Spannende und actiongeladene Attraktionen, grenzenloser Spaß und schlichtweg wundervolle, unvergessliche Stunden… Wer liebt es nicht einen Tag im Freizeitpark zu verbringen?

Für Jung und Alt sind Freizeitparks ein beliebter Ort, so auch das Phantasialand in Brühl bei Köln. Wen wundert es, dass dieser rund zwei Millionen Besucher jährlich verbuchen kann? Also mich nicht, schließlich hat der Park mit seinen mehr als 50 Attraktionen und Shows, aufgeteilt in sechs verschiedene Themenbereiche, so einiges zu bieten! Das findet auch meine Leserin Anna, die mir ihre Erfahrungen zusammengefasst hat und die ich euch selbstverständlich nicht vorenthalten möchte! :)

——-

Unvergessliche Stunden im Phantasialand

Die Stunden vergingen wie im Flug… Genauso kam es mir vor, als ich im Auto saß und nach einem ereignisreichen und tollen Tag im Phantasialand total kaputt wieder nach Hause gefahren bin. Ich war im Juni letztes Jahr zum ersten Mal in dem Freizeitpark und werde dieses Jahr definitiv wieder dorthin fahren! Warum? Das werde ich euch jetzt erzählen, manche der Attraktionen haben es mir nämlich wirklich angetan!

Artikelbild_Freizeitpark_2-585×388 (2)_mini

Als wir den Park betreten haben, waren meine drei Freundinnen und ich direkt im ersten Themenbereich: Berlin. Dort stand auf einem großen Platz ein riesiges, schönes, altes Pferdekarussell und ringsherum befand sich eine prachtvolle Straße mit verzierten Häusern. Von dort aus kamen wir zum ersten Karussell, dem „Wellenflug“ – ein Kettenkarussell. Und die liebe ich ja einfach!  Was gibt es schöneres als in dem Karussell zu sitzen, die Augen zuzumachen und sich zu fühlen als würde man fliegen? Herrlich! Als wir drin gesessen und unsere Runden gedreht haben, gingen unter unseren Füßen riesige Wasserfontänen an. Denen sind wir schon ziemlich nah gekommen! Aber unsere Füße sind zum Glück trocken geblieben!

Auf Mäusejagd im „Maus au Chocolat“

Nach diesem tollen Auftakt ging es Richtung Kaiserplatz zum „Maus au Chocolat“. Hier mussten wir zunächst einen etwas längeren Weg durch eine Art stillgelegte Konditorei mit einem Back- und Lagerraum gehen, wo überall an den Wänden alte Rezepte und Bilder hingen. Danach ging es los: Wir bekamen eine 3D Brille und mussten uns jeweils zu zweit in einen Waggon setzen. Jeder hatte vor sich eine Art Spritztüte, die man zu sich heranziehen konnte und eine Anzeige, auf der Punkte angezeigt wurden. Dann ging die Fahrt langsam los und man fuhr durch eine Tortenfabrik und musste hinter verschiedenen Türen mit der Spritztüte die Mäuse abschießen. Es war wirklich sehr lustig und ein kleiner Kampf mit dem Sitznachbarn, wer denn nun die meisten Mäuse treffen und das kleine Battle gewinnen wird. Zudem konnte es auch schon einmal passieren, dass einem eine Torte um die Ohren gehauen wurde, aber dies waren natürlich nur durch die 3D-Effekte der Brille! Leider habe ich gegen meinen Sitznachbarn verloren, aber naja dieses Jahr gibt’s eine Revanche! ;)

Phantasieland Maus au Chocolat
Foto: Phantasialand

Weiter ging’s vom Kaiserplatz und den Mäusen durch eine Passage zum nächsten Themenbereich! Hier drehte sich alles um das Thema Fantasy, und neben den verschiedensten Karussells für Kinder gab es hier auch die tolle Achterbahn „Winja’s Fear&Force“. Um dorthin zu gelangen musste man zunächst in die sogenannte Höhle Wuze Town, wo man die Schienen der Bahn schon über seinem eigenen Kopf sehen konnte. Wie eine Art Wilde Maus ging es bei dieser Achterbahn auf und ab und rasant durch die Kurven, während sich die Waggons dabei gerne um ihre eigene Achse gedreht haben! Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und wir sind natürlich nicht nur einmal damit gefahren.

Rasante Fahrt durch die Dunkelheit

Ein besonderes Highlight war auch die Achterbahn „Temple of the Night Hawk“, die sich auch im Fantasy Themenbereich befindet. Dort führte uns eine ziemlich rasante Fahrt durch die Dunkelheit und es war tatsächlich stockdüster! Man konnte kein einziges Mal sehen, wo man hergefahren ist, stattdessen haben wir nur die Geräusche der Bahn sowie das Kreischen einiger Fahrgäste gehört und eine frische Luft um uns herum gespürt.

