch Portugal und Spanien mit Freunden unternommen haben. Mit Bullis sind sie durch die Landschaften gezogen, saßen abends zusammen am Lagerfeuer und haben Gitarre gespielt, wĂ€hrend die MĂ€dels selbst Schmuck bastelten. TagsĂŒber wurde gesurft, auch Yoga spielte immer eine Rolle und so lebten die Freunde einfach in den Tag hinein und entschieden spontan, ob sie weiterreisen wĂŒrden.

„Dieses GefĂŒhl der absoluten Freiheit wollten wir teilen. Auf diesen Reisen ist nicht nur die Idee an sich, sondern auch die Philosophie hinter Surf Spirit entstanden. Seitdem war das Konzept im Hinterkopf, bis sich uns plötzlich der perfekte Standort angeboten hat.“

Nils surft in den Wellen
Nils hegt schon lange eine Surf-Leidenschaft | Foto: Surf Spirit

Welche Schritte wurden dann von der Idee bis zur Eröffnung vorgenommen?

„Nachdem die Idee in Sri Lanka 2016 konkret wurde, brauchte es circa ein Jahr bis zur Eröffnung. In dieser Zeit wurden einige Umbauten und Renovierungen von unserem Partner vor Ort vorgenommen. Dana und ich haben uns vor allem auf die Vorbereitungen des Konzepts der Homepage und des Marketings konzentriert. In dieser Zeit konnten wir viel online arbeiten. So haben wir unsere Reise fortgesetzt und haben es immerhin fĂŒr einige Zeit nach Australien geschafft. Bevor wir dann unser Surf & Yoga Retreat 2017 eröffneten, haben wir unsere Freunde zu Testwochen nach Sri Lanka eingeladen. So konnten wir unseren Wochenablauf optimieren.“

Auch Lust auf Sri Lanka?

In meinem Sri Lanka Artikel findet ihr noch zahlreiche Tipps fĂŒr eine Reise in das wunderschöne Land. Vielleicht sitzt ihr ja auch schon bald im Flieger dorthin.

„Die Surf- und Yogakurse wurden intensiv getestet und immer weiter verbessert. Das Essen und die Massagen wurden natĂŒrlich jederzeit gerne von allen Beteiligten auf den PrĂŒfstand gestellt. Das war eine interessante Zeit, in der wir ein gutes GerĂŒst fĂŒr unser heutiges Konzept und ein super Team geformt haben. Unsere Local-Mitarbeiter haben zum Beispiel sensationelle Currys gezaubert. Wir haben bei jeder zubereiteten einheimischen Speise gestaunt, wie gut es ist. Neue Gerichte wie Smoothie Bowls zum FrĂŒhstĂŒck waren den Locals aber erstmal ĂŒberhaupt kein Begriff. So mussten wir uns gegenseitig erst einmal kennenlernen und uns aufeinander einstellen, um den Ablauf in allen Einzelheiten zu perfektionieren.“

 

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„Aber natĂŒrlich lĂ€uft nicht immer alles nach Plan. Zum Beispiel hingen unsere importierten Surfbretter monatelang in Colombo im Zoll fest. Erst ein paar Tage vor der Eröffnung wurden die Bretter befreit. Mit solchen Situationen lernt man in Sri Lanka aber relativ schnell umzugehen. Kurz vor der offiziellen Eröffnung mit “echten” GĂ€sten steigt trotzdem die Anspannung. Trotz aller BemĂŒhungen bleibt die alles entscheidende Frage bis zum Start: “GefĂ€llt es den GĂ€sten?”. Schon nach den ersten Wochen war die Erleichterung dann groß. Wir haben unheimlich viel positives und herzliches Feedback unserer GĂ€ste erhalten. Das hat uns sehr viel bedeutet und ist das beste GefĂŒhl. Die Entwicklung von der ersten Idee auf einem Zettel bis zu den ersten glĂŒcklichen GĂ€sten in einem Land wie Sri Lanka mitzuerleben und mitzugestalten war eine unglaubliche Erfahrung.“

Welches Konzept verfolgt ihr mit eurem Surfcamp und was macht es besonders gegenĂŒber anderen Camps?

