Wer gerne in Skigebieten unterwegs ist, und es kaum abwarten kann, sich wieder auf die Skier oder aufs Snowboard zu schwingen, für den habe ich jetzt ein wenig Abwechslung auf Lager – den absoluten Trendsport Snowkiting! Was es damit auf sich hat und wie auch ihr zu Snowkitern werden könnt, erfahrt ihr jetzt.

Die Piste mal anders erleben, das tut ihr zweifelsohne, wenn ihr euch vom Wind und einem Lenkdrachen, auch Kite genannt, über den glitzernden Schnee gleiten lasst. Beim Snowkiting werden sozusagen zwei Sportarten vereint, und zwar zum einen das Beherrschen eines Lenkdrachens, das manche von euch vielleicht bereits vom Kitesurfen kennen, und zum anderen das Snowboarden oder Skifahren.

Snowkiting vereint Spaß, Adrenalin und Tempo

Der Drachen kann in der Regel bis zu 20 m² groß sein und hängt an einer etwa 30 Meter langen Leine. Gesteuert wird er durch eine Lenkstange, auch Bar genannt. Wer das Lenken richtig beherrscht, kann Sprünge von bis zu 10 Metern Höhe und auch bis zu 100 Metern Weite erleben. Und wisst ihr was die richtigen Profis noch zu bieten haben? Ganz schön viel Tempo – Der Geschwindigkeitsrekord liegt zur Zeit bei über 111km/h!

Snowkiting

Ist Snowkiting auch für Anfänger geeignet?

Im Grunde genommen könnt ihr euch an diese spaßige Sportart auch mit gemäßigten Snowboard- bzw. Skierfahrungen herantrauen. Natürlich ist es von Vorteil, wenn ihr eine gewisse Fitness mitbringt, ansonsten braucht ihr allerdings nichts Besonderes zu beachten. Was allerdings absolut empfehlenswert und mittlerweile sogar Pflicht ist, ist ein Einsteigerkurs, um das Snowkiten richtig zu erlernen. Denn das Steuern sowie die Kraft eines Lenkdrachens darf nicht unterschätzt werden. Zudem solltet ihr keineswegs auf die notwendige Schutzausrüstung verzichten. Dazu gehören ein Helm sowie ein Gesäß- und Rückenprotektor, die ebenfalls Pflicht sind. Sobald ihr das alles beachtet habt, benötigt ihr eigentlich nur noch eine mit Eis oder Schnee bedeckte Fläche und natürlich Wind – auch schneebedecktes Flachland ist hierfür geeignet. Ob im Erzgebirge in Deutschland oder in den österreichischen Alpen, diese Wintersportart ist mittlerweile immer mehr verbreitet. Ich würde sagen, mit dem passenden Angebot steht eurem Snowkite-Erlebnis eigentlich nichts mehr im Wege! Wenn ihr euch jetzt immer noch nicht genau vorstellen könnt, wie das Ganze auszusehen hat, habe ich hier ein kleines Video, welches euch einen Einblick in diese faszinierende Welt des Snowkiting ermöglicht.

Video: Extremelab17

Wo könnt ihr Snowkiting am besten lernen?

Hab ich euch nun neugierig genug auf diese außergewöhnliche Winter-Beschäftigung gemacht? Dann wird es höchste Zeit, dass ihr euch das passende Skigebiet in Deutschland oder auch in Europa für den nächsten rasanten Winterurlaub aussucht! Ich habe mir ein paar Orte ausgeguckt, die euch perfekte Gegebenheiten für den Schneespaß bieten – egal, ob Anfänger oder Profi.

Snowkiten auf Deutschlands Pisten

Ihr müsst gar nicht weit weg, um die ideale Piste zum Kiten zu finden. Westerheim, ein Ort in Baden-Württemberg, bietet von Dezember bis März einen Kurs in der Kiteschule Skywalker für alle Interessenten an. Hier bekommt ihr die Theorie und Praxis mit einer großen Portion Spaß vermittelt, wer mag, kann auch direkt eine Snowkitelizenz machen. Wenn es dann so viel Spaß macht, dass ihr euren Drachen gar nicht mehr aus der Hand geben wollt, könnt ihr euch ein gemütliches Hotel in Westerheim nehmen und mehrere Tage auf den weiten Feldern und Wiesen des Ortes im Schnee herumdüsen.

Wer hoch hinaus möchte, der kann sich auf Hessens höchstem Berg an der trendigen Sportart versuchen. Snowkite Wasserkuppe hat einen zweitägigen Kurs für euch, bei dem ihr alles Wichtige lernt und direkt mit einem Zertifikat belohnt werdet. Das Hochplateau in der Nähe von Fulda hat für deutsche Verhältnisse super Schneebedingungen und professionelle Ausbilder, sodass ihr hier gar nichts falsch machen könnt. Schnappt euch eine Unterkunft in Gersfeld und macht die Pisten unsicher!

snowkite sport
Foto: iStock.com / Leks052

Snowkiten international

Ist Deutschland nicht aufregend genug oder traut ihr den Schneebedingungen in der Heimat nicht über den Weg? Dann kann ich euch auch einen Skiurlaub außerhalb des eigenen Landes anbieten. Wie wäre es mit Österreich? Genauer gesagt mit der Snowkiteschule Achensee in Innsbruck. Motivierte und top ausgebildete Trainer bringen euch hier den flotten Wintersport näher. Dabei dürft ihr eine beeindruckende Landschaft und idyllische Panoramen bestaunen. Und weil es so schön ist, nehmt ihr euch am besten noch eine Unterkunft in Innsbruck oder in der Umgebung.

Neuer See, neues Glück – der Reschensee in Italien. Die Ferienregion Reschenpass hat die perfekten Bedingungen, um Snowkiter glücklich zu machen – Eis und Schnee im Einklang mit Wind und Bergpanorama. Das ist nicht bloß so daher gesagt, denn hier treffen sich die Besten der Besten um bei den alljährlichen Snowkite Meisterschaften gegeneinander anzutreten.

Internationales Snowkite Open:

Datum: 26. bis 28. Januar 2018
Disziplinen: Freestyle und Race

Hier lohnt sich das Zuschauen allemal! Wem das allerdings nicht genügt, der kann sich an eine der Snowkite-Schulen am Reschensee wenden und vielleicht in Zukunft selbst ein Teil der Veranstaltung werden. Dank Bluetooth Headsets könnt ihr Tipps der Profis direkt während eurer wilden Fahrt erhalten, sodass eurer Snowkiting-Karriere nichts mehr im Wege steht. Ob Könner oder nicht – Spaß habt ihr in dem schönen Schneegebiet in Italien auf jeden Fall. Verbringt doch direkt ein paar entspannte oder sportliche Tage im Schnee Italiens und schaut euch nach einer Unterkunft am Reschensee um.

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Snowkiting – eine Kombination aus Skifahren bzw. Snowboarden, Gleiten, Springen, Fliegen und noch vielem mehr. Fühlt auch ihr euch mal so richtig frei und erlebt die Pisten aus einer ganz neuen Perspektive. Solltet ihr nun auf den Geschmack gekommen sein, dann schickt doch einfach eine Reiseanfrage an mich, damit ich ein schönes Skigebiet für euch finde. Einige Snowkite-Schulen bieten zum Beispiel sogar Geschenkgutscheine für einen Schnupperkurs oder für einen Grundkurs an. Na, wäre das nicht vielleicht eine schöne Geschenkidee zu Weihnachten?

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