Während ihres Berlin Aufenthalts nächtigt Praktikantin Mara im Music & Design Hotel nhow Berlin. Hier erfahrt ihr, wie ihr das trendige Hotel im Herzen unserer Hauptstadt gefallen hat.

Nach den wunderbaren Tagen, die ich über Silvester in Kopenhagen auf einem Hausboot verbringen durfte, ging es für mich aus dem bereits eisigen Kopenhagen in das nochmals fünf Grad kältere Berlin.

Berliner Mauer (1)

nhow Berlin – Music & Design Hotel

Das nhow Hotel, ein Music & Design Hotel, in dem ich in Berlin nächtigte, war alles andere als ein gewöhnliches Hotel. Sofort nach Betreten des fast vollständig in Pink gehaltenen Hotels sprang mir die riesige knallpinke Plastikkonstruktion der Rezeption ins Auge, die aussah, als hätte Barbie persönlich den Chef der NASA geheiratet und ihn darum gebeten, ihr ein Ufo zu schenken. Aber natürlich sollte man ein Hotel nicht hauptsächlich nach seiner Farbwahl beurteilen. Alles in allem würde ich das nhow Hotel nämlich positiv bewerten, mit Ausnahme der Farbwahl, was aber nun wirklich reine Geschmackssache ist.

Großartige sehr zentrale Lage
Die Lage des Hotels ist nahezu perfekt. Es befindet sich direkt zwischen den pulsierenden Szenevierteln Friedrichshain und Kreuzberg und liegt direkt an der Spree, keine 10 Minuten Fußweg zur Warschauer Straße. Von meinem Zimmer aus hatte ich somit einen fantastischen Blick auf die Spree und die Oberbaumbrücke.

Toller Service, auch übers normale Maß hinaus
Der Service war, abgesehen von einer Ausnahme, bei der ich wohl einfach eine Angestellte an der Rezeption an einem schlechteren Tag erwischt hatte, ausgezeichnet. Mir war kalt – keine 5 Minuten später hatte ich zwei weitere extra Daunendecken auf dem Zimmer. (Natürlich in pink!) Anstelle des Schwarztees wollte ich gerne Kräutertee – auch hier wurde mir freundlichst weitergeholfen. Und als ich einmal etwas bei der Apotheke besorgen musste, kam sogar prompt das Angebot, von einem der Rezeptionisten, der sowieso zur auf dem Weg liegenden Post musste, dort abgesetzt zu werden.

Was mich auch begeistert hat, war die Möglichkeit, sich eine E-Gitarre, ein E-Piano oder sogar ein DJ-Mischpult ausleihen zu können…

Was mich auch begeistert hat, war die Möglichkeit, sich eine E-Gitarre, ein E-Piano oder sogar ein DJ-Mischpult ausleihen zu können, um sich so auf seinem Zimmer musikalisch völlig austoben zu können. Ich wollte mir eigentlich ein E-Piano ausleihen, kam aber nachts immer erst so spät im Hotel an, dass ich die anderen Gäste dann nicht noch durch ein nächtliches Konzert stören wollte.

Frühstück am Bett – Is it worth it?

In meinen jungen 21 Jahren habe ich noch nie ein „Frühstück am Bett“ in einem Hotel probiert. Da ich bei dieser Buchung kein Frühstück inklusive hatte und der Aufpreis für das Frühstücksbuffet ähnlich wie der Preis für das „Frühstück am Bett“ war, ließ ich es mir nicht nehmen, einmal so ein ganz besonderes Frühstück zu testen. Bis nachts um zwei hatte man die Möglichkeit, eine Frühstückskarte auszufüllen und an seine Zimmertür zu hängen, um so am nächsten Morgen zu der gewünschten Uhrzeit mit dem Frühstück im Bett erfreut zu werden.

Mein Fazit zu dem Frühstück, das auch von euch auf Instagram sehr kontrovers diskutiert wurde, ist klar. An sich ist es nicht schlecht, allerdings für den Preis von knapp 25 Euro (inkl. Servicegebühr) definitiv etwas überteuert. Wenn man allerdings ein paar Dinge beachtet, kann man es sich meiner Meinung nach durchaus mal gönnen. Das „Romantic Frühstück“, für das ich mich entschieden hatte, besteht aus einem belegten Toast, einem gekochten Ei, zwei Croissants, Marmelade, weiteren Toastscheiben, geräuchertem Lachs mit Meerrettich, einem kleinen Schälchen Obstsalat, einem Glas Orangensaft, Kaffee und sogar einem Glas Sekt. Für eine einzige Person ist all das mehr als üppig! Somit wäre mein Tipp für alle Budgetreisenden: Bestellt euch dieses Frühstück, das eigentlich für eine Person gedacht ist, zu zweit! Wenn ihr jetzt noch bei den Sonderwünschen diverse Extras (Rührei, mehr Käse/Wurst, Tee, …) bestellt, könnt ihr für knapp 13 Euro pro Nase ein total gemütliches Frühstück im Bett genießen. Was mich jedoch erstaunt hat, war der etwas trockene Toast, der beim Romantic Frühstück dabei war. In einem Hotel wie diesem hätte ich zumindest frische Brötchen erwartet. Also gilt auch hier: unbedingt von den Extrawünschen bei der Bestellung Gebrauch machen (das kostet nicht zusätzlich) und angeben, dass man zum Beispiel Brötchen an Stelle von Toast möchte!

