Sechs große Eisblöcke,Schaufeln, Besen, Eisbrecher sowie sechs talentierte Künstler – das Ergebnis: atemberaubende und bezaubernde Kunstwerke aus Eis und Schnee. Habt ihr schon einmal solche Schneeskulpturen gesehen oder sogar dabei zugeschaut, wie sie gemacht werden? Wenn nicht wird es höchste Zeit, es ist wirklich unglaublich, wie Bildhauer es schaffen, solch einzigartige Kreationen zu erschaffen. In dem schönen Örtchen Wolkenstein in Gröden habt ihr die perfekte Gelegenheit dazu! :-)

Zum Thema „Dolomiten – UNESCO Welterbe“ treten sechs heimische Künstler aus Gröden zum 19. Schneeskulpturenwettbewerb an. Innerhalb von vier Tagen erschaffen sie meterhohe, eisige und zugleich einmalige Skulpturen. Am Ende diesen Jahres, vom 27. bis 30. Dezember geben die talentierten Bildhauer alles was sie können, um aus dem drei Kubikmeter großen Eisblock die Formvielfalt des UNESCO-Weltnaturerbes der Dolomiten festzuhalten. Im Jahr 2009 wurden Teile der Dolomiten als Welterbe erklärt – unter anderem  der Naturpark Puez-Geisler mit den markanten Geislerspitzen im Nordorsten von Gröden.

Schneeskulptur in den Dolomiten

 

Einzigartige Schneeskulpturen statt übliche Holzschnitzereien

Die italienische Gemeinde mit rund 2.700 Einwohnern zählt zu den bekanntesten und begehrtesten Orten im gesamten Alpenraum. Inmitten von Sellastock und Langkofel liegt es im Herzen der Dolomiten. Normalerweise ist das Örtchen in Südtirol berühmt für das traditionelle Grödner Handwerk – wundervolle Holzschnitzereien, hinter denen sich eine viele Jahre zurückreichende Tradition verbirgt.

Doch während des Wettbewerbs müssen die ausgezeichneten Bildhauer ihr Holz gegen einen Eisblock eintauschen. Allerdings müssen sie sich zuvor erst einmal für den Wettkampf qualifizieren, indem sie versuchen mit Entwürfen aus Holz eine Fachjury zu überzeugen. Diese besteht aus dem Bürgermeister Peter Mussner, dem Präsidenten des Tourismusverbandes Wolkenstein Christoph Vinatzer sowie Bildhauermeister Gerald Moroder, Leo Demetz und Vinatzer Adolf, welche letztendlich die sechs besten Künstler für den Wettbewerb auswählt.

Innerhalb der vier Tage haben Zuschauer und Interessierte die Gelegenheit den Bildhauern bei ihrer Arbeit zu zuschauen. Von 9 bis 17 Uhr geben sie alles, damit ihr faszinierendes Schneekunstwerk am 30. Dezember als beste Skulptur ausgezeichnet wird. Ein Gesampreisgeld von 10.800 Euro wird an dem Finaltag um 16 Uhr unter den talentierten Künstler gestaffelt aufgeteilt. Tolle Livemusik schmückt zudem die Preisverleihung vor der atemberaubenden Kulisse der Dolomiten aus.