In Helsinki wird es schon bald den Techno-Flughafen der Zukunft geben. Mit der „Passenger Flow Management“ Technologie will man einen weiteren großen Schritt auf die Gäste zugehen und anhand ihres Bewegungsmusters ein besseres Serviceangebot erarbeiten.

Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten: An dem Gelände des Flughafens in Helsinki wurden bereits Dutzende Sensoren installiert, die die Passagiere digital verfolgen können. Sobald diese mit dem WLAN des Flughafens verbunden sind, sprich die WLAN-Funktion ihres Handy angeschaltet haben (das sind rund 60-70%, so wird geschätzt), wird es den Sensoren möglich sein, sie überall auf dem Gelände zu erfassen, sei es in der Parkgarage, am Check-In-Schalter bis hin zum Gate. Die Verantwortlichen sehen so eine Möglichkeit, den „Passenger Flow“ an dem sonst eher für seine hektische Art bekannten Flughafen besser nachzuvollziehen und analysieren zu können.

 

Markus Mainka – Shutterstock.com
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Eine Technologie der Zukunft

Dabei haben sie sich die tatkräftige Unterstützung von „Walkbase“ gesichert, das Unternehmen, das sich auf solche „Retail Tracking Analytics“ und „Indoor Wifi“ spezialisiert hat und in dem Bereich marktführend ist. Die neuen Features sollen Teil der „Smart Airport“ Technologie sein, die man an dem Flughafen Helsinki anstrebe. Am Ende sollen die genommenen Daten dazu führen, dass der Aufenthalt für die Passagiere in Zukunft noch einfacher und reibungsloser vonstatten gehen kann. So soll es in Zukunft auch möglich sein, den Passagieren Flug-bezogene Daten direkt auf das Handy zu schicken, wie zum Beispiel bei Verspätungen. Dabei sei versprochen, dass auf das mobile Gerät des Gastes keinerlei weiterer Zugang genommen wird und persönliche Daten unangetastet bleiben.

In Helsinki ist man sehr stolz auf die neuen technischen Fortschritte. Bis zum Jahresende soll es am Flughafen 3000 solcher Geräte geben. Damit ist er der weltweit erste Flughafen mit besagter „Passenger Flow Managament“ Technologie und wird so seinem Ruf, stets als erster technische Fortschritte zu präsentieren, mehr als gerecht. Als „wahrlich 21. Jahrhundert-Erfahrung“ wird die Technologie gemeinhin von den Verantwortlichen betitelt.