Wem all das mit der Bestellung und den etwaigen Extrawünschen zu kompliziert ist, der kann natürlich einfach wie normalerweise üblich morgens zum regulären Frühstücksbuffet gehen und dort nach Herzenslust schlemmen. Die Auswahl dort ist wirklich riesig und das Buffet überzeugt nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich!

BEWERTUNG:
Lage ★ ★ ★ ★ ★
Hotel & Zimmer ★ ★ ★ (Meine persönliche subjektive Bewertung: einen Stern musste ich für all das Pink abziehen. ;) )
Sauberkeit ★ ★ ★ ★
Service ★ ★ ★ ★
Essen ★ ★ ★ ★
Preisleistungsverhältnis ★ ★ ★

Der erste Schnee für mich seit fast drei Jahren

Da ich die letzten zwei Winter im Warmen verbracht habe (vor zwei Jahren war ich in Südafrika, letztes Jahr in Südostasien), ist es fast drei Jahre her, dass ich zum letzten Mal mit Schnee in Berührung kam. Ihr könnt euch somit bestimmt vorstellen, wie entzückt ich war, als ich an meinem ersten Abend in Berlin aus einem Café auf die Straße hinaustrat und feststellte, dass es angefangen hatte wie verrückt zu schneien. Berlin war innerhalb weniger Stunden total zugeschneit und alles sah aus wie mit einer Schicht Puderzucker überzogen. So stapfte ich ganz verzückt durch den frisch gefallenen Schnee, machte wie damals als Kind mit den Fußstapfen „Traktorreifenspuren“ und legte den Rückweg zum Hotel mit dem Lied „Let it Snow“ von Frank Sinatra auf den Ohren halb gehend, halb tanzend zurück.

PICK n WEIGHT Kilo Store – Vintage & 2nd Hand Store

In diesem flippigen außergewöhnlichen Vintage Store in Berlin Mitte ist jeder mit dem Hang, sich hin und wieder etwas ausgefallener zu kleiden, richtig aufgehoben. Aber mit etwas Glück finden auch „Normalos“ wie ich zwischen den knallbunten und teilweise sehr schrillen hipsterlastigen Klamotten das ein oder andere neue Lieblingsoberteil oder eine schöne Ledertasche zu bezahlbaren Preisen, die pro Kilo berechnet werden.

Lily Burger

Der Burger gehört wohl neben dem Döner und der Currywurst mit zu den drei populärsten Speisen in Berlin. Dementsprechend stellt sich die Frage aller Fragen: Wo genau gibt es den besten Burger? Ich habe mich an einem Abend in Berlin dem in ganz Berlin bekannten „Lily Burger“ angenommen, berühmt dafür, dass die größten Burger dort bis zu 30 cm hoch sind. Das Tolle an Lily Burger ist, dass abgesehen davon, dass die hochwertigen Zutaten alle unheimlich frisch sind und die Burger mit viel Liebe und Perfektion zubereitet und serviert werden, es so viele verschiedene Burger Variationen gibt.

Lily Burger (2)

Meistens sind die vegetarischen Burgeralternativen in einem guten Burgerladen eher weniger berauschend. Andererseits haben Burgerläden mit dem Aushängeschild vegetarisch zu sein, logischerweise kein Fleisch auf der Speisekarte. Bei Lily Burger dagegen kommen wirklich ALLE auf ihre Kosten: Die Fleischliebhaber bekommen feinstes Gourmet Dry-Aged-Bio-Black-Angus-Beef aufgetischt. Und alle anderen, die sich fleischlos oder auch vegan ernähren, werden von einer der fleischlosen Lily Burgervariationen ebenfalls restlos begeistert sein.

Meine persönlichen Empfehlungen:

1. Unbedingt die Sweet Potato Fries mit dem hausgemachten Ketchup probieren.

2. Bei Lily Burgern ist es definitiv NICHT notwendig, sich extra Cheese (wie ich es getan habe) zu bestellen, da der Standardburger bereits nahezu im Käse ertrinkt.

The Bowl

Wer wie ich nach so einer Burger Es(s)kalation Lust auf etwas Frisches hat, für den ist „The Bowl“ direkt an der Warschauer Straße die richtige Adresse. The Bowl ist eines dieser vielen neu eröffneten Raw Food Restaurants, die in sämtlichen Metropolen Europas in den letzten Monaten gefühlt wie Pilze aus dem Boden geschossen sind und immer populärer werden. Das Tolle an „The Bowl“ ist, dass die Essenskreationen dort nicht nur gesund sind – sie schmecken auch sensationell. Das Konzept des Restaurants ist, sämtliche Speisen in einer Schüssel zu servieren – eine runde Sache eben. Ich empfehle euch die California Bowl mit Sweet Potato Fries Topping als Lunch. Für nachmittags oder zwischendurch unbedingt die Chai Latte mit einer der Schokobowls oder einem Stück von dem hausgemachten Kuchen probieren. Wasser-im-Mund-zusammenlauf-Alarm!

Street Art in Berlin

Es ist wohl definitiv kein Geheimnis mehr, dass ich bekennender Street Art Fan bin und somit auch in Berlin wieder mal meine Runden gedreht und das bunte Berlin erkundet habe. Daher gibt es an dieser Stelle zum Schluss noch ein kleines Best of:

Meine Tage in Berlin waren wie oft kurz, aber schön! So sehr ich es genossen habe, nach Ewigkeiten mal wieder wie ein kleines Kind durch den Schnee zu stapfen, habe ich jetzt aber auch absolut nichts dagegen einzuwenden, in das bis zu an die 30 Grad wärmere Barcelona zu fliegen!