Maras spannende Reise geht weiter. Der nächste Stopp: Die beliebte thailändische Trauminsel Phuket.

Nach Stationen in Sri Lanka (Koggala Beach Hotel) und Bangkok (Casa Nithra) kam ich glücklich und müde auf der schönen Insel Phuket an. Im Rawai Palm Beach Resort, welches im etwas ruhigeren Süden Phukets liegt, verbrachte ich eine ganze Woche und hatte somit mehr als genug Zeit, das Hotel zu testen sowie die Umgebung zu erkunden.

Phuket Andaman Sea Thailand

Rawai Palm Beach Resort – Gute Ausgangslage

Das Rawai Palm Beach Resort ist ein verhältnismäßig großes Hotel in guter Lage, um von hier aus zahlreiche Ausflüge zu unternehmen. Über die Möglichkeiten für Ausflüge und andere Aktivitäten berichte ich in einem weiteren Artikel zu Phuket ausführlich. Vom Hotel sind es keine drei Gehminuten zum Meer und zu einer schönen Uferpromenade mit unzähligen kleinen Restaurants, Cafés, Massagesalons und vielem mehr. Hier muss allerdings bedacht werden, dass der direkt zum Hotel gehörige Rawai Beach als Badestrand nicht geeignet ist, da er nur aus einem schmalen Sandstreifen besteht und den lokalen Fischern als Ausgangspunkt dient, um auf Fischfang zu gehen. Dadurch liegen unzählige der für Thailand typischen Langschwanzboote (longtail boats) im seichten Wasser, was ein sehr schönes Fotomotiv ergibt.
Zu den nahegelegenen Badestränden fahren vom Hotel aus morgens bis mittags Shuttles. In fünf Minuten ist man am Yanui Beach oder aber in zehn Minuten am Nai Harn Beach. Mir haben beide Strände sehr gut gefallen.

Beach

 

Der Yanui Beach ist etwas kleiner, wodurch dort dementsprechend weniger Leute anzutreffen sind. Der Nai Harn Beach ist größer und touristischer geprägt und man findet dort einige Cafés und Restaurants. Die Strände sind weitgehend naturbelassen und da sie zu keinem Hotel gehören, auch nicht mit Liegestühlen und Sonnenschirmen zugepflastert, was mir besonders gut gefiel. Es gibt aber durchaus die Möglichkeit, sich bei Bedarf Schirme, Liegematten oder auch eine Schnorchelausrüstung auszuleihen.

Zimmer mit Poolblick und eine absolut coole Poolbar

Obwohl die Hotelanlage bereits vor einigen Jahren erbaut wurde und man in den Zimmern bei genauerem Hinsehen durchaus auch normale alltägliche Abnutzungsspuren findet, kann man sich dort rundum wohlfühlen. Die Zimmer sind schön groß, nett eingerichtet und auch die Badezimmer können sich sehen lassen – ich hatte in meinem Standarddoppelzimmer neben einer geräumigen Dusche sogar auch eine Badewanne zur Verfügung.

Zimmer

Von den meisten Zimmern aus sieht man direkt auf den Pool, da das Hotel rund um eine riesige Poolanlage gebaut wurde. Wer mag, kann gegen einen kleinen Aufpreis ein Doppelzimmer mit Zugang zum Pool buchen. So kann man direkt von der Terrasse in einen kleinen privaten Pool hüpfen, der wiederum mit dem großen Hauspool verbunden ist. Die Poolanlage ist definitiv das Highlight des Hotels: ein wunderschön angelegtes Becken, umgeben von Palmen, mit Wasserfontänen, einem kleinen Wasserfall und vielerlei anderer Spielereien. Es gibt sogar einen künstlich angelegten, feinen, weißen Sandstrand direkt am Pool, sodass auch die Kleinen auf ihre Kosten kommen und Sandburgen bauen können. Ich fand die Poolbar inmitten des großen Beckens besonders toll. Man kann zu ihr hinschwimmen, sich neben den klassischen Cocktails leckere Smoothies oder auch eine frische Kokosnuss bestellen und diese dann auf einem Barhocker im Wasser sitzend schlürfen. Darüber hinaus gibt es in dem Hotel ein kleines Fitnessstudio sowie auch einen Computerraum, der den Gästen zur freien Verfügung steht.

poollandschaft
Foto: holidaycheck

Freundliches Personal und ein privater Router im Zimmer

Das Hotelpersonal war sehr freundlich und um die Gäste bemüht. Nach einigen Tagen Aufenthalt wurde ich von einigen Angestellten bereits persönlich gegrüßt.
Da das Wifi zwischendurch recht langsam war, habe ich mich an der Rezeption erkundigt, ob mir diesbezüglich geholfen werden könnte. Prompt kam einer der Angestellten mit auf mein Zimmer, um mir einen privaten Router direkt an meinem Schreibtisch zu installieren.

Vielfältiges Frühstücksbuffet und 3 Gänge zum Abendessen

Das große Frühstücksbuffet bestand aus dem klassischen englischen Frühstück und einigen thailändischen Gerichten. Dazu konnte man sich nach Belieben Rührei, Spiegelei oder Omelette zubereiten lassen und es gab jeden Morgen eine Variation von etwas frischgebackenem Süßen: Pancakes, Frenchtoast oder Waffeln. Das Frühstücksbuffet gab es von 6.30 bis um 11.30 Uhr. Als ich um 11.30 Uhr frisch geschnittenes Obst nachbestellte, wurde innerhalb von 10 Minuten trotzdem nochmals die ganze Obstplatte frisch aufgefüllt.

Frühstück5

Wenn man wie ich Halbpension gebucht hatte, konnte man abends im Hotelrestaurant von einer Speisekarte mit einer Auswahl an westlichen und thailändischen Gerichten wählen. Dabei hatte man die Wahl von verschiedenen Vorspeisen, einem Hauptgericht und einem Nachtisch. Die Portionen waren teilweise zwar nicht gerade üppig, aber das Essen hat dafür umso besser geschmeckt und wurde auch sehr schön angerichtet serviert. Da man insgesamt drei Gänge hatte, wurde ich aber trotzdem jedes Mal satt.

Abensessen

Tolles Preisleistungsverhältnis

Wenn bei dem Rawai Palm Beach Resort eines stimmt, dann ist das definitiv das Preisleistungsverhältnis! Für den Preis eines Doppelzimmers inklusive Frühstück bekommt man unheimlich viel geboten. Auch Familien mit Kindern sind in diesem Hotel gut aufgehoben, da die Poolanlage wirklich etwas Besonderes ist.

Mein Fazit zu Rawai Palm Beach Resort in Phuket

Wer abseits von dem Wahnsinn und Trubel in Patong einige entspannte Tage verbringen will, dem würde ich das Rawai Palm Beach Resort wärmstens empfehlen. Generell hat mir der Süden Phukets sehr gut gefallen, was womöglich auch daran lag, dass es in der Nebensaison nicht so überfüllt ist und viel entspannter zugeht.

Bewertung

  • Lage ★ ★ ★
  • Hotel & Zimmer ★ ★ ★ ★
  • Sauberkeit ★ ★ ★
  • Service ★ ★ ★ ★ ★
  • Essen ★ ★ ★ ★
  • Preisleistungsverhältnis ★ ★ ★ ★

Alle weiteren Hoteltests und Erfahrungsberichte findet ihr im Reisemagazin unter Praktikum deines Lebens.

 

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