Von diesem Themenbereich ging es zurück durch Berlin zum nächsten Bereich, der ganz unter dem Motto Mexiko stand. Dort gab es unter anderem die Wasserbahn „Chiapas“, bei der Nervenkitzel angesagt ist! Schneller als es zunächst aussah, huschten wir die Abfahrten hinunter und wurde dabei auch das ein oder andere Mal etwas nass. In einem Boot mit sechs Personen fuhren wir mitunter durch Höhlen mit Wandmalereien und zwischen Wasserströmen her. Zum Glück war an dem Tag schönes Wetter, sodass unsere Sachen in der Sonne schnell wieder getrocknet sind! ;)

Phantasialand Wasserbahn Chiapas
Foto: Phantasialand

Neben der Wasserbahn gab es noch eine weitere Achterbahn und zwar die große „Colorado Adventure“. In einer Art Holzlokomotive fuhren wir hier in einer Goldmine durch steile Kurven und Schluchten. Bei der rasanten Fahrt kann einem aber schon mal etwas mulmig im Magen werden, denn die Bahn fährt wirklich schnell, aber macht auch richtig Spaß! Ich war hier nicht nur einmal drin.

„Black Mamba“ – die bekannteste Attraktion des Phantasialands

Da meinen Freundinnen und mir der Themenbereich China Town nicht so sehr zugesagt hat und dort ohnehin nicht viele Attraktionen waren, haben wir uns als nächstes den Themenbereichen Deep in Africa und zum Schluss Mystery gewidmet. Im Ersteren befindet sich die wohl bekannteste Attraktion des Phantasialands: „Black Mamba“! Und sie ist mit Recht so berühmt: In den Sitzen, die unter den Schienen befestigt sind, ging die Fahrt mit Loopings, Schrauben und sogar einmal über Kopf in rasanter Geschwindigkeit los und verging dabei im wahrsten Sinnes des Wortes wie im Flug. Und da es so viel Spaß gemacht hat, haben wir uns auch sofort ein weiteres Mal in die Schlange gestellt! Das Gute war, dass wir noch nicht einmal so lange warten mussten.

Phantasialand Black Mamba
Foto: Phantasialand

Zum Schluss war nochmal Action und Adrenalin angesagt, als es im Themenbereich Mystery zum „Mystery Castle“ ging. Hier begrüßten uns eine Burg und ein hoher Turm, ein wirklich schauriger Anblick! Nachdem wir also zunächst durch die düstere Burg gelaufen sind, gelangten wir zu einer Tür, die uns in den besagten Turm führte. Dort wartete ein Freefall Tower auf uns! Wir mussten uns in einen der Sitze setzen und wurden schließlich nach oben in die Luft geschossen. Dort angekommen, musste man natürlich auch wieder nach unten und so schossen wir in Windeseile die 65 Meter herab – und das alles passierte auch noch im Dunkeln! Ich sage euch, mein ganzer Bauch war am Kribbeln und ich hatte das Verlangen zu schreien, doch es ging einfach nicht! Doch keine Panik: Auch wenn es sich jetzt schlimm anhört, die Fahrt war der pure Nervenkitzel!

So, das waren eigentlich meine Lieblingsattraktionen bei meinem Besuch im Phantasialand. Neben den verschiedenen Achterbahnen und Karussells hatte man auch noch die Möglichkeit, eine der Shows anzugucken, das haben wir aber nicht getan. Stattdessen haben wir uns voll und ganz auf die Attraktionen konzentriert! ;)

Restaurants sorgen für die Stärkung zwischendurch

Natürlich mussten wir uns zwischendurch auch etwas stärken und was essen. Also verhungern muss man dort jedenfalls nicht! Überall findet man verschiedene Restaurants mit Spezialitäten der einzelnen Themenbereiche als auch einfach nur Pommes oder Bratwurst. Und auch Süßigkeiten und Eis konnte man dort kaufen. Da wir uns etwas Proviant mitgenommen hatten, haben wir uns nur eine Pommes geholt. Dafür bezahlten wir etwa 2,50€, da kann man auf jeden Fall nichts gegen sagen.

Phantasialand Mystery Castle
Foto: Phantasialand

Alles in allem kann ich einen Besuch im Phantasialand jedem empfehlen! Ich hatte wirklich einen tollen Tag und eine Menge Spaß und freue mich schon auf meinen nächsten Besuch dieses Jahr. Wer weiß, vielleicht konnte ich ja auch den einen oder anderen von euch überzeugen, selbst einmal einen tollen Tag in dem Freizeitpark in Brühl zu verbringen, lohnen tut es sich allemal! :)

———

Vielen Dank Anna für deine Erfahrungen im Phantasialand! Falls auch ihr mir von euren Erlebnissen in einem Freizeitpark berichten wollt, könnt ihr euch gerne melden. Schreibt mir einfach eine Mail an redaktion@urlaubsguru.de!

Und wer bereits jetzt Lust auf einen Trip ins Phantasialand hat, muss gar nicht mehr allzu lange warten: Ab dem 28. März beginnt die Sommersaison, in der alle Freizeitparkliebhaber bis Ende Oktober von 9 bis 18 Uhr unvergessliche Stunden dort verbringen können! Euer Guru wünscht euch jedenfalls einen erlebnisreichen Tag und ganz viel Spaß!

Du willst noch mehr? Hier entlang geht es zu einer Übersicht über die spannendsten Freizeitparks in Deutschland