Der Sonne entgegen – warum nur davon träumen? Lest hier von meinem Spanien Roadtrip, den ich mit dem SEAT Ateca quer durchs Land gemacht habe, und lasst euch inspirieren!

Während die Regentropfen laut ans Fenster prasseln und sich der Blick aus dem Fenster in dunklen Graunuancen verliert, lässt ein Gedanke nicht lange auf sich warten: Raus aus dem tristen Gewusel – und zwar der Sonne entgegen. Wohin scheint dabei im ersten Moment egal, das Fernweh ist groß. Ein Land soll es sein, in dem die Haut von warmen Sonnenstrahlen gestreichelt und die Füße vom Sand gekitzelt werden. Ein Land, das durch seine Vielschichtigkeit allen Wünschen und Gelüsten gerecht wird. Eine Destination, so groß wie eine Metropole, aber ebenfalls ruhig und geheimnisvoll, um ein paar entspannte Stunden zu verleben. Es braucht keine großen Künste, um sich mit jenen Vorstellungen für einen Spanien Roadtrip zu entscheiden. Warum? Das verrate ich euch jetzt!

Mein Spanien Roadtrip

Roadtrip Planung

Barcelona | Valencia | Ateca | Madrid

Spanien Roadtrip Seat Ateca

Ein Land mit vielen Gesichtern

Um das Land bei meinem Spanien Roadtrip von den verschiedensten Seiten kennen zu lernen, ist klar: Je abwechslungs- und kontrastreicher die Städte, desto besser. Warum ich mich genau für diese Route entschieden habe, möchte ich euch gerne verraten. Die Trendstadt Barcelona sollte ein paar aufregende Tage versprechen, Valencia hingegen die Neugier stillen. Denn wie euch vielleicht zu Ohren gekommen ist, wird Valencia gerne als kleine Schwester Barcelonas bezeichnet. Höchste Zeit also, dem Ganzen mal auf den Grund zu gehen. Weshalb die gerade mal 2.000 Einwohner große Stadt Ateca Teil der Route ist, soll vorerst mein Geheimnis bleiben. Um letztendlich vor der Heimreise noch mal die Kreditkarte zum Glühen zu bringen, darf ein Abstecher nach Madrid selbstverständlich nicht fehlen. Einen Mietwagen hatte ich mir bereits von zu Hause aus organisiert. Das war gar nicht so einfach, denn so vielfältig wie der Spanien Roadtrip werden sollte, sollte dementsprechend auch das Auto sein. Die Wahl fiel letztendlich auf den neuen Kompakt SUV SEAT Ateca. Nicht zu groß, nicht zu klein, und mit allem Komfort ausgestattet, den man sich nur wünschen kann – perfekt also für einen aufregenden Roadtrip.

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First stop: Barcelona

Wenn es darum geht, Sightseeing, Lifestyle und Strandurlaub miteinander zu vereinen, steht Barcelona wohl ganz oben auf der Liste. Günstige Flüge in die Metropole gibt es aus den verschiedensten Städten Deutschlands, gleich mehrmals täglich wird die Hafenstadt angeflogen. Ein idealer Ausgangspunkt also, um von dort aus das spanische Festland zu erkunden. Das Tolle an Barcelona ist, dass es dort überall  Parkhäuser gibt, sodass man nicht Stoßstange an Stoßstange parken muss. So steht ein paar sorglosen Stunden also nichts im Weg. Ein Spaziergang über die berühmte Las Ramblas, ein bisschen Feilschen auf dem Mercat de la Boquería, ein tiefer Atemzug im Parc de la Ciutadella – und schon war der Vitamin D Mangel wieder ausgeglichen. Vor allem aber die Strände außerhalb der Stadt haben es mir angetan. Die waren nämlich nicht nur nicht so überfüllt, sondern mit dem SEAT Ateca auch problemlos zu erreichen.

Nächster Halt: Valencia

Dass es eine Stadt, die Barcelona in nichts nachsteht und gleichzeitig sogar ähnelt, gerade mal 350 Kilometer entfernt geben sollte, musste ich unbedingt mit eigenen Augen sehen. Also ging es wenige Tage später die Küste entlang in Richtung Valencia. Schon während der Fahrt offenbarten sich mir hier Eindrücke, die ich so schnell nicht wieder vergessen werde: Die Autobahn vor mir schien endlos, mein Blick klebte am Horizont und vor mir verfärbte sich der Himmel in ein warmes Rosa, als die Sonne am Ende der Straße abtauchte. Ich war meinem Ziel also ganz dicht auf der Spur, der Sonne entgegen zu fahren. Fasziniert durchströmten mich Glücksgefühle, die ich im ersten Moment gar nicht zu bändigen wusste. Als ich dann mit einem kurzen Seitenblick auch noch das glitzernde Meer entdeckte, war es um mich geschehen. In diesem Moment dachte ich an den altbewährten Spruch: „Der Weg ist das Ziel.“ Und dieser Weg war es tatsächlich.

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Nichtsdestotrotz wollte ich unbedingt in Valencia ankommen. Falls ihr das erste Mal einen Spanien Roadtrip macht, werdet ihr euch sicher umgucken: Sechsspurige Kreisverkehre sind in Valencia durchaus die Norm. Markierungen? – Fehlanzeige. Um so glücklicher war ich, dass ich mich für einen Kompakt SUV entschieden hatte, denn so hatte ich perfekte Sicht auf die Straße. Auch der Stauassistent und Toter-Winkel-Assistent haben sich hier als echte Unterstützung erwiesen. Ähnlich wie in Barcelona (und wie sich später herausstellen sollte, in allen spanischen Städten) wird auch in Valencia gerne so platzsparend wie möglich geparkt. Ob die Spanier wohl Meister im Tetris sind? Es machte jedenfalls den Anschein, da Ein- und Aussteigen, aber auch  Ausparken eine echte Herausforderung waren. In solchen Situationen lernt man vor allem den Ausparkassistenten und die 360°-Top-View-Kamera zu schätzen.

