Endlich ist es soweit: Weihnachten steht vor der Tür! Wenn ihr wie ich zu den Weihnachtsverrückten gehört, sind Weihnachtsfilme ein absolutes Muss in der Weihnachtszeit. Wer von euch nicht ganz so verrückt nach Adventszeit, Keksen und Kerzen ist, sollte trotzdem unbedingt den Ferseher anschalten, um sich doch noch in die richtige Stimmung zu bringen. Egal ob Weihnachtsfan oder nicht – ich habe hier eine kleine Auswahl der schönsten Weihnachtsfilme für euch zusammengestellt.

Ein schöner Adventskranz, ein geschmückter Weihnachtsbaum, die passende Deko und leckere Plätzchen – all das bringt uns so richtig in Weihnachtsstimmung. Doch auch Weihnachtsfilme gehören zur Weihnachtszeit einfach dazu. Von romantischen Geschichten über lustige Komödien bis hin zu traditionellen Klassikern ist eigentlich alles dabei, was das Herz begehrt. Damit euch die Auswahl dieses Jahr vielleicht etwas leichter fällt, habe ich euch einige der schönsten Weihnachtsfilme rausgesucht und kurz zusammengefasst.

Die schönsten Weihnachtsfilme

Das Wunder von Manhattan | Kevin allein zu Haus | Santa Clause „Eine Schöne Bescherung“ 

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel | Schöne Bescherung | Eine Weihnachtsgeschichte

Weitere Weihnachtsfilme

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„Das Wunder von Manhattan“ – ein beliebter Klassiker

Dieser Film dürfte wohl den meisten von euch ein Begriff sein. Das „Wunder von Manhattan“, im Original „Miracle on 34th Street“, ist ein absoluter Weihnachtsklassiker, den ihr mindestens einmal gesehen haben müsst, wenn nicht sogar mindestens jedes Jahr einmal. Bei der Version, die wahrscheinlich den meisten von uns bekannt ist, handelt es sich um eine Neuverfilmung des gleichnamigen Films aus dem Jahr 1947. Kris Kringle (Richard Attenborough) wird in dem New Yorker Kaufhaus „Cole“ als Weihnachtsmann eingestellt, und genau so sieht er auch aus. Ein alter, gutmütiger Mann mit weißem Bart und roter Montur. Doch seiner Meinung nach sieht er nicht nur so aus, sondern er hält sich auch für den echten Weihnachtsmann. Da ist natürlich ganz klar, dass Kinder dieser Behauptung schnell Glauben schenken – allerdings nicht die Erwachsenen.

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Foto: iStock.com/Luke Abrahams

Besonders überzeugend wirkt dieser Weihnachtsfilm dank der 8-jährigen Susan Walker (Mara Wilson), Tochter der Leiterin für Sonderaktionen des Kaufhauses, die zuvor eigentlich auch nicht an den Weihnachtsmann geglaubt hatte. Diese versucht – nachdem Kris Kringle für verrückt erklärt und in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen wird – mit Hilfe ihrer Mutter und dem Nachbarn, welcher Anwalt ist, bei einem aufregenden Prozess die Frage zu klären, ob Kris Kringle nun der echte Weihnachtsmann ist oder eben nicht. Eine Geschichte, die immer wieder verzaubert – nicht zuletzt aufgrund der sehr gut gewählten Weihnachtsmusik, die den gesamten Film begleitet. Ich zumindest kann ihn einfach nicht oft genug sehen!

Video: FoxInternationalHEDE

Ein Muss zur Weihnachtszeit: „Kevin – Allein zu Haus“

Wer kennt ihn eigentlich nicht? Den kleinen, ja ich sage mal nervigen Kevin (Macaulay Culkin), der in den Augen seiner Eltern einfach alles falsch macht, was man nur falsch machen kann. Die aus dem Jahr 1990 stammende Weihnachtskomödie „Kevin – Allein zu Haus“ gehört auch nach über 20 Jahren zu den wohl beliebtesten Weihnachtsfilmen überhaupt. Eines Tages wünscht der 8-jährige Kevin sich, dass er aufwacht und einfach niemand mehr zu Hause ist. Dieser Wunsch ist aufgrund eines unglücklichen Missgeschicks schließlich in Erfüllung gegangen.