„Neben qualitativen Surf- und Yogastunden sowie frischem, gesunden Essen, kreieren wir eine einzigartige AtmosphĂ€re. Wir bieten unseren GĂ€sten die Möglichkeit, in unseren entspannten Lebensstil inmitten einer unglaublichen Natur einzutauchen. Gleichzeitig halten wir das ganze Retreat sehr familiĂ€r und haben nur 9 Zimmer mit maximal 18 GĂ€sten vor Ort. So können wir uns permanent um das Wohlergehen unserer GĂ€ste kĂŒmmern und auch in den Surf- und Yogakursen die bestmögliche QualitĂ€t bieten.“

Zimmer bei Surf Spirit im Surfcamp in Sri Lanka
Eines der Zimmer im Surf Spirit Camp | Foto: Surf Spirit

„Unsere Wochen starten ausschließlich sonntags. So lernen sich alle GĂ€ste schnell kennen und erleben alle Kurse und AktivitĂ€ten zusammen. Viele unserer GĂ€ste freunden sich in dieser Woche an und es trĂ€gt zu einer lockeren AtmosphĂ€re bei. Außerdem können wir so unsere Surf- und Yogakurse aufeinander aufbauen.“

Surf Spirit Paket:

  • 10 Yogakurse
  • 5 Surflessons inkl. Theorie und Foto- & Videoanalyse
  • 1-stĂŒndige Massage
  • FrĂŒhstĂŒck, Mittagssnacks und Abendessen

„Unser Ziel ist es, die SurfanfĂ€nger zu eigenstĂ€ndigen Surfern auszubilden. Aber auch erfahrene Surfer werden gezielt auf ein neues Level gebracht. Gleichzeitig legen wir viel Wert darauf, dass der Körper und Geist absolut abschalten und wir möglichst viele Augenblicke schaffen, in denen alle GĂ€ste im Moment sind und die Alltagssorgen von zu Hause einfach hinter sich lassen können. Das Programm ist aber lediglich ein Angebot. Wer lieber mal einen Tag lang am Pool chillt und einen Cocktail schlĂŒrft, ist natĂŒrlich auch herzlich willkommen.“

Klingt, als wĂŒrde jeder, der sich mit Surfen oder Yoga identifizieren kann, bei Surf Spirit seinen Platz finden. Ein Surf & Yoga Retreat auf Sri Lanka zu eröffnen, ist eine spannende Idee – doch viele wĂŒrden wohl Bali mit der Kombi aus den beiden Sportarten verbinden und dem Konzept, das ihr geschaffen habt.

Warum habt ihr euch fĂŒr Sri Lanka als Land fĂŒr eurer Camp entschieden?

„Wir haben bereits viele LĂ€nder in unserem Leben bereist, aber Sri Lanka fĂŒhlte sich noch sehr ursprĂŒnglich an. Als wir in Unawatuna an der SĂŒdkĂŒste zwischen Galle und Ahangama angekommen sind, waren wir direkt begeistert von der Kombination aus tropischem Dschungel, Strand und dem warmen Wasser. Als wir dann unsere Bucht entdeckt haben, in der wir heute den Surfunterricht geben, wurden auch die letzten Zweifel beseitigt.“

Vor einzigartiger Dschungelkulisse brechen hier lange, geschmeidige Wellen ĂŒber feinen Sand.

„FĂŒnf Minuten mit dem Tuk Tuk von unserer Villa, befindet sich eine kleine windgeschĂŒtzte Bucht. Vor einzigartiger Dschungelkulisse brechen hier lange, geschmeidige Wellen ĂŒber feinen Sand. Die Bucht ist sehr windgeschĂŒtzt, was die Wellen sehr sauber laufen lĂ€sst. Absolut perfekt geeignet, um als Urlaubssurfer oder kompletter AnfĂ€nger Spaß im Wasser zu haben und sich zu verbessern. FĂŒr fortgeschrittene Surfer gibt es weitere Wellen in der Umgebung, die etwas mehr Erfahrung erfordern und ĂŒber einem Riff laufen. Generell findet die gesamte Region langsam ihren Platz in der Surfwelt.“

