In einem der besten Hotels der Welt residieren und in den exklusiven Luxus der Superlative kommen – genau das ist im Marina Bay Sands in Singapur möglich. Was ihr in diesem Hotel alles geboten bekommt und wie ihr euren Urlaub noch etwas abenteuerreicher gestalten könnt, lest ihr hier.

Wenn Luxus ins Unermessliche ragt, kann die Rede nur von einem ganz bestimmten Hotel sein: Vom Marina Bay Sands in Singapur. In einer der teuersten Städte der Welt gibt man sich nämlich mit nichts weniger zufrieden als einem 5 Sterne Hotel, das mit dem längsten Infinity Pool der Welt in knapp 200 Metern Höhe trumpft. Aber nur Luxus genießen? Wer nebenbei noch etwas Abenteuerliches erleben möchte, den hält es nicht dauerhaft auf seinen vier Buchstaben. Was sich in Singapur nämlich anbietet, ist Inselhopping. Drei faszinierende der insgesamt 57 Inseln Singapurs möchte ich euch heute genauer vorstellen, denn hinter allen verbirgt sich eine märchenhafte Sage.

Marina Bay Sands Resort | Inselhopping | Erlebnisreise

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Beeindruckendes Marina Bay Sands Resort

Drei beeindruckend große Türme, über denen eine 340 Meter lange Aussichtsplattform zu schweben scheint, stechen aus der Skyline Singapurs hervor. Es ist das Marina Bay Sands Resort, das im Jahr 2010 seine Eröffnung feierte. Doch die fand anders als erwartet in drei Etappen statt: Nachdem zu Anfang nur im Hotel übernachtet werden konnte, erfolgte kurze Zeit später die Eröffnung des öffentlich zugänglichen Skyparks auf dem Dach der Türme. Erst gegen Ende des Jahres wurde der gesamte Gebäudekomplex gebührend gefeiert. Aber Moment mal – ein Hotel, das aus drei Türmen und einer Aussichtsplattform besteht? Ganz recht, der Gebäudekomplex beherbergt nämlich nicht nur 2500 Suiten, sondern unter anderem auch noch eine hoteleigene Autovermietung, ein Casino, eine Disco, ein Spa- & Wellnesscenter sowie ein eigenes Einkaufszentrum. Geshoppt werden dort natürlich nur exklusive Marken wie Louis Vuitton, Chanel und Co.

Doch was noch viel interessanter und vor allem erwähnenswerter ist, ist der weltgrößte Infinitypool im obersten Stock. Sagenhafte 146 Meter Länge laden dazu ein, ins wohlig warme Wasser einzutauchen und einen Ausblick über die gesamte Skyline von Singapur zu genießen – aus einer Höhe von 200 Metern, versteht sich. Das ist aber längst nicht alles. Denn genau ein Stockwerk tiefer befindet sich eine 340 Meter lange Dachterasse, besser gesagt der Skypark, eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform. Gäste, die nicht eine der exklusiven Suiten im Marina Bay Sands gebucht haben, gelangen über einen Lift im nördlichsten Tower (Tower 3) zu bestimmten Öffnungszeiten in den Skypark. Für ein doch sehr stolzes Eintrittsgeld (umgerechnet knapp 15 Euro pro Person ab 13 Jahren) werden sie in eine 1,3 Hektar große tropische Oase geführt. Rund 250 Bäume und 650 Pflanzen zeichnen hier ein Paradies auf Erden. Klingt vielversprechend, oder? Ab 350€ pro Nacht könnt ihr eine Suite im Marina Bay Sands Singapur mieten.

Inselhopping sorgt für Abwechslung

Wer ein klein wenig Abwechslung in seinen Luxusurlaub bringen möchte, dem kann ich die folgenden drei Inseln in Singapur nur ans Herz liegen. Neben ihrer märchenhaften Entstehungsgeschichte verzaubern sie mit ihrem ganz individuellen Charme und sind definitiv eine Reise wert. Doch lest selbst, was euch auf Kusu Island, St. John’s Island und Sister’s Island erwartet.

Kusu Island

Gute 5,6 Kilometer südlich von Singapur befindet sich Kusu Island, zu deutsch die Schildkröteninsel. Der Sage nach soll sich nämlich eine Schildkröte in die heute bei Touristen so beliebte Insel verwandelt haben, um zwei schiffbrüchige Matrosen vor dem Ertrinken zu bewahren. Bei den Matrosen soll es sich um einen Chinesen und einen Malaien gehandelt haben, die, so sagt es die Geschichte, zum Dank einige Zeit später zu dieser Insel zurückkehrten und ein ihrer Religion entsprechendes Heiligtum errichteten. Seitdem stehen auf der Insel ein malaysischer Schrein, ein chinesischer Tempel und nicht zu vergessen eine Schildkröte. Auch heute noch pilgern Gläubige im neunten Monat des Mondkalenders auf die Insel und beten für Wohlstand, Glück, Gesundheit und Frieden. Aber auch Urlauber zieht es auf die 8,5 Hektar große Insel. Zu besuchen gibt es nämlich außerdem einsame Strände und wunderschöne Lagunen. Während es auf Kusu Island nicht gestattet ist, zu übernachten, geschweige denn zu zelten, entwickelt sich ein Trend des Picknickens. Sich mit einer flauschigen Decke für ein paar Stündchen am Strand niederzulassen und die atemberaubende Naturkulisse im Klang des sanften Wellenrauschens zu genießen, ist an diesem Fleckchen Erde besonders beliebt. Nicht gewiss aber durchaus möglich ist es, dass sich zwischendurch langsam aber sicher eine der vielen Schildkröten nähert und dem bunten Treiben der Inselhopper ihre Aufmerksamkeit schenkt.

St. John’s Island 

Ungefähr nur halb so groß ist die 6,5 Kilometer südlich von Singapur entfernte Insel St. John’s Island. Während sie in den frühen Jahren für ihre Quarantänestation, ihr Gefängnis und ihr Rehabilitationszentrum für Drogenabhängige bekannt war, lockt die Insel heute unzählige Touristen an. Lagunen und Badestrände, Wanderwege sowie Picknickplätze sorgen für erholsame Stunden in der Natur. Wer sich gerne etwas länger auf St. John’s Island aufhalten will, dem stehen schöne Ferienhäuser für einen Wochenendtrip zur Verfügung.

Sister’s Island

Darüber, wie genau Sister’s Island entstanden ist, scheiden sich die Geister. Sage und schreibe drei verschiedene Versionen existieren über die Entstehungsgeschichte der zwei Inseln. Doch allen Geschichten ist ein Fakt gemein: Das Schicksal zweier Schwestern hat die Namensgebung des Inselduos entscheidend geprägt. Sowohl Big Sister’s Island als auch Little Sister’s Island sind bei Urlaubern sehr beliebt: Schwimmen, schnorcheln und campen kann man hier nämlich besonders gut. Vor allem die Korallenriffe sind derart einzigartig und sorgen für große Begeisterung.

Singapur als Erlebnisreise

Ihr seht, Singapur ist zwar eine der teuersten Städte der Welt, kann aber auch trotzdem mit einsamen Stränden und aufregendem Inselhopping punkten. Möchtet ihr gerne mehr über diese Stadt erfahren? Dann lasst es mich wissen und ich mache mich schon bald auf die Suche nach den besten Hotspots in Singapur!