Ausgerechnet zu Weihnachten, als die gesamte Familie nach Paris verreist, wird er allein gelassen, und als die Eltern es merken, ist es bereits viel zu spät. Auch an eine schnelle Rückreise während der Weihnachtszeit ist gar nicht erst zu denken. So muss Kevin über die Weihnachtstage allein zurecht kommen, was ihm scheinbar auch gut gelingt. Aufregend wird es allerdings erst, als er das elterliche Haus gegen zwei Einbrecher verteidigen muss. Doch auch das meistert der 8-Jährige spielerisch, was die Geschichte zu einer unterhaltsamen Komödie macht. Ich glaube, hierzu muss man einfach nichts mehr sagen. Ein Film mit jeder Menge Spaßfaktor, der jedes Jahr aufs Neue einer der angesagtesten Weihnachtsfilme ist. Kleiner Tipp von eurem Guru: Dieses Jahr kommt der Film am 24. Dezember um 20:15 Uhr und am 25. Dezember um 15:30 auf Sat.1.

Hier ein kleiner Ausschnitt der wohl lustigsten Szenen des Films:

Video: Mirco Lange

„Santa Clause – Eine schöne Bescherung“ – Gibt es ihn etwa doch…?

Und noch ein schöner Weihnachtsfilm, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Mal wieder handelt es sich um einen Klassiker, der mittlerweile zur Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken ist. Dieser erste Teil der „Santa Clause“-Weihnachtstrilogie „Santa Clause – Eine schöne Bescherung“ aus dem Jahr 1994 handelt vom Familienvater Scott Calvin (Tim Allen), welcher an Heiligabend eine unerwartete Begegnung hat: Der Weihnachtsmann fällt von seinem Dach und liegt bewusstlos im Schnee. Was auf den ersten Moment wie ein Traum erscheint, ist allerdings Realität und so muss Scott Calvin nun den Weihnachtsmann vertreten – natürlich auch auf Drängen seines kleinen Sohnes Charlie, der zunächst keine Lust hatte, den Heiligabend ohne seine Mutter und ihren neuen Freund zu verbringen.

Santa Claus reading letters and wishlists.

Nachdem Scott das Weihnachtsmannkostüm angezogen hat, passiert etwas Seltsames. Er verwandelt sich allmählich in den echten Weihnachtsmann und fliegt mit seinen Rentieren und seinem Sohn Charlie los, um unzählige Weihnachtsgeschenke zu verteilen. Nach dieser aufregenden Weihnachtsnacht ist sein Sohn fest davon überzeugt, dass sein Vater der echte Weihnachtsmann ist – ganz zum Entsetzen seiner Mutter und deren neuem Lebenspartner. Verzweifelt versucht der kleine Charlie alle vom echten Weihnachtsmann – sprich von seinem Vater – zu überzeugen… Eine gelungene Komödie, die gleichermaßen für Jung und Alt ein absolutes Vergnügen ist. Ich wünsche euch viel Spaß!

Video: DisneyDeutschland

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ – ein märchenhafter Weihnachtsfilm

Ein durchaus älterer, dennoch wunderschöner Weihnachtsfilm, ist der im Jahr 1973 entstandene Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Dieser bekannte Märchenfilm gilt mittlerweile als absoluter Kultfilm und ist seit Jahren nicht mehr aus dem Weihnachtsprogramm wegzudenken. Seit nun mehr als 40 Jahren wird dieser ausgestrahlt. In der Verfilmung ist das Aschenbrödel ein lebendiges Mädchen, das sich von ihrer Stiefmutter sowie von ihrer fiesen Stiefschwester Dora nicht unterkriegen lässt. Eines Tages begegnet sie im Wald einem jungen und übermutigen Prinzen, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Als ihr der Kutscher Vinzek drei Haselnüsse schenkt, beginnt das Märchen erst richtig.