Nils sucht einen Surfspot
Nils und sein Kollege – immer auf der Suche nach guten Wellen | Foto: Surf Spirit

„Insbesondere um den kĂ€lteren Monaten in Europa zu entfliehen, kommt man hier auf seine Kosten. Denn es ist unglaublich grĂŒn, das Wasser ist warm und Sri Lanka hat eine sehr interessante und ausgeprĂ€gte Kultur. Die Menschen hier sind super herzlich und gastfreundlich. Wir haben die buddhistische Kultur als sehr respektvoll und tolerant kennengelernt. Die UrsprĂŒnglichkeit bedeutet natĂŒrlich auch, dass nicht an jeder Ecke fancy CafĂ©s stehen oder es lange Shopping Meilen gibt. Auf der anderen Seite merkt man natĂŒrlich auch, dass Sri Lanka sich im Aufwind befindet. Einiges ist in Bewegung. Sri Lanka ist ein Abenteuer, aber bietet absolut die Möglichkeit zur Erholung. Deshalb ist es genau der richtige Ort fĂŒr unser Surf & Yoga Camp. All dies waren Faktoren, die uns in unserem BauchgefĂŒhl bestĂ€tigten, diese Chance aufzugreifen und unseren Traum hier zu verwirklichen.“

 

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Das Leben in Sri Lanka und Australien

Nils und Dana leben ihren Traum: Sie haben sich ein Surfcamp in Sri Lanka aufgebaut, das mit Yoga, GemeinschaftsgefĂŒhl und gesunder Lebensweise perfekt abgerundet wird. Nils erzĂ€hlt mir, dass sie auch so oft es geht versuchen, Zeit in Australien zu verbringen. Und doch gibt es Dinge, die sie manchmal aus Deutschland vermissen. Neben Freunden und Familie, ist das bei Dana das klassische WeihnachtsgefĂŒhl mit heißem GlĂŒhwein auf dem Weihnachtsmarkt und Zeit bei der Familie – fĂŒr Nils sind es ein kaltes Weizen, das gute deutsche Brot und natĂŒrlich die Fußball Bundesliga. Doch die beiden haben sich nicht ohne Grund fĂŒr ein Leben in Sri Lanka entschieden.

Was gefÀllt euch in Sri Lanka und Australien besser als in Deutschland?

„In Sri Lanka haben wir unsere eigene kleine Welt geschaffen. Wir leben hier in einem Camp, in dem es um einen entspannten Lebensstil voller Surfen und Yoga geht. Durch unsere GĂ€ste und Mitarbeiter lernen wir viele unglaublich interessante Menschen kennen. Das macht unsere Welt in Sri Lanka sehr interessant. Generell ist das Leben auf der Insel sehr simpel. Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie glĂŒcklich und gastfreundlich die Einheimischen sind, ohne viel zu besitzen. Nach langer Zeit in Deutschland wissen wir es vor allem zu schĂ€tzen, am Strand zu leben und jederzeit die Möglichkeit zu haben, surfen zu gehen. In Australien gefĂ€llt uns, dass die Leute sehr mit der Natur verbunden sind. Hier wird viel gecampt und viel Zeit am Meer verbracht. Zumindest in Byron Bay ermöglicht uns das Wetter fast das gesamte Jahr ĂŒber draußen zu sein. An einem freien Tag haben wir also direkt die Möglichkeit, uns mit Freunden am Strand zu treffen. Das fĂŒhlt sich immer nach Urlaub an.“

Strand in Sri Lanka bei Surf Spirit
Foto: Surf Spirit

Ich sehe schon: Vor allem Australien hat euch lĂ€ngst das Herz geraubt und auch Sri Lanka scheint euch um den Finger zu wickeln. Doch ihr seid ja auch in der Vergangenheit schon viel gereist…

Gibt es noch andere LĂ€nder, die euch bereits verzaubert haben?