Doch auch in Valencia sind Parkhäuser keine Seltenheit, ganz im Gegenteil. Wer Wert auf ein unbeschädigtes Auto legt, ist hier definitiv an der richtigen Adresse. Entspannt und unbesorgt können also auch in Valencia ein paar wunderbare Tage verlebt werden. Dass sich Valencia als echte Perle herausstellt, werdet auch ihr bei eurem ersten Aufenthalt bereits nach wenigen Tagen merken. Selten hat eine Stadt so viele Gesichter und überrascht an jeder Ecke. Vom Shopping-Eldorado im Zentrum bis hin zur typisch spanisch charmanten Altstadt ziehen sich hier Gegensätze stärker an denn je. Kleine Tapas-Bars laden hier und dort auf eine kulinarische Genussreise ein, vor allem aber die Paella steht in Valencia ganz hoch im Kurs. Doch nicht nur die Paella gehört zu Valencia, sondern gleichermaßen auch der kilometerlange Strand am Stadtrand, zu dem ich voller Freude gefahren bin.

Ein Abstecher nach Ateca

Nach zwei Metropolen wollte ich unbedingt auch einmal eine kleinere Stadt besuchen, in der sich mir das wahre Leben der Spanier offenbart. Sich bei der Hülle und Fülle jedoch für ein bestimmtes Fleckchen auf der Landkarte zu entscheiden, war gar nicht so einfach. Also ließ ich mich einfach treiben und spontan inspirieren. Nein, ich bin nicht einfach blindlings drauf losgefahren – es sollte sich viel einfacher herausstellen. Ein Blick auf meinen Wagen nämlich verriet es mir, denn in dem Moment fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Sind nicht alle Automodelle von SEAT nach spanischen Städten benannt? Ganz genau! Und da ich mich für den SEAT Ateca entschieden hatte, lag es ja wohl auf der Hand, dass ich mir auch diese Stadt einmal anschauen musste. Wie es der Zufall wollte, lag Ateca sowieso auf halber Strecke bis zu meiner letzten Station, Madrid. Also legte ich einen kleinen Zwischenstopp auf meinem Spanien Roadtrip ein, ehe ich mich wieder in den Großstadtdschungel stürzen sollte.

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Ateca ist weiß Gott keine große Stadt. Knapp 2.000 Einwohner sind hier verzeichnet, was diese Stadt zu einer wahren Ruheoase macht. Dass hier kein reger Verkehr herrscht und die Stadt nicht überlaufen ist, ist aber zur Abwechslung durchaus auch mal ganz nett. Und verlaufen kann man sich hier auch nicht: Das Wahrzeichen Atecas, die Iglesia de Santa Maria, ist nämlich von überall aus der Stadt schon von Weitem zu erkennen. Frei von Sorgen – ja, das beschreibt Ateca wohl am besten. Warum der SEAT Ateca also nach eben jener Stadt benannt wurde, leuchtete mir nach diesem Besuch ein.

Auf nach Madrid!

Das Ende von meinem Spanien Roadtrip sollte die aufregende Metropole Madrid sein. Einerseits, weil es von Madrid günstige Direktflüge zurück nach Deutschland gibt, und andererseits, weil man diese Stadt einfach mal im Leben gesehen haben muss! Knapp 200 Kilometer führten mich daher Richtung Westen ins Landesinnere, in die Hauptstadt des Landes, das ich die vorangegangenen Tage kennen und lieben lernen durfte. Nichtsahnend machte ich mich auf den Weg von Ateca nach Madrid, doch schon nach wenigen Hundert Metern verschlug es mir die Sprache. Eine solche Landschaft, wie ich sie nun vor Augen hatte, hätte ich bei einem Spanien Roadtrip niemals vermutet.

Eingerahmt wurde mein Weg von orange-rötlichem Gebirge, das mich im ersten Moment an den Grand Canyon erinnerte. Ich traute meinen Augen kaum, zu gerne hätte ich angehalten, um diese unglaublichen Momente fotografisch festzuhalten. Doch auch die Landschaft, die sich mir auf dem Rest des Weges offenbarte, überraschte mich, sodass ich die nächste Abfahrt aufsuchte, um diesen unerwarteten, wüstenähnlichen Teil von Spanien auf mich wirken zu lassen.

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Je näher ich Madrid letztendlich kam, desto mehr zog mich die Stadt in ihren Bann: Überall ragten protzige Gebäude empor, die in ihrer Schönheit kaum zu übertreffen waren. Eine so großartige Architektur findet man nur in wenigen Städten. Ein Blick auf das Display meines Wagens verriet mir, dass die Temperaturen hier noch mal eine Stufe höher auf dem Thermometer kletterten, denn die digitale Anzeige ließ eine Zahl von 36°C aufleuchten. Nach einer extra Portion Sonnencreme ging es für mich also auf Entdeckungstour, um die Hotspots der Landeshauptstadt abzuklappern und das spanische Lebensgefühl in mir aufzusaugen. Und auch hier sollte ich wieder überrascht werden: Während es in der einen Ecke noch sehr touristisch zuging, konnte ich an der nächsten Ecke in das Leben der Einheimischen schnuppern.

Nach aufregenden Tagen ging es für mich dann schweren Herzens mit wunderbaren Erinnerungen und einigen Sonnenstrahlen im Gepäck nach Hause. Spanien Roadtrip? Check! Wieder ein Punkt, den ich von meiner Bucketlist streichen kann.