Denn diese sollen Zauber vollbringen und sich in kostbare Kleider verwandeln, sobald sie zu Boden fallen. Mit einem der Kleider besucht Aschenbrödel schließlich heimlich den königlichen Ball, auf dem natürlich auch der Prinz erscheint. Dieser verliebt sich direkt in die „unbekannte“ Schöne und versucht mit einem Tanzschuh, den sie auf dem Rückweg verliert, alles Mögliche, um dieses kluge und bezaubernde Mädchen wiederzufinden. Ein traumhaftes Märchen, das einfach nur verzaubert. Auch hier wieder der wichtige Hinweis für die Aschenbrödel-Fans unter euch: Dieses Weihnachten könnt ihr am 24. Dezember um 12:05 Uhr und am 25. Dezember um 10:03 Uhr das Märchen im Ersten verfolgen.

Video: Kerstin Schröder

„Schöne Bescherung“ – auch bekannt unter dem Titel „Hilfe, es weihnachtet sehr“

Dieser Film sollte nicht mit dem vorher genannten Film „Santa Clause – Eine schöne Berscherung“ verwechselt werden, denn „Schöne Bescherung“ handelt nämlich nicht von dem Weihnachtsmann, der alle Welt versucht von seiner Echtheit zu überzeugen, sondern vielmehr um den Familienvater Clark Griswold (Chevy Chase), der auf allen Wegen versucht, seine chaotische Familie an Weihnachten zu vereinen. Allerdings ist das keine so leichte Aufgabe, zumal er selbst auch nicht gerade ein geregeltes Leben führt.

Weihnachten Weihnachtsbaum

Schon bei der Auswahl des Weihnachtsbaumes kommt es zu den ersten Problemen, gefolgt von etlichen Missgeschicken beim Schmücken seines Hauses mit einer riesigen Lichterkette. Das alljährliche Chaos nimmt seinen Lauf und bietet eine Mischung aus privaten Problemen, da er von seinem Chef statt einer riesigen Gratifikation nur einen Gutschein für einen einjährigen Kochkurs erhält, einem Nachbarschaftsstreit und einem Besuch der gesamten chaotischen Familie. Mal brennt der Weihnachtsbaum, dann die Katze und auch unter einem Festmahl stellt man sich was anderes vor. Schaut Clark Griswold dabei zu, wie er verzweifelt versucht, das Weihnachtsfest zu retten und lasst euch unterhalten von einer amüsanten Weihnachtskomödie, die viele Überraschungen bereit hält. Einfach ein toller Weihnachtsfilm!

Video: Park Circus

Charles Dickens „Eine Weihnachtsgeschichte“

Wenn eine Geschichte das Prädikat „Klassiker“ verdient hat, dann „Eine Weihnachtsgeschichte“, im Jahr 1843 von keinem geringeren geschrieben als Charles Dickens. Die Erzählung vom geizigen Ebenezer Scrooge wurde unzählige Male verfilmt, die Version, die ich euch empfehlen möchte ist „Disneys ® Eine Weihnachtsgeschichte“ aus dem Jahr 2009. In der computeranimierten Geschichte wird die originale Erzählung „A Christmas Carol“ sehr detailgetreu nacherzählt: Der geizige und kaltherzige Ebenezer Scrooge (Jim Carrey) ist in ganz London gefürchtet, Weihnachten hält er für eine Zeitverschwendung. In der Weihnachtsnacht erscheint ihm dann der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners, der ihm rät, sein Lebens schleunigst zu ändern. Um Scrooge davon zu überzeugen, erscheinen ihm in der Nacht drei Geister – der Geist der vergangenen Weihnacht, der Geist der gegenwärtigen Weihnacht und der Geist der zukünftigen Weihnacht. Nach dieser Nacht ist Scrooge wie verwandelt und ist seit dem Weihnachtsmorgen als großzügigster Mann in ganz London bekannt.