„In Europa sind wir regelmĂ€ĂŸig in einen kleinen Ort nach Andalusien gefahren. Hier gibt es endlose StrĂ€nde, PinienwĂ€lder, unglaublich viel Sonne und ein mildes Klima, auch im Herbst und Winter. Wir hatten nie das GefĂŒhl, dass es sehr ĂŒberlaufen wĂ€re. Es gibt einige alte StĂ€dte mit ausschließlich weißen HĂ€usern, gemĂŒtliche Gassen mit typisch spanischen Bars und Restaurants. Die Menschen sind sehr entspannt, halten pĂŒnktlich ihre Siesta. Hier kann man hervorragend abschalten. Einige Surfspots gibt es natĂŒrlich auch in der Gegend.“

 

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Dank großem Engagement und UnterstĂŒtzung vom mehrköpfigen Team aus Sri Lanka und Europa bei Surf Spirit, können Nils und Dana auch zeitweise an dem Ort Leben, an dem sie sich lieben lernten: Australien. Dort arbeiten sie an einem weiteren Surf-Projekt – es bleibt also spannend! Ansonsten sind die beiden in ihrem Surf & Yoga Retreat in Sri Lanka fest eingebunden. Nils gibt nicht nur Surfunterricht, sondern regelt auch viel Organisatorisches. Auch, wenn so ein Start-Up ein 24/7-Job ist, ergĂ€nzen und unterstĂŒtzen sich Nils und Dana gegenseitig.

Wir nehmen uns immer wieder die Zeit zum Surfen oder fĂŒr Yoga.

So kommt es, dass man als Paar vom Thema Abendessen zu Buchungsmodellen wechselt. Das unterscheidet sich schon von einem klassischen Job, in dem man Feierabend hat und sich nicht mehr mit der Arbeit beschĂ€ftigt. Auf der anderen Seite leben wir den Traum. Wir nehmen uns immer wieder die Zeit zum Surfen oder fĂŒr Yoga.“

Dana in Australien
Dana voller GlĂŒck in Australien | Foto: Surf Spirit

Wie kommt ihr mit der Kultur und Lebensweise in Sri Lanka zurecht? Gibt es Dinge, an die ihr euch nicht gewöhnen könnt?

„In Sri Lanka wird einem zum Beispiel kein Wunsch abgeschlagen. Dort wird eher zugestimmt und es passiert im Endeffekt doch nichts. Die Gastfreundschaft und der generelle Respekt sind einfach so groß, dass die Locals nichts verneinen wollen. Das macht die Zusammenarbeit an einigen Stellen allerdings komplizierter als in Deutschland. Ansonsten hat man es wirklich mit sehr respektvollen und liebevollen Menschen zu tun, sodass uns die Kultur und alles, was wir bisher kennen lernen durften, sehr begeistert hat.“

Nils‘ Tipp: „Die Altstadt von Galle ist empfehlenswert. Hier gibt es gemĂŒtliche CafĂ©s und Galerien. Auch das Inland und Ella sind beeindruckend.“

Dana erzĂ€hlt mir: „Nils liebt das lokale Essen und könnte Reis mit Curry morgens, mittags und abends verputzen! Ansonsten ist es uns bis heute ein RĂ€tsel, wie die Einheimischen in Sri Lanka ihren Reis so erfolgreich mit der Hand Essen können. Da sind schon einige Versuche von uns klĂ€glich gescheitert!”

Fort Lighthouse in Galle
Das Örtchen Galle | Foto: Surf Spirit

Auf ins Surfcamp in Sri Lanka!

Nils und Dana sind begeistert von Sri Lanka und der herzlichen Aufnahme durch die Locals. Mit Freunden aus Australien und Deutschland im eigenen Team, fĂŒhlen sie sich wohl in ihrem neuen Zuhause Unawatuna. Auch wenn aller Anfang schwer war, haben sich die beiden eine enge Bindung mit den lokalen Mitarbeitern und dem gesamten Team aufgebaut. Vielleicht habt ja auch ihr Lust, Sri Lanka zu entdecken oder sogar das Surf & Yoga Retreat Surf Spirit auszutesten. Wellen reiten und Yoga in einer wunderschönen Landschaft – klingt schon ziemlich verlockend, findet ihr nicht auch? Sri Lanka ist außerdem das Nummer Eins Trendreiseziel 2019: Also zögert nicht lange – ein traumhafter Urlaub mit spannenden Surf- und Yoga Erlebnissen erwartet euch!

 

 

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Beitragsbild: Surf Spirit