Taucht ein in die spannende Geschichte Berlins. Erlebt, wie 800 Jahre die Stadt zu dem machten, was sie heute ist und lasst euch von den unterschiedlichen Persönlichkeiten und Momenten beeindrucken.

In der Berliner Erlebnisausstellung erlebt man nicht staubtrocken, sondern auf spannende Art und Weise 800 Jahre Geschichte der Hauptstadt. Von der ersten Erwähnung der Stadt bis zum Mauerfall erfährt man im Story of Berlin Museum alles, was man über die Alltagswelt der Berliner Bürger wissen will. Toneinspielungen, wahrnehmbare Gerüche und fühlbare Reize machen den Museumsbesuch auch für „Museumsmuffel“ zu einem spaßigen Erlebnis. Ich habe mit Rebekka Belan, der Leiterin für Kommunikation und Events des Museums gesprochen und sie hat mir erzählt, was das „Story of Berlin“ Museum so einzigartig macht.

Story of Berlin

Geschichte kann auch spannend sein

Das Hauptthema des Museums stellt Berlin im 20. Jahrhundert dar. Direkt am Eingang geht man durch ein Alt-Berliner Treppenhaus, beschallt von den typischen 2-Takt-Motorengeräuschen des grünen Trabis. Die spannendste Geschichtsausstellung der Hauptstadt bringt den Besuchern beide Weltkriege, die Zeit des Kalten Krieges, der Bau der Berliner Mauer sowie die Wiedervereinigung aus Sicht der Berliner Bevölkerung näher. Durch die außergewöhnliche Darstellung der Story of Berlin ist die Ausstellung vor allem auch auf Publikum zugeschnitten, das nicht gerade regelmäßig Museen besucht. In 23 Themenräumen mit Ausstellungsstücken wie die letzte Staatskarosse von Erich Honecker und waschecht scheinend gestalteten Kulissen sowie moderner Multimediatechnik wird dafür gesorgt, dass es nicht langweilig wird.

Rebekka: „Wir lassen die Besucher Geschichte mit allen Sinnen erleben und wecken Emotionen: Fabrikgerüche im Raum zur Berliner Industrialisierung, Schreckmomente beim Zerbersten der Schaufensterscheibe im Bereich der Reichspogromnacht und Freudentränen bei der Wiedervereinigung sind einige Beispiele.“

story of berlin 1

Das Highlight der Ausstellung ist aber der voll funktionsfähige Atomschutzbunker unter dem Kurfürstendamm, von dem die meisten Berliner bis zur Eröffnung des Museums im Jahre 1999 selbst nichts wussten. Im Ernstfall könnte der Bunker heute noch 3.592 Menschen Schutz bieten und vierzehn Tage lang mit Lebensmitteln, Luft und Wasser versorgen. Er wurde zur Zeit des kalten Krieges in den 70er Jahren im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland errichtet und kann heute im Laufe einer Führung besichtigt werden.

Atomschutzbunker Story of Berlin

„Je nach Publikum und Alter sind verschiedene Museumsbereiche besonders beliebt. Menschen mit einer Affinität zu Preußen finden natürlich den Raum „Militär und Aufklärung“ spannend. Schulklassen und internationale Gäste halten sich eher in den Museumsbereichen zum Nationalsozialismus auf. Besucher, die die „Wende“ erlebt haben, finden meist den Raum „Die Geteilte Stadt“ am interessantesten. Aber fast alle Gäste finden die Teilnahme an der Bunkerführung ein einmaliges Erlebnis

The Story of Berlin – Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Anfahrt für das Museum

Der Eintritt kostet 12,00 €, Schüler, Studenten, Arbeitslose, Rentner und behinderte Personen zahlen einen reduzierten Preis von 9,00€, Kinder von 6-16 Jahren zahlen 5 € und Kinder unter 6 Jahre dürfen das Museum kostenlos besuchen. Für Familien lohnt sich das Familienticket, das für 2 Erwachsene und höchstens 3 Kinder 25 € kostet. Das Museum ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet und die 2-stündigen Führungen finden zu jeder vollen Stunde statt. Es empfiehlt sich aufgrund der Innenstadtlage die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Man erreicht „The Story of Berlin“ mit der U-Bahn, wenn man die U1 bis zur Uhlandstraße nimmt oder mit der S-Bahn bis zum Savignyplatz fährt. Die zugehörige Bushaltestelle ist ebenfalls die Uhlandstraße.

Die geteilte Stadt Story of Berlin

Mich als Urlaubsguru hat natürlich auch noch interessiert, wie weit die Leute extra für dieses tolle Museum reisen, also habe ich Rebekka gefragt, aus welchen Ländern die Besucher kommen und woher der am weitesten gereiste Besucher stammte.

„Die Besucher kommen meist aus Deutschland und Europa. Alle Inhalte im Museum sind in deutscher und englischer Sprache. Darüber hinaus bieten wir noch Begleitmaterial, broschiert oder als App, zum Museumsrundgang in 14 verschiedenen Sprachen an. Zudem sind Flyer und Homepage auch mehrsprachig, dass lockt natürlich auch viele nichtdeutschsprachige Besucher an. Wir hatten zum Beispiel schon Gäste aus Trinidad und Tobago, Papua-Neuguinea und Dschibuti.“ 

Wenn die Leute für dieses Museum so weit reisen, dann muss das schon was heißen. ;) Also nichts wie los in unsere Hauptstadt und im „Story of Berlin“ ein bisschen Geschichte erleben! Ich stelle euch gerne eine individuelle Reise nach Berlin zusammen. Meldet euch einfach bei mir im Reisebüro 2.0.