Wer die alte Geschichte genauso liebt wie ich, das ganze aber dann doch ein wenig zu eingestaubt findet, der muss unbedingt in „Die Geister, die ich rief“ von 1988 reinschauen. In der modernen Weihnachtsgeschichte geht es um den erfolgreichen und gefühlskalte Fernsehproduzenten Francis Cross, dem in der Weihnachtsnacht ebenfalls drei Geister erscheinen…

Video: Moviedinho

Weitere schöne Weihnachtsfilme

Das waren natürlich noch lange nicht alle schönsten Weihnachtsfilme, die es gibt. Weitere Klassiker oder einfach schöne Weihnachtsfilme, die ich euch ebenfalls ans Herz legen möchte, sind beispielsweise:

  • Verrückte Weihnachten (2004) mit Tim Allen und Jamie Lee Curtis, die wegen eines überraschenden Besuches ihrer Tochter innerhalb von ein paar Stunden ein Weihnavchtsfest mit allem Drum und Dran auf die Beine stellen müssen.
  • Der Grinch (2000) mit Jim Carrey als weinhnachtshassendem Grinch, der den Einwohnern von Whoville das fest verderben will, was aber einfach nicht funktionieren will.
  • Tatsächlich Liebe (2003) mit Hugh Grant, Keira Knightley und vielen weiteren top Darstellern, die in kleinen Weihnachtsgeschichten um die große Liebe kämpfen. Alle Fans sollten am 26. Dezember um 20:15 Uhr oder einen tag später um 08:10 Uhr auf VOX schalten, dort könnt ihr dieses Jahr mit Colin Firth und Co. dahinschmelzen. ;-)
  • Der Polarexpress (2004) mit Tom Hanks, der in dem computeranimierten Märchen die am Weihnachtsmann zweifelnden Kinder am Heiligen Abend mit dem Polarexpress an den Nordpol bringt.
  • Versprochen ist Versprochen (1996) mit Arnold Schwarzenegger, der seinem Sohn zu Weihnachten eine heißbegehrte Action-Figur besorgen will, was sich aber als gar nicht so einfach heraustellt.
  • Kevin – Allein in New York natürlich wieder mit Macaulay Culkin, die Fortsetzung des ersten Teils mit ähnlicher Handlung – aber kein Stück weniger lustig!
  • Der kleine Lord mit Ricky Schroder und Sir Alec Guinness, ein absoluter Klassiker und ein Muss zu Weihnachten, bei dem der achtjährige Cedric es schafft, das Herz seines adligen, mürrischen Großvater zu erweichen. Das sieht wohl auch die ARD so: Am 23. Dezember kommt der Klassiker um 20:15 Uhr, am 25. Dezember um 15:40 Uhr und einen Tag später um 09:50 Uhr.

Frohe Weihnachten!

Ich hoffe, ihr habt noch genug Zeit, um euch einige dieser unzähligen schönsten Weihnachtsfilme anzuschauen. Auch, wenn die Entscheidung vielleicht etwas schwer fällt, meiner Meinung nach ist jeder dieser Filme absolut sehenswert und kann selbst dem größten Weihnachtsmuffel das ein oder andere Tränchen entlocken. Ansonsten spricht auch nichts dagegen, wenn man den ein oder anderen Film auch noch nach Weihnachten schaut. Solltet ihr außerdem noch weitere schöne Weihnachtsfilme kennen, die ich noch nicht erwähnt habe, bin ich natürlich für alle Vorschläge offen. Vielleicht ist ja sogar ein echter Geheimtipp dabei. Ich wünsche euch ein schönes und vor allem gesundes Weihnachtsfest! Lasst es euch gutgehen und genießt die Zeit mit euren Lieben.

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